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Kursliste (Alle Zielgruppen)

Die Pädagogen/innen können mit einer Ansammlung von "kleinen Prinzen" und "kleinen Prinzessinnen" konfrontiert sein, für die im Zeitalter moderner Medien Alleinunterhaltung zur Selbstverständlichkeit geworden ist. Hinzu kommt auch noch ein erheblicher Prozentsatz an emotional und sozial vernachlässigten Kindern, in deren spezieller Lebens- und Lerngeschichte vor allem das "Faustrecht zum Überleben" im Sozialkontakt beitrug. Viele Kinder sind ihren Herausforderungen nicht gewachsen. Sie reagieren mit ungünstigem Sozialverhalten. Mangelnde Motivation, Unsicherheit, soziale Angst, oppositionell-aggressives Verhalten gefährdet jedoch ihre erfolgreiche Weiterentwicklung. Bei der Entwicklung positiven Sozialverhaltens benötigen gerade Kinder eine gezielte und systematische Unterstützung. Im Seminar erhalten Sie Hinweise zur Förderung emotionaler und sozialer Kompetenzen.


Inhalte:
Ziele und Aufbau des Verhaltenstrainings 
Die "Schatzsuche" als didaktischer Rahmen
Sozial kompetentes Denken, Fühlen und Handeln

Ziele:
Mit belastenden Emotionen und Problemsituationen umgehen.
Beziehungen kompetent gestalten können.

Methoden:
Impulsreferat
Gruppenübungen
Videobeiträge
Diskussionen im Plenum
Reflexion

Wiederverwertung und Nachhaltigkeit können wertvolle, ressourcensparende Bereiche unseres Alltags sein – und man hat Freude dabei! Spielerisch und im aktiven Tun werden dabei außerdem viele Fähigkeiten und Fertigkeiten der Kinder gefördert und das Ergebnis kann sich sehen lassen! Nicht nur Kreativität, sondern ALLE Bereiche der Entwicklung werden im aktiven Tun auf vielfältigste Weise gefördert und das Wissen über Materialien und Verarbeitungsmöglichkeiten wird vermittelt. Nachhaltigkeit und die Sensibilisierung aller Sinnesbereiche stehen beim Herstellen nachhaltiger Bienenwachstücher oder einzigartiger Utensilos aus Plastikverpackungen im Mittelpunkt. 

Inhalte:
Einführung in die Thematik Upcycling und Nachhaltigkeit
Kreative Umsetzung eigener Ideen zum Thema Upcycling

Ziele:
Bestehende Objekte verändern und wieder brauchbar machen.
Verschiedene Techniken zur Materialbearbeitung kennenlernen.
Anregungen und Tipps für die Idee des Upcyclings erhalten.

Methoden:
Praktisches Arbeiten
Ideensammlung durch Fotos und Anschauungsobjekte

Beziehungsvolle Pflege und selbstständige Aktivität sind grundlegende Bausteine für die gesunde Persönlichkeitsentwicklung von kleinen Kindern. Sie bedingen sich gegenseitig, beeinflussen in hohem Ausmaß die emotionale Befindlichkeit des Kindes und sind die Basis für ein freudvolles Sein sowie selbstbestimmtes Lernen und Handeln.
Das Kind von Beginn an als Kooperationspartner wahrzunehmen und es in unser Tun und Handeln miteinzubeziehen, ermöglichen ihm das Erleben von Selbstwirksamkeit und am Prozess beteiligt zu sein. Beziehungsvolle Pflege und selbstständige Aktivität zeichnen wesentlich dafür verantwortlich, welches Bild das Kind von sich selbst entwickelt und wie es in der Folge sich selbst, seinem Gegenüber und den Dingen, die es umgeben, begegnet.
Das Seminar eröffnet die Möglichkeit zu einem Perspektivenwechsel und bietet Einblicke in die Erarbeitung einer Haltung – uns selbst und dem Kind gegenüber – die es erlaubt, eigene Wege für einen respektvollen Umgang im Miteinander zu finden.

Inhalte:
Beziehungsvolle Pflege
Freie Bewegungs- und Spielentwicklung
Die Rolle der Erwachsenen

Ziele:
Grundlegendes Verständnis der kindlichen Entwicklungsbedürfnisse ermöglichen.
Möglichkeiten für einen Perspektivenwechsel eröffnen.

Methoden:
Impulsvortrag
Videosequenzen
Kleingruppenarbeit
Selbsterfahrung

Nicht selten sind Kinder zu beobachten, die in einer Gruppe zu den Unruhigsten und Lautesten gehören. Sie selbst jedoch empfinden die Gruppe als zu laut und beschuldigen andere Kinder, dass sie die Gruppe stören. Wenn man sie anspricht reagieren sie oft nicht – fühlen sich nicht angesprochen! Im Entwicklungsbereich der Sprache und des Sprechens sind diese Kinder häufig durch fehlende Laute oder Lautverbindungsschwierigkeiten (nicht immer) zu erkennen.
Ihre Konzentration und Aufmerksamkeit sind sehr begrenzt und bei manchen Kindern sind bei genauem Hinsehen auch in der Motorik und im Gleichgewicht Schwierigkeiten zu erkennen. Dies und viele weitere Symptome könnten für eine Hörwahrnehmungsproblematik stehen.

Inhalte:
Hörstörung vs. Hörwahrnehmung
Erkennungsmerkmale
Hilfestellungen
Auswirkungen bezugnehmend auf die Schule
Erklärung für Eltern
Zusammenhänge weiterer Entwicklungsbereiche
Grenzen, Zusammenarbeit und Hilfestellung zwischen Kindergarten und Therapeuten

Ziele:
Blick für Abweichungen schärfen.
Gespräche besser gestalten.
Hilfestellung in Richtung Schule geben.

Methoden:
Vortrag
Praktische Übungen
Erfahrungsaustausch

Bereits im Kleinkindalter zählen Kinder gerne und sind fasziniert von Zahlen. Maria Montessori hat erkannt, dass die ersten Erfahrungen mit Zahlen und Mengen bereits im Kindergartenalter stattfinden sollten, um später die höhere Mathematik besser zu begreifen. Diese Erkenntnisse können heute durch aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse belegt werden. Wie können wir im Kindergarten mathematische Erfahrungen sinnvoll vermitteln und begreifbar machen? Was brauchen Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren, um Mathematik überhaupt verstehen zu können? All diese Themen werden uns an diesem Seminartag beschäftigen. 

Inhalte:
Einblick in die Entwicklung des Mathematischen Geistes nach Maria Montessori
Schwerpunkt – Das dekadische System – Die Verknüpfung von Menge und Zahl
Ausgewählte Darbietungen und Selbsterfahrung durch Übungssequenzen

Ziele:
Funktionsweise des kindlichen Gehirns kennenlernen.
Ideen und Tipps zur praktischen Umsetzung mitnehmen.

Methoden:
Impulsvortrag
Darbietungen
Praktische Übungen
Diskussion

Kinder mit einer Autismus-Spektrum-Störung (ASS) sind meist eine große Herausforderung für den Alltag in Kinderbetreuungseinrichtungen. Aber was heißt ASS eigentlich? Wie vielfältig kann sich diese bemerkbar machen? Wie verändert kann die Wahrnehmung von Kindern mit ASS sein? Was sind die wichtigsten Dinge, auf die ich in der Arbeit mit Kindern mit Autismus-Spektrum-Störung achten soll?
Diese und noch viele andere Fragen erarbeiten wir gemeinsam im Seminar.

Inhalte:
Grundlagen zum Thema Autismus-Spektrum-Störung
Hilfestellungen für die Arbeit mit Kindern mit ASS

Ziele:
Grundlagen und Erweiterung des Wissens über Autismus-Spektrum-Störung erfahren.
Umgang mit Kindern mit ASS verbessern.
Fragen zum Thema bearbeiten.

Methoden:
Vortrag
Übungen
Gruppenarbeit
Erfahrungsaustausch

Die Gestaltung der räumlichen Umgebung wirkt sich wesentlich auf die Entwicklung des Kindes aus. Diese Tatsache gewinnt bei der Raumgestaltung in elementaren Bildungseinrichtungen immer mehr an Bedeutung. Kinder benötigen sowohl Räume für Bewegung als auch für Ruhe und Entspannung. Räumliche Voraussetzungen wie Licht, Farben und Akustik haben einen wesentlichen Einfluss auf die Gestaltung der Bildungsprozesse bei Kindern. Zahlreiche Pädagogen/innen stellen sich die Frage, wie können Räume in Bildungseinrichtungen so gestaltet werden, dass Kinder auch vor dem Hintergrund der gegenwärtigen institutionellen Rahmenbedingungen (Größe des Gruppenraums, Anzahl der Kinder pro Gruppe usw.) altersadäquate und entwicklungsfördernde räumliche Bedingungen vorfinden.
Gemeinsam begeben wir uns auf eine Reise, um herauszufinden, was den Raum als Co-Erzieher wirklich ausmacht und welche Möglichkeiten, ohne großen Aufwand, es für die Raumgestaltung in Bildungseinrichtungen gibt. Im Seminar wird auch die "Spielentwicklung" des Kindes unter Einbeziehung des Raumes als "dritten Pädagogen" berücksichtigt. Ziel des Seminars ist es, Pädagogen/innen Anregungen für den Alltag zu geben, die letztlich dazu beitragen sollen, bestmögliche (räumliche) Bedingungen zu schaffen.

Inhalte:
Theoretischer Input
Raumplanung und Raumgestaltung in der Praxis
Die Bedeutung der Raumgestaltung für die Spielentwicklung des Kindes

Ziel:
Theoretisches und praktisches Wissen bezogen auf die Raumgestaltung erhalten.

Methoden:
Vortrag
Partnerarbeit
Erfahrungsaustausch

In vielen Gruppen wird nicht mehr nur Deutsch als Erstsprache gesprochen. Diese bunte Mischung macht den Alltag in den Bildungseinrichtungen besonders spannend. Noch spannender wird es, wenn die Kinder mit großen Unterschieden in ihrer Entwicklung zu uns in die Gruppen kommen. Auch kulturelle Besonderheiten sind nicht immer auf den ersten Blick ersichtlich und spielen dennoch eine Rolle bei der Einschätzung der Sprachentwicklung bzw. bei der Mehrsprachigkeit. Gemeinsam begeben wir uns auf die Spuren der Mehrsprachigkeit und finden Möglichkeiten der Unterstützung für das Kommunizieren im Alltag.
Wie finde ich heraus, auf welchem Entwicklungsstand das Kind ist?
Wie schaffe ich ein Klima der "Verständigung", sodass Kinder den Mut haben, zu sprechen?
Was ist mein persönlicher Anteil an dieser Herausforderung?
"Mehrsprachigkeit ist bunt – Suchen wir gemeinsam die Farben"

Inhalte:
Eckpfeiler der Sprachentwicklung
Beobachtungsmöglichkeiten
Hilfestellungen

Ziele:
Kulturelle Besonderheiten erkennen.
Klima der Verständigung schaffen.
Unterstützung für das Kommunizieren finden.

Methoden:
Vortrag
Gruppenarbeit
Erfahrungsaustausch

Wir alle kennen den Trend – den gesellschaftlichen Mainstream – hin zur Achtsamkeit. Wissenschaftliche Studien zeigen ganz klar, dass die Schulung von Achtsamkeit positive Effekte für uns selbst haben kann. Auch darf Achtsamkeit an Bildungsinstitutionen immer mehr Platz finden und sich etablieren. Doch bei diesem Thema geht es weniger um das Beherrschen einer Vielzahl an Methoden, sondern um eine stabile Basis, die eben alle Methoden gut trägt. Die eigene Haltung.
Lassen Sie uns an diesem Tag über Haltung und Authentizität sprechen. Schaffen wir einen günstigen Nährboden für Achtsamkeits-Methoden und lassen Sie uns gemeinsam der Frage "Wie kann man mit Kindern achtsam(er) sprechen?" nachgehen.

Inhalte:
Theorie zum Thema Achtsamkeit
Achtsame Sprache mit Kindern und Eltern
Achtsamkeit braucht Haltung und Authentizität
Wie achtsam kann Sprache sein – in Theorie und Praxis

Ziele:
Eigenen Umgang mit dem Thema Achtsamkeit reflektieren.
Achtsam mit sich selbst umgehen.
Grenzen und Möglichkeiten von achtsamer Sprache erkennen.
Authentische Sprachräume schaffen und Haltung (be)wahren.

Methoden:
Kreative Flipcharts
Kleingruppenarbeit
Übungen

Der Werte- und Orientierungsleitfaden (2018) "Werte leben, Werte bilden", der aktuell als bundesweite Vorgabe in der Vereinbarung gemäß Artikel 15a B-VG festgelegt ist, umfasst grundlegende Impulse für die pädagogische Praxis.
Werte entstehen im Miteinander und sind geprägt von Regeln und Normen. Kindern Werte zu vermitteln funktioniert primär über Nachahmungslernen. Es ist wichtig, sich seiner eigenen Werte bewusst zu werden und den Werten, die das Kind innerhalb seiner Familie erlebt, wertschätzend zu begegnen. Eine Haltung, geprägt von Toleranz und Offenheit, ergänzt ein wertvolles, professionelles, pädagogisches Handeln. Ein gemeinsames Werteverständnis braucht zudem Partizipation – ein Recht, das in der Bildungsarbeit nicht mehr wegzudenken ist.

Inhalte:
Grundverständnis von Werten, Normen und Regeln
Wertekatalog für elementarpädagogische Bildungseinrichtungen

Ziele:
Eigene Rolle als Pädagoge/in reflektieren.
Werte- und Orientierungsleitfaden (2018) "Werte leben, Werte bilden" in die pädagogische Praxis transferieren.

Methoden:
Theoretischer Input
Gruppenarbeit
Diskussion

Der Werte- und Orientierungsleitfaden (2018) "Werte leben, Werte bilden", der aktuell als bundesweite Vorgabe in der Vereinbarung gemäß Artikel 15a B-VG festgelegt ist, umfasst grundlegende Impulse für die pädagogische Praxis.
Werte entstehen im Miteinander und sind geprägt von Regeln und Normen. Kindern Werte zu vermitteln funktioniert primär über Nachahmungslernen. Es ist wichtig, sich seiner eigenen Werte bewusst zu werden und den Werten, die das Kind innerhalb seiner Familie erlebt, wertschätzend zu begegnen. Eine Haltung, geprägt von Toleranz und Offenheit, ergänzt ein wertvolles, professionelles, pädagogisches Handeln. Ein gemeinsames Werteverständnis braucht zudem Partizipation – ein Recht, das in der Bildungsarbeit nicht mehr wegzudenken ist.

Inhalte:
Grundverständnis von Werten, Normen und Regeln
Wertekatalog für elementarpädagogische Bildungseinrichtungen

Ziele:
Eigene Rolle als Pädagoge/in reflektieren.
Werte- und Orientierungsleitfaden (2018) "Werte leben, Werte bilden" in die pädagogische Praxis transferieren.

Methoden:
Theoretischer Input
Gruppenarbeit
Diskussion

Der Werte- und Orientierungsleitfaden (2018) "Werte leben, Werte bilden", der aktuell als bundesweite Vorgabe in der Vereinbarung gemäß Artikel 15a B-VG festgelegt ist, umfasst grundlegende Impulse für die pädagogische Praxis.
Werte entstehen im Miteinander und sind geprägt von Regeln und Normen. Kindern Werte zu vermitteln funktioniert primär über Nachahmungslernen. Es ist wichtig, sich seiner eigenen Werte bewusst zu werden und den Werten, die das Kind innerhalb seiner Familie erlebt, wertschätzend zu begegnen. Eine Haltung, geprägt von Toleranz und Offenheit, ergänzt ein wertvolles, professionelles, pädagogisches Handeln. Ein gemeinsames Werteverständnis braucht zudem Partizipation – ein Recht, das in der Bildungsarbeit nicht mehr wegzudenken ist.

Inhalte:
Grundverständnis von Werten, Normen und Regeln
Wertekatalog für elementarpädagogische Bildungseinrichtungen

Ziele:
Eigene Rolle als Pädagoge/in reflektieren.
Werte- und Orientierungsleitfaden (2018) "Werte leben, Werte bilden" in die pädagogische Praxis transferieren.

Methoden:
Theoretischer Input
Gruppenarbeit
Diskussion

Der Werte- und Orientierungsleitfaden (2018) "Werte leben, Werte bilden", der aktuell als bundesweite Vorgabe in der Vereinbarung gemäß Artikel 15a B-VG festgelegt ist, umfasst grundlegende Impulse für die pädagogische Praxis.
Werte entstehen im Miteinander und sind geprägt von Regeln und Normen. Kindern Werte zu vermitteln funktioniert primär über Nachahmungslernen. Es ist wichtig, sich seiner eigenen Werte bewusst zu werden und den Werten, die das Kind innerhalb seiner Familie erlebt, wertschätzend zu begegnen. Eine Haltung, geprägt von Toleranz und Offenheit, ergänzt ein wertvolles, professionelles, pädagogisches Handeln. Ein gemeinsames Werteverständnis braucht zudem Partizipation – ein Recht, das in der Bildungsarbeit nicht mehr wegzudenken ist.

Inhalte:
Grundverständnis von Werten, Normen und Regeln
Wertekatalog für elementarpädagogische Bildungseinrichtungen

Ziele:
Eigene Rolle als Pädagoge/in reflektieren.
Werte- und Orientierungsleitfaden (2018) "Werte leben, Werte bilden" in die pädagogische Praxis transferieren.

Methoden:
Theoretischer Input
Gruppenarbeit
Diskussion

Der Werte- und Orientierungsleitfaden (2018) "Werte leben, Werte bilden", der aktuell als bundesweite Vorgabe in der Vereinbarung gemäß Artikel 15a B-VG festgelegt ist, umfasst grundlegende Impulse für die pädagogische Praxis.
Werte entstehen im Miteinander und sind geprägt von Regeln und Normen. Kindern Werte zu vermitteln funktioniert primär über Nachahmungslernen. Es ist wichtig, sich seiner eigenen Werte bewusst zu werden und den Werten, die das Kind innerhalb seiner Familie erlebt, wertschätzend zu begegnen. Eine Haltung, geprägt von Toleranz und Offenheit, ergänzt ein wertvolles, professionelles, pädagogisches Handeln. Ein gemeinsames Werteverständnis braucht zudem Partizipation – ein Recht, das in der Bildungsarbeit nicht mehr wegzudenken ist.

Inhalte:
Grundverständnis von Werten, Normen und Regeln
Wertekatalog für elementarpädagogische Bildungseinrichtungen

Ziele:
Eigene Rolle als Pädagoge/in reflektieren.
Werte- und Orientierungsleitfaden (2018) "Werte leben, Werte bilden" in die pädagogische Praxis transferieren.

Methoden:
Theoretischer Input
Gruppenarbeit
Diskussion

Im täglichen Tun mit Kindern entstehen immer wieder Konflikte. Im Arbeitsalltag kann dies mitunter eine Herausforderung sein. Um handlungsfähig zu bleiben, hilft das Wissen über die eigenen Konfliktmuster und die der Konfliktpartner/innen. Themen an den beiden Seminartagen werden sein: Wie können wir Kinder in den immer heterogener werdenden Gruppen bei Konflikten sinnvoll begleiten? Was brauchen Kinder, um konfliktfähig zu sein bzw. zu werden? Wie kann ich präventiv bezogen auf Konflikte in meiner Arbeit tätig sein? Wie kann das Wissen über Mediation praktisch auf die Begleitung von Kindern umgelegt werden?
Die beiden Seminartage werden praxisorientiert sein und es kann sehr individuell auf die Gruppe und ihre konkreten Fragen zum Thema eingegangen werden.

Inhalte:
Grundlagen zum Thema Konflikt und Konfliktmanagement
Möglichkeiten der Umsetzung im alltäglichen Tun

Ziel:
Möglichkeiten des Konfliktmanagements für den beruflichen Alltag kennenlernen.

Methoden:
Impulsreferat
Arbeiten in der Gruppe

Seit der Einführung des verpflichtenden Kindergartenjahres hat der Bildungsauftrag des Kindergartens an Bedeutung gewonnen. Diese Entwicklung zeigt sich auch mit der Einführung der Pädagogischen Grundlagendokumente, die den Rahmen für die pädagogische Arbeit im elementaren Bildungsbereich setzen. Mit dem "Modul für das letzte Jahr in elementaren Bildungseinrichtungen" (2010) wird die besondere Bedeutung dieser Lebensphase hervorgehoben und in Ergänzung zum Bundesländerübergreifenden BildungsRahmenPlan für elementare Bildungseinrichtungen in Österreich (2008) herausgearbeitet, was eine Begleitung in diesem letzten Jahr von Elementarpädagogen/innen erfordert.

Inhalte:
Grundlegende Prinzipien der Elementarpädagogik
Bildung und Kompetenzen im letzten Kindergartenjahr
Der Übergang in die Schule

Ziele:
Das "Modul für das letzte Jahr in elementaren Bildungseinrichtungen" (2010) in die pädagogische Praxis transferieren.
Entwicklungs- und Bildungsbedürfnisse der Kinder in dieser Lebensphase erkennen.
Bildungs- und Transitionsbegleitung im letzten Kindergartenjahr reflektieren.

Methoden:
Theoretische Grundlagen
Gruppenarbeit
Praxisreflexion

Der Werte- und Orientierungsleitfaden (2018) "Werte leben, Werte bilden", der aktuell als bundesweite Vorgabe in der Vereinbarung gemäß Artikel 15a B-VG festgelegt ist, umfasst grundlegende Impulse für die pädagogische Praxis. 
Werte entstehen im Miteinander und sind geprägt von Regeln und Normen. Kindern Werte zu vermitteln funktioniert primär über Nachahmungslernen. Es ist wichtig, sich seiner eigenen Werte bewusst zu werden und den Werten, die das Kind innerhalb seiner Familie erlebt, wertschätzend zu begegnen. Eine Haltung, geprägt von Toleranz und Offenheit, ergänzt ein wertvolles, professionelles, pädagogisches Handeln. Ein gemeinsames Werteverständnis braucht zudem Partizipation – ein Recht, das in der Bildungsarbeit nicht mehr wegzudenken ist.

Inhalte:
Grundverständnis von Werten, Normen und Regeln
Wertekatalog für elementarpädagogische Bildungseinrichtungen

Ziele:
Eigene Rolle als Pädagoge/in reflektieren.
Werte- und Orientierungsleitfaden (2018) "Werte leben, Werte bilden" in die pädagogische Praxis transferieren.

Methoden:
Theoretischer Input
Gruppenarbeit
Diskussion

Seit der Einführung des verpflichtenden Kindergartenjahres hat der Bildungsauftrag des Kindergartens an Bedeutung gewonnen. Diese Entwicklung zeigt sich auch mit der Einführung der Pädagogischen Grundlagendokumente, die den Rahmen für die pädagogische Arbeit im elementaren Bildungsbereich setzen. Mit dem "Modul für das letzte Jahr in elementaren Bildungseinrichtungen" (2010) wird die besondere Bedeutung dieser Lebensphase hervorgehoben und in Ergänzung zum Bundesländerübergreifenden BildungsRahmenPlan für elementare Bildungseinrichtungen in Österreich (2008) herausgearbeitet, was eine Begleitung in diesem letzten Jahr von Elementarpädagogen/innen erfordert.

Inhalte:
Grundlegende Prinzipien der Elementarpädagogik
Bildung und Kompetenzen im letzten Kindergartenjahr
Der Übergang in die Schule

Ziele:
Das Modul in die pädagogische Praxis transferieren.
Entwicklungs- und Bildungsbedürfnisse der Kinder in dieser Lebensphase erkennen.
Bildungs- und Transitionsbegleitung im letzten Kindergartenjahr reflektieren.

Methoden:
Theoretische Grundlagen
Gruppenarbeit
Praxisreflexion

Seit der Einführung des verpflichtenden Kindergartenjahres hat der Bildungsauftrag des Kindergartens an Bedeutung gewonnen. Diese Entwicklung zeigt sich auch mit der Einführung der Pädagogischen Grundlagendokumente, die den Rahmen für die pädagogische Arbeit im elementaren Bildungsbereich setzen. Mit dem "Modul für das letzte Jahr in elementaren Bildungseinrichtungen" (2010) wird die besondere Bedeutung dieser Lebensphase hervorgehoben und in Ergänzung zum Bundesländerübergreifenden BildungsRahmenPlan für elementare Bildungseinrichtungen in Österreich (2008) herausgearbeitet, was eine Begleitung in diesem letzten Jahr von Elementarpädagogen/innen erfordert.

Inhalte:
Grundlegende Prinzipien der Elementarpädagogik
Bildung und Kompetenzen im letzten Kindergartenjahr
Der Übergang in die Schule

Ziele:
Das Modul in die pädagogische Praxis transferieren.
Entwicklungs- und Bildungsbedürfnisse der Kinder in dieser Lebensphase erkennen.
Bildungs- und Transitionsbegleitung im letzten Kindergartenjahr reflektieren.

Methoden:
Theoretische Grundlagen
Gruppenarbeit
Praxisreflexion

Seit der Einführung des verpflichtenden Kindergartenjahres hat der Bildungsauftrag des Kindergartens an Bedeutung gewonnen. Diese Entwicklung zeigt sich auch mit der Einführung der Pädagogischen Grundlagendokumente, die den Rahmen für die pädagogische Arbeit im elementaren Bildungsbereich setzen. Mit dem "Modul für das letzte Jahr in elementaren Bildungseinrichtungen" (2010) wird die besondere Bedeutung dieser Lebensphase hervorgehoben und in Ergänzung zum Bundesländerübergreifenden BildungsRahmenPlan für elementare Bildungseinrichtungen in Österreich (2008) herausgearbeitet, was eine Begleitung in diesem letzten Jahr von Elementarpädagogen/innen erfordert.

Inhalte:
Grundlegende Prinzipien der Elementarpädagogik
Bildung und Kompetenzen im letzten Kindergartenjahr
Der Übergang in die Schule

Ziele:
Das Modul in die pädagogische Praxis transferieren.
Entwicklungs- und Bildungsbedürfnisse der Kinder in dieser Lebensphase erkennen.
Bildungs- und Transitionsbegleitung im letzten Kindergartenjahr reflektieren.

Methoden:
Theoretische Grundlagen
Gruppenarbeit
Praxisreflexion

Zahlreiche Kinder erfahren eine Reizüberflutung durch Medien, haben ein geringes Körperbewusstsein oder mangelndes Selbstvertrauen. Entspannungsangebote für Kinder zu schaffen ist in der heutigen Zeit wesentlich. Es gibt wenig Balance zwischen Anspannung und Entspannung, was sehr oft zu körperlichen und seelischen Belastungen führen kann. Hier kann mit ganzheitlichen Entspannungsmethoden, wie Fantasiereisen, stabilisierend auf dieses sensible Gleichgewicht eingewirkt werden. Wissenschaftliche Erkenntnisse weisen darauf hin, dass unter Einsatz von Klangschalen und anderen Naturtoninstrumenten die Selbstregulation gefördert wird. Ebenso regen Fantasiereisen das Entstehen von inneren Bildern an, die einen Heilungsprozess in Gang setzen und Impulse entstehen lassen, welche die Kreativität fördern und die Regeneration ermöglichen. Das subjektive Körpererleben wird verbessert, was in engem Bezug zu unserem Selbstwert steht.

Inhalte:
Die Bedeutung von Geschichten und inneren Bildern für die Entwicklung des Kindes
Anregungen zum Aufbauen, Gestalten und Anleiten von Fantasiereisen
Die Begleitung der Fantasiereisen mit Klanginstrumenten

Ziel:
Entspannungsangebote für Kinder kennenlernen.

Methoden:
Theoretischer Input
Praktische Übungen

Das Hören und Fühlen der Klänge fördert die ganzheitliche Wahrnehmung der Kinder und wirkt sich positiv auf die Sinneskanäle aus (auditive Wahrnehmung, bewusstes Hören, visuelle und taktile Wahrnehmung, Fein- und Grobmotorik, Richtungshören, Klänge unterscheiden, Raumgefühl, Gleichgewicht, Ausgleich zwischen linker und rechter Körperhälfte, Vorstellungsvermögen usw.).
Zentral für die Wirkung der Klangschalen ist die Stimulation durch einen akustischen und vibro-taktilen Reiz, die mit vielschichtigen und -seitigen Prozessen der Wahrnehmungserfahrung einhergeht. Die Anwendung von Klangschalen wirkt sich positiv auf Regenerationsprozesse in unserem Körper aus, fördert eine gute Körperwahrnehmung, die in einem engen Bezug zu unserem Selbst steht, und öffnet Erfahrungsräume für die unabdingliche Selbstregulation. 

Inhalte:
Entspannungsangebote im Hinblick auf die Entwicklung des Kindes
Die Wirkung von Klangschalen und anderen Naturtoninstrumenten
Spiel mit allen Sinnen – Klangspiele für Kinder
Abenteuer Klanggeschichte
Erlebnis Klangreise

Ziele:
Die eigene Wahrnehmung fördern.
Möglichkeiten der Wahrnehmungsförderung bei Kindern kennenlernen. 

Methoden:
Theoretischer Input
Praktische Übungen

Alle Lernerfahrungen, die Kinder in den ersten Lebensjahren machen, haben großen Einfluss darauf, ob sie schwierigen Aufgaben sowie neuen Herausforderungen positiv motiviert und selbstbewusst begegnen und dadurch ihre gesamte Persönlichkeit in all ihrer Vielfältigkeit entwickeln können. Jedes Kind wird zusätzlich zu seinen individuellen Talenten mit Eigenschaften wie Neugier, Offenheit, Gestaltungslust, Empathie und Begeisterungsfähigkeit geboren. Nur unter den richtigen Voraussetzungen können sich diese jedoch auch entfalten.
Begabungen sind Befähigungen zu besonders effizienten Denkprozessen und stellen das Potenzial für das Erreichen hoher Leistungen dar. Diese setzen sich nicht automatisch von alleine durch, sondern benötigen gezielte Förderung. Bei der frühen mathematischen Bildung im elementarpädagogischen Bereich geht es nicht um einen vorgezogenen Mathematikunterricht, sondern um das Spielen, Erforschen und Bilden von Begriffen, darum, dass Kinder auf ihrem Weg zu mathematischer Kompetenz gute Erfahrungen sammeln. 

Inhalte:
Ziele von mathematischer Bildung im Zusammenhang mit der Begabungsförderung
Stärkenorientierte Entwicklungsbeobachtung, Dokumentation und Förderung
Auswahl von begabungsförderlichen Materialien

Ziele:
Wichtigkeit der Begabungsförderung erkennen.
Bildungsprozesse ko-konstruktiv gestalten.
Begabungsfördernde Entwicklungsimpulse in den pädagogischen Alltag transferieren.

Methoden:
Theoretische Einführung 
Gruppenarbeit
Praxistipps und Anregungen für den beruflichen Alltag

Bildungsprozesse in früher Kindheit beobachten, dokumentieren und unterstützen sind wichtiger Bestandteil der pädagogischen Arbeit. Bildungs- und Lerngeschichten setzen an den Stärken und Kompetenzen jedes einzelnen Kindes an und beziehen sowohl die Kinder als auch die Eltern mit ein. Dem Verfahren liegt das Konzept der Lerndisposition zugrunde.
Die Lernprozesse des einzelnen Kindes verstehen und in ihrer ganzheitlichen Bedeutung festhalten stehen hierbei im Vordergrund der pädagogischen Planung.
Kinder begreifen sich und die Welt ganzheitlich, d.h. sie lernen in einem komplexen Vorgang, in dem Denken, Fühlen und Handeln miteinander verschmelzen.
Mit Hilfe der Bildungs- und Lerngeschichten können sich Pädagogen/innen untereinander sowie mit den jeweiligen Kindern und deren Eltern austauschen. Dieser Austausch soll dazu beitragen, die Bedürfnisse der Kinder besser zu verstehen und ihre Lernprozesse zu fördern.

Inhalte:
Konzeptionelle Grundlinien des Ansatzes der Bildungs- und Lerngeschichten
Praktische Anwendung des Verfahrens
Pädagogische Planung mit den Bildungs- und Lerngeschichten
Bildungs- und Lerngeschichten in der Praxis

Ziel:
Das Beobachtungsverfahren Bildungs- und Lerngeschichten kennenlernen und bei Bedarf im beruflichen Alltag umsetzen.

Methoden:
Theoretische Einführung in das Beobachtungsverfahren (Kurzvortrag)
Gruppenarbeit
Diskussion
Praxistipps und Anregungen für den beruflichen Alltag

Grundvoraussetzung für ein erfolgreiches Lernen ist eine gute Konzentration und Aufmerksamkeit. Bei AD(H)S-Kindern verlaufen Wahrnehmung und Verarbeitung von äußeren Eindrücken und Informationen anders als bei Kindern ohne AD(H)S. Sie haben Schwierigkeiten herauszufinden, welcher Reiz wann wichtig ist. Der Vogel vor dem Fenster ist für sie genauso wichtig, wie der Lehrer an der Tafel. Das AD(H)S-Kind kann nur schwer bestimmen, mit welchem Reiz es sich in einer Situation beschäftigen soll, wann es Zeit ist, ihn wieder loszulassen und sich dem nächsten zuzuwenden. Es ist abgelenkt, weil es immer etwas Neues gibt, was Aufmerksamkeit verlangt. So entstehen die typischen Schwierigkeiten, die schon zu Hause beim Spielen oder bei alltäglichen Situationen, wie z.B. dem Anziehen, auffallen und im Kindergarten oder spätestens in der Schule zu Problemen führen können. Daher ist es entscheidend, Wahrnehmungsauffälligkeiten frühzeitig zu erkennen und eine adäquate pädagogische Förderung anzubieten.

Inhalte:
Prävention und Früherkennung von Wahrnehmungsauffälligkeiten und ADS/ADHS-Tendenzen im Vorschulalter
Ressourcenorientiertheit – erkennbare Stärken entdecken und darauf aufbauend Wahrnehmungskompetenzen fördern

Ziele:
Zusammenhänge von verschiedenen Entwicklungsprozessen erkennen.
Spielerisch Freude wecken.
Wahrnehmungskompetenzen gezielt fördern und in den pädagogischen Alltag transferieren.

Methoden:
Theoretische Einführung in die Thematik
Gruppenarbeit
Diskussion
Praxistipps und Anregungen für den beruflichen Alltag

Eine professionelle pädagogische Haltung in Kindertagesstätten ist mehr als eine Einstellung und kann nicht verordnet werden. Sie basiert auf Freiwilligkeit, da es vielmehr um Vorstellungen und Ziele geht, die mit Erfahrungswissen eng verwoben sind. Im täglichen Miteinander – Pädagoge/in und Kind(er) – repräsentiert sich unsere Haltung permanent und wird in den einzelnen Interaktionen erlebbar. Sich mit pädagogischer Haltung auseinanderzusetzen bedeutet, sich darüber bewusst zu sein, dass die spontane Erstreaktion in Interaktionen mit dem Kind/den Kindern kaum gesteuert werden kann, doch die Zweitreaktion ist jene, die jede/r von uns gezielt beeinflussen kann.
Eine selbstbewusste professionelle Haltung auf dialogischer Ebene braucht Reflexionsfähigkeit, Wahrnehmungskompetenzen, Empathiefähigkeit, Authentizität und Offenheit. Das Bild vom Kind, wie es in den Pädagogischen Grundlagendokumenten definiert ist, zeigt uns, dass auch wir Pädagogen/innen mental beweglich bleiben müssen, um eine professionelle Haltung zu entwickeln.

Inhalte:
Professionelle pädagogische Haltung
Das Bild vom Kind und das Rollenverständnis des/der Pädagogen/in
Grundlagen dialogischer Haltung

Ziele:
Theoretische Inhalte in die eigene pädagogische Haltung integrieren.
Selbstkompetenzen und professionellen Umgang aktivieren.
Eigene Wahrnehmungs- und Beobachtungsfähigkeit schärfen.

Methoden:
Theoretischer Input
Gruppenarbeit
Diskussion

Eine professionelle pädagogische Haltung im Kindergarten ist mehr als eine Einstellung und kann nicht verordnet werden. Sie basiert auf Freiwilligkeit, da es vielmehr um Vorstellungen und Ziele geht, die mit Erfahrungswissen eng verwoben sind. Im täglichen Miteinander – Elementarpädagoge/in und Kind(er) – repräsentiert sich unsere Haltung permanent und wird in den einzelnen Interaktionen erlebbar. Sich mit pädagogischer Haltung auseinanderzusetzen bedeutet, sich darüber bewusst zu sein, dass die spontane Erstreaktion in Interaktionen mit dem Kind/den Kindern kaum gesteuert werden kann, doch die Zweitreaktion ist jene, die jede/r von uns gezielt beeinflussen kann.
Eine selbstbewusste professionelle Haltung auf dialogischer Ebene braucht Reflexionsfähigkeit, Wahrnehmungskompetenzen, Empathiefähigkeit, Authentizität und Offenheit. Das Bild vom Kind, wie es in den Pädagogischen Grundlagendokumenten definiert ist, zeigt uns, dass auch wir Elementarpädagogen/innen mental beweglich bleiben müssen, um eine professionelle Haltung zu entwickeln.

Inhalte:
Professionelle pädagogische Haltung
Das Bild vom Kind und das Rollenverständnis des/der Pädagogen/in
Grundlagen dialogischer Haltung

Ziele:
Theoretische Inhalte in die eigene pädagogische Haltung integrieren.
Selbstkompetenzen und professionellen Umgang aktivieren.
Eigene Wahrnehmung- und Beobachtungsfähigkeit schärfen.

Methoden:
Theoretischer Input
Gruppenarbeit
Diskussion

Beobachten und Dokumentieren im pädagogischen Alltag ist oft leichter gesagt als getan. Professionelles pädagogisches Handeln geht von der Annahme aus, dass eine Bildungsdokumentation, die den individuellen Bildungsprozess jedes Kindes festhält, erforderlich ist. Es braucht eine Methode, die für das Kind, die Eltern und für die Pädagogen/innen selbst gewinnbringend ist. Das Portfolio eignet sich hervorragend dafür. Mit einem aufmerksamen und wertschätzenden Blick auf jedes einzelne Kind, vor allem aber auf seine Fähigkeiten, Talente und Stärken, werden Vorbereitung, Durchführung und Reflexion der pädagogischen Arbeit durch die Portfoliomethode zielgerichteter. Bildungsimpulse können dadurch besser auf die Kinder abgestimmt werden.

Inhalte:
Einführung in die Portfoliomethode
Die Rolle der Pädagogen/innen
Von der Alltagssprache zur Beobachtungssprache

Ziele:
Wichtigkeit der Bildungsdokumentation erkennen.
Eigene Bildungsdokumentation reflektieren.

Methoden:
Theoretischer Input
Praxisreflexion
Gruppenarbeit

Eine der Hauptaufgaben des Kindes in seiner Entwicklung besteht darin, mit den eigenen Emotionen und Affekten angemessen und sozial verträglich umzugehen. Das erste und wohl wichtigste Lernumfeld dafür bieten die frühen Eltern-Kind-Interaktionen. In diesen spiegelt die Bezugsperson die Signale des Kindes und unterstützt es so, sich emotional zu regulieren. Über die Zeit lernt das Kind dabei zu mentalisieren, d. h. seine eigenen Affekte zu differenzieren, diese zunehmend selbst zu regulieren und über sich und andere Menschen zu reflektieren.
Sowohl schwierigere Temperamentsmerkmale des Kindes als auch eine unzureichende elterliche Responsivität können diesen Prozess erschweren. Eltern oder Pädagogen/innen berichten dann über exzessive Wutanfälle, eine geringe Frusttoleranz oder überängstliches Verhalten. Später in der Schule können diese Kinder mit Aufmerksamkeits- und Konzentrationsproblemen, Verhaltensstörungen oder sozialem Rückzug auffällig werden.

Inhalte:
Beziehungsorientierte Begleitung von Kindern 
Mentalisierungsfördernde Reflexion schwieriger Verhaltensweisen des Kindes
Zugänge zu nonverbalen Techniken
Körperbezogene Methoden zur Beruhigung und Verbesserung der Selbstregulation
Einsatz (therapeutischer) Metaphern, Imaginationen und Geschichten

Ziele:
Eigenes Beziehungsverhalten reflektieren.
Adäquate pädagogische Zugänge erkennen.

Methoden:
Vortrag
Kleingruppenarbeit
Erfahrungsaustausch

Grundvoraussetzung für eine gelingende (sowie eine positive Entwicklung anstoßende) Kommunikation mit Kindern auch über schwierige Themen ist – zusätzlich zu einer klaren, wertschätzenden und ressourcenorientierten Haltung – die Beachtung des kognitiven und sozio-emotionalen Entwicklungsstandes des Kindes und seiner aktuellen psychischen Verfassung.
Im Seminar werden wir anhand eigener Beispiele und Videoaufnahmen folgende Fragen vertiefen: Wie genau bespreche ich mit einem Kleinkind problematische Verhaltensweisen? Wie kann ich emotionale Zustände wie Traurigkeit, Angst oder Wut kommunikativ begleiten? Wie sind schwierige Lebensumstände des Kindes, wie z.B. Trennungs- und Verlusterfahrungen, anzusprechen? Was kommt bei einem Kind an, und was kann es aufgrund ausstehender kognitiver und emotionaler Reifungsprozesse noch nicht verstehen? Wie wirken dabei unsere Wortwahl, unsere Stimmmodulation, unsere nonverbale Zuwendung? Und welche (vielleicht auch unbearbeiteten) eigenen Anteile fließen in die Kommunikation ein und erleichtern oder erschweren eine entwicklungsförderliche Begleitung des Kindes?

Inhalt:
Adäquate und altersgerechte Kommunikation mit Kindern

Ziele:
Auswirkungen meines Verhaltens erkennen.
Eigenen Anteile reflektieren. 

Methoden:
Theoretischer Input
Kleingruppenarbeit
Videoanalyse

Dieser Fortbildungstag soll Impulse geben, wie wir mit Kindern im Kinderalltag über Anschauungen die biblischen Erzählungen von Palmsonntag bis zur Auferstehung gestalten und deuten können. Das gemeinsame Gestalten von Bodenbildern steht im Mittelpunkt. Lieder fließen ebenso in diesen Tag ein.

Inhalte:
Begriffserklärung und Information zur "Ganzheitlich Sinnorientierten Pädagogik"
Die verschiedenen Phasen der "Ganzheitlich Sinnorientierten Pädagogik" 
Christliche Werte

Ziele:
Sich persönlich berühren lassen.
Neue Ideen in den persönlichen Alltag mitnehmen.
Das Erlebte mit allen Sinnen spüren.

Methoden:
Impulssätze zur "Ganzheitlich Sinnorientierten Pädagogik"
Praktische Beispiele für den Alltag
Reflexion in der Gruppe

Für Sicherheit und Wohlbefinden junger Kinder in der Gruppe ist neben dem Vertraut-Werden mit den Bezugspersonen das Erobern der neuen Räume und Strukturen ebenso wesentlich wie das tägliche Wechseln von Bereichen bzw. das gut organisierte Fortschreiten im Tagesablauf. Wir erarbeiten, welche Strukturen und Organisationsformen an Raum und Zeit Orientierung  geben und das möglichst selbstständige Agieren der Kinder in einem sicheren Umfeld unterstützen. Wenn man als verlässliche und wohlwollende Bezugsperson Kindern die Gelegenheit bietet, sich durch nachvollziehbar gestaltete Übergänge und geeignete Räume gut zurecht zu finden, hat dies eine stärkende, beruhigende und wohltuende Wirkung auf das Befinden der jungen Kinder. 

Inhalte:
Strukturen und Abläufe, welche Orientierung bieten
Übergänge im Alltag
Gestaltungsmöglichkeiten bei den Übergängen

Ziele:
Mikrotransitionen an Hand von praktischen und theoretischen Inputs kennenlernen.
Übergänge für junge Kinder gut gestalten.
Geeignete Raumkonzepte für junge Kinder erarbeiten.

Methoden:
Theoretische Inputs
Erfahrungsaustausch
Videoanalysen
Selbsterfahrung

Alle Kinder lieben Puppenspiele – besonders, wenn diese einfühlsam aufgeführt und mit zarten, einfachen Klängen untermalt werden. Durch diese spezielle Art des figuralen Theaters mit Stehpuppen und Stofftieren werden Kinder zur phantasievollen Nachahmung angeregt und erhalten mannigfaltige Impulse für ihre Spiel- und Sprachentwicklung. Ein Puppenspiel bringt zudem einen qualitativen Ruhepol in den Tagesablauf im Kindergarten bzw. in der Kleinkindgruppe. Zu Beginn bekommen die Teilnehmer/innen eine Kostprobe der "Märchenbühne", um zuerst an sich selbst die wohltuende und heilsame Langsamkeit und den davon ausgehenden Zauber zu erleben, wieder mit den "eigenen Kinderaugen" zu schauen und im eigenen Herzen zu fühlen. Danach erarbeiten die Teilnehmer/innen in Kleingruppen einfache Puppenspiele anhand von uns mitgebrachten Geschichten.

Inhalte:
Einführung in das Thema Puppenspiel/Figurentheater 
Herstellung von Knotenpuppen, Tieren und Zwergen etc.
Anregungen für den Bühnenaufbau und musikalische Untermalung 
"Schoßspiele"

Ziel:
Einfache Puppenspiele für den pädagogischen Alltag kennenlernen.

Methoden:
Impulsvortag
Aufführung eines kleinen Puppenspiels der "Märchenbühne"
Praktisches Erarbeiten eines Puppenspiels durch die Teilnehmer/innen

Worin sehe ich (m)einen Bildungsauftrag und wie kann ich diesem gerecht werden? Welche Rolle nehme ich als Pädagoge/in ein und wo liegt die Grenze zwischen einem sicheren (Lern-)Rahmen und Einschränkung für das Kind?
Bildung ist Weltsicht – wir lehren mehr als wir denken. Gerade Kinderaugen blicken tief und vernehmen auch unbewusst vermittelte Werte. Dementsprechend wichtig ist es, sich als Pädagoge/in den eigenen Anschauungen, Denkweisen und übergeordneten Zielvorstellungen bewusst zu sein.
Im Rahmen dieses Seminars setzen sich die Teilnehmenden mit ihrer persönlichen Haltung zu Bildung und Erziehung auseinander. Weltbilder rücken in den Mittelpunkt und werden mit pädagogischen Ansprüchen in Verbindung gebracht. Eine Spurensuche abseits des Arbeitsalltags: auf der Suche nach Leitlinien, Haltungen und Werten.

Inhalte:
Bildung – Konzepte, Aufträge, Leitlinien und Werte
Selbstreflexion – meine Rolle als Pädagoge/in und meine Idee von Bildung
Erziehung als Prozessbegleitung, systemische Grundhaltung

Ziele:
Sich der eigenen Hintergründe und Zielvorstellungen bewusst werden.
Tägliche Prozesse des Erlebens und Lernens dementsprechend begleiten und gestalten.

Methoden:
Theoretische Inputs
Reflexions- und Diskussionsaufgaben
Erlebnisorientierte Übungen im Freien

Vielfalt ist der Ausdruck des Lebens. Sie schlummert in der kleinsten Einheit, spiegelt sich in jedem Kind und ist gebunden an ein Umfeld, in dem sie sich entfalten kann. Um dies zu ermöglichen, braucht es eine Haltung, die Andersartigkeit und soziale Verhältnisse schätzt, die Mut zur Einzigartigkeit macht. Es braucht eine Lebenswelt, in der Persönlichkeiten zum Wachsen und Farben des Charakters zum Strahlen gebracht werden.
Um der Vielfalt des Lebens offen begegnen zu können, reicht es nicht aus, sie als Potenzial (an) zu erkennen. Wir sollten innere Wahrnehmungs- und Deutungsmuster entwickeln, die dazu tendieren, Vielfalt zu gewährleisten.

Inhalte:
Zwischenmenschliche Wahrnehmung und Klischeebilder
Selbst-, Fremd- und Weltbilder
Identität, Identifikation, Gruppenbildung und Ausgrenzung
Die Bedeutung sprachlicher Begleitung in einer Erziehung zur Vielfalt

Ziele:
Für Vielfalt sensibilisieren.
Vielfalt als Potenzial erkennen.

Methoden:
Theoretischer Input
Gruppen- und Einzelübungen
Erfahrungsaustausch

Der Lebensraum Wald bietet unendlich viele Möglichkeiten, die unterschiedlichen Sinneswahrnehmungen zu fördern und zu schulen. Der erste Teil dieses Seminars zeigt Wege, wie unsere Sinne (Hören, Sehen, Fühlen, Riechen, Schmecken) im Wald angesprochen und geschult werden können. Mit verschiedenen Aufgaben, Aktionen und Übungen werden spielerisch Anregungen gegeben, wie jede und jeder mit den eigenen sinnlichen Wahrnehmungen die Natur erleben kann. Lehrinhalt ist alles, was unmittel-, greif-, hör-, sicht-, fühl-, schmeck- und riechbar ist. Dabei werden die Bildungsbereiche Bewegung, Spielen, Natur und Sprache miteinander verbunden. Wir erkunden den Wald mit Augen und Ohren, Händen und Füßen, Nase und Mund und besprechen dabei auch, wie auf eventuelle Einschränkungen eingegangen werden kann.
Im zweiten Teil besteht die Möglichkeit, ausgewählte, kreative Ideen mit selbst gesammeltem Naturmaterial auszuprobieren und umzusetzen. 

Inhalte:
Verschiedene Übungen für alle Sinne
Sammeln und Verarbeiten von Materialien des Waldes

Ziele:
Alle Sinne bewusst einsetzen und dadurch den Wald besser kennenlernen. 
Anregungen für Werkarbeiten mit Naturmaterial erhalten.

Methoden:
Theoretische Inputs
Praktische Übungen im Wald

Die Beobachtungsbögen BESK kompakt und BESK-DaZ kompakt dienen zur Erfassung der Sprachkompetenz von drei bis sechsjährigen Kindern in elementaren Bildungseinrichtungen.
Sie werden alltagsintegriert eingesetzt, um den aktuellen Sprachentwicklungsstand der Kinder feststellen zu können, einen spezifischen Sprachförderbedarf zu dokumentieren und Ansatzpunkte einer individuellen Sprachförderung deutlich zu machen.
Das Beobachten und Dokumentieren ist nicht immer einfach. Gemeinsam wollen wir in diesem Workshop Unsicherheiten aus dem Weg räumen, einen Einblick in Grundlage und Aufbau der Beobachtungsbögen erhalten, um sie in der praktischen Arbeit einsetzen zu können.

Inhalte:
Was ist der BESK kompakt bzw. BESK-DaZ kompakt?
Wann und wie werden die Bögen eingesetzt?

Ziel:
Die Inhalte der Beobachtungsbögen besser verstehen und sie kompetent anwenden.

Methoden:
Theoretischer Input
Fachlicher Austausch in der Gruppe

Pädagogen/innen im Elementarbereich sind sprachlich stark gefordert. Sie sollen ein gutes Sprachvorbild sein. Aber was bedeutet das? Sie sollen beispielsweise Kinder mit Deutsch als Zweitsprache in ihrem sprachlichen Erwerbsprozess kompetent begleiten. Aber wie sehen die Erwerbsschritte wirklich aus? Sie sollen alle Kinder im Zeitalter digitaler Medien und "Pseudo-Autismus" an die Bildungssprache Deutsch heranführen. Wie kann das gelingen? Und welche Richtwerte können als Signale für die Grenze zwischen Förderung und (logopädischer) Therapie gelten?
Die Teilnehmer/innen dieses Workshops übermitteln der Referentin Fallbeispiele aus ihrer Praxis, anhand derer dann im Workshop gemeinsam ganz konkret Lösungen zu "sprachlichen Herausforderungen" im Elementarbereich erarbeitet werden.

Inhalte:
Wissenschaftlich fundierte Grundlagen zur Sprachförderung aller Kinder im Kindergarten
Abgrenzung Therapie vs. Förderung

Ziel:
Sprachliche Bildungsprozesse bewusst gestalten.

Methoden:
Vortrag
Kleingruppenarbeit
Diskussion

Die ersten Lebensjahre des Menschen sind für seine sprachliche Entwicklung sowohl neuronal als auch sozial grundlegend. Was in diesem Zeitraum an Spracharbeit geleistet wird, bildet das Fundament für das Sprachgebäude des gesamten Lebens.
Wie können null- bis dreijährige Kinder in ihrer sprachlichen Entwicklung fokussiert unterstützt werden? Worauf soll dabei geachtet werden? Und was bedeutet es, ein gutes Sprachvorbild zu sein? Im Workshop werden Antworten auf diese Fragen geliefert und gemeinsam mit den Teilnehmern/innen konkrete Sprachmaterialien für die Jüngsten erarbeitet.

Inhalte:
Wissenschaftlich fundierte Grundlagen zum Spracherwerb 
Abgrenzung Therapie vs. Förderung
Materialien für die Praxis

Ziele:
Impulse zu neuen Sprachfördermöglichkeiten erhalten.
Sprachliche Entwicklungsbereiche beleuchten.

Methoden:
Vortrag
Kleingruppenarbeit
Erfahrungsaustausch

Wir alle, die mit Kindern leben – ob als Eltern, Verwandte oder als professionelle Begleiter/innen – geraten in Situationen, in denen wir einem Kind begegnen, das trauert, weil es mit Trennung und Verlust fertig werden muss. Tod, Scheidung und schwere Krankheit können Ereignisse sein, die ein Kind in tiefe Verzweiflung und Trauer stürzen. Sie können seelische Schmerzen zurücklassen, die dann jahrelang anhalten. Wie kann diesen Kindern geholfen werden?

Inhalte:
Gespräch über Tod und Trauer 
Abschiedsrituale
Kinder und Begräbnisse
Umgang mit Schmerz, Trauer und Wut

Ziel:
Möglichkeiten kennenlernen, wie Kinder geholfen werden kann, ihre Traurigkeit, ihre Ängste, aber auch ihre Wut zu überwinden und eine neue Perspektive für ihr Leben zu entwickeln.

Methoden:
Vortrag
Diskussion

Kinder nehmen in aller Klarheit wahr, wer wir bzw. wie authentisch wir sind, was für uns von Bedeutung ist, welche Vorlieben wir haben, wie achtsam wir im Miteinander sind, wie offen, flexibel, neugierig und begeisterungsfähig wir (noch immer) sind. Niemand sonst hat so feine Antennen dafür wie Kinder! Daher: "Willst Du ein/e gute/r Pädagoge/in sein, so schau auch in Dich selbst hinein!"
Rollenklarheit und -verantwortung, respektvoller Umgang, verlässliche, nachvollziehbare Regeln und Grenzen, achtsamer Umgang mit Konsequenzen, Rituale und Rhythmus, Bindungsqualität (-zeit), Verlangsamung und Vereinfachung des pädagogischen Alltags, genügend Regenerations- und Stillezeiten, bedingungsloses Angenommensein, Konfliktfähigkeit und Lösungsorientierung, Optimismus und Humor wären nur einige Beispiele dafür, die vorzuleben und umzusetzen in unserer pädagogischen Verantwortung liegen.
Was ist mir wirklich wichtig? Was darf vernachlässigt werden?
Welche Werte sollen in unser pädagogisches Konzept einfließen?
Wie werden diese Werte in unseren Haltungen, in unserem Verhalten sichtbar?
Je klarer und reflektierter meine Haltung ist, umso mehr Gelassenheit kann im Erziehungsalltag einkehren, umso weniger Unruhezustände können Platz greifen, umso mehr Orientierung, Halt und Sicherheit ist wahrnehmbar.

Inhalte:
Meine Haltung
Rollenverständnis

Ziele:
Gelassenheit in meine pädagogische Arbeit einfließen lassen.
Eigene Haltungen reflektieren.

Methoden:
Vortrag
Diskussion
Übungen

Nicht selten sind Kinder zu beobachten, die in einer Gruppe zu den Unruhigsten und Lautesten gehören. Sie selbst jedoch empfinden die Gruppe als zu laut und beschuldigen andere Kinder, dass sie die Gruppe stören. Wenn man sie anspricht, reagieren sie oft nicht – fühlen sich nicht angesprochen! Im Entwicklungsbereich der Sprache und des Sprechens sind diese Kinder häufig durch fehlende Laute oder Lautverbindungsschwierigkeiten (nicht immer) zu erkennen. 
Ihre Konzentration und Aufmerksamkeit sind sehr begrenzt und bei manchen Kindern sind bei genauem Hinsehen auch in der Motorik und im Gleichgewicht Schwierigkeiten zu erkennen. Dies und viele weitere Symptome könnten für eine Hörwahrnehmungsproblematik stehen.

Inhalte:
Hörstörung vs. Hörwahrnehmung
Erkennungsmerkmale
Hilfestellungen
Auswirkungen bezugnehmend auf die Schule
Erklärungen für Eltern
Zusammenhänge weiterer Entwicklungsbereiche
Grenzen, Zusammenarbeit und Hilfestellungen 

Ziele:
Blick für Abweichungen schärfen.
Gespräche mit Eltern sensibel gestalten.
Blick in die Zukunft richten.

Methoden:
Vortrag
Praktische Übungen

Im pädagogischen Alltag spielt Musik eine wichtige Rolle. Ständig wird etwas gesungen oder musiziert und die Kinder sind begeistert dabei und singen mit. Doch wie ist das bei Kindern mit Beeinträchtigungen, bei Kindern, die nicht sprechen können oder unter anderen Einschränkungen leiden? Macht es Sinn bei ihnen Musik einzusetzen? JA – es macht nicht nur Sinn, es kann sich sogar auf mehreren Ebenen positiv auf das Kind auswirken. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, sowohl mit Instrumenten als auch mit Liedern zu arbeiten. Wichtig dabei ist, sich bewusst zu machen, was Musik auslösen kann. Besonders im nonverbalen Bereich erfordert es einen achtsamen Umgang mit Musik, da uns das Kind nicht einfach "sagen" kann, dass ihm das nicht gut tut. Bei einem achtsamen und regelmäßigen Umgang kann Musik zum Kommunikationsmittel werden. Sie kann helfen, Emotionen auszudrücken, sich selbst in der Musik zu erfahren und den Kontakt zu anderen herzustellen. Musik kann außerdem zur Förderung der Koordination, zur Erlangung eines besseren Körpergefühls, zur Stärkung der Aufmerksamkeit und vielem mehr eingesetzt werden.

Inhalte:
Selbsterfahrung mit Musik
Fördermöglichkeiten durch das Medium Musik
Einblick in das Berufsfeld Musiktherapie

Ziele:
Persönliche Erfahrungen mit Musik reflektieren.
Inputs zu Fördermöglichkeiten mit Musik erhalten.
Perspektivenwechsel in der pädagogischen Zielsetzung kennenlernen.

Methoden:
Theoretischer Input
Selbsterfahrung
Praktische Übungen
Erfahrungsaustausch

Wir leben in einer Welt voller Geräusche, Stimmen und Klänge. Kinder sind bereits im Mutterleib dazu in der Lage, sich mit dem Klang der mütterlichen Stimme vertraut zu machen und Lieder wahrzunehmen. In den ersten Lebensmonaten entwickelt der Säugling die Fähigkeit, Tonhöhe und Tonfolgen, melodisch modulierte Klänge und rhythmische Muster zu differenzieren und stimmlich nachzuahmen. In dieser Zeit wird deutlich, welche musikalischen Fähigkeiten junge Kinder bereits besitzen. Musik dient nicht nur zur Stärkung der auditiven Fähigkeiten, sondern spielt auch eine wichtige Rolle in der vorsprachlichen Kommunikation.
Aus pädagogischer Sicht ist die Bedeutung der Musik in der kindlichen Entwicklung unbedingt zu berücksichtigen. Sie bietet Raum für emotionale Ausdrucksmöglichkeiten und Freiräume für neue Erfahrungsmöglichkeiten. Schnell einmal die Gitarre nehmen und etwas singen, kann  wichtig im pädagogischen Alltag sein, doch das ist nur ein kleiner Bereich aus einer Fülle musikalischer Angebote, die in dieser Altersgruppe möglich sind. Musikalische Projekte gehen von der Sensibilisierung für Alltagsgeräusche über Musik mit Alltagsmaterialien bis hin zum Experimentieren mit Musikinstrumenten, Bewegung und Tanz.

Inhalte:
Bedeutung der Musik in der frühen Kindheit
Projektideen und Fördermöglichkeiten für Ein- bis Dreijährige im musikalischen Bereich

Ziele:
Bedeutsamkeit der Musik in der frühen Kindheit erkennen.
Vielfalt an musikalischen Angeboten in dieser Altersgruppe kennenlernen.
Anregungen für die eigene Praxis erhalten.

Methoden:
Theoretischer Input
Praktisches Arbeiten

Filzen ist eine der ältesten Handwerkskünste und bietet ein lebendiges Lernfeld mit unzähligen Möglichkeiten. Filzen – ein Fest für die Sinne: farbenfroh, seifig, zart und doch handfest. "Nichts ist im Verstand, was nicht vorher in den Sinnen war" (Aristoteles). Filzen findet zunehmend stärker Beachtung in den pädagogischen Arbeitsfeldern. Man kann Wolle fühlen, kneten, matschen, rollen und drücken, ihre Farbenvielfalt wirkt anregend und ermöglicht kreative Gestaltungsoptionen. Kinder haben die Möglichkeit, den persönlichen Ideen und Vorstellungen Gestalt zu geben. Gerade in einer Zeit, in der Kinder ihre Umwelt zunehmend konsumorientiert und ebenso technisch erleben, wird die handwerkliche Tätigkeit immer bedeutsamer.

Inhalt:
Einführung in die Praxis des Nassfilzens – Hohlraumtechnik

Ziel:
Kleine Taschen und Schüsseln herstellen.

Methoden:
Kurzvortrag
Praktisches Arbeiten

Das Modell der "Neuen Autorität" wurde von Prof. Haim Omer, der in Tel Aviv lebt und lehrt, entwickelt und findet auch in unseren Breiten vor allem im pädagogischen Bereich mehr und mehr Anklang. Die Säulen der "Neuen Autorität" sind Präsenz und wachsame Sorge, Struktur, Selbstkontrolle und Deeskalation sowie soziale Unterstützung.
Ziel der "Neuen Autorität" ist die systematische Stärkung der Erwachsenen (Eltern wie auch pädagogisch Tätigen), die Intensivierung der Beziehung zwischen Groß und Klein und ein konstruktives Miteinander aller Beteiligten. Damit ein gutes Miteinander gelingt, braucht es demnach einen "sicheren Hafen" und "verlässliche Anker" in Form von Bindungserfahrung, wertschätzender Beziehung und der Notwendigkeit klarer Regeln und Grenzen.

Inhalte:
Kennenlernen des Modells der "Neuen Autorität" – Säulen der "Neuen Autorität"
Anwendungsmöglichkeiten im pädagogischen Alltag mit den Kindern wie auch in der Kooperation mit den Eltern

Ziele:
Das Modell der "Neuen Autorität" in die eigene pädagogische Praxis übersetzen.
Seine "Persönliche Autorität" stärken.
Kombinationsmöglichkeiten mit eigenen pädagogischen Ansätzen reflektieren.

Methoden:
Vortrag
Diskussion

Für eine gute Entwicklung brauchen Kinder verschiedene und vielfältige Sinneserfahrungen. Unsere Wahrnehmung ermöglicht es, uns in der Umwelt zurechtzufinden und sie mit allen Sinnen zu erfahren. Was wir sehen, hören, spüren, riechen und fühlen, sollte im Gehirn zu einem Ganzen verbunden werden, dazu braucht es immer wieder Input – spielerisch und im Alltag integriert.
Rascheldosen, Sensorikbeutel oder Entdeckerflaschen sind rasch hergestellt und üben eine ungeheure Faszination und Explorationsfreude auf Kinder aus. In kurzer Zeit entsteht ein einfaches Tastspiel oder eine Wahrnehmungstafel. Womit kann man Sinnesboxen füllen? Kann man mit Fingern malen ohne die Farbe zu berühren? Und was sucht man in einer Suchflasche? sind Fragen, welche wir im Seminar beantworten werden.

Inhalte:
Theoretischer Überblick über Wahrnehmung und Wahrnehmungsverarbeitung sowie Wahrnehmungsbesonderheiten
Verschiedene Spiele und Ideen, welche die Sinne ansprechen

Ziel:
Einfache sensorische "Spieldinge" herstellen.

Methoden:
Theoretischer Input
Kleingruppenarbeit
Ideensammlung von Wahrnehmungsspielen

Wenn das Schulkind bei der eigenständigen Bewältigung der Hausübung oder dem Lesen Probleme hat, stellt sich jeder/jede Pädagoge/in wohl oft die Frage: "Woran liegt es?"
Ob der störende Sitznachbar die Ursache von Unkonzentriertheit ist, eine belastende Familiensituation vorliegt, ob das Kind einfach einmal keine Lust hat oder nach subjektiver Wahrnehmung von Eltern oder Lehrer/innen wohl "nur faul" ist – die Anzahl von möglichen Erklärungen ist groß. Woran der/die Pädagoge/in erkennen kann, ob es sich um eine Teilleistungsstörung handeln könnte, was genau eine Legasthenie kennzeichnet, und ob diese auch bereits im Kindergarten feststellbar ist, wie und ob dem Kind im normalen Tagesablauf geholfen werden kann, sind Fragen, die beantwortet werden.

Inhalte:
Merkmale von Legasthenie
Verschiedene Kombinationen von Teilleistungsbereichen 

Ziele:
Theoretische und praktische Kenntnisse für Fördermöglichkeiten erwerben.
Mögliche Erklärungen für Legasthenie kennenlernen.

Methoden:
Vortrag
Kleingruppenarbeit
Erfahrungsaustausch

Der Übergang aus der Familie in die noch unbekannte Kinderbildungseinrichtung (Kinderkrippe, Kindertagesstätte, Kindergarten ...) stellt für jedes Kind eine große Herausforderung an die Fähigkeit dar, sich an eine fremde Umgebung, an fremde Personen und an unbekannte Situationen anzupassen. Kinder im Krippenalter sind überfordert, wenn sie diese Anpassungsleistung ohne Anwesenheit einer Bezugsperson bewältigen müssen.
Das "Berliner Modell" zeigt Wege auf, die Eingewöhnungsphase für Mütter/Väter und Kinder behutsamer und angenehmer zu gestalten, sodass diese Eingewöhnung auch für den/die Pädagogen/in stressfreier werden kann.
Die Bindungsbeziehung zwischen Mutter/Vater und Kind bleibt unbelastet, das Vertrauen in die Institution kann langsam wachsen.

Inhalt:
Das "Berliner Modell" – Eingewöhnungsphase 

Ziel:
Eingewöhnungsphase professionell meistern.

Methoden:
Vortrag
Praktische Beispiele
Erfahrungsaustausch

Geschlecht als soziale Konstruktion – gibt es das überhaupt?
"Lasst mich in Ruh´ mit Gender – was habe ich damit zu tun? Sensibilisierungstraining, Geschlechterdemokratie und Vielfalt – was geht mich das an?" Kinder sollen die Chance haben, sich vielfältig und uneingeschränkt zu entwickeln und auszuprobieren, um zu selbstbewussten Erwachsenen heranzureifen. Gleichzeitig schränken tradierte Rollen und Zuschreibungen ihren Handlungsspielraum ein. Begeben wir uns auf eine Reise, zurück in unsere Kindheit und Jugend, zu den Bildern in unseren Köpfen über Männlichkeit und Weiblichkeit und zu unseren "noch" blinden Flecken im Berufsalltag.

Inhalte:
Biografische Einstimmung
Genderreflektierte, diversitätsbewusste Pädagogik – Konzept und Handreichung
Beobachtung und Wahrnehmung
Raumgestaltung und Raumnutzung
Spielmaterialien: Spielzeug, Spiele
Gefühle und Sexualität
Sprache
MINT im Kindergarten
Geschlechtersensible Bildungskooperation mit Eltern

Ziele:
Gender-/Diversitykompetenzen und die damit verbundenen Handlungsstrategien aneignen.
Anregungen für die eigene Praxis erhalten.

Methoden:
Theoretischer Input
Praktische Übungen
Reflexion

Mit "Solami und Tati" starten wir sofort ins Tun!
An diesem Tag tauchen wir in die Welt der Rhythmen und Töne ein. Mit ansprechenden Materialien aus der "Solami Tati Kiste" erfinden wir coole Rhythmusstücke und schöne Melodien, die wir mit Bodypercussion, Rhythmusinstrumenten und unserer Stimme zum Klingen bringen.
Tati lehrt uns, wie wir sofort zu unterschiedlichsten Liedern flotte Rhythmen legen und diese mit Klanghölzern, Trommeln, Rasseln und anderen Orff-Instrumenten begleiten können.
Notenköpfe aus Filz und drei Notenlinien aus Wolle reichen aus, um mit Solami die Klangwelt der Töne zu entdecken. Wir werden Lieder singen und einfache Melodien selber legen. Unsere eigenen Kompositionen musizieren wir dann mit Stimme oder Xylophonen und untermalen sie mit abwechslungsreichen Begleitmustern.
Mit der Methode "GANZ in der Musik®" von Verena Unterguggenberger können Kinder ab drei Jahren Musikstücke gestalten. 


Inhalte:
Vorstellung der "Solami Tati Kiste"
Ideen und praxisorientierte Wege für die Umsetzung in einer Kindergruppe

Ziele:
Umgang mit elementaren Bausteinen der Musik vertiefen.
Musikalische Momente erleben.
Musikstücke gestalten.

Methoden:
Praktische Übungen
Gruppenarbeit

Kinder lieben den Umgang mit Hammer, Säge und anderem Werkzeug. Sie erleben sich im gestalterischen Tun als selbstwirksam, trainieren ihre feinmotorischen Fähigkeiten und sind stolz auf ihre Werkstücke.
Sie möchten Ihre Fähigkeiten mit dem Werkstoff Holz auffrischen? Oder die Holzwerkstatt Ihrer Einrichtung endlich mit den Kindern sinnvoll nutzen?
Auch wenn Sie keine Erfahrung mit der Holzbearbeitung haben, sind Sie hier richtig, denn Sie werden durch die Begeisterung der Kursleiterin angesteckt.
Sie erhalten im praktischen Tun zahlreiche Anregungen und werden erfahren, welche Holzarten, Holzstärken und welche Werkzeuge, aber auch welche Sicherheitsvorkehrungen, notwendig sind.

Inhalte:
Geeignetes Werkzeug und Material für die Holzbearbeitung
"Herausfordernde" Holzkonstruktionen

Ziele:
Kenntnisse über kindgerechtes Werkzeug und Holz erlangen.
Ideen und Anregungen für die Holzwerkstatt bekommen.

Methoden:
Theorieinputs
Erfahrungsaustausch

Kinder tun nichts lieber als selbst zu probieren und zu experimentieren. Sie sind auf der Suche nach Sinnzusammenhängen. Sie lernen im Alltag durch die Wiederholung, und dies über alle Sinne. Für die Entwicklung des Forschergeistes und der Selbstständigkeit der Kinder ist es wichtig, sie tun zu lassen und beim Erleben zu begleiten, ohne sie mit zu viel Neuem zu überfordern. Durch wertschätzendes Beobachten kann man die Interessen der Kinder aufgreifen und vertiefen. Aufbauend auf Ihre Beobachtungen im Betreuungsalltag werden wir sehen, wie kleine Projekte mit unter dreijährigen Kindern möglich sind. Diese Projekte beanspruchen mehr Zeit, da jüngere Kinder Wiederholung und Vertiefung brauchen.
Folgenden Fragen werden wir nachgehen:
Welche Bedürfnisse hat ein Kind?
Was benötigt ein Kind, um sich selbstständig und aktiv beteiligen zu können?
Welche vorhandenen Materialien kann ich verwenden, um Primärerfahrungen zu ermöglichen?

Inhalt:
Beobachtung als zentrales Element

Ziele:
Projektboxen zu den Bildungsbereichen des BildungsRahmenPlans kennenlernen.
Elementare Spielhandlungen erkennen und verstehen, um bei der Projektarbeit darauf aufzubauen.

Methoden:
Impulsreferat
Gruppenarbeit
Praktische Beispiele

Ein Kind mit der Diagnose Autismus-Spektrum-Störung (ASS) kann Pädagogen/innen in der alltäglichen Arbeit vor zahlreiche Herausforderungen stellen. Einige Verhaltensweisen des Kindes irritieren und können das Gruppengefüge belasten. Die unterschiedlichen Ausprägungen der Autismus-Spektrum-Störung sind oft schwer einzuordnen.
Der Workshop soll Zusammenhänge erklären und Hintergrundwissen vermitteln, um daraus pädagogisches Know-How und effektive Handlungsstrategien abzuleiten.

Inhalte:
Grundlagenwissen über die Autismus-Spektrum-Störung
Pädagogische Handlungsstrategien im Umgang mit Kindern mit ASS

Ziel:
Effektive Handlungsstrategien erlernen.

Methoden:
Referat
Videobeispiele
Gruppenübungen
Diskussion

"Medienerziehung" gewinnt immer mehr an Bedeutung. Hineingeboren in eine Welt der Medien gehen schon zahlreiche kleinste Mitglieder unserer Gesellschaft ganz selbstverständlich mit Smartphone, Tablet und Co. um. Beinahe jeder von uns hat das Internet immer in der (Hosen-)Tasche – und ist immer online! Betrachten wir die letzten 30 bis 40 Jahre, so erkennen wir rasch, dass das nicht immer so war. Der erste Schritt für eine gelingende Medienerziehung ist die Reflexion der eigenen Erfahrungen und das bewusste Beobachten des Umfeldes. Gemeinsam erarbeiten wir mögliche Chancen und Risiken, die Medien heute mit sich bringen. WWW ... Woher kommt es? Wohin führt es? Wozu dieses Theater? Mit Elementen wie Poetry Slam, Teilnehmender Beobachtung, Interventionsforschung und Theaterpädagogik wird diese Fortbildung zu einem ganz persönlichen Erlebnis, das alles ist, nur nicht langweilig. Wir besprechen folgende Fragen:
Wie schütze ich mich und Kinder vor Cyber-Mobbing?
Warum steckt ein Funke Wahrheit in der Aussage: "Im Internet lauert die Gefahr"?
Wie lauten die 10 Gebote der Medienerziehung?

Inhalte:
Grundlagen der Medienerziehung
Reflexion als Ort des Lernens
Die Kunst der Beobachtung
Medienwelten der Kinder

Ziele:
Medienkompetenz erweitern.
Orientierungshilfen für Eltern und Kinder kennenlernen.
Bezogen auf den Medienumgang sensibilisieren.

Methoden:
Impulsreferat
Gruppenübungen
Video- und Internetbeiträge
Reflexion

Biblische Erzählungen sind vielfach Geschichten von Beziehungen der Menschen untereinander und zu Gott. Das Arbeiten mit Biblischen Figuren ermöglicht das Sichtbarmachen von solchen Beziehungen.
Es tut uns sicher gut, nicht nur über den Kopf Zugänge zu den Zeugnissen der ganzen Heilsgeschichte zu suchen, sondern auch mit "Leib und Seele".
Mit Biblischen Figuren (korrekter: Biblischen Erzählfiguren) können aufgrund ihrer Standfestigkeit und Beweglichkeit verschiedene Körperhaltungen und Stimmungen sichtbar gemacht und biblische Erzählungen so zum Leben erweckt werden. Die Arbeit mit den Figuren fördert den Zugang zu den Zeugnissen der Heilsgeschichte mit Leib und Seele.
Zum Einsatz können die Figuren im persönlichen Gebrauch zu Hause (Weihnachtskrippe), bei Kindergottesdiensten, in Bibelkreisen, in der Erwachsenenbildung usw. kommen. Wer es bereits einmal mit Biblischen Erzählfiguren zu tun gehabt hat, der wird sicherlich erkannt haben, dass diese Figuren mehr sind als umspannte Gestelle aus Sisal und Draht.

Inhalte:
Einführung in die Entstehungsgeschichte der Biblischen Erzählfiguren
Herstellung von Biblischen Figuren

Ziel:
Mit den Figuren Körperhaltungen und menschliche Bewegungen nachstellen.

Methoden:
Kurzvortrag
Praktisches Arbeiten

"Warum duftet diese Blume so gut? Wieso fühlt sich das so kalt an? Woher kommt diese Musik?" Unsere Sinneswahrnehmungen sind Grundlage für unser Empfinden. Was aber dahintersteckt, wollen wir gemeinsam erkunden.
Kinder sind von Natur aus Forscher/innen, deren Wissensdrang unbegrenzt ist. Von klein auf beobachten und erkunden sie mit großer Freude alles was rund um sie geschieht. Durch ständiges Experimentieren versuchen sie, ihre Umwelt zu verstehen. Alles Erlebte gelangt über die Sinne an die Kinder – wir sollten ihre Fragen bewusst aufnehmen, ihre Sinne für naturwissenschaftliche Phänomene schärfen und zu deren besserem Verständnis beitragen. Dazu liefert dieser Kurs die entsprechende Hintergrundinformation.

Inhalte:
Einführung in das Thema "Sinne"
Ästhetik in der Natur
Besprechung und Aufarbeitung der Eindrücke
Verschiedene Experimentiermaterialien
Naturwissenschaftsdidaktische Modelle und technische Hilfsmittel

Ziel:
Die Sinne der Kinder für naturwissenschaftliche Phänomene schärfen.

Methoden:
Theoretischer Input
Hands-on-Experimente
Diskussion und Erfahrungsaustausch

Nach Herzenslust schaukeln, rennen, hüpfen, klettern und sich drehen: Das ist die beste Voraussetzung für einen gut funktionierenden Gleichgewichtssinn. Dieser Sinn liefert die Basis dafür, dass wir unseren Körper aufrecht halten, dass wir aufrecht gehen und uns im Raum orientieren können. Ein gutes Gleichgewicht ist aber auch Grundvoraussetzung für die kognitive und auch sozial-emotionale Entwicklung unserer Kinder. Das Gleichgewichtsorgan reagiert, sobald wir unsere Lage und Haltung verändern und so stellen spielerische Bewegungsangebote eine ideale Möglichkeit dar, das Gleichgewicht zu fordern und zu fördern.

Inhalte:
Theoretische Inputs zum Gleichgewichtssystem und dessen weitreichende Auswirkung auf die kindliche Entwicklung 
Impulse und Ideen für gleichgewichtsfördernde Angebote für Bewegungsraum und Turnsaal
Bewegungsspiele und Bewegungsexperimente
Entspannungssequenzen

Ziel:
Spielerische, bewegte Angebote, die den Gleichgewichtssinn der Kinder gezielt trainieren, unterstützen und fördern, kennenlernen.

Methoden:
Impulsvortrag
Selbsterfahrung anhand praktischer Einheiten im Turnsaal
Einblicke in die praktische Arbeit mittels Videosequenzen und Fotos
Erfahrungsaustausch

Wer Kindern die tägliche Bewegung spielerisch und freudvoll ermöglicht, trägt entscheidend zu deren ganzheitlichen, gesunden Entwicklung bei.
Bewegung ist das Tor zum Lernen. Wenn ein Kleinkind sich zu wenig bewegt, kann das in späteren Jahren zu Lernproblemen führen. Denn wenn das Kind gewisse Bewegungsabläufe nicht ausreichend einübt, besteht die Gefahr, dass sich die Nervenbahnen im Gehirn nur mangelhaft vernetzen.
Erworbene Bewegungsfähigkeiten bilden die Basis für spätere Aktivitäten, die wiederum  das körperliche und seelische Wohlbefinden beeinflussen und für eine gesunde, neurologische Entwicklung des Gehirns sorgen. Kinder können mit Bewegungsübungen Ängste, Stress und Erschöpfung leichter bewältigen und werden körperlich und geistig gefördert.

Inhalte:
Lernblockaden bei Kindern 
Kinesiologische Übungen 

Ziel:
Kinesiologische Übungen, welche beim Abbau von Stress und Lernschwächen helfen und die Aufmerksamkeit und Konzentration steigern, kennenlernen.

Methode:
Brain Gym

Spielen und Bewegung sind Grundbedürfnisse von Kindern. Bewegte Spiele ermöglichen vielfältigste Bewegungserfahrungen, wodurch die Entwicklung der kindlichen Motorik unterstützt aber auch sensorische, soziale, emotionale und kognitive Kompetenzen aufgebaut werden. "Kleine bewegte Spiele" erfordern keine langen Vorbereitungs- und Lernphasen und sind schnell spielbar. Ohne viel Aufwand kann im Turnsaal oder im Freien gespielt und sich bewegt werden, wobei die Freude an der Bewegung im Vordergrund stehen sollte.
Diese Fortbildung bietet die Möglichkeit, verschiedenste Bewegungsspiele für Bewegungsraum, Turnsaal oder Wiese kennen zu lernen und anhand der eigenen Erfahrungen konkrete Ideen für die Umsetzung im eigenen beruflichen Kontext mitzunehmen.

Inhalte:
Bedeutung von Bewegung in der Kindheit
Verschiedenste Bewegungsspiele, Spielformen und Bewegungsexperimente mit geringem Materialaufwand
Ideen und Anregungen für die tägliche Praxis

Ziel:
Einfache Bewegungsspiele und Spielformen für Kinder kennenlernen und selbst ausprobieren.

Methoden:
Fachliche Inputs
Praktische Übungen
Reflexion und Erfahrungsaustausch

Ziel der Fortbildung ist die spielerische Schulung rhythmischer und motorischer Grundfertigkeiten, die zur Verbesserung der koordinativen Fähigkeiten von Kindergartenkindern beitragen können.
Kurze "Bewegungssnacks", mit und ohne Anleitung,  für die weder spezielle Materialien noch aufwendige Aufbauten nötig sind, erhöhen die aktive Bewegungszeit im Kindergartenalltag. Spiele und Sequenzen, die in Klein- und Großgruppen, mit und ohne Anleitung durch die Elementarpädagogen/innen, durchgeführt werden können, bringen kreative Aspekte in die Bewegungswelt der Kinder.

Inhalte:
Kleine Spiele in Form von Bewegungs- und Rhythmussnacks
Kurze, rhythmisch- und bewegungsorientierte Sequenzen

Ziele:
Übungen für die Verbesserung der koordinativen und kognitiven Fähigkeiten der Kinder kennenlernen.
Bewegungssequenzen zur Verbesserung der Aufmerksamkeitsspanne und Konzentration der Kinder kennenlernen.

Methoden:
Theoretischer Input
Praktische Übungen

Bunte Blätter finden wir überall in der Natur, besonders im Herbst.
Sie eignen sich für Drucke, zum Gestalten von Bildern, aber auch zur Farbgewinnung mittels Eco-Print.
Bei guter Vorbereitung können die Techniken zumindest teilweise auch mit den Kindern zu einfachen Laubbüchern oder Laternen verarbeitet werden.
Durch das kreative, spielerische Gestalten mit den Blättern lernen die Kinder so ganz nebenbei auch noch die Merkmale und Unterschiede unserer wichtigsten Bäume und Pflanzenarten kennen.

Inhalte:
Verschiedene Baum- und Pflanzenarten
Techniken mit Blättern
Praktische Naturerfahrungen

Ziel:
Neue Kreativ-Techniken ausprobieren.

Methoden:
Theorieinput
Kreatives Arbeiten mit Papier und Blättern

Motopädagogik ist ein Konzept der ganzheitlichen Entwicklungsbegleitung durch Bewegung, Wahrnehmung und Spiel.
Wir gestalten einen "Bewegungsraum", in dem das Kind mit seiner Freude am eigenen Tun sowie sein Erleben vielfältigster Körper-, aber auch Material- und Sozialerfahrungen im Vordergrund steht. 
Diese Fortbildung bietet die Möglichkeit, die motopädagogische Arbeit kennen zu lernen und anhand der eigenen Erfahrungen konkrete Ideen für die Umsetzung im eigenen beruflichen Kontext mitzunehmen.

Inhalte:
Das Konzept der Motopädagogik
Die Bedeutung von Selbsttätigkeit und Selbstwirksamkeit
Rahmenbedingungen, Aufbau, Struktur und Inhalt einer motopädagogischen Einheit
Bewegungsspiele, Bewegungsexperimente, Entspannungssequenzen

Ziele:
Einblick in die motopädagogische Arbeit mit Kindern erhalten.
Motopädagogische Übungen selbst ausprobieren.

Methoden:
Impulsvortrag
Selbsterfahrung anhand motopädagogischer Einheiten
Einblicke in die praktische Arbeit mittels Videosequenzen und Fotos
Erfahrungsaustausch

Kinder brauchen keine liebliche, laute, wilde oder zugetextete "Kinder- Animationsmusik", um lustvoll zu tanzen. Jeder menschliche Organismus hat einen eigenen Rhythmus, der durch verschiedene Einflüsse geprägt wird. Kindliche Spielfreude und Fantasie kann durch Musik unterbunden werden, wodurch sich langweilige und eintönige Bewegungen ergeben. Wichtiger ist, den eigenen Körper und Rhythmus zu finden, den Raum zu erobern und auf Musik zu hören lernen, bevor ein Zusammenspiel beider Elemente erfolgen kann. Wie das mit Kindern umgesetzt werden kann, erleben Sie in diesem bewegten, kreativen Workshop.

Inhalte:
Tanzimpulse mit und ohne Musik
Körper- und Raumwahrnehmungsübungen
Improvisationsübungen mit verschiedenen Materialien
Meditative und lebendige Gruppen- und Kreistänze zu Musik aus aller Welt

Ziel:
Kreative Methoden für die Arbeit mit Kindern kennenlernen.

Methoden:
Impulsreferat
Einzel- und Gruppenübungen
Tänze

Beim Essen das Handy auf lautlos schalten, in der Warteschlange an der Kasse Ruhe bewahren, nach einem Streit den ersten Schritt machen etc. Schwierig? Erwachsene reden oft über Werte, statt sie vorzuleben und kindgerecht zu vermitteln. Damit Werteerziehung nicht bei gut gemeinten Appellen stehen bleibt, muss sie Teil des Alltags werden – konkret, praktisch und lebensnah. In diesem Workshop ist Zeit, um uns mit den großen Themen "Wahrheit, Toleranz, Frieden, Gemeinschaft und Liebe" kreativ und kindgerecht auseinanderzusetzen. Bücher, Musik, Bewegung und weitere lustvolle Methoden geben wertvolle Impulse für die praktische Arbeit.

Inhalte:
Der Wochentage-Wertekalender
Vorurteilsbewusste Kinderliteratur, Tänze und Lieder
Körperwahrnehmungs- und Achtsamkeitsübungen

Ziel:
Für Werteerziehung und vorurteilsbewusste Bildung sensibilisieren. 

Methoden:
Impulsreferat
Einzel- und Gruppenübungen
Tänze

Die Lebenssituation von Familien und Kindern hat sich in den letzten Jahrzehnten drastisch verändert. Die Folgen dieser Entwicklung sind deutlich zu beobachten. Besonders auffällig ist bei Kindern der Verlust an körperlicher Eigentätigkeit. Zusätzlich schwindet das körperlich-sinnliche Erleben immer mehr. Dadurch ergibt sich oft schon bei Kindern, dass sich deren sinnliche Wahrnehmung vorwiegend auf das Sehen und Hören reduziert, und sich in der Folge häufig Bewegungsunruhe, Nervosität und Konzentrationsmangel zeigen.
Shiatsu hat sich als sehr wirksam bei Kindern mit Lern- und Konzentrationsschwierigkeiten sowie bei Hyperaktivität erwiesen. Die Kinder lernen durch gezieltes Shiatsu Vertrauens-, Balance-, Gleichgewichts- und spezielle Dehnübungen. Sich gegenseitig Gutes tun, die Grenzen des anderen wahrnehmen und sich selbst wieder besser kennen lernen, werden die Inhalte dieses Seminartages sein.

Inhalte:
Vertrauens-, Gleichgewichts-, Dehnübungen
Shiatsu-Techniken

Ziele:
Selbstbewusstsein stärken.
Koordination und Gleichgewichtssinn fördern.
Konzentration und Aufmerksamkeit stärken.

Methoden:
Theorieinput
Praktische Übungen

Dr. Edward Bach hat im letzten Jahrhundert die nach ihm benannten Bachblüten ins Leben gerufen. Es gibt insgesamt 38 Bachblüten. Im Seminar stehen die positiven Botschaften, das Verstehen und Unterscheiden der einzelnen Blütenbilder sowie die Philosophie und Menschenkunde von Dr. Edward Bach im Vordergrund. 
Es werden alle 38 Bachblüten vorgestellt. Die zugeordneten "Seelenzustände" zu den Bachblüten werden vom Vortragenden schauspielerisch dargestellt, sodass es für die Teilnehmer/innen ganz leicht nachvollziehbar ist, wie sich diese bei Menschen zeigen. Das Erkennen eines solchen ist schon der erste Schritt, um diesen möglicherweise zu verändern. Nach der Präsentation der Bachblüten wird noch die Anwendung der Bachblüten erklärt. Ein Skriptum wird Ihnen nach der Veranstaltung per E-Mail zugesandt.

Inhalt:
Bachblütenkunde

Ziel:
Bachblüten erkennen.

Methode:
Vortrag
Praktisches Arbeiten

Bei einem Spaziergang in den karnischen Alpen lernen wir die dort befindliche heimische Alpenflora kennen. Wir befinden uns im Gebiet der Pflanze "Wulfenia" am Fuß des Gartnerkofels, die in Österreich nur dort vorkommt. Da wir uns (möglicherweise) zum Zeitpunkt der Blüte dort aufhalten werden, können wir diese schöne Blume bewundern und kennenlernen.
Am Wegesrand finden sich aber viele andere kostbare Schätze. Wir lernen einzelne Elemente der heimischen Vegetation kennen und erfahren spannende Geschichten über unsere heimischen Pflanzen. Diese haben durch ihre Lage und Bedingungen eine ganz besonders starke Heilkraft, da sie Strategien entwickelt haben, um diesen rauen Bedingungen zu trotzen. Wer gerne Kräuter für eine Tinktur sammeln möchte, sollte einen Korb bzw. ein Marmeladenglas mitnehmen. Ein Skriptum wird Ihnen nach der Veranstaltung per E-Mail zugesandt.

Inhalte:
Pflanzenkunde
Heimische Alpenpflanzen

Ziele:
Die Natur nutzen und kennenlernen.
Wissen hinsichtlich Pflanzenkunde und Artenkenntnis erweitern.

Methoden:
Kurzvortrag
Praktisches Arbeiten

Qigong, Taiji Quan und Meditation sind mehr als 2000 Jahre alte Techniken. Diese Methoden eignen sich, wenn abgestimmt, auch wunderbar für Kinder. In unserer westlichen Kultur sind Kinder einer kontinuierlichen Reizüberflutung, einer alltäglichen Hektik, aber auch einer zunehmenden Bewegungsarmut ausgesetzt. Kinder können auf diese Lebensbedingungen mit Unruhe, Konzentrationsstörungen, Zerstreutheit beziehungsweise Aggressivität reagieren. Mit diesen Techniken können diese stressigen Phänomene deaktiviert werden. Es kann mithilfe der sanften Bewegungen erneut Konzentration und Ruhe gefunden werden. Dabei nehmen Kinder ihren eigenen Körper erneut bewusst wahr und entwickeln dadurch ein nachhaltiges positives Lebensgefühl.

Inhalte:
Methoden von Qigong, Taiji Quan und Meditation
Unterstützung der Kinder mittels Bewegung 

Ziele:
Motorische Entwicklung fördern.
Fantasie und Kreativität der Kinder anregen.
Auf sanfte Weise die Gesundheit unterstützen.

Methoden:
Vortrag
Praktische Übungen

Kinder lernen ihre Umwelt anders kennen als wir Erwachsenen. Wahrnehmung, Bewegung und Berührung sind dabei wesentlich, um eigene Erfahrungen zu machen. Und oft sind genau diese Bereiche für Kinder schwer einzuschätzen: Was nehme ich um mich herum und an anderen Menschen wahr? Wie kann ich mich mit mir selbst und auch in einer Gruppe bewegen? Wie fühlt sich Berührung an und wie berühre ich andere? Samurai-Shiatsu ist ein leicht erlernbares Übungsprogramm für Kinder und Erwachsene. Durch Berührungen, Bewegung und Wahrnehmungsschulung fördert es die Gesundheit, eine altersgerechte Entwicklung und die kindliche Selbstwahrnehmung. Der respektvolle Umgang miteinander stärkt das so wichtige "Wir-Gefühl". Berührung und Aktivität sowie Ruhe und Entspannung helfen dem Kind in seiner gesunden Entwicklung.

Inhalte:
Einführung in die Lehre der 5 Elemente aus Sicht des Shiatsu
Grundlagen der Meridianlehre bezogen auf das Kindesalter
Gemeinsames Erarbeiten des Samurai-Programms
Erarbeiten von Übungen für die pädagogische Praxis

Ziele:
Das Samurai-Programm kennenlernen.
Grundlegendes Verständnis für die kindliche Entwicklung unter Aspekten der Meridianlehre und des Shiatsu entwickeln.

Methoden:
Theoretischer Input
Praktische Übungen

Pädagogen/innen sind in ihrem täglichen beruflichen Umfeld mit "Größenverhältnissen" konfrontiert, welche ihre Wirbelsäule extrem fordern. Sie sitzen auf kleinen Sesseln, arbeiten in bodennaher Position, um auf Augenhöhe mit den Kindern kommunizieren zu können uvm. Dies alles belastet die Wirbelsäule. Dieser Kurs bietet Tools zur Stärkung der Wirbelsäule, Zeit sich zu entspannen und seiner selbst wieder bewusst zu werden.

Inhalte:
Einführung in die Methoden von Qigong, Taiji Quan, Alexandertechnik und Meditation
Blockaden der Wirbelsäule

Ziele:
Äußere Muskulatur entspannen und Verspannungen lösen.
Innere Muskulatur stärken.
Beweglichkeit der Wirbelsäule sowie der Gelenke fördern.

Methoden:
Vortrag
Praktische Übungen

Frühkindliche Bewegungsmuster bzw. frühkindliche Reflexe/Reaktionen sind genetisch vorprogrammierte Entwicklungshelfer, die unser Überleben sichern und weitergehende, nützliche Anpassungsreaktionen vorbereiten (z.B. Halte- und Stellreaktionen). Sie beginnen sich bereits im Mutterleib zu entwickeln. Ausgelöst werden diese automatischen Bewegungen durch unsere Sinne, gelenkt werden sie vom Hirnstamm. Jedes dieser Bewegungsmuster erfüllt eine bestimmte und sehr wichtige Aufgabe in der Bewegungsentwicklung. Für die Entwicklung sind sie gut und notwendig, später sollten sie jedoch in den Körper "integriert" oder ganz verschwunden sein. 

Inhalte:
Theoretische Grundlagen der wichtigsten frühkindlichen Reflexe und Reaktionen
Moro Reflex, ATNR, STNR, FLR, TLR
Erkennungsmerkmale 
Basismotorische Übungen und Spiele

Ziele:
Frühkindliche Bewegungsmuster erkennen.
Übungen und Bewegungsspiele erfahren.

Methoden:
Vortrag
Praktische Übungen
Selbsterfahrung

Es gibt ein paar Flecken auf der Erde – Blue Zones genannt – wo Menschen bis ins hohe Alter außergewöhnlich gesund bleiben. Zivilisationserkrankungen wie Übergewicht, Herzinfarkt oder Diabetes sind dort so gut wie unbekannt. Ganz anders bei uns. Schon fast jedes 3. Kind kämpft mit Übergewicht und es kommt vor, dass bereits Kinder an Altersdiabetes erkranken. Was machen diese Menschen anders als wir, und zwar von Kindesbeinen an? Es sind keine magischen Geheimnisse, sondern die täglichen, schlichten Gewohnheiten, die letztlich ein langes und gesundes Leben ausmachen.

Inhalte:
Lebensstilfaktoren als Triebfeder für Gesundheit
Gesunde Gewohnheiten in der Ernährung
Zubereitung einfacher Speisen und Ideen für eine gesunde Jause mit Lebensmitteln, die von den "gesunden Alten" bevorzugt gegessen werden

Ziel:
Einfache Lebensstilmaßnahmen kennenlernen. 

Methoden:
Impulsreferat
Selbstreflexion
Küchenpraxis

Ihnen haftet der Nimbus von außergewöhnlichem Nährstoffreichtum an. Sie versprechen Gesundheit, ewige Jugend und Schönheit: Superfoods aus aller Welt. Ohne sie können wir – so hat es den Anschein – nicht mehr fit und leistungsfähig sein. Bereits Kinder werden mit der Extradosis Acerolakirsche im Saft und Chiasamen im Müsliriegel versorgt.
Gemeinsam entdecken wir Powerlebensmittel vor unserer Haustür. Diese sind möglicherweise nicht so hip, schillernd und ausgefallen wie die exotischen Pendants. Aber sie sind günstig, können mit den Kindern gemeinsam gesammelt und verarbeitet werden und stehen im Nährstoffreichtum den weit gereisten Exoten in Nichts nach.

Inhalte:
Superfoods auf dem Prüfstand
Heimische Power-Lebensmittel 
Spannende Ideen für die gesunde Jause

Ziele:
Wertschätzung für den Gesundheitswert heimischer Lebensmittel stärken.
Nährstoffreichtum und Wirkung einzelner Lebensmittel kennenlernen.

Methoden:
Impulsreferat
Küchenpraxis

Rhythmik und Sport sind wesentliche Elemente des Kindergartenalltags. Entsprechend sollen die Kinder spielerisch gefordert und gefördert werden. Im Zuge der Fortbildung werden Rhythmik- und Sporteinheiten gestaltet, ausprobiert und reflektiert. Theoretische Basis bilden der Motoriktest: Mot 4-6 und das Buch: Rhythmisch-Musikalische Erziehung: Bewegung erklingt – Musik bewegt.

Inhalte:
Vorstellung des Mot 4-6 als Basis der Bewegungseinheiten
Selbstständiges Planen von Rhythmik- und Sporteinheiten für den Kindergartenalltag
Unterschiedliche Bewegungselemente 

Ziel:
Theoretisches und praktisches Wissen im Bereich Sport und Rhythmik vertiefen.

Methoden:
Fachliche Inputs
Praktische Übungen
Reflexion und Erfahrungsaustausch

In der körperlichen Gesamtentwicklung eines Kindes spielt die motorische Grundfertigkeit Balancieren eine wesentliche Rolle, um in weiterer Folge Sportarten wie Radfahren, Eislaufen und Schifahren richtig zu erlernen. Im Kleinkind- und Vorschulalter haben wir die Möglichkeit auf spielerische Art und Weise die Kinder in deren Entwicklung richtungsweisend zu unterstützen. Im Rahmen des Seminars werden Bewegungstipps vermittelt, die speziell die Verbesserung des Gleichgewichts und des Eislaufens fördern.

Inhalte:
Theoretische Grundlagen der motorischen Fertigkeit Gleiten
Übungs- und Spielformen für das Balancieren
Methodische Übungsreihen für das Eislaufen
Übungs- und Spielformen am Eis

Ziel:
Fördermöglichkeiten für motorischen Grundfertigkeiten der Kinder kennenlernen.

Methoden:
Kurzer theoretischer Input
Praktische Übungen

Reaktions-, Differenzierungs- und Orientierungsfähigkeit sind nur einige koordinative Komponenten, die Kinder in kürzester Zeit mit diversen Spielgeräten hervorragend entwickeln können. Sozial- und Materialerfahrung in Gruppenspielen verbessern Kooperation und Wahrnehmung. Im Rahmen des Seminars werden Übungsformen und Spiele für Kinder vermittelt. Die Fortbildungsveranstaltung richtet sich an Pädagogen/innen, die einen Turnsaal zur Verfügung haben.

Inhalte:
Alternative Spielformen zur Verbesserung der Koordination
Kooperationsspiele
Wurf- und Ballspiele
Spielformen für Großgruppen

Ziel:
Neue Spiele kennenlernen.

Methoden:
Theoretischer Input
Praktische Übungen

Kinder wollen sich bewegen und sollten viele Möglichkeiten im Kindergarten- und Hortalltag bekommen, um ihren natürlich angelegten Bewegungsdrang auszuleben. Über die Wahrnehmung von Bewegung erhält das Kind Informationen über seinen Körper. Es lernt, welche Stellung sein Körper hat, wo es sich befindet und welche Kraft es aufwenden muss, um bestimmte Bewegungen auszuführen. 
Im Rahmen einer Mitmachgeschichte haben Kinder die Möglichkeit, selbst aktiv zu werden. Dabei geht es um aufmerksames Zuhören und um das Nachspielen einer Geschichte. Durch die Verbindung von Sprache mit Bewegung können die Kinder beim Erkennen und Begreifen von Zusammenhängen unterstützt werden.
In der Fortbildung werden Ihnen einfache Inputs gegeben, wie Sie den Kinderalltag ohne viel Aufwand mit Bewegung auflockern können ohne zwingend in den Bewegungsraum zu gehen.

Inhalte:
Bewegungslieder
Kreisspiele
Zwischenübungen

Ziel:
Kurze und einfache Bewegungsinputs kennenlernen.

Methoden:
Praktische Übungen
Erfahrungsaustausch

Die Arbeitswelt ist heutzutage geprägt von "immer mehr in der gleichen Zeit", "die gleiche Leistung mit weniger Mitarbeitern/innen" usw., dies kann zu einem Gefühl der Überforderung führen. Das Burn-out-Syndrom, als Mode-Diagnose bzw. Mode-Erkrankung, abzuwerten, ist zu einer verbreiteten Verniedlichungsstrategie geworden. Egal welchen Namen dieses Syndrom erhält, es ändert nichts daran, dass bei Menschen immer häufiger emotionale Erschöpfung, reduzierte Leistungsfähigkeit und Persönlichkeitsveränderungen als Symptome in einem Komplex oder Verband auftreten. Wir beantworten folgende Fragen: Welche Haltung nehme ich in Krisensituationen ein? Wie erkenne ich ein reduziertes Lebensfeuer? Wie kommuniziere ich in fremdbestimmten Situationen? Wie kann ich mich selbst durch mentales Training stärken?

Inhalte:
Krisensituationen 
Reframing von Krisen- und Stresssituationen
Analyse und Regulation von belastenden Situationen
Mehr Lebensfeuer statt Burn-out

Ziele:
Überforderung erkennen und stoppen.
Selbstakzeptanz und Selbstvertrauen stärken.
Gefühle benennen, skalieren und deren Botschaft erkennen.
In fremdbestimmten Situationen selbstbestimmt handeln.

Methoden:
Impulsreferat
Gruppenübungen
Videobeiträge
Diskussionen im Plenum
Reflexion

Der Duden beschreibt den Begriff Haltung u.a. als „innere (Grund)einstellung, die jemandes Denken und Handeln prägt" bzw. als „Verhalten, Auftreten, das durch eine bestimmte innere Einstellung, Verfassung hervorgerufen wird". (Innere) Haltung und (äußeres) Verhalten einer Person hängen also eng zusammen. Für den Begriff der professionellen pädagogischen Haltung findet sich innerhalb der vorliegenden Forschungen bisher kein einheitliches wissenschaftliches Verständnis. Jedoch auch hier liegt der Zusammenhang zwischen der individuellen Prägung durch Wertorientierungen, Normen, Einstellungen etc. – also der persönlichen Filterbrille, durch welche die Welt gesehen und wahrgenommen wird – und dem pädagogischen Handeln auf der Hand, denn innere Haltungen kommen in Interaktionssituationen zum Ausdruck bzw. werden auf diese Weise sichtbar. Aus diesem Grund ist es eine zentrale Anforderung, wie sie im Bundesländerübergreifenden BildungsRahmenPlan angeführt wird, handlungsleitende Orientierungen im Team immer wieder zu reflektieren, denn „Dadurch werden in Einrichtungen, die sich als lernende Institutionen begreifen, die Bildungsprozesse der Erwachsenen ebenso unterstützt wie die der Kinder." (BRP, 2009, S. 25). Der Leitung einer Bildungseinrichtung stellt sich also die Aufgabe, Reflexionsprozesse anzuleiten, die Aneignung von Fachwissen konsequent zu initiieren und gemeinsame Lernprozesse zu arrangieren, um gemeinsam(e) Haltungen für die pädagogische Arbeit, die Zusammenarbeit mit Eltern und anderen Kooperationspartnern zu entwickeln.

Inhalte:
Kompetenzmodell
Kernkompetenzen
Pädagogische Orientierung
Pädagogische Qualität

Ziel:
Mögliche Herangehensweisen an diese Entwicklungsarbeit exemplarisch erarbeiten.

Methode:
Dialogisches Miteinander

Was hat Haltung mit meinem Halt in mir selbst zu tun? Wie kann ich den Halt in mir stärken und wie finde ich meinen Anker auch in stürmischen Zeiten? Warum sind Selbstfürsorge und Selbstreflexion gerade im kleinkindpädagogischen Arbeitsfeld unabdingbar?
Wir alle sind um Achtsamkeit bestrebt, im Idealfall auch uns selbst gegenüber. Doch im Getriebe des Alltags werden täglich wiederkehrende Handlungen oft zu mechanischen Routinen. Gleichzeitig müssen wir beständig auf neue Inputs reagieren und geraten häufig in einen Zustand permanenter Dauerbereitschaft. Wir verlieren den Kontakt zu uns selbst und in der Folge gerät auch das Gegenüber aus unserem Blick! Ein Gespür für uns selbst ist die Basis, um diese Verbindung wiederherzustellen.
Wer bin ich, wofür stehe ich und was ist mir wichtig? Wo ist meine Grenze und wie kann ich diese erkennen? Was verstehen wir unter dem Begriff Anker und welche sind mir vertraut? Wie kann ich auch in stürmischen Zeiten für mich Sorge tragen? Woher nehme ich Zeit und Raum dafür und wie geht das im Hier und Jetzt?

Inhalte:
Eigene Grundkompetenzen
Ist-Zustandsbeschreibung – ein wirksames Instrument
Wohlwollende und freundliche Sicht sich selbst gegenüber 
Ein Gespür für sich selbst 

Ziele:
Raum und Zeit zum Innehalten ermöglichen.
Stellenwert von Präsenz und Selbstwahrnehmung als Ressource schätzen lernen.

Methoden:
Impulsvortrag
Achtsamkeitsübungen
Kleingruppenarbeit
Selbsterfahrung

Die positive Gestaltung von Sozial- und Gruppenprozessen ist eine notwendige Voraussetzung für die Arbeitsfähigkeit und Zielerreichung von Teams.
Wenn es im Team ständig Konflikte und Auseinandersetzungen gibt, schadet das nicht nur den Betroffenen, sondern auch der Einrichtung. Auslöser sind oftmals banal und können sich bis zum Mobbing steigern. Ist eine solche Disharmonie entstanden, kann nicht nur der Ruf der Einrichtung leiden, sondern auch die Leistungsfähigkeit aller Mitarbeiter/innen sinken und ein Feld der Unzufriedenheit entstehen. Nichts sorgt für mehr Unfrieden, wie permanenter Streit und fehlender Teamgeist.

Inhalte:
Die Säulen des Miteinanders
Wertschätzung als innere Haltung für ein gesundes Miteinander
Von "der Suche nach den Schuldigen" hin zur "Übernahme von Eigenverantwortung"
Lösungsorientierte Sprachtechniken
"Erste Hilfe Koffer" für persönliche Angriffe und Beleidigungen
Ich – Wir – Sache: Grundlagen der themenzentrierten Interaktion nach Ruth Cohn

Ziel:
Bewusstsein und Kompetenz für die positive Gestaltung von Sozial- und Gruppenprozessen entwickeln.

Methoden:
Vermittlung theoretischer Grundlagen
Gruppenübungen
Selbsterfahrung
Moderierte Diskussion
Feedback und Reflexion

Werte sind unsere tiefste innerste Überzeugung davon, was für unser Leben richtig und wichtig ist. Wer seine innersten Werte lebt, übernimmt Verantwortung für ein selbstbestimmtes Leben und leistet einen wichtigen Beitrag zur Burnoutprävention. Werte sind das, was wir leben und verkörpern, um am Ende unseres Lebens sagen zu können, dass wir ein erfülltes und zufriedenes Leben geführt haben.
Hast du dir schon einmal Gedanken darüber gemacht, wofür du in der Welt stehen möchtest? Was soll dein Leben ausmachen? Was könnte der Sinn deines Lebens sein? Diesen Fragen wollen wir gemeinsam auf den Grund gehen und uns so ein Stück besser kennenlernen.

Inhalte:
Werte als Wegweiser im privaten und beruflichen Alltag
Wertebildung in der Elementarpädagogik
Selbst-Wert und Wert-Schätzung

Ziele:
80 Grundwerte kennenlernen.
Wertehierarchie erstellen.
Möglichkeiten finden, die persönlichen Werte zu leben und zu bewahren.

Methoden:
Impulsvortrag
Praktische Übungen
Reflexion

Mehr, denn je zuvor, werden wir mit Veränderungen konfrontiert und nahezu täglich aufs Neue gefordert, uns auf neue Situationen und Gegebenheiten einzustellen. Während einige Menschen sich nur schwer auf diese Prozesse einlassen können und sich davon eher überfordert fühlen, scheinen andere wiederum ständig Neues in ihrem Leben zu brauchen. Wir werden gemeinsam versuchen, Veränderungsprozesse im beruflichen und privaten Alltag zu beleuchten, um vielleicht ganz neue Möglichkeiten und Chancen zu entdecken.

Inhalte:
Muster von Veränderungsprozessen 
Reframing (Perspektivenwechsel)
Stärkung der psychischen Widerstandskraft (Resilienz)

Ziele:
Aus der Hilflosigkeit in die Selbstwirksamkeit kommen.
Persönliche Kraftquellen und Energietankstellen finden.
Neue Möglichkeiten und Handlungsweisen entdecken.

Methoden:
Impulsvortrag
Praktische Übungen
Reflexion

Erfolg und Glück hängen nicht so sehr davon ab, was uns im Leben zustößt, sondern wie wir damit umgehen. Resilienz bedeutet, die Fähigkeit zu entwickeln, in schwierigen Situationen oder unter Stress unsere Balance und Flexibilität aufrecht erhalten zu können. Resilienz ist ein Prozess, ein Weg der persönlichen Entwicklung, der durch ein wachsendes Bewusstsein über unsere Bedürfnisse und Wahlmöglichkeiten nachhaltig gefördert wird. Auf Basis der Erkenntnisse der Neurobiologie, der Gewaltfreien Kommunikation, der Trauma- und der Glücksforschung wird dieses Seminar gestaltet.

Inhalte:
Energiequellen und Energieräuber
Dankbarkeit und Wertschätzung
Selbstresonanz und praktische Selbstfürsorge
Umgang mit inneren und äußeren Einschränkungen, Widerständen und Konflikten

Ziele:
Individuellen Umgang mit belastenden Situationen erkennen.
Akzeptanz, Optimismus, Leichtigkeit und Vertrauen erfahren.

Methoden:
Theorieinput
Einzel- und Gruppenübungen
Kurze Rollenspiele

Die Fortbildung richtet sich an alle, deren Art zu sprechen eine Vorbildfunktion hat. Eine schöne und korrekte Aussprache der Pädagogen/innen ist die wichtigste Basis für Kinder zum Erlernen der Bildungssprache. Dies gilt noch vermehrt für Kinder, deren Erstsprache nicht Deutsch ist. Erwiesenermaßen ist der spätere Werdegang der Kinder eng mit ihrer sprachlichen Ausdrucksfähigkeit verbunden. In diesem Seminar wird die festgelegte Ausspracheregelung vermittelt, wie sie Berufssprecher/innen und Moderatoren/innen erlernen. Beim Sprechen überlegt man sich meist genau, was man sagt. Nur wenige Menschen aber achten darauf, wie sie sich anhören. Dieses Seminar soll den Raum und den Rahmen bieten, sich mit der eigenen Stimme und dem eigenen Sprechausdruck zu beschäftigen. Die Schönheit der deutschen Sprache soll wieder bewusst wahrgenommen werden.

Inhalte:
Allgemeine Informationen
Sprechtechnische Übungen zur Aussprache
Atmung und Stimmführung

Ziel:
Seinen eigenen Sprachausdruck kennenlernen.

Methoden:
Theorieinput
Übungen zu Atmung und Stimme
Artikulationsübungen
Sprechtechnische Übungen in Kleingruppen

Durch lautstarke Äußerung von "negativen" Gefühlen möchten (nicht nur) Kinder oft Reaktionen in anderen auslösen, unangenehme Zustände beenden und auf nichterfüllte Bedürfnisse hinweisen. Auch wenn der Umgang mit Emotionen uns einst als Kollektiv überlebensfähig gemacht hat, ist die zwischenmenschliche "Übersetzungsarbeit" von eskalierenden Gefühlen herausfordernd, insbesondere da diese instinktiv oft als Angriff erlebt werden. Die im Seminar gelernte Technik des "roten Tuchs" kann, einmal verinnerlicht, in allen Kommunikationssituationen mit starken Gefühlen angewendet werden, so z.B. bei gegenseitigen Schuldzuweisungen und eskalierenden Angriffen, bei massiven Abwertungen, Anklagen von abwesenden Dritten oder auch bei indirekten (körpersprachlichen) und unklaren Äußerungen.

Inhalte:
Emotionsmanagement
Erste-Hilfe-Empathie

Ziel:
"Handwerkzeuge" für einen gelingenden Umgang mit heftigen Gefühlsausbrüchen kennenlernen.

Methoden:
Theorieinputs
Einzel- und Gruppenübungen
Kurze Rollenspiele

In vielen Fällen fehlt es Mitarbeitern/innen und auch Führungskräften an ehrlichem Feedback sowie konstruktiver Hilfestellung bei inhaltlichen Themen, zwischenmenschlichen Problemen und im Umgang mit schwierigen Situationen. Die "Kollegiale Beratung" ist eine Möglichkeit in einer selbstgesteuerten Gruppe gleichberechtigter Mitglieder mit festgelegten Rollen Lösungen für konkrete Praxisprobleme zu erarbeiten. Die Gruppe berät jeweils ein Mitglied der Gruppe nach einem definierten Vorgehen. Ziel der Beratung ist es, den Teilnehmern/innen bei der Bewältigung schwieriger beruflicher Situationen zu helfen.
Die Methode der "Kollegialen Beratung" beeindruckt dadurch, dass sie so schnell zu erlernen ist und dass die Breite der Themen, die behandelt werden können, einfach enorm ist. Im Fokus der "Kollegialen Beratung" befindet sich zudem die Reflexion der beruflichen Tätigkeit und der eigenen Berufsrolle. Die Spiegelung durch Dritte und das Einnehmen einer Beobachterperspektive in Bezug auf das eigene Verhalten spielen hier eine besondere Rolle.

Inhalte:
Die Psychologie der "Kollegialen Beratung"
Wertschätzung und Aufmerksamkeit im Gespräch
Fragetechniken für die "Kollegiale Beratung"

Ziele:
Aufrechterhaltung und Verbesserung von Arbeitsbeziehungen erreichen. 
Erhöhung der Professionalität erzielen.

Methoden:
Theoretischer Input
Übungen
Erfahrungsaustausch

Der Erfolg einer gut funktionierenden Kindergruppe hängt in hohem Maße von einer erfolgreichen Teamarbeit der Pädagogen/innen ab. Nicht immer ist es so einfach, dass alle an einem Strang ziehen und in dieselbe Richtung möchten. In diesem Workshop werden wir an den Grundlagen der agilen Teamarbeit vor allem im pädagogischen Kontext arbeiten. Was bedeutet agile Teamarbeit und wie kann man diese effektiv in seinem Team umsetzen? Was kann ein respektvoller Umgang miteinander und gemeinsame Werte und Ziele zu einer guten Teamarbeit beitragen?

Inhalte:
Theoretischer Überblick zur agilen Teamarbeit und zu Teamprozessen
Schwerpunkt – Teamsitzungen – gemeinsame Ziele und Werte 
Respektvoller Umgang und Wertschätzung
Feedback geben
Aktuelle Themen aus den eigenen Gruppen

Ziele:
Funktionsweise einer agilen Teamarbeit kennenlernen.
Effektive Teamsitzungen in die Praxis umsetzen.

Methoden:
Impulsvortrag
Gruppenarbeiten
Diskussion

Allen Anforderungen des Lebens "perfekt" gerecht werden zu wollen, ist höchst ungesund.
Vor allem dann, wenn unsere Erwartungen an uns selbst extrem hoch sind. Wir wollen gute Arbeit leisten, wir brauchen Lob und Anerkennung resultierend aus der Leistung, die wir erbracht haben. Dennoch kann es passieren, dass wir zwischen unseren Lebens- und Aufgabenfeldern aufgerieben werden, weil wir das Gefühl haben, keinem dieser Bereiche mehr gerecht werden zu können.
Wie kann es gelingen, auch mit hohen Ansprüchen an uns selbst, ein selbstbestimmtes, glückliches Leben zu führen – ohne in die Überforderungsfalle zu tappen?

Inhalte:
Eigenwahrnehmung
Perspektivenwechsel – perfekt sein "wollen" vs. perfekt sein "müssen"
Fallen erkennen

Ziel:
Sich eine optimistische und gelassene Grundeinstellung aneignen.

Methoden:
Vortrag
Übungen
Erfahrungsaustausch

Möchten Sie einen Tag lang verzaubert werden, Glücksmomente erleben und den Alltag hinter sich lassen? Möchten Sie mit fröhlichen Menschen wohltuende und vergnügliche Stunden verbringen? Dann lassen Sie sich inspirieren und überraschen. Tauchen Sie mit uns in eine Wohlfühloase für Körper, Geist und Seele ein. 

Inhalte:
Bedeutung von Glück
Umgang mit Energiegebern und Energieräubern
Sensibilisierung für "glückliche" Momente 
Glückskette – Perlen im Alltag 

Ziele:
Den Zauber von Glück spüren.
Mehr Zufriedenheit und Leichtigkeit im Alltag erleben.
Gezielt entspannen.

Methoden:
Merk-würdige Vortragsinputs
Zielarbeit – so legen Sie Ihren persönlichen Fokus
Techniken und Methoden aus dem Mentalen Training und Glückstraining

"Kinder wollen nicht auf das Leben vorbereitet werden. Sie wollen leben!" (Ekkehard von Braunmühl)

Im richtigen Maß, zur richtigen Zeit, zum richtigen Zweck und auf die richtige Art, dort liegt der Zauber guter Bildungsarbeit. Wahre Bildungsfreude als "Schlüsselerlebnis" erfahren.
Die sechs Schlüssel beinhalten eine gut durchdachte, praxistaugliche und professionelle Konzeption für alltagsintegrierte Bildungsarbeit. Lasst euch inspirieren von neuen Gedanken und pädagogischen Impulsen. Wer Neugierde versteht, besitzt den Schlüssel zu großen Taten und außergewöhnlichen Möglichkeiten.

Inhalte:
Sechs Schlüssel der Bildungsqualität
Pädagogisches Handeln als begleitende Intervention
Stärkung der Selbstwirksamkeit

Ziel:
Einfache Prinzipien für die Gestaltung effektiver pädagogischer Arbeit kennenlernen.

Methoden:
Merk-würdige Vortragsinputs
Praktische Gruppenintervention

Aikido ist eine betont defensive, moderne, japanische Kampfkunst. Gewaltlosigkeit steht im Vordergrund. "Aikido der Kommunikation" baut auf diesen Prinzipien auf. Man fängt einen gegnerischen Angriff ab und leitet ihn so um, dass niemand verletzt wird. "Ich nicht. Du nicht. Wir nicht." Eine Energie wird aufgefangen (angenommen) und umgeleitet. Die Situation wird "insgesamt" betrachtet und dabei kann uns der Clown mit seinen Prinzipien helfen. Und an diesem Tag tut er das auch. Gemeinsam mit der Trainerin und den Clowns tauchen sie in eine besondere Welt ein. Neues darf entdeckt und ausprobiert werden.

Inhalte:
Geschichtlicher Hintergrund und Theorie
Ursprünge und Postulate von "Aikido der Kommunikation"
Von der Theorie in die Praxis
Achtsamkeit trifft Clownerie
Die Clownsprinzipien – mehr als nur ein Wort!

Ziele:
Verschiedene Modelle der Kommunikation kennenlernen.
Neue Aspekte für die Arbeit erfahren.
Umgang mit Konflikten optimieren.

Methoden:
Kreative Flipcharts
Interaktives Arbeiten
Kleingruppenarbeit

Berührung, Beziehung, Bedeutsames, Bewegendes, Begleitung, Bildung ...
Die Bewusstheit und die Qualität der eigenen Gedanken ist die Basis für die Bezugnahme zum Leben. Mit sich und der Welt, den Kindern, den Bezugspersonen in Berührung zu sein, sich selbst, in seiner Person sein, sich im Vertrauen und den eigenen Werten zu stärken, soll für die pädagogische Arbeit motivieren.
Den Mut haben, Kinder zu begleiten, damit sie lernen, ihren Platz in der Welt einzunehmen, dadurch ihrer Selbstwirksamkeit und ihren Handlungsmöglichkeiten Bedeutung geben, um Bewegendes zu schaffen. Diese Auseinandersetzung von Begegnung und Beziehung mit sich und der Welt (dialogische Sichtweise) soll dem Bemühen der Pädagogin und dem Pädagogen Sinn für das Wesentliche geben.

Inhalte:
Achtsamer Umgang mit sich und den Kindern
Begegnung vs. Beziehung

Ziele:
Sich selbst achtsam begegnen.
Wissen erweitern.

Methoden:
Theoretischer Input
Gruppenarbeit
Erfahrungsaustausch

Dieses Seminar bietet die Möglichkeit, sich als Person, als Pädagoge/in, bewusst zu werden, dass man immer in seiner Gesamtheit mit all seinen Erfahrungen, mit seinem Wissen, mit seiner Beziehungsfähigkeit angefragt wird. Auch mein Gegenüber – das Kind, die Eltern usw. – begegnen mir mit all ihren Fähigkeiten und Prägungen.
Das persönliche Menschenbild, welches ich in mir trage, kann mein pädagogisches Tun mehr leiten als angelerntes Wissen und Verhaltensweisen. Ich, als Begleiter/in, kann über mich hinauswachsen und die Welt gestalten und somit meinen Werten, meiner Prägung und meinem Denken neu und offen begegnen.
Das Leben erwartet eine Antwort von mir, ich habe die Wahl, ich kann gestalten, wie ich mich zum Leben verhalten möchte. Ich antworte und verantworte mein Leben, ich sage "Ja" zu meinem Tun und handle mit innerer Zustimmung (Existenzanalyse).

Inhalte:
Meine pädagogische Haltung
Der Wirkfaktor: Beziehung
Die "innere" Stellungnahme

Ziel:
Eigene Haltung und Werteorientierung reflektieren.

Methoden:
Theoretischer Input
Gruppenarbeit
Erfahrungsaustausch

Ein wichtiger Teil unserer pädagogischen Arbeit ist der gute Kontakt zu den Eltern. Sie sind und bleiben die Experten/innen für ihr Kind. Die Entwicklungs- und Bildungsprozesse der Kinder sollen gemeinsam begleitet und unterstützt werden. Im Sinne einer Bildungspartnerschaft ist es wichtig, einen vertrauensvollen und offenen Austausch zu pflegen. Nicht immer gelingt uns das. Umso wichtiger ist es, von Beginn an eine gute Gesprächsbasis aufzubauen und zu pflegen.

Inhalte:
Hilfreiche Instrumente für positive Erziehungs- und Bildungspartnerschaft
Methoden und Anregungen für den Alltag 
Möglichkeiten der Zusammenarbeit

Ziele:
Tipps und Anregungen für die Praxis kennenlernen.
Gelassenheit für Bildungs- und Erziehungspartnerschaften erlangen.
Gesprächssituationen professionell gestalten.

Methoden:
Theoretischer Input
Einzel- und Gruppenarbeit

Resilienz kommt von „resilire" und bedeutet abfedern, abprallen. Wer sich für eine gelassene Lebensführung interessiert, stößt heute unweigerlich auf diesen Begriff. Resilienz ist die psychische und physische Widerstandskraft, die bei Menschen unterschiedlich stark ausgeprägt ist und sich stärken lässt. Im Seminar versuchen wir auf die persönlichen Bedürfnisse einzugehen und machen uns auf die Suche nach individuellen Schlüsseln, um in den entscheidenden Situationen ruhig und gelassen zu bleiben.

Inhalte:
Eigene Kraftquellen 
Resilienz in kritischen Situationen

Ziele:
Die (pädagogische) Haltung weiterentwickeln.
Einfache Methoden für die Praxis kennenlernen.

Methoden:
Theoretischer Input
Einzel- und Gruppenarbeit
Diskussion

Zahlreiche Sprichwörter und Redewendungen greifen das Bild des Herzens auf: "Einen anderen im Herzen tragen" ...
Das Herz ist nicht nur lebensnotwendiger Muskel, sondern es verweist auf mein Innerstes und steht für die Einheit von Leib, Geist und Seele. Mit dem Herzen ist die ganze Person angesprochen und betroffen.
An diesem Tag wollen wir uns in verschiedenen Einheiten mit diesem großen Thema befassen, Geschichten und Anschauungen  erzählen, deuten sowie uns berühren lassen.

Inhalte:
Begriffserklärung und Information zur "Ganzheitlich Sinnorientierten Pädagogik"
Die verschiedenen Phasen der "Ganzheitlich Sinnorientierten Pädagogik"
Religiöse Werte

Ziele:
Sich persönlich berühren lassen.
Neue Ideen in den persönlichen Alltag mitnehmen.
Das Erlebte mit allen Sinnen spüren.

Methoden:
Impulssätze zur "Ganzheitlich Sinnorientierten Pädagogik"
Praktische Beispiele für den Alltag
Reflexion in der Gruppe

Ärger ist kein von Natur aus im Menschen angelegter Wesenszug. Aber warum ärgert sich dann fast jeder?
Die meisten von uns sind fest davon überzeugt, dass Ärger von außen kommt, deshalb glauben wir auch, dass Ärger nicht zu vermeiden ist. Überwiegend stellt sich Ärger als Folge einer unberechtigten Erwartungshaltung ein. Wenn Sie sich für eine neue Lebenseinstellung öffnen, wird sich Ihr Leben von allein verändern. Wir können uns über jeden geringsten Anlass ärgern – wir können es aber auch bleiben lassen. Es ist unsere ganz persönliche Entscheidung.
Der Einzige auf der Welt, der Sie ärgern kann, sind Sie selbst.

Inhalte:
Das Gefühl des Ärgers
Auswirkungen des Ärgers auf unsere Gesundheit
Das Problem – ein Lernprozess
Einstellung – nur ich habe die Macht über mich
Schritte zur Problemlösung
Der Ärger-Schlüssel

Ziele:
Erkenntnisse über sich selbst gewinnen.
Das Wesen des Ärgers erkennen.
Neue Möglichkeiten für ein "glückliches" Leben entdecken.

Methoden:
Impulsvortrag
Praktische Übungen
Kleingruppenarbeit

Die Liste an Wünschen, Bitten und Erwartungen von Eltern an pädagogische Fachkräfte ist mitunter lang und lässt sich nicht immer mit den Bedürfnissen anderer Kinder oder der gesamten Gruppe vereinbaren. Wenn sich Eltern als Experten und Expertinnen in der Betreuung ihrer Kinder sehen, können Gespräche mit ihnen einen überaus herausfordernden Charakter einnehmen. Besonders dann, wenn auffälliges Verhalten von pädagogischen Fachkräften angesprochen wird, kann dies zu Widerstand bei den Eltern führen. Die hohe Kunst in der Gesprächsführung besteht hierbei darin, wertschätzend zu kommunizieren und gleichzeitig mit der nötigen Klarheit bestimmte Themen sachlich auf den Punkt zu bringen.
Dieses Seminar soll dazu beitragen, dass pädagogische Fachkräfte Informationen und Tipps für den Umgang mit Konflikten erhalten, um gestärkt in fordernde Elterngespräche zu gehen, diese zu leiten, positiv zu beeinflussen und zur Lösung des Konflikts beizutragen.

Inhalte:
Reflexion herausfordernder Gespräche
Methoden und Leitfäden für  schwierige Gespräche (inkl. Vorbereitung auf diese)
Kommunikationsmöglichkeiten zur Übermittlung unangenehmer Gesprächsinhalte

Ziele:
Ausgewählte Kommunikationsleitlinien kennenlernen.
Herausfordernde Situationen lösungsorientiert gestaltet.

Methoden:
Theoretischer Input
Erfahrungsaustausch (Raum für eigene Beispiele)
Einzel- und Gruppenübungen
Reflexion

Unsere Emotionen und Einstellungen sind viel schneller als unsere Kognition. Dies führt dazu, dass wir besonders in emotional hochgeladenen Gesprächen mitunter "Dinge" sagen, die wir im Nachhinein eventuell bereuen. Kommunikation und ihre Wirkung hat jedoch sehr viel mit der inneren Haltung zu tun. Unsere innere Haltung zeigt sich dann durch Tonalität, Körpersprache und auch in der Wortwahl der Botschaft. Die Fähigkeit, nach innen zu hören und zu spüren, ist häufig wenig geübt.
In diesem Seminar treten wir in einen inneren Dialog mit unseren eigenen Wertevorstellungen und Haltungen. Wir betrachten unsere Gedanken und inneren Bilder und spüren so eventuelle blinde Flecken auf. Dadurch fällt es uns zukünftig leichter, in Gesprächen eine gute Balance zwischen Klarheit und Emotion zu finden.

Inhalte:
Reflexion der eigenen Wertevorstellungen, Haltungen und inneren Bilder
Wirkung von Körpersprache und Tonalität
Kommunikationsmethoden

Ziele:
Innere Haltung in der Kommunikation reflektieren.
Kontrollierte Gesprächsführung besonders in emotional aufgeladenen Situationen erarbeiten.

Methoden:
Theoretische Impulse
Reflexion
Praktische Übungen

Die Nutzung eigener Ressourcen ist die Basis für beruflichen und privaten Erfolg, für das persönliche Glück und letztlich sogar für die Gesundheit. Jeder trägt die Ressourcen, die er zur Lösung seiner Probleme braucht, in sich. Mit dem Züricher Ressourcenmodell werden die persönlichen Ressourcen verfügbar gemacht. Solche sind insbesondere in der pädagogischen Arbeit gefragt und bringen persönliche wie auch berufliche Vorteile. Die Methode ist bewährt, wissenschaftlich evaluiert und berücksichtigt neue Erkenntnisse der Hirnforschung zum Aufbau ressourcenorientierter Motivation.

Inhalte:
Vom Bedürfnis zum Motiv
Vom Thema zum Ziel
Vom Ziel zum Ressourcenpool
Anbahnung Ressourceneinsatz
Integration und Transfer

Ziele:
Klarheit über Lebensthemen erhalten.
Zielorientiertes Handeln ermöglichen bzw. neue Handlungsfelder entwickeln.
Eigene Ressourcen entdecken und nutzen.
Gewünschte neue Prägungen schaffen.

Methoden:
Impulsvortrag
Einzelarbeit
Gruppenarbeit
"Verinnerlichungs-Training"

An jedem Wendepunkt des Lebens sind wir verpflichtet, Entscheidungen zu treffen. Unsere Werte prägen stark unsere Denkmuster und beeinflussen unser Handeln. Welche Auswirkung hat das "stille Navi" der Werte auf unsere persönliche Entscheidungsfindung?
Wertevermittlung ist ein zentraler Bestandteil der Pädagogik, denn die Kinder bilden ihre Werte durch die Begegnung mit Anderen. In diesem Workshop werden wir die folgenden Fragen handlungsorientiert angehen: Was macht die Wertebildung heutzutage zu einem komplexen Phänomen? Einerseits wird von den Pädagogen/innen erwartet, dass sie die Werte des Kulturkreises, in dem sie leben, richtig vermitteln aber gleichzeitig sollten sie sich auch der Werthaltungen der Kinder und Familien bewusst sein. Wie gelangen wir zum goldenen Mittelweg und vermitteln Werte, Normen und Regeln im multikulturellen pädagogischen Alltag? Anhand einer Fallstudie aus Indien werden die Erfolgsparameter eines multikulturellen Kindergartens näher analysiert.

Inhalte:
Werte und Interkulturalität als Herzstück der Pädagogik
Die universellen Werte der multikulturellen Gesellschaft
Der goldene Mittelweg
Ein Experiment aus Indien

Ziele:
Eigene Werte bewusster wahrnehmen.
Erkennen, wie Ihr Lernverhalten von Ihren Werten beeinflusst wird.

Methoden:
Interaktiver Vortrag
Diskussion
Praktisches Arbeiten

Viele Menschen leiden heute an Überforderung. Berufliche und private Anforderungen sind oft sehr hoch und um hier ein gutes Gleichgewicht zu finden, ist es wichtig, schon präventiv Stressoren, aber auch eigene Resilienzen zu erkennen und für sich zu nutzen.
Gerade an Pädagogen/innen werden von verschiedensten Seiten (Eltern, Vorgesetzten, Kollegen/innen) oft unterschiedliche Anforderungen gestellt, die es im Arbeitsalltag zu bewältigen gilt. Durch das Wissen über die eigenen Resilienzen kann die Alltagsbewältigung besser gelingen.

Inhalte:
Eigene Grenzen und die der anderen 
Resilienz- und Schutzfaktoren in der Alltagspraxis
Förderliche Umgebungsbedingungen
Eigene Resilienz und Selbstfürsorge
Reflexion der eigenen Rolle im beruflichen Kontext

Ziel:
Ein Gleichgewicht zwischen betrieblichen Leistungsanforderungen und der eigenen Selbstfürsorge schaffen.

Methoden:
Vortrag
Erfahrungsaustausch
Praktisches Arbeiten

Was können humorvolle Interventionen bewirken und wo, wie und wann kann man diese einsetzen. Genau das werden Sie in diesem Seminar selbst erleben und ausprobieren.
Ein befreiendes Lachen ist gesellschaftsfähig und zeigt, dass wirkungsvolles Arbeiten auch kurzweilig sein kann. Je mehr wir in der Gemeinschaft lachen, desto intensiver werden die sozialen Beziehungen in der Gruppe. In der Gruppe lachen wir übrigens dreißigmal häufiger als allein. Und mehr noch, das Lachen hält nachweislich gesund. Es gibt eine direkte positive Wirkung auf unser Immunsystem, Stresshormone werden abgebaut und Glückshormone, wie Endorphine, produziert.

Inhalte:
Humor und Herausforderung
Denk- und Gefühlsblockaden
Effizienz bei der Arbeit

Ziele:
Kreativität steigern.
Humorvolle Gesprächsführung anwenden.
Sich selber nicht so wichtig nehmen und über sich lachen.

Methoden:
Impulsreferat
Gruppenarbeit
Fallbeispiele

Haltung ist ein Begriff, unter dem sehr Unterschiedliches verstanden wird. In diesem Seminar ist mit Haltung weit mehr als unsere bewussten Einstellungen gemeint. Es sind Werte, biografisch geprägte Handlungsweisen, Aspekte der Persönlichkeit, Vorstellungen, wie z.B. über den Menschen und über die Kindheit, Orientierungen im Hinblick auf Bildung und Erziehung und noch vieles mehr. All diese bewussten und unbewussten Aspekte sind Teil der eigenen Haltung, die darüber bestimmt, was wir in einer Situation wahrnehmen und wie wir unser Handeln gestalten. Pädagogische Haltung ist weder etwas, das sich einfach lernen lässt, noch ist sie unabhängig von persönlichen Werten und Lebenserfahrungen. Trotzdem ist es für professionelles Handeln unerlässlich, eine entsprechende elementarpädagogische Haltung zu entwickeln, die nicht einfach beliebig gestaltbar ist.
Was macht eine professionelle elementarpädagogische Haltung nach heutigem Verständnis aus? Wie kann die eigene Haltung überhaupt reflektiert und weiterentwickelt werden? Und warum handeln wir nicht immer so, wie es unseren Vorstellungen und Werten eigentlich entsprechen würde? Diese und andere Fragen sollen in diesem Seminar bearbeitet werden. Dies erfolgt einerseits in der gemeinsamen Auseinandersetzung mit professioneller elementarpädagogischer Haltung und andererseits in der Beschäftigung mit der eigenen Haltung.

Inhalte:
Haltung und Einstellungen
Professionelle elementarpädagogische Haltung

Ziele:
Zentrale Bereiche einer professionellen elementarpädagogischen Haltung kennenlernen.
Sich mit professioneller Haltung und ihrer Bedeutung auseinandersetzen.

Methoden:
Theoretische Inputs
Übungen
Reflexion

Eine professionelle pädagogische Haltung bildet das "Rückgrat" für die Handlungsfähigkeit im Berufsalltag. Belastungen, hohe Anforderungen und Stress beeinträchtigen mitunter unsere professionelle Handlungsfähigkeit. Hier setzt das Konzept der Selbstkompetenz an. Selbstkompetenz bedeutet zu wissen, wer man ist, zu erkennen, wo man hin möchte, und die Fähigkeit, proaktiv auf das Erreichen seiner Ziele hinzuarbeiten. Eine gut entwickelte Selbstkompetenz wirkt wie ein innerer Kompass, der uns auch in stürmischen Zeiten den Weg weist.
Im Seminar blicken wir auf unseren inneren Kompass, machen ihn uns bewusst und stärken ihn. Damit bietet er uns einen Ansatzpunkt, Ressourcen für den Berufsalltag zu gewinnen.

Inhalte:
Herausforderungen und Spannungsfelder im pädagogischen Beruf
Konzept der Selbstkompetenz
Eigene Berufsethik und Wertehaltung

Ziele:
Bewusstsein für das eigene berufliche Handeln schärfen. 
Strategien und Handlungsoptionen entwickeln.

Methoden:
Theoretische Grundlagen
Gruppenübungen
Selbsterfahrungslernen

Bildungspartnerschaft ist eine Zusammenarbeit zwischen den Fachkräften einer pädagogischen Einrichtung wie Hort, Kindergarten, Kindertagesstätte oder Tagesmutter/-vater und den Eltern. Es handelt sich um eine partnerschaftliche Zusammenarbeit, eine Erziehungspartnerschaft "auf gleicher Augenhöhe", mit dem Ziel, das Kind gemeinsam nach besten Kräften in seiner Entwicklung zu fördern. Da die Pädagogen/innen nicht nur einen Erziehungs-, sondern auch einen Bildungsauftrag haben, spricht man auch von einer "Bildungs- und Erziehungspartnerschaft".
Für eine gute pädagogische Arbeit ist der fachliche Austausch im wertschätzenden Umgang mit den Eltern unerlässlich. Trotz alledem kann es immer wieder zu Konfliktsituationen kommen. Diese Auseinandersetzungen sind sehr anstrengend, aber sie haben auch etwas Gutes. Sie können Anlass sein, sich selbst und die Art und Weise, wie man manche Dinge geregelt hat, einmal zu überprüfen. Nicht jede Kritik muss grundlos sein, vielleicht kann man ja tatsächlich etwas verbessern. 

Inhalte:
Arten der Bildungspartnerschaft
Entwicklungs- und Konfliktgespräche
Einbeziehung der Eltern in die pädagogische Arbeit

Ziele:
Einen positiven Blick auf die Bildungspartnerschaft bekommen.
Lösungswege für schwierige Situationen erarbeiten.

Methoden:
Impulsreferat
Praktische Beispiele
Herstellen von Materialien

Der Schuleintritt ist ein besonders einprägsames Erlebnis für Familien – die Zeit der Vorbereitungen auf den ersten Schultag ist von Neugier und Freude, aber oft auch von Unsicherheiten und Ängsten nicht nur des Kindes, sondern auch der Eltern begleitet. Ist mein Kind gut genug? Ist es selbstständig genug? Wird es im Kindergarten gut genug auf die Schulzeit vorbereitet?
Die Ansprüche an die Kinderbetreuungseinrichtung ändern sich aus Sicht der Eltern oft gravierend. Plötzlich steht nicht mehr Entfaltung, Kreativität und Bewegungsfreude im Vordergrund, sondern die Leistungsfähigkeit und Angepasstheit des Kindes.

Inhalte:
Bildungskooperation mit Eltern
Dokumentation und Information
Stolpersteine in der Kommunikation

Ziele:
Praktische Handlungskompetenzen erwerben.
Lösungsstrategien finden und austauschen.
Möglichkeiten finden, um mit Eltern in Kontakt zu treten und zu bleiben.

Methoden:
Vortrag
Diskussion

Inhalte:

  • Biografiearbeit, pädagogischer Lebensweg, Prägung, Motivation
  • Führungsstil
  • Reflexion eigener Verhaltensweisen
  • Leistungsportfolio, Potenzialwahrnehmung und -entwicklung
  • Konstruktiver Umgang mit schwierigen Rahmenbedingungen, Konflikten und Widerständen (z.B. Widerstände als Motivationsfaktor)

Inhalte:

  • Ziele und Werte
  • Sicherstellung der physischen Leistungsfähigkeit und der mentalen Energie
  • Steigerung der Lernfähigkeit und Förderung des persönlichen Wachstums
  • Weiterentwicklung vorhandener Fähigkeiten
  • Burnout-Prävention
  • Arbeitsformen und Methoden
  • Planung, Organisation und Durchführung von Kooperationsprozessen mit Eltern
  • Neuere Entwicklung in der Kooperation mit Eltern

Inhalte:

  • Administration auf EDV-Basis
  • Statistik für das Amt der Kärntner Landesregierung
  • Ressource Homepage
  • Gestaltung von Einladungen, Infoblättern und Präsentationen ...

Inhalte:

  • Bildungsauftrag der elementaren und außerschulischen Institutionen
  • Bildungspläne
  • Merkmale pädagogischer Qualität
  • Modelle der Qualitätssicherung und -entwicklung
  • Selbst- und Fremdevaluierung
  • Corporate Identity (CI)
  • Transparenz der pädagogischen Arbeit
  • Darstellung der pädagogischen Arbeit in der Öffentlichkeit (Schaukästen, Projektpräsentation, Tag der offenen Tür ...)
  • Ressource Netzwerk

Inhalte:

  • Konfliktarten
  • Grundlagen der Krisenkommunikation
  • Konfliktlösungsmodelle
  • Reflexion des eigenen Konfliktverhaltens
  • Konfliktmanagement als Führungsaufgabe
  • Konfliktressourcen

Inhalte:

  • Leitung
  • Gestaltung und Durchführung von Präsentationen
  • Feedback
  • Aktives Zuhören
  • Gesprächsführung

Inhalte:

  • Modelle der Kommunikation
  • Reflexion eigener Kommunikationsmuster und -wirkungen
  • Aspekte der Wahrnehmung
  • Selbst- und Fremdbild in der Kommunikation
  • Wertschätzende Kommunikation (Kinder, Eltern, Mitarbeiter/innen etc.)
  • Nonverbale Kommunikation

Inhalte:

  • Unterschied Team – Gruppe
  • Phasen der Teamentwicklung
  • Rollen im Team
  • Fördernde und hemmende Handlungs- und Wirkungsweisen

Inhalte:

  • Führungsstile und -modelle
  • Rollen und Aufgaben einer Führungskraft
  • Ressourcenorientiertes Arbeiten
  • Führung durch Zielvereinbarung
  • Führung durch direkten Kontakt
  • Führung in kritischen Situationen
  • Personalentwicklung
  • Einführung und Begleitung von neuen Mitarbeitern/innen
  • Erstellen von Arbeitsplatzbeschreibungen und Dienstplänen
  • Mitarbeiter/innen-Feedbackgespräche
  • Diversity-Management – konstruktiver Umgang mit kultureller Vielfalt

Inhalte:

  • Neurowissenschaftliche Perspektive des Lernens
  • Das Bild des Kindes
  • Neurodidaktik
  • Systemisch-konstruktivistische Pädagogik
  • Pädagogisches Handeln als begleitende Intervention
  • Bundesländerübergreifender BildungsRahmenPlan

Inhalte:

  • Gestaltung einer Präsentation für einen Elternabend in einer Kindertagesstätte zu einem elementarpädagogischen Thema
  • Präsentation des Themas

Inhalte:

  • Methoden für Gestaltung von Besprechungen
  • Erstellen einer persönlichen "Toolbox"
  • Atem- und Sprechtechnik
  • Stimmpflege
  • Stimmbildung
  • Stimmtherapie
  • Auftreten
  • Rhetorik

Inhalte:

  • EDV-unterstützte Statistik für das Amt der Kärntner Landesregierung
  • Gestaltung von Einladungen, Infoblättern und Präsentationen ...

Inhalte:

  • Ziele und Werte
  • Sicherstellung der physischen Leistungsfähigkeit und der mentalen Energie
  • Steigerung der Lernfähigkeit und Förderung des persönlichen Wachstums
  • Weiterentwicklung vorhandener Fähigkeiten
  • Burnout-Prävention
  • Biografiearbeit, pädagogischer Lebensweg, Prägung, Motivation
  • Reflexion eigener Verhaltensweisen
  • Leistungsportfolio, Potenzialwahrnehmung und -entwicklung
  • Konstruktiver Umgang mit schwierigen Rahmenbedingungen, Konflikten und Widerständen (z.B. Widerstände als Motivationsfaktor)

Inhalte:

  • Bundesländerübergreifender BildungsRahmenPlan für elementare Bildungseinrichtungen in Österreich
  • Das Bild vom Kind
  • Bildung und Kompetenzen
  • Bildungsbereiche
  • Transitionen

Inhalte:

  • Corporate Identity (CI)
  • Transparenz der pädagogischen Arbeit
  • Medienarbeit
  • Darstellung der pädagogischen Arbeit in der Öffentlichkeit (Schaukästen, Projektpräsentation, Tag der offenen Tür ...)
  • Ressource Netzwerk
  • Arbeitsformen und Methoden der Bildungskooperation zwischen Pädagogen/innen und Eltern
  • Planung, Organisation und Durchführung der Bildungskooperation
  • Praktische Beispiele für gelungene Kooperationsprozesse zwischen Pädagogen/innen und Eltern bei der Gestaltung von Bildungsprozessen bei Kindern

Inhalte:

  • Bildungsauftrag der elementaren und außerschulischen Institutionen
  • Bildungspläne
  • Merkmale pädagogischer Qualität
  • Modelle der Qualitätssicherung und -entwicklung
  • Selbst- und Fremdevaluierung
  • Zur gegenwärtigen Situation der Elementarpädagogik
  • Kärntner Kinderbetreuungsgesetz
  • Kärntner Tagesbetreuungsverordnung
  • Aufsichtspflicht in Kindertagesstätten
  • Antworten auf häufig gestellte Fragen von Leitern/innen

Inhalte:

  • Modelle der Kommunikation
  • Reflexion eigener Kommunikationsmuster und -wirkungen
  • Aspekte der Wahrnehmung
  • Selbst- und Fremdbild in der Kommunikation
  • Wertschätzende Kommunikation (Kinder, Eltern, Mitarbeiter/innen, Vorgesetzte)
  • Nonverbale Kommunikation
  • Leitung und Moderation von Gesprächen (Eltern, Mitarbeiter/innen, Vorgesetzte)
  • Gestaltung und Durchführung von Präsentationen
  • Feedback
  • Aktives Zuhören
  • Gesprächsführung
  • Konfliktarten
  • Grundlagen der Krisenkommunikation
  • Konfliktlösungsmodelle
  • Reflexion des eigenen Konfliktverhaltens
  • Konfliktmanagement als Führungsaufgabe
  • Konfliktressourcen

Inhalte:

  • Unterschied Team – Gruppe
  • Phasen der Teamentwicklung
  • Rollen im Team
  • Fördernde und hemmende Handlungs- und Wirkungsweisen

Inhalte:

  • Führungsstile und -modelle
  • Rollen und Aufgaben einer Führungskraft
  • Ressourcenorientiertes Arbeiten
  • Führung durch Zielvereinbarungen
  • Führung durch direkten Kontakt
  • Führung in kritischen Situationen
  • Personalentwicklung
  • Einführung und Begleitung neuer Mitarbeiter/innen
  • Erstellen von Arbeitsplatzbeschreibungen und Dienstplänen
  • Mitarbeiter/innen-Feedbackgespräche
  • Diversity-Management – konstruktiver Umgang mit kultureller Vielfalt

Sicherheit und Gesundheit im Kindergarten spielt in vielen Alltagssituationen eine Rolle, auch wenn man sich dessen gar nicht immer bewusst ist: zum Beispiel beim Ankauf eines neuen Einrichtungsgegenstands, bei der Reinigung der Arbeitsflächen, beim Einschulen neuer Mitarbeiter/innen, bei der Verwendung einer Leiter zum Anbringen von Dekorationsmaterialien, beim Ausfüllen einer Unfallmeldung, beim Planen eines Ausflugs, bei Konflikten mit Kollegen/innen oder Eltern, bei der Verwendung oder Überprüfung von Spielgeräten, bei der Lagerung von Putzmitteln, bei der Auswahl oder Kennzeichnung eines Erste-Hilfe-Kastens oder beim Ankauf von schallschluckenden Materialien.
Für diese und zahlreiche andere Bereiche gibt es gesetzliche Regelungen, Erfahrungen und Empfehlungen, praktische Beispiele und Unterlagen sowie mit Sicherheit- und Gesundheitsaspekten vertraute Fachkräfte, die eine Unterstützung im Kindergartenalltag darstellen. Wir geben Ihnen im Laufe von zwei Nachmittagen einen Überblick über diese Teilaspekte von Sicherheit und Gesundheit im Kindergarten.

Inhalte:
Gesetzliche Unfallversicherung und Sicherheitserziehung der Kinder im verpflichtenden Kindergartenjahr
Arbeit- und Dienstnehmer/innenschutz im Kindergarten

Ziele:
Vorhandenes Wissen ergänzen, verfestigen und vertiefen.
Neuen Inhalte und Unterstützungsmöglichkeiten im Zusammenhang mit Sicherheit und Gesundheit im Kindergarten kennenlernen.

Methoden:
Vortrag
Gruppenübungen

Wer mit seiner Kindergruppe in der Natur unterwegs ist, wird nicht umhinkommen, an jeder Ecke stehen zu bleiben, weil hier jemand ein Gänseblümchen entdeckt und dort ein anderer eine Butterblume findet. Kinder freuen sich an den bunten Blüten ohne zu erahnen, wie groß die Vielfalt an Pflanzen tatsächlich ist. Bei einem Spaziergang ins Tauerntal entdecken wir viele uns bekannte aber auch unbekannte Pflanzen unserer Heimat. Wir lernen diese kennen und erfahren einiges über ihre Verwendungsmöglichkeiten, z.B. kann man mit Spitzwegerichblättern Stiche einreiben und mit Hilfe der Blätter des Breitwegerichs Blasen an den Füssen vermeiden.

Inhalte:
Heimische Pflanzen und Kräuter 
Die natürlichen Heilkräfte der Kräuter 

Ziele:
Wissen hinsichtlich Pflanzenkunde und Artenkenntnis erweitern.
Umgang mit Bestimmungsbüchern lernen.
Verwendungsmöglichkeiten von Pflanzen kennenlernen.
Die Natur nutzen.

Methoden:
Kurzvortrag
Praktisches Arbeiten

"Natur stellt für Kinder einen maßgeschneiderten Entwicklungsraum dar. Eine Erfahrungswelt, die genau auf die Bedürfnisse von Weltenentdeckern zugeschnitten ist. Hier können sie ihre Segel setzen. Hier bläst der Wind, den sie für ihr Gedeihen brauchen. In der Natur können sie wirksam sein... Zeit in der Natur ist Entwicklungszeit." (H. Renz-Polster und G. Hüther)
Die Natur bietet Kindern demnach den idealen Rahmen für wertvolle Sinneserfahrungen. In der Natur zu spielen bedeutet für Kinder Vielfalt und Kreativität. Kinder können hier ihre eigenen Bedürfnisse befriedigen und ihrer Fantasie freien Lauf lassen.
In diesem Workshop erfahren Sie, wie Sie für Ihre Kindergruppe einen spannenden und erlebnisreichen Tag in der Natur gestalten können. Dabei sollen alle unsere Sinne zum Einsatz kommen – Tiere beobachten, den Boden unter den Füßen spüren, den Klängen der Natur lauschen, unterschiedliche Düfte riechen. Waldpädagogische Elemente, die Förderung des Naturbewusstseins aber auch der eigenen Wahrnehmung, stehen im Mittelpunkt dieses Workshops.

Inhalte:
Liebevoller, achtsamer Umgang mit der Natur
Spannende Aktivitäten rund um die Natur

Ziele:
Kinder zur Natur heranführen.
Natur mit allen Sinnen erforschen.
Spannende und erlebnisreiche Outdoortage gestalten. 

Methoden:
Praktisches Arbeiten

Die Pädagogen/innen erfahren Einblicke in den Stand der Technik und erlernen technische Grundlagen. Ziel ist es, Techniken den Elementarpädagogen/innen und deren Anwendungsmöglichkeiten zu erläutern. Für die Umsetzung der Übungen sind sowohl Hardware als auch Software notwendig. 
Modul 1: Robotik und Informatik
Aufbauend auf der aktuellen Entwicklung und der Verwendung unterschiedlicher Techniken wird die Programmierung für Kindergartenkinder leicht und verständlich erklärt. Unterschiedliche Roboter werden getestet und analysiert. Weitere Themen sind der Aufbau eines Computers und die Verwendung von Software.
Modul 2: Einführung in die Naturwissenschaften
Physikalische Freihandversuche werden nach dem Motto "Die Physik aus der Hosentasche" vorgeführt. Den Teilnehmern/innen wird die Möglichkeit geboten, alles selbst auszuprobieren. Gerade im Kindergartenalter wird oft das "Warum" bei verschiedensten Phänomenen hinterfragt. Um diese rege Neugier zu erhalten, werden zahlreiche mögliche Experimente aus dem Bereich Alltags-Chemie vorgestellt und getestet.
Modul 3: Mechatronik / Maschinenbau
Anhand einfacher Beispiele wird die 3D-Konstruktion von Bauteilen bis hin zur Simulation mittels "Augmented Reality" den Pädagogen/innen nähergebracht. 3D-gedruckte Teile den Kindergartenkindern gezeigt werden.
Abschließend kann jeder selbst entweder frei oder nach Vorlagen mittels 3D-Stiften ein dreidimensionales Modell erstellen.

Wenn die Pädagogen/innen Naturwissenschaft und Technik in den Kindergartenalltag einfließen lassen, vernetzen sich "automatisch" alle Bildungsbereiche des seit 2009 geltenden BildungsRahmenPlans. Eine neue und alltagstaugliche Form der methodisch-didaktischen Umsetzung hinsichtlich der Bildungsbereiche "Natur" und "Technik" und deren Nachhaltigkeit, basierend auf dem Konzept des Städtischen Kindergartens Sonnenschein in Klagenfurt, wird hier vorgestellt. Diese Fortbildung wird in Kooperation mit der Jungen Industrie (JI) umgesetzt. Ziel der JI ist es, die naturwissenschaftlich-technische Früherziehung in den Kindergärten zu verankern. Die Junge Industrie Kärnten und ihr Sponsoringpartner finanzieren die Materialkosten und stellen nach Absolvierung der 3 Module die nötige Grundausstattung zur Verfügung.
Modul 1:
VON DER SCIENCE-SHOW ZUR FACHDIDAKTISCHEN WISSENSVERMITTLUNG
Impulsvortrag mit Video- und Bildpräsentation zum Fortbildungsthema
Führung durch die Forscherecken und das Forscherlabor des Kindergartens
Physik und Chemie kindgerecht und alltagstauglich
Modul 2:
WAS BEDEUTET TECHNIK IM KINDERGARTEN-ALLTAG?
Warum "Kind und Technik"?
"Wie kann ich technisches Verständnis der Kinder in die richtigen Kanäle leiten?"
Experimentiermöglichkeiten zum Thema Technik. Anleitung und Begleitung durch Hr. Ing. Peter Mandl
Modul 3:
PROFESSIONELLE SCIENCE-VERMITTLUNG IM KINDERGARTEN
Der/Die Pädagoge/in als Co-Autor/in und Co-Konstrukteur/in des Kindes
Wie bereite ich mich richtig vor?
Wo finde ich was?

Kinder mit einer Autismus-Spektrum-Störung (ASS) sind meist eine große Herausforderung für den Alltag in Kinderbetreuungseinrichtungen. Aber was heißt ASS eigentlich? Wie vielfältig kann sich diese bemerkbar machen? Wie verändert kann die Wahrnehmung von Kindern mit ASS sein? Was sind die wichtigsten Dinge, auf die ich in der Arbeit mit Kindern mit Autismus-Spektrum-Störung achten soll?
Diese und noch viele andere Fragen erarbeiten wir gemeinsam im Seminar.

Inhalte:
Grundlagen zum Thema Autismus-Spektrum-Störung
Hilfestellungen für die Arbeit mit Kindern mit ASS

Ziele:
Grundlagen und Erweiterung des Wissens über Autismus-Spektrum-Störung erfahren.
Umgang mit Kindern mit ASS verbessern.

Methoden:
Vortrag
Übungen
Gruppenarbeit
Erfahrungsaustausch

Die Pädagogen/innen erlernen in praktischen Übungen technische Grundlagen. Mit Alltagsmaterialien werden kreative Modelle gebaut und manuell in Bewegung gesetzt. Wie funktioniert ein einfacher Stromkreis – praktischer Aufbau des Stromkreises mit Glühlämpchen und Motor. Dafür ist eine technische Grundausstattung im Kindergarten notwendig. Die Ausstattung des mobilen Werkzeug- und Materialkoffers für die Durchführung der Übungen im Kindergarten wird den Teilnehmer/innen im Detail erklärt und vorgestellt. 
Modul 1: Einführung
Theoretische Grundlagen zu den drei Modulen mit zusätzlicher Erklärung des Kooperationsprojekts und Besonderheiten in der Umsetzung. Der mobile Trolley und sein Inhalt. Wir bauen mit Alltagsmaterialien ein Fahrzeug mit "kreativer Gestaltung", welches im 2. Modul mit einem Motor betrieben wird. 
Modul 2: Der Stromkreis im Detail
Experimentieren an konkreten Beispielen und Werkstücken. Komponenten und deren Funktion sowie einfache Messübungen an den Bauteilen. Wie kann unser Modellauto mit einem Gleichstrommotor betrieben werden? Weitere Beispiele: Malroboter, kleiner elektronischer Putzroboter mit Vibrationsmotor, Hovercraft mit einer CD usw.
Modul 3: Projekt
Kreative Umsetzung der Beispiele für den Kindergartenalltag – Organisation und Umsetzung des Kooperationsprojekts. Übungen zum Magnetismus als Grundlage für den Motor. Einfache Herstellung eines Gehäuses für die kreative Gestaltung mit den Kindern im Einsatz bei einer Vibrobot-Maus, dem Hovercraft oder des selbstfahrenden Modellautos. Die Teilnehmer/innen werden dabei von den Tutor/innen der HTL unterstützt. Diese Projekte werden mit der Unterstützung der Tutor/innen der HTL im Kooperationsprojekt realisiert.

Kompost oder Humus ist ein wichtiger Bestandteil, der Einfluss auf die Bodenfruchtbarkeit hat. Nur langfristig fruchtbare Böden können unsere Ernährung sichern. Was macht den Boden fruchtbar? Was macht organische Substanz im Boden? Wie viel Humus oder Kompost braucht mein Gemüsebeet? Wie stelle ich guten Kompost her? Wir bestimmen mit unseren Händen – in spielerischer Form – wie schwer oder leicht ein Boden ist und teilen Bodeneigenschaften zu.
Wir nehmen unsere Lebensgrundlage Boden mit verschiedenen Experimenten unter die Lupe, klären und grenzen die Begriffe Boden, Erde, Humus und Kompost ab. Gemeinsam erarbeiten wir, wie guter Kompost hergestellt werden kann und schauen unseren wichtigsten Mitarbeitern, den Regenwürmern, bei der Arbeit zu.
Mittels der Humus-Trend-Waage, einem Lernmaterial ausgezeichnet von der Universität für Bodenkultur, bestimmen wir, wie viel Kompost Gurke, Paradeiser und Co im Gemüsebeet benötigen, um gut zu wachsen und zudem die Bodenfruchtbarkeit zu erhalten. Eine Fülle von praktischen Tipps zum Aufbau und zur Pflege eines Komposthaufens bzw. eines Komposters wird vermittelt.

Inhalte:
Herstellung von Kompost
Boden verstehen lernen
Experimente und Aktionen zum Umsetzen im Kindergarten

Ziele:
Wissen zur Herstellung von Kompost und den Einsatz von Kompost erwerben.
Einflussfaktoren für einen fruchtbaren Boden kennenlernen.

Methoden:
Theoretischer Input
Praktische Umsetzungsmöglichkeiten
Erfahrungsaustausch

Den bäuerlichen Jahreskreis bezogen auf "Säen", "Wachsen" und "Ernten" anhand von Salat erleben. In 8 Aktionen rund um das Jahr – 4 davon gärtnerisch, 4 ernährungsbezogen – wird das Thema so aufbereitet, dass es in jedem Kindergarten durchgeführt werden kann – egal, ob ein Garten vorhanden ist, oder nicht. Salat zählt zu den beliebtesten Gemüsesorten und wir kennen viele verschiedene Salatarten. Eines haben sie alle gemeinsam, man isst ihre Blätter und sie sind überaus einfach zu verarbeiten: waschen, eventuell zerkleinern, marinieren und fertig! In Gärten, auf Terrassen und Balkonen ist Salat häufig zu finden. Und doch ist das mit Salat so eine Sache. Meinen doch viele Erwachsene, dass Kinder und Salat bei Tisch nicht zusammenpassen. Das Projekt "Da haben wir den Salat!" räumt mit diesem Vorurteil auf. Die Kinder erforschen Geschmack, Aussehen, Samen, Wachstum und vieles mehr. Am Ende des Kindergartenjahres kennen Kinder die Salatvielfalt und wissen, wie sie Salat kultivieren und auch zubereiten können.

Inhalte:
Salat rund ums Kindergartenjahr 
"Gärtnerisch" im Garten bzw. auf der Fensterbank
"Kulinarisch" bei der Jause und Festen

Ziele:
Das Lebensmittel Salat und seine Herkunft bzw. Verarbeitung kennenlernen.
Mit allen Sinnen genießen.

Methoden:
Theoretischer Input
Praktische Umsetzungsübungen
Erfahrungsaustausch
Vorstellung des Lehrbehelfes

Kinder sind umgeben von akustischen Phänomenen: morgens klingelt der Wecker, beim Frühstück läuft der Radio und auf dem Weg in den Kindergarten lauschen sie dem Straßenverkehr oder dem Vogelgezwitscher. Viele akustische Phänomene, wie das Leiserwerden von Geräuschen, wenn man sich von ihnen entfernt, oder das Fühlen von Vibrationen, wenn man an der Lautsprecherbox steht, kennen Kinder aus ihrem Alltag. Aber nur selten haben die Mädchen und Buben die Gelegenheit, systematische Erfahrungen zu diesen Phänomenen zu sammeln oder sie zu hinterfragen. Um ko-konstruktive Lernprozesse mit den Kindern gemeinsam zu gestalten, ist viel Sensibilität, Einfühlungsvermögen und Wissen gefragt. Im Seminar gehen wir der Biologie des Hörens gemeinsam auf den Grund. 

Inhalte:
Der Hörsinn: die Biologie des Hörens
Lustige Tierohren – wer kann mit den Beinen hören?
Spiele und Aufmerksamkeitsübungen 
Gestaltung von Musikinstrumenten

Ziele:
Durch spielerische Auseinandersetzung mit akustischen Phänomenen wichtige und grundlegende physikalische Aspekte unserer Umwelt kennenlernen und genauer erforschen.
Einzigartige Sinnesleistungen im Tierreich sowie akustische Signale kennenlernen.
Die Bedeutung des Hörsinnes vermitteln.

Methoden:
Vortrag
Praktisches Arbeiten

Kinder fragen im Kindergartenalter beinahe unentwegt. Sie wollen sich mit ihrer Umwelt und deren mannigfachen Erscheinungen auseinandersetzen. Ihre Neugierde und Wissbegierde sind in dieser Altersstufe fast grenzenlos. Täglich entdecken Kinder Neues, das zum Ausprobieren und Erforschen anregt. Die Freude am Experimentieren und beim überraschenden Aha-Effekt, das Erlebnis von Natur und Technik – all das sind Einstiege in die Welt der Naturwissenschaften.
Mit "Wassertropfen und Eis" wollen wir spielen und staunen – probieren – gezielt beobachten – fühlen – hören – selbsttätig experimentieren. Das Thema Wasser steht im Mittelpunkt von Experimenten, die im Rahmen des Workshops gemeinsam, quasi all inclusive, erforscht, ausprobiert und beobachtet werden können. Eingebettet in Geschichten, anhand anschaulicher Modelle erklärt, werden Experimente zum Wassertropfen vorgestellt und durchgeführt.

Inhalte:
Farbtropfen im Wasser, Wassertropfenbilder
Wassertropfen auf verschiedenen Oberflächen
Würfelzuckerbilder, Farbenwirbel in der Milch

Ziele:
Verschiedene Wege, die zum spielerischen Forschen anregen, erfahren.
Kreativitätsfördernde Experimente durchführen.
Methodisch-didaktische Möglichkeiten für naturwissenschaftliche Themen kennenlernen.

Methoden:
Kurzer theoretischer Input
Praktisches Arbeiten

In elementaren Bildungseinrichtungen werden Kinder auf ihren Schuleintritt vorbereitet. Der Erwerb der lernmethodischen Kompetenz und der Metakompetenz wird besonders berücksichtigt. Diese spezifischen Kompetenzen betreffen vor allem die Auseinandersetzung mit den eigenen Denk- und Lernprozessen und bilden eine wichtige Voraussetzung für lebenslanges, reflektiertes Lernen. Im Mittelpunkt der vielseitigen Kompetenzschulung der Kinder steht stets das spielerische Lernen. Im Kindergarten wird den spielerischen Formen der Weltaneignung sowie dem informellen Lernen in lebensweltnahen Kontexten hohe Bedeutung beigemessen. Bildungsprozesse bei Kindern werden unter anderem durch Bewegung in Gang gesetzt. Im Seminar soll auf vielfache Weise gezeigt werden, welche Möglichkeiten es gibt, Kinder spielerisch und bewegungsorientiert "ganzheitlich" auf den Eintritt in die nächste Bildungsinstitution, die Volksschule, vorzubereiten.

Inhalte:
Farben, Formen
Mengen, Zahlen
Reaktions- und Merkfähigkeit

Ziel:
Möglichkeiten zur ganzheitlichen Schulvorbereitung kennenlernen.

Methoden:
Praktische Übungen
Erfahrungsaustausch

"Im Kindergarten wird ja nur gespielt" ... mit solchen und ähnlichen Sätzen werden Pädagogen/innen oft konfrontiert. Dabei wissen wir, welch elementare Bedeutung dem freien Spiel des Kindes zukommt. Denn Kinder spielen sich ins Leben! Spielen ist die wichtigste Lernform im Kindesalter, denn im Spiel sammelt das Kind Erfahrungen, löst Probleme, verknüpft und entwickelt Strategien. Spielen bedeutet Kompetenzen zu erwerben.
Was bedeutet es "nur zu spielen?"
Gemeinsam wollen wir dem Spiel auf den "Zahn" fühlen, um zu dem zu stehen, was lernen durch Spielen im Elementarbereich ausmacht – nämlich Kinder in ihrer Entwicklung durch das Spiel zu begleiten.

Inhalte:
Bedeutung des Spiels
Stärkung von Kompetenzen

Ziele:
Die Bedeutung des Spiels kennenlernen.
Impulse für den Alltag erhalten.

Methoden:
Vortrag
Gruppenarbeit

In der heutigen Zeit ist es wichtig, den Kindern und Jugendlichen bereits einen verantwortungsvollen Umgang mit den Ressourcen der Erde näherzubringen. Beim Basteln und Handwerken Dinge zu verwenden, die vermeintlich Müll sind, zählt hier zu den einfachsten Möglichkeiten. Es gibt die verschiedensten Ideen dies umzusetzen, von denen ich Ihnen einen kleinen Ausschnitt zeigen und gleichzeitig auch veranschaulichen möchte, wie man die Ideen an Kinder unterschiedlicher Altersgruppen anpassen kann. Wir gestalten gemeinsam ausgesuchte Werke – vom Weihnachtsbaum, Osterei, Maus, Engel ... aus einem Buch gefalten, über 3D-Buchstaben und Formen aus Karton.

Inhalte:
Unterschied Recycling/Upcycling
Vom Recyclingmaterial zum Bastelmaterial
Gefahren beim Recyceln  
Einzelne Projekte für Kinder unterschiedlicher Altersgruppen 

Ziele:
Wissenswertes über Recycling-Material erfahren.
Mit Hilfe von Anschauungsobjekten und Fotos Ideen für Recycling-Bastelprojekte bekommen.

Methoden:
Theorieinputs 
Praktisches Arbeiten 

Mit "Solami und Tati" starten wir sofort ins Tun!
An diesem Tag tauchen wir in die Welt der Rhythmen und Töne ein. Mit ansprechenden Materialien aus der "Solami Tati Kiste" erfinden wir coole Rhythmusstücke und schöne Melodien, die wir mit Bodypercussion, Rhythmusinstrumenten und unserer Stimme zum Klingen bringen.
Tati lehrt uns, wie wir sofort zu unterschiedlichsten Liedern flotte Rhythmen legen und diese mit Klanghölzern, Trommeln, Rasseln und anderen Orff-Instrumenten begleiten können.
Notenköpfe aus Filz und drei Notenlinien aus Wolle reichen aus, um mit Solami die Klangwelt der Töne zu entdecken. Wir werden Lieder singen und einfache Melodien selber legen. Unsere eigenen Kompositionen musizieren wir dann mit Stimme oder Xylophonen und untermalen sie mit abwechslungsreichen Begleitmustern.
Mit der Methode "GANZ in der Musik®" von Verena Unterguggenberger können Kinder ab drei Jahren Musikstücke gestalten. 


Inhalte:
Vorstellung der "Solami Tati Kiste"
Ideen und praxisorientierte Wege für die Umsetzung in einer Kindergruppe

Ziele:
Umgang mit elementaren Bausteinen der Musik vertiefen.
Musikalische Momente erleben.
Musikstücke gestalten.

Methoden:
Praktische Übungen
Gruppenarbeit

Auf Basis der "Ganzheitlich Sinnorientierten Pädagogik" sollen Wege aufgezeigt werden, wie unsere Kinder Beziehung zu sich selbst, zum Mitmenschen und vor allem zu Gott finden können.
Symbole sind Sinnbilder, die in ihrer äußerlichen, sensorisch erfassbaren Realität eine weitaus größere, nicht fassbare Wirklichkeit repräsentieren.
Bodenbilder zu diesem Thema werden gemeinsam gestaltet, das Stroh kann zur Wahrnehmung der wärmenden, sich zuneigenden Menschwerdung Gottes führen. Der Weg vom Tannenbaum zum Christbaum bis zur Geburt von Jesus wird mit Liedern vertieft und verfeinert. Achtsamkeit und Wertschätzung sind Grundhaltungen dieser Pädagogik.

Inhalte:
Begriffserklärung und Information zur "Ganzheitlich Sinnorientierten Pädagogik"
Die verschiedenen Phasen der "Ganzheitlich Sinnorientierten Pädagogik" 
Religiöse Werte

Ziele:
Sich persönlich berühren lassen.
Neue Ideen in den persönlichen Alltag mitnehmen.
Das Erlebte mit allen Sinnen spüren.

Methoden:
Impulssätze zur "Ganzheitlich Sinnorientierten Pädagogik"
Praktische Beispiele für den Alltag
Reflexion in der Gruppe

Jede gute Förderung beginnt mit einer genauen Beobachtung. Wenn man Kleinkinder in ihrer Entwicklung unterstützen will, muss man als erstes lernen, sich zurückzunehmen und genau hinzusehen.
• Was kann das Kind schon?
• Mit welchen Entwicklungsaufgaben ist es gerade beschäftigt?
• Womit hat es noch Schwierigkeiten?
• Welcher Schritt steht als nächstes an?
Erst wenn diese Fragen präzise genug beantwortet sind, besteht die Chance herauszufinden, wie man dem Kind dabei behilflich sein kann, die Welt zu entdecken und zu verstehen. Schon Maria Montessori fordert eine neue Art des/der "Erziehers/in", der/die sich zurücknimmt und das Kind beobachtet, aber sehr wohl Bedingungen setzt, die dem Kind helfen sich selbstständig weiterzuentwickeln. Die Beobachtung ist die Basis, um eine vorbereitete Umgebung zu schaffen, die den Bedürfnissen der Kinder entspricht.
Der BildungsRahmenPlan zeigt auf, welche Bildungsbereiche im Kleinkindbereich im Vordergrund stehen sollten. 

Inhalte:
Bedeutung der Beobachtung
Beobachtungsbereiche

Ziele:
Vor- und Nachteile der Beobachtung bewusst machen.
Beobachtungsfelder erkennen.
Elementare Spielhandlungen durch gutes Beobachten erkennen und dadurch auf sensible Phasen der Kinder aufmerksam werden.

Methoden:
Impulsvortrag
Praktische Beispiele

Die Gestaltung der räumlichen Umgebung wirkt sich wesentlich auf die Entwicklung des Kindes aus. Diese Tatsache gewinnt bei der Raumgestaltung in elementaren Bildungseinrichtungen immer mehr an Bedeutung. Kinder benötigen sowohl Räume für Bewegung als auch für Ruhe und Entspannung. Räumliche Voraussetzungen wie Licht, Farben und Akustik haben einen wesentlichen Einfluss auf die Gestaltung der Bildungsprozesse bei Kindern. Zahlreiche Pädagogen/innen stellen sich die Frage, wie können Räume in Bildungseinrichtungen so gestaltet werden, dass Kinder auch vor dem Hintergrund der gegenwärtigen institutionellen Rahmenbedingungen (Größe des Gruppenraums, Anzahl der Kinder pro Gruppe usw.) altersadäquate und entwicklungsfördernde räumliche Bedingungen vorfinden.
Gemeinsam begeben wir uns auf eine Reise, um herauszufinden, was den Raum als Co-Erzieher wirklich ausmacht und welche Möglichkeiten, ohne großen Aufwand, es für die Raumgestaltung in Bildungseinrichtungen gibt. Im Seminar wird auch die "Spielentwicklung" des Kindes unter Einbeziehung des Raumes als "dritten Erzieher/dritte Erzieherin" berücksichtigt. Ziel des Seminars ist es, Pädagogen/innen Anregungen für den Alltag zu geben, die letztlich dazu beitragen sollen, bestmögliche (räumliche) Bedingungen zu schaffen.

Inhalte:
Theoretischer Input
Raumplanung und Raumgestaltung in der Praxis
Die Bedeutung der Raumgestaltung für die Spielentwicklung des Kindes

Ziele:
Theoretisches und praktisches Wissen bezogen auf die Raumgestaltung erhalten.

Methoden:
Vortrag
Partnerarbeit
Erfahrungsaustausch

Ob es nun die flauschige Konsistenz der Wolle, oder ihre prächtigen Farben, oder das Spiel mit der Seife während der Verarbeitung ist – Filzen kann Kinder zu wahren Begeisterungsstürmen hinreißen!
Dabei ist die Herstellung von Kugeln eine leichte Übung und die Möglichkeiten ihrer Weiterverarbeitung durch Aufschneiden, Aufnähen oder Auffädeln scheinen unendlich.
Oder sie bleibt wie sie ist – kugelrund und wird ein Ball!

Inhalt:
Einführung in die Praxis des Nassfilzens

Ziel:
Kugeln von unterschiedlichen Größen erarbeiten.

Methode:
Praktisches Arbeiten

Der Übergang aus der Familie in die noch unbekannte Kinderbildungseinrichtung (Kinderkrippe, Kindertagesstätte, Kindergarten ...) stellt für jedes Kind eine große Herausforderung an die Fähigkeit dar, sich an eine fremde Umgebung, an fremde Personen und an unbekannte Situationen anzupassen. Kinder im Krippenalter sind überfordert, wenn sie diese Anpassungsleistung ohne Anwesenheit einer Bezugsperson bewältigen müssen.
Das "Berliner Modell" zeigt Wege auf, die Eingewöhnungsphase für Mütter/Väter und Kinder behutsamer und angenehmer zu gestalten, sodass diese Eingewöhnung auch für den/die Pädagogen/in stressfreier werden kann.
Die Bindungsbeziehung zwischen Mutter/Vater und Kind bleibt unbelastet, das Vertrauen in die Institution kann langsam wachsen.

Inhalt:
Das "Berliner Modell" – Eingewöhnungsphase 

Ziel:
Eingewöhnungsphase professionell meistern.

Methoden:
Vortrag
Praktische Beispiele
Erfahrungsaustausch

"Sprache ist die Kleidung der Gedanken." (Samuel Johnson)
Grundlegende sprachliche Kompetenzen wie Bitten, Wünschen, Fragen und in weiterer Folge das Erzählen von Erlebnissen oder Geschichten sind eng verbunden mit kognitiv-sprachlichen Kompetenzen und Fähigkeiten im Bereich des Wortschatzerwerbs.
Das Erzählen ist eine wichtige Voraussetzung für die Bewältigung der späteren schulischen Anforderungen hinsichtlich des Verstehens und Verfassens von schriftlichen Texten.
In diesem Workshop werden die Voraussetzungen des Erzählens genauer betrachtet. Die Pädagogen/innen erhalten Ideen für Erzählanlässe im Rahmen der täglichen Sprachbildung und Anregungen zur lebendigen Gestaltung von Geschichten.

Inhalte:
Theoretische Grundlagen der sprachlichen Entwicklung
Ideen, Anregungen, Materialien zur Förderung des Erzählens
Beobachtung der kindlichen Erzählkompetenzen
Rolle der/des Pädagogin/Pädagogen als Sprachvorbild

Ziele:
Impulse zu neuen Sprachbildungs- und Sprachfördermöglichkeiten erhalten.

Methoden:
Theoretischer Input
Praktische Arbeit

Geschichten, Bilder und Märchen sind aus dem kindlichen Alltag nicht wegzudenken. Doch sind diese Erzählformen neben "Toniebox", Tablets und einer Vielzahl von Kinderfilmen und Kinderkanälen überhaupt noch zeitgemäß?
Mit neuen, spannenden und zeitgemäßen Erzählformen können Pädagogen/innen den Sprachschatz und den kreativen Gebrauch von Sprache persönlich und individuell fördern.
Spracherwerb mit allen Sinnen, Bewegung und Sprache, Erzählungen aus dem Erzählsäckchen, Geschichten aus dem Koffer, faszinieren Kinder in allen Altersgruppen.
Ein kurzer theoretischer Einblick in die Sprachentwicklung und in die Bedeutsamkeit von Erzählungen soll die Wichtigkeit vom persönlichen Vortragen verdeutlichen.
Gemeinsames Erproben von unterschiedlichen Methoden des Vortragens und Erzählens runden den theoretischen Teil ab.

Inhalte:
Grundlagen des Spracherwerbs vom Baby bis zum Schuleintritt
Spracherwerb bei Kindern mit Deutsch als Zweitsprache
Bedeutung von Erzählungen
Vorteile der neuen Medien

Ziel:
Sprache kreativ im elementarpädagogischen Bereich einsetzen.

Methoden:
Impulsreferat
Kreative Auseinandersetzung mit Sprache
Einzel- und Gruppenübungen

Entspannungsangebote für Kinder zu schaffen wird in der heutigen Zeit immer wichtiger und sind notwendig, um einer möglichen Reizüberflutung, einem eventuellen fehlenden Körperbewusstsein etc. entgegenzuwirken. Oft fehlt die Balance zwischen Anspannung und Entspannung, Lebendigkeit und Ruhe, was sehr oft zu körperlichen und seelischen Belastungen führen kann. Mit Fantasiereisen können wir einen wunderbaren Ausgleich zu all den täglichen Herausforderungen schaffen. Mit dieser Methode besteht die Möglichkeit, dass unsere Kinder wieder Kraft schöpfen können. Fantasiegeschichten lassen innere Bilder und Impulse entstehen, welche die Kreativität anregen und Regeneration ermöglichen.

Inhalte:
Die Bedeutung von Geschichten und inneren Bildern für die Entwicklung des Kindes
Anregungen zum Aufbauen, Gestalten und Anleiten von Fantasiereisen
Die Begleitung der Fantasiereisen mit Klanginstrumenten

Ziel:
Entspannungsangebote für Kinder kennenlernen.

Methoden:
Theoretischer Input
Praktische Übungen

Kinder bringen von Anfang an Forschergeist mit. Ausgehend von eigenen Fragen und Beobachtungen entdecken sie die Welt. Zahlreiche Möglichkeiten, um das Interesse an Naturwissenschaften zu wecken, liegen im Alter zwischen fünf und acht Jahren. Wie können Pädagogen/innen den Forscherdrang der Kinder unterstützen? Die Vermittlung von naturwissenschaftlich-technischen Kompetenzen ist im BildungsRahmenPlan für elementare Bildungseinrichtungen fest verankert. Welches Selbstverständnis brauchen Pädagogen/innen, um mit Kindern auf Augenhöhe die Welt zu entdecken? Wie gelingt es im Alltag auf die Fragen der Kinder einzugehen? Welche Bedeutung haben Forscherecken beziehungsweise Forschertage und was muss man dabei bedenken? Welche konkreten Überlegungen stehen hinter dem Bildungsansatz des "Forschenden Lernens"? Kindergartenpädagogen/innen aus einem Montessorikindergarten mit dem Schwerpunkt "Naturwissenschaften" geben Einblicke in ihr pädagogisch-didaktisches Konzept.

Inhalte:
"Forschendes und Entdeckendes Lernen" im Kindergarten
Die Rolle der Gruppe und der/des Pädagogin/Pädagogen – "Ko-Konstruktives Lernen"
Kinderfragen analysieren und wahrnehmen
Mit welchen Fragen beginnen wir eine Forschungsreise?
Wann ist Forschung forschen? 
Wann sind wir Pädagogen/innen bereit Lernprozesse zu initiieren?

Ziele:
Methode des "Forschenden Lernens" als Prozess des Erkenntnisgewinns erläutern.
Konkrete Handlungsanleitungen zum Projekteinstieg vermitteln.
Praxisnahe Experimentieranleitungen als Einstieg mit auf den Weg geben.

Methoden:
Vortrag
Praktisches Arbeiten

Dieser Fortbildungstag soll Impulse geben, wie wir mit Kindern im Kinderalltag über Anschauungen Geschichten erzählend, gestaltend, deutend dem Frühling begegnen und in ihm ein Sinnbild für die Botschaft von der Auferstehung Jesu finden.
Lieder fließen in diesen Tag ein.

Inhalte:
Begriffserklärung und Information zur "Ganzheitlich Sinnorientierten Pädagogik"
Die verschiedenen Phasen der "Ganzheitlich Sinnorientierten Pädagogik" 
Christliche Werte

Ziele:
Sich persönlich berühren lassen.
Neue Ideen in den persönlichen Alltag mitnehmen.
Das Erlebte mit allen Sinnen spüren.

Methoden:
Impulssätze zur "Ganzheitlich Sinnorientierten Pädagogik"
Praktische Beispiele für den Alltag
Reflexion in der Gruppe

Durch die Auseinandersetzung mit seinen Gefühlen und deren Differenzierung sowie durch Interaktionen im sozialen Miteinander erwirbt das Kind hohe emotionale und soziale Kompetenz – ein wesentlicher Entwicklungsschritt auf dem Weg zu einer starken Persönlichkeit. 
Zusätzlich entwickelt das Kind in diesem sozialen Lernprozess wichtige Schutzfaktoren im Sinne der Sucht- und Missbrauchsprävention, denn: sich der eigenen Gefühle bewusst zu sein und sie auch verbal ausdrücken zu können, bestärkt ein Kind in seinem Selbstbewusstsein, seiner Selbstbestimmtheit und seiner Fähigkeit, seine eigene Meinung klar und deutlich auszudrücken. Die eigenen Gefühle erkennen und ihnen vertrauen zu können, stärkt das Selbstvertrauen eines Kindes und die Fähigkeit, Grenzen zu setzen und für sich selbst und seine Meinung einzutreten. 
Den Kindern auf einer Liste die entsprechenden Begriffe einfach vorzugeben, hieße, (sich selbst) am Thema vorbeizuschleichen. 

Inhalte:
Schutzfaktoren im Sinne der Sucht- und Missbrauchsprävention
Individuelle Gefühlsäußerungen der Kinder
Mein Umgang mit meinen Gefühlen und den Gefühlen anderer

Ziele:
Meine und andere Gefühle wahrnehmen und deuten.
Gefühle ausdrücken bzw. aussprechen.

Methoden:
Impulsvortrag
Interaktionsspiele
Erfahrungsaustausch

Die soziale Konstruktion von Geschlecht – gibt es das überhaupt?
"Lasst mich in Ruh´ mit Gender" – was habe ich damit zu tun? Sensibilisierungstraining, Geschlechterdemokratie und Vielfalt – was geht mich das an? Kinder sollen die Chance haben, sich vielfältig und uneingeschränkt zu entwickeln und auszuprobieren, um zu selbstbewussten Erwachsenen heranzureifen. Gleichzeitig schränken tradierte Rollen und Zuschreibungen ihren Handlungsspielraum ein. Begeben wir uns auf eine Reise, zurück in unsere Kindheit und Jugend, zu den Bildern in unseren Köpfen über Männlichkeit und Weiblichkeit und zu unseren "noch" blinden Flecken im Berufsalltag.

Inhalte:
Biografische Einstimmung
Genderreflektierte diversitätsbewusste Pädagogik – Konzept und Handreichung
Beobachtung und Wahrnehmung
Raumgestaltung und Raumnutzung
Spielmaterialien: Spielzeug, Spiele, Spielverhalten
Gefühle und Sexualität
Sprache
MINT im Kindergarten
Geschlechtersensible Bildungskooperation mit Erziehungsberechtigten

Ziele:
Gender-/Diversity-Kompetenzen und die damit verbundenen Handlungsstrategien aneignen.
Anregungen für die eigene Praxis erhalten.

Methoden:
Theoretischer Input
Praktische Übungen
Reflexion

In vielen Gruppen wird nicht mehr nur Deutsch als Muttersprache gesprochen. Diese bunte Mischung macht den Alltag in den Bildungseinrichtungen besonders spannend. Noch spannender wird es, wenn die Kinder mit großen Unterschieden in ihrer Entwicklung, zu uns in die Gruppen kommen. Auch kulturelle Besonderheiten sind nicht immer auf den ersten Blick ersichtlich und spielen dennoch eine Rolle bei der Einschätzung der Sprachentwicklung bzw. bei der Mehrsprachigkeit.
Wie finde ich heraus, auf welchem Entwicklungsstand das Kind aus pädagogischer Sicht sein könnte?
Wie schaffe ich ein Klima der "Verständigung", sodass Kinder den Mut haben, zu sprechen?
Was ist mein persönlicher Anteil an dieser Herausforderung?
Gemeinsam begeben wir uns auf die Spuren der Mehrsprachigkeit und finden Möglichkeiten der Unterstützung für das Kommunizieren im Alltag.
"Mehrsprachigkeit ist bunt – Suchen wir gemeinsam die Farben"

Inhalte:
Eckpfeiler der Sprachentwicklung
Beobachtungsmöglichkeiten
Hilfestellungen

Ziele:
Kulturelle Besonderheiten erkennen.
Klima der Verständigung schaffen.
Unterstützung für das Kommunizieren finden.

Methoden:
Vortrag
Gruppenarbeit
Erfahrungsaustausch

Biblische Erzählungen sind vielfach Geschichten von Beziehungen der Menschen untereinander und zu Gott. Das Arbeiten mit Biblischen Figuren ermöglicht das Sichtbarmachen von solchen Beziehungen.
Es tut uns sicher gut, nicht nur über den Kopf Zugänge zu den Zeugnissen der ganzen Heilsgeschichte zu suchen, sondern auch mit "Leib und Seele".
Mit Biblischen Figuren (korrekter: Biblischen Erzählfiguren) können aufgrund ihrer Standfestigkeit und Beweglichkeit verschiedene Körperhaltungen und Stimmungen sichtbar gemacht und biblische Erzählungen so zum Leben erweckt werden. Die Arbeit mit den Figuren fördert den Zugang zu den Zeugnissen der Heilsgeschichte mit Leib und Seele.
Zum Einsatz können die Figuren im persönlichen Gebrauch zu Hause (Weihnachtskrippe), bei Kindergottesdiensten, in Bibelkreisen, in der Erwachsenenbildung usw. kommen. Wer es bereits einmal mit Biblischen Erzählfiguren zu tun gehabt hat, der wird sicherlich erkannt haben, dass diese Figuren mehr sind als umspannte Gestelle aus Sisal und Draht.

Inhalte:
Einführung in die Entstehungsgeschichte der Biblischen Erzählfiguren
Herstellung von Biblischen Figuren

Ziele:
Mit den Figuren Körperhaltungen und menschliche Bewegungen nachstellen.

Methoden:
Kurzvortrag
Praktisches Arbeiten

Da jedes Kind seine individuelle Veranlagung, sein eigenes Entwicklungstempo und seine Erfahrungen hat, braucht es Zeit, Raum und eine wertschätzende Begleitung, um das "freie Spiel" wieder als Schatzkiste des individuellen Lernens anzuerkennen.
In der heutigen Zeit fehlen den Kindern Freiräume, um in ein wirkliches Spiel zu kommen.
Das beginnt schon sehr früh in der Lebensumwelt der Kinder. Bewegungserfahrungen und lebenspraktische Erfahrungen werden in einem geringeren Ausmaß gemacht als früher.
In den Bildungs- und Betreuungseinrichtungen ist es somit noch wichtiger geworden, dass Kinder einen guten Platz zum Spielen und Wachsen vorfinden. Wie dieser Platz und der Zeitrahmen für das "freie Spiel" eröffnet oder auch erweitert werden kann und wie wichtig in dieser Zeit die Regeln des Miteinander und die Werte des Teams sind, wird an diesem Tag diskutiert und erarbeitet.

Inhalte:
Spiel aus der Sicht der Neurobiologie
Das Kind, das Spiel und die Rolle des/der Pädagogen/in im BildungsRahmenPlan
Erarbeitung verschiedener Modelle des Tagesablaufs, in denen Freispielzeit Platz findet

Ziele:
Verständnis für die Wichtigkeit des "freien Spiels" entwickeln.
Werte und Regeln erarbeiten, die dem "freien Spiel" den Rahmen eröffnen.

Methoden:
Impulsreferat
Gruppenarbeiten
Diskussion im Plenum

Die Sprach- und Sprechentwicklung baut auf vielen unterschiedlichen Säulen der Entwicklung auf. Es ist ein aufeinander aufbauendes System, dessen Meilensteine ineinander übergreifen. Muskulatur, Motorik und Bindung, Sprechen und Sprache sind nur wenige Beispiele dafür, mit welchen Anforderungen unsere Kinder sich täglich auseinandersetzen. Diese Bereiche bilden und reifen schon in den frühen Kindestagen heran. Damit die Kinder altersentsprechend begleitet und unterstützt werden, muss ein fundiertes Basiswissen angeeignet werden.
Erziehungsberechtigte, Sonderkindergartenpädagogen/innen und Therapeuten/innen müssen bei Entwicklungsabweichungen eng zusammenarbeiten und vorausschauend, aufbauend und motivierend arbeiten.

Inhalte:
Basiswissen über Sprechen und Sprache
Sprechen und Sprache und andere Entwicklungsbereiche
Bindung und Sprache
Sprechen und Sprache im Kindergartenalltag 

Ziele:
Die Kompetenz der Sonderkindergartenpädagogen/innen stärken.
Zusammenhänge in Bezug auf die Sprach- und Sprechentwicklung und anderen Entwicklungsbereichen (Gehör, Motorik, Bindung, ...) aufzeigen und erklären.

Methoden:
Vortrag
Praktische Übungen

"Medienerziehung" gewinnt immer mehr an Bedeutung. Hineingeboren in eine Welt der Medien gehen schon die kleinsten Mitglieder unserer Gesellschaft ganz selbstverständlich mit Smartphone, Tablet und Co. um. Beinahe jeder von uns hat das Internet immer in der (Hosen-)Tasche – und ist immer online! Betrachten wir die letzten 30 bis 40 Jahre, so erkennen wir rasch, dass das nicht immer so war. Der erste Schritt für eine gelingende Medienerziehung ist die Reflexion der eigenen Erfahrungen und das bewusste Beobachten des Umfeldes. Gemeinsam erarbeiten wir mögliche Chancen und Risiken, die Medien heute mit sich bringen. WWW ... Woher kommt es? Wohin führt es? Wozu dieses Theater? Mit Elementen wie Poetry Slam, Teilnehmender Beobachtung, Interventionsforschung und Theaterpädagogik wird diese Fortbildung zu einem ganz persönlichen Erlebnis, das alles ist, nur nicht langweilig. Wir beantworten Fragen, wie:
Wie schütze ich mich und Kinder vor Cyber-Mobbing?
Warum steckt ein Funke Wahrheit in der Aussage: Im Internet lauert die Gefahr!
Wie lauten die 10 Gebote der Medienerziehung?

Inhalte:
Grundlagen der Medienerziehung
Reflexion als Ort des Lernens
Die Kunst der Beobachtung
Gemeinsames Erkennen der Medienwelten der Kinder

Ziele:
Medienkompetenz erweitern.
Orientierungshilfen für Erziehungsberechtige und Kinder kennenlernen.
Bezogen auf den Medienumgang sensibilisieren.

Methoden:
Impulsreferat
Gruppenübungen
Video- und Internetbeiträge
Reflexion

Eine neue Sichtweise auf das Kind, ein Perspektivenwechsel und mehr Freiraum für Elementarpädagogen/innen und Kinder stehen im Zentrum des Bildungsdiskurses in elementarpädagogischen Bildungseinrichtungen.
"Frühkindliche Bildung ist zuallererst Bildung im und durch den Alltag. Der Alltag ist nicht nur die Quelle von Themen, die Kinder interessieren, sondern selbst das wahrscheinlich einflussreichste, pädagogische Angebot." (Gerd E. Schäfer) Hinzu kommt, dass der Prozess des pädagogischen Angebotes an sich das Kind bildet und "Forschendes Lernen" das Fundament dafür darstellt. Genau hier setzen wir Elementarpädagogen/innen an! Als Bildungsbegleiter/innen brauchen wir Vertrauen in uns selbst und vor allem in jedes einzelne Kind. Durch eine vorbereitete, bildungsmotivierende Umgebung werden Selbstbildungsprozesse angeregt, welche Kinder als Konstrukteure/innen ihrer eigenen Entwicklung individuell durchleben. Der Bildungsgehalt von ein und demselben Lernarrangement zeigt sich bei jedem Kind anders und es wird deutlich, wie wichtig Selbstorganisation und Selbstwirksamkeit in der Entwicklung des Kindes sind. Nehmen wir uns zurück und nutzen den Alltag, der ein unendliches Lernfeld für die Kinder und uns bietet.

Inhalte:
Grundlagen frühkindlicher Bildungsprozesse
Die Rolle als Bildungsbegleiter/in
Professionelles Werkzeug zur Gestaltung von Bildungsprozessen

Ziele:
Die eigene Rolle als Elementarpädagoge/in reflektieren.
Neue pädagogische Orientierungen kennenlernen.

Methoden:
Theoretischer Input
Gruppenarbeit
Diskussion

Im täglichen Tun mit Kindern entstehen immer wieder Konflikte. Im Arbeitsalltag kann dies mitunter eine Herausforderung sein. Um handlungsfähig zu bleiben, hilft das Wissen über die eigenen Konfliktmuster und die der Konfliktpartner/innen. Weitere Themen an den beiden Seminartagen werden sein: Wie können wir Kinder in den immer heterogener werdenden Gruppen bei Konflikten sinnvoll begleiten? Was brauchen Kinder, um konfliktfähig zu sein bzw. zu werden? Wie kann ich präventiv bezogen auf Konflikte in meiner Arbeit tätig sein? Wie kann das Wissen über Mediation praktisch auf die Begleitung von Kindern umgelegt werden?
Die beiden Seminartage werden praxisorientiert sein und es kann sehr individuell auf die Gruppe und ihre konkreten Fragen zum Thema eingegangen werden.

Inhalte:
Grundlagen zum Thema Konflikt und Konfliktmanagement
Möglichkeiten der Umsetzung im alltäglichen Tun

Ziel:
Möglichkeiten des Konfliktmanagements für den beruflichen Alltag kennenlernen. 

Methoden:
Impulsreferat
Arbeiten in der Gruppe

Ein Kind mit der Diagnose Autismus-Spektrum-Störung (ASS) kann Pädagogen/innen in der alltäglichen Arbeit vor zahlreiche Herausforderungen stellen. Einige Verhaltensweisen des Kindes irritieren und können das Gruppengefüge belasten. Die unterschiedlichen Ausprägungen der Autismus-Spektrum-Störung sind oft schwer einzuordnen.
Der Workshop soll Zusammenhänge erklären und Hintergrundwissen vermitteln, um daraus pädagogisches Know-How und effektive Handlungsstrategien abzuleiten.

Inhalte:
Grundlagenwissen über die Autismus-Spektrum-Störung
Pädagogische Handlungsstrategien im Umgang mit Menschen mit ASS

Ziel:
Effektive Handlungsstrategien erlernen.

Methoden:
Referat
Videobeispiele
Gruppenübungen
Diskussion

Die taktile Wahrnehmung, auch Tastsinn genannt, ist für uns besonders wichtig. Unsere Haut ist das größte Sinnesorgan. Bei einem Erwachsenen nimmt die Fläche der Haut bis zu 2 Quadratmeter ein. Über die vielen Sinneszellen, auch Rezeptoren genannt, die in unserer Haut liegen, können wir unterschiedliche Berührungen, Schmerz, Druck, Temperatur, Vibration und Oberflächenbeschaffenheiten spüren. Über den Tastsinn erfahren wir unsere Umwelt. Bereits ein Baby kann sich selbst im Mutterleib spüren, wenn es am Daumen nuckelt. Das taktile System ist das erste sensorische System, welches im Mutterleib entwickelt wird und das wichtig für das ganze weitere Leben ist. Säuglinge und Kleinkinder stecken alles in den Mund, um über die Tastsinne im Mundbereich die Dinge zu erforschen. Somit werden Oberflächenstruktur, Größe, Form und Gewicht eines Gegenstandes erspürt. Damit diese wichtigen Funktionen erhalten bleiben, sollen wir den Kindern immer wieder Angebote im Alltag setzen, bei denen sie die Möglichkeit haben, haptische Erfahrungen zu sammeln. Wir werden die unterschiedlichsten Materialien, die Kinder dabei unterstützen, ausprobieren und zum Teil auch selber herstellen. 

Inhalte:
Bedeutung der taktilen Wahrnehmung
Fördermöglichkeiten im Kleinkindalter

Ziele:
Bedeutung der haptischen Erfahrung im Kleinkindalter bewusst machen.
Möglichkeiten erkennen, wie man haptische Erfahrungen im Alltag einbauen kann.
Für gezielte Förderangebote Ideen entwickeln.

Methoden:
Impulsvortrag
Praktisches Arbeiten

Wenn das Schulkind bei der eigenständigen Bewältigung der Hausübung oder dem Lesen Probleme hat, stellt sich jeder/jede Erzieher/in wohl oft die Frage: "Woran liegt es?"
Ob der störende Sitznachbar die Ursache von Unkonzentriertheit ist, eine belastende Familiensituation vorliegt, ob das Kind einfach einmal keine Lust hat oder nach subjektiver Wahrnehmung von Erziehungsberechtigten oder Lehrer/innen wohl "nur faul" ist – die Anzahl von möglichen Erklärungen ist groß. Woran der/die Erzieher/in erkennen kann, ob es sich um eine Teilleistungsstörung handeln könnte, was genau eine Legasthenie kennzeichnet, und ob diese auch bereits im Kindergarten feststellbar ist, wie und ob dem Kind im normalen Tagesablauf geholfen werden kann, sind Fragen, die beantwortet werden.

Inhalte:
Merkmale von Legasthenie
Teilleistungen, die ein Kind erbringen muss, um eine fehlerfreie Ansage zu schreiben
Erkennung von Fehlerkategorien

Ziele:
Unterschiede zwischen "Unwillen" und "Unfähigkeit" erkennen.
Zuordnung in die entsprechende Fehlerkategorie durchführen.
Für die Problematik bereits im letzten Kindergartenjahr vor der Schule sensibilisieren.

Methoden:
Vortrag
Kleingruppenarbeit
Erfahrungsaustausch

Beobachten und Dokumentieren im pädagogischen Alltag ist oft leichter gesagt als getan, doch trotzdem geht professionelles pädagogisches Handeln von der Annahme aus, dass eine Bildungsdokumentation, die den individuellen Bildungsprozess jedes Kindes festhält, in elementarpädagogischen Bildungseinrichtungen erforderlich ist.
Das Entscheidende ist eine ressourcenorientierte und praxiskompatible Beobachtungsstrategie zu entwickeln, die aus den Bildungsbereichen des "Bundesländerübergreifenden BildungsRahmenPlans" für elementare Bildungseinrichtungen in Österreich (2009) entspringt, sich an entwicklungspsychologischen Kenntnissen orientiert und den Fokus bereits schon frühzeitig auf den Übergang Kindergarten – Schule richtet.
Daraus ergibt sich ein Benefit für alle am Bildungsgeschehen Beteiligten (Elementarpädagogen/innen, Erziehungsberechtigte, Lehrer/innen), da Bildungsdialoge konkreter werden und die Kinder die Schuleinschreibung stressfreier erleben. Ziel ist eine "anschlussfähige Bildung", damit der Übergang Kindergarten – Schule fließend und ohne Leistungsdruck gelingt.

Inhalte:
Grundlagen der ressourcenorientierten Bildungsdokumentation
Gestaltung des Übergangs Kindergarten – Schule
Umsetzung in der Praxis

Ziele:
Wichtigkeit von ressourcenorientierter Bildungsdokumentation erkennen.
Verschiedene Beobachtungs- und Dokumentationsformen kennenlernen.
Ressourcenorientierte Bildungsdokumentation in den elementarpädagogischen Alltag transferieren.

Methoden:
Theoretischer Input
Gruppenarbeit
Diskussion

Licht, Farbe, Sehsinn sind ausgesprochen wichtige Bestandteile unseres täglichen Lebens, denen wir oft keine besondere Bedeutung schenken. Wir müssen schon bewusst über unsere Augen und ihre Funktionsweise nachdenken, um ihrem Wunder auf die Spur zu kommen. Kinder kennen jede Menge optischer Phänomene aus ihrem Alltag. Sie erleben, dass es am Tag hell und nachts dunkel ist. Sie bemerken, dass sie die Farben in ihrem Zimmer in der Dämmerung anders wahrnehmen als tagsüber und träumen davon, einmal einen Regenbogen zu fangen.
Nur selten jedoch haben die Mädchen und Buben die Gelegenheit, systematische Erfahrungen zu diesen Phänomenen zu sammeln oder sie zu hinterfragen. Um ko-konstruktive Lernprozesse mit den Kindern gemeinsam zu gestalten, ist viel Sensibilität, Einfühlungsvermögen und Wissen gefragt. Im Seminar gehen wir der Biologie des Sehens gemeinsam auf den Grund. Wie kann aus braun wieder bunt werden? Wie kann man Licht umlenken oder transportieren? Gemeinsam knacken wir ein Schattenrätsel und tauchen ein in die Wunderwelt der Farben.

Inhalte:
Was ist Licht, wie entsteht es und wie breitet es sich aus?
Der Sehsinn – die Biologie des Sehens bei Mensch und Tier
Farben aus der Natur – Licht enthält viele Farben – Farben in Flora und Fauna
Ohne Licht – vielfältige Schattenspiele
Forscheraufgaben und viele praxisnahe Experimente bzw. Projektideen

Ziele:
Wichtige grundlegende physikalische Aspekte unserer Umwelt erfahren.
Einzigartige Sinnesleistungen im Tierreich sowie visuelle Signale kennenlernen.
Experimentieranleitungen und Forscheraufgaben mit auf den Weg nehmen.

Methoden:
Vortrag
Praktisches Arbeiten

Die Welt der Kinder ist voll intensiver Erfahrungen. Trauer, Wut, Abschied, Verlust, Alleinsein, Eifersucht, aber auch Übermut und Vorfreude schaffen heftige Emotionen. Den Kindern ist es oft nicht möglich, ihre Gefühle auszudrücken. Für die Pädagogen/innen ist es deshalb schwer, einen Weg zu finden, damit umzugehen.
Märchen und Geschichten bieten eine wunderbare Möglichkeit, um der Seele des Kindes wieder Kraft zu geben.
Um die passenden Märchen als Wegbegleiter in den jeweiligen Situationen anzuwenden, braucht es ein Verständnis für die Bilder und Symbole der Märchen sowie der Wirkung des Erzählens generell.

Inhalte:
Wege der Begleitung
Hilfestellung bei Angst und Trauer

Ziel:
Resilienz – durch erzählen und erzählen lassen – fördern.

Methoden:
Vortrag
Diskussion
Praktische Übungen

Sind Märchen für Kinder heute noch zeitgemäß? Wie wirken Märchen und welche Bedeutungen haben sie? Welche Märchen eignen sich für welches Lebensalter? Welche Rolle spielt das Böse in den Märchen? Warum können Märchen Kinder stark machen? Diese und ähnliche Fragen werden im Seminar gemeinsam auch anhand von Beispielen erarbeitet.
Auch die Vermittlung von Werten ist mit Märchen möglich. Welche Märchen dafür besonders gut geeignet sind und welche Werte mit welchen Märchen in Verbindung gebracht werden können, wird ebenfalls in der Fortbildung gemeinsam betrachtet.
Märchen können aber noch viel mehr: den Wortschatz von Kindern erweitern und beim Verarbeiten von Emotionen hilfreich sein.

Inhalte:
Die Bedeutung von Märchen in unserer Zeit
Vermittlung und Wirkungsweise von Märchen
Wertevermittlung mit Märchen

Ziele:
Märchen besser kennenlernen.
Märchen in der pädagogischen Arbeit richtig einsetzen.

Methoden:
Impulsvortrag
Erfahrungsaustausch
Gruppenarbeit

Eine frühe positiv geprägte Begegnung mit Mathematik kann die spätere Haltung zur Mathematik beeinflussen und das Erlernen von Mathematik fördern. Mathematische Bilderbücher bieten die Chance, schon mit Kindergartenkindern und auch mit Volksschulkindern der ersten Klassen eine solche mathematische Begegnung herzustellen. Zusätzliches Lernmaterial und mathematische Spiele setzen das Erleben der Bücher fort und regen zu ersten mathematischen Fragen der Kinder an. In der Fortbildung werden mathematische Bilderbücher der Referentin für die mathematische Förderung im Kindergarten und im Hort für Kinder von 4 bis 8 Jahre vorgestellt. Praktische Fördermöglichkeiten mit Hilfe der Bücher werden erläutert und können mit Lernmaterial ausprobiert werden.

Inhalte:
Grundlagen der mathematischen Frühförderung
Inhalt von verschiedenen mathematischen Bilderbüchern der Referentin
Mathematische Spiele und Materialien zum Ausprobieren

Ziel:
Mathematische Bilderbücher und deren Einsatz im Kindergarten und im Hort kennenlernen.

Methoden:
Impulsreferat
Praktisches Arbeiten

Österreich nimmt im Ranking von Mobbing in Schulen einen der ersten Plätze im OECD-Vergleich ein. Oft trauen sich betroffene Kinder und Jugendliche nicht, darüber zu reden. Und immer wieder werden Mobbing-Täter/innen deswegen zu Tätern/innen, damit sie nicht selbst die nächsten Opfer werden. Gruppenzwang spielt hier eine Rolle. Unter Mobbing fällt das Ausschließen Einzelner aus einer Gruppe sowie das Schneiden – "mit dem reden wir nicht" –. Auch Beschimpfungen und Erniedrigungen sind Mobbing-Taktiken.
Durch Smartphones und das Internet wird Mobbing zunehmend zu Cybermobbing. Damit erreicht Mobbing für die Opfer eine größere Dimension, da sie vor den Augen und Ohren der ganzen Welt online bloßgestellt werden.
Wie kann ich Mobbing erkennen, was kann man im Hort präventiv mit den Kindern und Jugendlichen tun und wie kann man im Hort damit umgehen, dass Smartphones als Werkzeuge für Mobbing dienen? 

Inhalte:
Definition von Mobbing
Cybermobbing als neues Phänomen im Mobbing
Bewältigungsstrategien bei Mobbing 
Hilfe für Mobbingopfer 
Präventionsmöglichkeiten

Ziele:
Mit Mobbingsituationen im Hort besser umgehen und präventive Möglichkeiten kennenlernen.

Methoden:
Vortrag
Erfahrungsaustausch
Gruppenarbeit

Inklusion ist in aller Munde und stellt uns oft vor scheinbar unlösbare Aufgaben. Es geht schon lange nicht mehr darum, ob ein Kind aufgenommen werden kann, sondern wie sich eine Einrichtung verändern muss, um ein Kind mit seinen individuellen Bedürfnissen bestmöglich fördern zu können.
Wie können wir also erreichen, dass in unseren Institutionen jedes Kind willkommen ist und teilhaben kann?

Inhalte:
Was ist Inklusion/Integration
Inklusionsziele
Formen der Beeinträchtigung
Fördermöglichkeiten
Pro und kontra von Inklusion

Ziele:
Neue Ideen in den persönlichen Alltag mitnehmen.
Möglichkeiten zur Hilfestellung für Kinder mit besonderen Bedürfnissen erfahren.
Inklusion als Chance sehen.

Methoden:
Fachvortrag
Praktisches Arbeiten in Gruppen

Wenig bekannt ist, dass Maria Montessori ein völlig eigenständiges pädagogisches Konzept für Kinder zwischen ein und drei Jahren entwickelt hat, das Konzept der sogenannten Kleinkindgemeinschaft. Kinder in diesem Altersbereich wollen so viel wie möglich selbst machen. Wie kann die Betreuungseinrichtung diesen Drang nach Selbstständigkeit gut begleiten und unterstützen und was können Pädagogen/innen den Kindern anbieten. In diesem Seminar möchte ich Ihnen die wichtigsten theoretischen Hintergründe und jede Menge praktische Tipps zur Umsetzung in der eigenen Gruppe vermitteln.
Es wird ausreichend Zeit gegeben, die Materialien selbst zu erkunden und auszuprobieren. Angebote im Bereich Sprache, Kunst, Musik, Übungen des täglichen Lebens, Auge-Hand- und Hand-Hand-Koordination sowie der Bewegungsverfeinerung werden uns den Seminartag über begleiten.

Inhalte:
Einblick in das Konzept der Kleinkindgemeinschaft – Montessori für ein- bis dreijährige Kinder
Schwerpunkte der Montessori-Pädagogik 
Ausgewählte Darbietungen und Selbsterfahrung durch Übungssequenzen

Ziele:
Konzept von Maria Montessori für ein- bis dreijährige Kinder kennenlernen.
Das Potenzial des Montessori-Konzepts für eine optimale Entwicklung der Kleinkinder erkennen.
Ideen und Tipps zur praktischen Umsetzung mitnehmen.

Methoden:
Impulsvortrag
Darbietungen
Praktische Übungen
Kurzfilm
Diskussion

Das Modell der "Neuen Autorität" wurde von Prof. Haim Omer, der in Tel Aviv lebt und lehrt, entwickelt und findet auch in unseren Breiten vor allem im pädagogischen Bereich mehr und mehr Anklang. Die Säulen der "Neuen Autorität" sind Präsenz und wachsame Sorge, Struktur, Selbstkontrolle und Deeskalation sowie soziale Unterstützung.
Ziel der "Neuen Autorität" ist die systematische Stärkung der Erwachsenen (Erziehungsberechtigten wie auch pädagogisch Tätigen), die Intensivierung der Beziehung zwischen Groß und Klein und ein konstruktives Miteinander aller Beteiligten. Damit ein gutes Miteinander gelingt, braucht es demnach einen "sicheren Hafen" und "verlässliche Anker" in Form von Bindungserfahrung, wertschätzender Beziehung und der Notwendigkeit klarer Regeln und Grenzen.

Inhalte:
Kennenlernen des Modells der "Neuen Autorität" – Säulen der "Neuen Autorität"
Anwendungsmöglichkeiten im pädagogischen Alltag mit den Kindern wie auch in der Kooperation mit den Erziehungsberechtigten

Ziele:
Das Modell der "Neuen Autorität" in die eigene pädagogische Praxis übersetzen.
Seine "Persönliche Autorität" stärken.
Kombinationsmöglichkeiten mit eigenen pädagogischen Ansätzen reflektieren.

Methoden:
Vortrag
Diskussion

Das Modell der "Neuen Autorität" wurde von Prof. Haim Omer, der in Tel Aviv lebt und lehrt, entwickelt und findet auch in unseren Breiten vor allem im pädagogischen Bereich mehr und mehr Anklang. Die Säulen der "Neuen Autorität" sind Präsenz und wachsame Sorge, Struktur, Selbstkontrolle und Deeskalation sowie soziale Unterstützung.
Ziel der "Neuen Autorität" ist die systematische Stärkung der Erwachsenen (Erziehungsberechtigten wie auch pädagogisch Tätigen), die Intensivierung der Beziehung zwischen Groß und Klein und ein konstruktives Miteinander aller Beteiligten. Damit ein gutes Miteinander gelingt, braucht es demnach einen "sicheren Hafen" und "verlässliche Anker" in Form von Bindungserfahrung, wertschätzender Beziehung und der Notwendigkeit klarer Regeln und Grenzen.

Inhalte:
Kennenlernen des Modells der "Neuen Autorität" – Säulen der "Neuen Autorität"
Anwendungsmöglichkeiten im pädagogischen Alltag mit den Kindern wie auch in der Kooperation mit den Erziehungsberechtigten

Ziele:
Das Modell der "Neuen Autorität" in die eigene pädagogische Praxis übersetzen.
Seine "Persönliche Autorität" stärken.
Kombinationsmöglichkeiten mit eigenen pädagogischen Ansätzen reflektieren.

Methoden:
Vortrag
Diskussion

Der Lebensweg unserer Kinder ist geprägt von großen und kleinen Abschieden. Manche Abschiede werden schneller verkraftet, manche sind schwer zu be-/verarbeiten und es braucht länger Zeit, sich wieder zurechtzufinden. Trauer wird durch Verlust ausgelöst – Abschied von Dingen (geliebtes Kuscheltier), vertrauten Menschen, Tieren. Kinder leiden aber auch unter Veränderungen und trauern z.B., wenn sie umziehen müssen, die Eltern sich trennen, oder der Abschied vom Schnuller ansteht.
Wie reagieren Kinder auf Verluste? Kinder zeigen ihre Trauer mehr über ihr Verhalten, als mit Worten. Oft zeigen Kinder Trauerreaktionen, die für die Erwachsenen unverständlich oder sogar verwirrend sein können (Wut, Aggression usw.). Kinder können auf Verluste auch mit einem Rückschritt in der Entwicklung reagieren. Schuldgefühle können sich entwickeln.

Inhalte:
Gefühlswelt der Kinder
Auseinandersetzen mit verschiedenen Verlustarten
Verlusterlebnis in den Altersstufen
Hilfestellungen (Rituale, Bücher, Living Puppets, Kraftquellen)

Ziele:
Das Kind bei Verlusterlebnissen besser verstehen, unterstützen und begleiten.
Möglichkeiten über Ressourcen kennenlernen. 

Methoden:
Vortrag
Kleingruppenarbeit
Austausch

Kinder lieben den Umgang mit Hammer, Säge und anderem Werkzeug. Sie erleben sich im gestalterischen Tun als selbstwirksam, trainieren ihre feinmotorischen Fähigkeiten und sind stolz auf ihre Werkstücke.
Sie möchten Ihre Fähigkeiten mit dem Werkstoff Holz auffrischen? Oder die Holzwerkstatt Ihrer Einrichtung endlich mit den Kindern sinnvoll nutzen?
Auch wenn Sie keine Erfahrung mit der Holzbearbeitung haben sind Sie hier richtig, denn Sie werden durch die Begeisterung der Kursleiterin angesteckt.
Sie erhalten im praktischen Tun zahlreiche Anregungen und werden erfahren, welche Holzarten, Holzstärken und welche Werkzeuge, aber auch welche Sicherheitsvorkehrungen, notwendig sind.

Inhalte:
Geeignetes Werkzeug und Material für die Holzbearbeitung
"Herausfordernde" Holzkonstruktionen

Ziele:
Kenntnisse über kindgerechtes Werkzeug und Holz erlangen.
Ideen und Anregungen für die Holzwerkstatt bekommen.

Methoden:
Theorieinputs
Erfahrungsaustausch

In elementaren Bildungseinrichtungen werden Kinder auf ihren Schuleintritt vorbereitet. Der Erwerb der lernmethodischen Kompetenz und der Metakompetenz wird besonders berücksichtigt. Diese spezifischen Kompetenzen betreffen vor allem die Auseinandersetzung mit den eigenen Denk- und Lernprozessen und bilden eine wichtige Voraussetzung für lebenslanges, reflektiertes Lernen. Im Mittelpunkt der vielseitigen Kompetenzschulung der Kinder steht stets das spielerische Lernen. Im Kindergarten wird den spielerischen Formen der Weltaneignung sowie dem informellen Lernen in lebensweltnahen Kontexten hohe Bedeutung beigemessen. Bildungsprozesse bei Kindern werden unter anderem durch Bewegung in Gang gesetzt. Im Seminar soll auf vielfache Weise gezeigt werden, welche Möglichkeiten es gibt, Kinder spielerisch und bewegungsorientiert "ganzheitlich" auf den Eintritt in die nächste Bildungsinstitution, die Volksschule, vorzubereiten.

Inhalte:
Farben, Formen
Mengen, Zahlen
Reaktions- und Merkfähigkeit

Ziel:
Möglichkeiten zur ganzheitlichen, bewegungsorientierten Schulvorbereitung kennenlernen.

Methoden:
Praktische Übungen
Erfahrungsaustausch

Von Anfang an lernen Kinder spielend ihren Körper kennen, sind neugierig, unbefangen und gehen spontan auf sinnliche Entdeckungsreise, mit sich und manchmal auch gemeinsam mit anderen. Der Umgang der elementarpädagogischen Fachkraft mit der sexuellen Entwicklung der kleinen Schützlinge ist in manchen Situationen jedoch kein Kinderspiel, es häufen sich Irritationen und Unsicherheiten können entstehen. Was tun, wenn man Doktorspiele in der Kuschelecke oder am WC bemerkt? Wie reagieren, wenn das Spielen in der Hose interessanter ist als die Jause am Tisch? Wie die Elternarbeit pflegen, wenn es um sexualpädagogische Themen geht?
Im Seminar erfahren Sie neueste Erkenntnisse aus der kindlichen Sexualentwicklung und erhalten Anregungen, wie Sie in Ihrer Arbeit sexualpädagogische Konzepte umsetzen können. Gleichzeitig erarbeiten wir uns gemeinsam unterschiedliche Handlungsoptionen für sexualpädagogische Themen auch im Kontext einer gelungenen Elternkooperation.

Inhalte:
Kenntnisse zur sexuellen Entwicklung von Säuglingen und Kleinkindern
Sexualerziehung im Spannungsfeld der Elternkooperation
Umgang mit unterschiedlichen Ausdrucksformen kindlicher Sexualität

Ziele:
Wissen um kindliche Sexualentwicklung vertiefen.
Handlungskompetenzen im Umgang mit sexualpädagogischen Themen erweitern.
Ideen für die berufliche Praxis erarbeiten.

Methoden:
Fachliche Inputs
Praktische Übungen
Reflexion

Sprache lässt die Welt groß werden, erklärt sie und strukturiert das Denken. Sprache hilft die Aufmerksamkeit zu lenken. Kinder lernen in allen Bildungsbereichen Sprache durch Sinn- und Handlungszusammenhänge kennen und dieses Wirken eröffnet die sprachliche Welt.
Daher soll die alltagsorientierte sprachliche Förderung/Begleitung kreativ, freud- und lustvoll sein. Durch die persönliche Reflexion und das Verständnis soll die Möglichkeit eröffnet werden, die Fähigkeiten und Ressourcen jedes einzelnen Kindes in seiner Individualität im Kindergartenalltag zu erkennen und zu begreifen. Eine gute Vorbildwirkung sowie eine sichere Bindung sind Voraussetzung für eine alltagsorientierte und -integrierte Sprachbildung und -förderung, da sich das Kind sprachlich an der Sprechweise der Bezugsperson und des/der Pädagogen/in orientiert.

Inhalte:
Ganzheitliche, alltagsintegrierte Sprachbildung und -förderung
Intermodale Förderung (Sinneswahrnehmung)
Sprachentwicklung und Sprachkompetenz
Emotionale und kognitive Entwicklung
Körperwahrnehmung und Körperbewusstsein
Praktische sprachliche Fördermöglichkeiten und Umsetzung sowie Reflexion

Ziele:
Selbstsicherheit und Reflexionsfähigkeit stärken.
Vorbildwirkung bewusst werden.

Methoden:
Theoretischer Input
Gruppenarbeit
Erfahrungsaustausch

Trauer tritt schon im Kleinkindalter auf. Auch wenn im Umfeld des Kindes noch kein Mensch gestorben ist, so kann ein Kind auch trauern, wenn es sein Lieblingsstofftier verloren hat, wenn Eltern sich trennen, wenn Haustiere versterben oder bei Umzügen. 

Rituale können hier helfen, mit der Trauer umzugehen. Sie sind ein Baustein, um Kinder dabei zu unterstützen, ihre Situation zu bewältigen. Rituale verdichten das, was Menschen fühlen und sagen wollen, was aber nur schwer in Worte zu fassen ist. Rituale helfen das, was über jede Versprachlichung hinaus geht, zu konkretisieren. Dadurch wird eine neue Wirklichkeit geschaffen, die den Betroffenen ein neues Leben ermöglicht.

Inhalte:
Grundlagen der Trauer und der Traueraufgaben
Grundlagen der Ritualtheorie

Ziele:
Rituale selber entwerfen.
Einen Bezug zur Trauerverarbeitung als auch zur neu geschaffenen Wirklichkeit herstellen.

Methoden:
Vortrag
Kleingruppenarbeit
Praktische Übungen
Erfahrungsaustausch

Der BESK (DaZ) KOMPAKT nimmt gezielt die Kategorie "Erzählen" als Indikator für den Sprachstand der Kinder im letzten und vorletzten Kindergartenjahr in den Blick. Damit wird die Schlüsselkompetenz für den Bildungserfolg, nämlich die Textkompetenz, zum zentralen Zielbereich der spezifischen Sprachförderung. Warum diese Entwicklung aus sprachwissenschaftlicher und bildungstheoretischer Sicht ein Durchbruch ist und was sie für die Bildungszukunft der Kinder bedeutet, soll in diesem Workshop beleuchtet werden. Vor allem aber soll diskutiert werden, weshalb die Förderung von Textkompetenz bereits im Elementarbereich ansetzen soll und wie man sie im Kindergartenalltag praktisch umsetzen kann (vgl. "Scaffolding").

Inhalte:
Hintergründe zur Entstehung des Begriffs "Textkompetenz" und seiner Bedeutung für die Bildungslandschaft
Textbeispiele aus der Volksschule (Bildgeschichten) zur Veranschaulichung des Zielbereichs
Umsetzungsmöglichkeiten zur Förderung von Textkompetenz im Elementarbereich ("Scaffolding")

Ziel:
Angebote für die Kindergartenpraxis kennenlernen.

Methoden:
Vortrag
PowerPoint
Kleingruppenarbeit

Die Sprach- und Sprechentwicklung baut auf vielen unterschiedlichen Säulen der Entwicklung auf. Es ist ein aufeinander aufbauendes System, deren Meilensteine in einander übergreifen. Muskulatur, Motorik und Bindung, Sprechen und Sprache sind nur wenige Beispiele dafür, mit welchen Anforderungen unsere Kinder sich täglich auseinandersetzen. Diese Bereiche bilden und reifen schon in den frühen Kindestagen heran. Die Sprech- und Sprachentwicklung sollte während der Kindergartenzeit erlernt, gefestigt und abgeschlossen sein. Damit die Kinder altersentsprechend begleitet, unterstützt und auf die Schule vorbereitet werden können, muss ein fundiertes Basiswissen angeeignet werden. Dann ist es den Fachpersonen auch möglich, Erziehungsberechtigte mit kompetenten Argumenten darauf aufmerksam zu machen, weitere Abklärungen in dem Bereich Sprache und Sprechen vorzunehmen, unterschiedliche Verhaltensmuster der Kinder für sich und die Erziehungsberechtigten zu erklären und präventiv und unterstützend zu handeln.

Inhalte:
Grundbausteine für Sprechen und Sprache
Physiologischer Sprach- und Sprecherwerb
Abweichungen
Zusammenhänge weiterer Entwicklungsbereiche
Grenzen, Zusammenarbeit und Hilfestellungen 

Ziele:
Blick für Abweichungen schulen.
Für Elterngespräche sensibilisieren.
Sprechen, Sprache und andere Entwicklungsbereiche beleuchten.

Methoden:
Vortrag
Praktische Übungen
Fragen bearbeiten

Jede Kultur hat ihre "eigenen" Rhythmen und Trommeln. Trotzdem findet man überall rhythmische Figuren, die sich gleichen. Deshalb finden Musiker/innen aus aller Welt sehr leicht eine gemeinsame Kommunikationsbasis. Musik hat auch heilende Kräfte. Emotionale und körperliche Probleme werden positiv beeinflusst und wir beginnen unseren Körper wieder intensiver zu spüren. Durch gemeinsames Trommeln empfinden und erfahren wir das noch stärker.
Im Seminar werden Grundlagen des "Trommel-Spiels" gezeigt und gemeinsam geübt. Wir spielen Rhythmen aus Lateinamerika, Afrika sowie dem Orient auf verschiedenen Trommeln und Percussion-Instrumenten, wie der afrikanischen Djembe, der kubanischen Conga, der Cajon aus Peru und der Darabouka aus dem Orient.

Inhalte:
Grundlagen des "Trommel-Spiels"
Kulturspezifische Rhythmen 

Ziele:
Wissenswertes über das Trommeln mit Kindern erfahren.
Lust auf Musik wecken.
Den Anderen beim gemeinsamen Musizieren Platz geben.

Methoden:
Interaktiver Vortrag
Praktische Übungen

Das Trauma ist ein vitales Diskrepanzerleben zwischen bedrohlichen Situationen und den Bewältigungsmöglichkeiten. Dieses Erleben geht mit Hilflosigkeit und Schutzlosigkeit einher, es erschüttert das Weltbild und das Selbstbild. Traumatisierungen können ein Leben lang nachwirken und das Leben maßgeblich mitbestimmen.
Belastende Kindheitserfahrungen sind relativ häufig und treten in den "besten" Familien auf, bleiben aber oft verborgen. In der Pubertät zeigen sich erst oft die schwerwiegenden Folgen. Das, was in der psychiatrischen Diagnostik als posttraumatische Belastungsstörung bzw. Traumafolgestörung bezeichnet wird, hat seinen Ursprung häufig in der Kindheit.

Inhalte:
Theoretische Einführung in das Konzept der Traumatheorie nach Peter Levine
Beschreibung der posttraumatischen Belastungsstörung
Aktive und passive Gewalterfahrung in der Kindheit
Symptome des Traumas 
Alltagspädagogische Methoden zum Umgang mit traumatisierten Kindern

Ziele:
Anzeichen von Traumatisierungen bei Kindern erkennen.
Verständnis für ein traumatisierendes Geschehen bekommen.
Alltagspädagogische Methoden kennenlernen.

Methoden:
Vortrag
Diskussion
Praktische Übungen
Vorstellen von Geschichten für Kinder, die der Traumaverarbeitung dienen

Verhaltensauffälligkeiten bei Kindern können entwicklungsbedingt verstanden werden. Je nach Alter und zu erreichender Entwicklungsstufe ist das Verhalten bei einem Kleinkind als durchaus angemessen zu sehen, was bei einem Schulkind unangemessen ist. Dem Alter entsprechend sind Entwicklungsaufgaben zu bewältigen und das Verhalten je nach erreichter Entwicklungsstufe zu betrachten. Auffälliges Verhalten ist unangemessenes Verhalten, weil es eben nicht der Entwicklungsstufe entspricht.

In der systemischen Therapie wird die Verhaltensauffälligkeit als Antwort, als Ausdruck oder Kompensation des Kindes auf das System (meist Familie) gesehen, in dem sich das Kind bewegt, in dem es lebt. Die Art und Weise der Verhaltensauffälligkeit ist durch das bio-psycho-soziale Modell erklärbar.

Inhalte:
Entwicklungsaufgaben von Kindern
Einführung in die systemische Therapie
Verhaltensauffälligkeiten

Ziele:
Verhaltensauffälligkeiten bei Kindern erkennen.
Abgrenzung zu entwicklungsbedingtem Verhalten verstehen. 

Methoden:
Vortrag
Übungen

Tiere üben seit jeher eine besondere Faszination auf Kinder aus. Tiere und Tierfiguren begegnen Kindern im täglichen Leben überall. In diesem Seminar werden ausschließlich Tierlieder vorgestellt. Von A bis Z stellen sich Tiere in vertonten Liedern vor.
Diese Lieder können in Bewegung umgesetzt werden, Bestandteile einer Geschichte sein, mit Instrumenten begleitet oder auch bei der Gestaltung eines Fests eingesetzt werden.

Inhalte:
Erarbeitung von Liedern, Tänzen, Bewegungsspielen
Bewegungsabfolgen zu den Liedern

Ziel:
Musikalische Angebote, die sofort im Alltag umgesetzt werden können, kennenlernen.

Methoden:
Gruppenarbeit
Erfahrungsaustausch
Erarbeiten von Liedern

Fingerpuppen sind ein wunderbares, kreatives und beliebtes Spielzeug. Selbst hergestellt werden sie zu etwas ganz Besonderem, dabei sind Anwendungsmöglichkeiten und Rollenvielfalt schier unbegrenzt!
Papier ist ein wunderbares Material, aus dem sich neben Fingerpuppen, Stab- und Schattenfiguren noch viele andere lustige Spieldinge herstellen lassen. Es dauert nicht lange und es entstehen verschiedene Kreisel, ein Kaleidozyklus oder ein Papierbumerang. Ein (Schuh-)Karton kann zur Theaterkulisse, zu einer Kugelbahn oder einem Labyrinth gestaltet werden. Papiermännchen machen Purzelbäume und das Thaumatrop fasziniert durch seine Einfachheit. Dieses und anderes bewegliches Spielzeug kann rasch und einfach hergestellt werden. Papier ist hier der Star!

Inhalte:
Einführung über das Material und kurze Materialkunde
Verschiedene Techniken
Bewegliches Spielzeug

Ziele:
Verschiedene Techniken der Papierbearbeitung kennenlernen und umsetzen.
Einfache Falttechniken erproben.
Eigene Ideen kreativ umsetzen und Spielzeug aus Papier herstellen und gestalten.

Methoden:
Ideensammlung und Inputs
Praktisches Arbeiten

Für eine gute Entwicklung brauchen Kinder verschiedene und vielfältige Sinneserfahrungen. Unsere Wahrnehmung ermöglicht es, uns in der Umwelt zurechtzufinden und sie mit allen Sinnen zu erfahren. Was wir sehen, hören, spüren, riechen und fühlen sollte im Gehirn zu einem Ganzen verbunden werden, dazu braucht es immer wieder Input – spielerisch und im Alltag integriert.
Rascheldosen, Sensorikbeutel oder Entdeckerflaschen sind rasch hergestellt und üben eine ungeheure Faszination und Explorationsfreude aus. In kurzer Zeit entsteht ein einfaches Tastspiel oder eine Wahrnehmungstafel. Womit kann man eigentlich Sinnesboxen füllen? Kann man mit Fingern malen ohne die Farbe zu berühren? Und was sucht man in einer Suchflasche?

Inhalte:
Theoretischer Überblick über Wahrnehmung/Wahrnehmungsverarbeitung und Wahrnehmungsbesonderheiten
Verschiedene Spiele/Ideen, welche die Sinne ansprechen

Ziele:
Einblick bekommen.
Einfache sensorische Spieldinge herstellen.

Methoden:
Theoretischer Input
Kleingruppenarbeit
Ideensammlung von Wahrnehmungsspielen

Das Ziel elementarer Bildungseinrichtungen sollte nicht nur die reine Wissensvermittlung sein, sondern die Förderung der spezifischen Fähigkeiten eines jeden Kindes, die sich in vielfältiger Weise zeigen können. Um jedem Kind gerecht zu werden, ist also eine individuelle Förderung notwendig. Begabungen früh zu erkennen und zu fördern, ist für die Entwicklung der Kinder von grundlegender Bedeutung. Auch neuropsychologische Befunde bestätigen: das menschliche Gehirn reagiert besonders in jungen Jahren auf die Stimulation der Umwelt. Wenn die Begabungen der Kinder früh geweckt und gefördert werden, gelangen sie zur optimalen Entfaltung und das Kind gelangt so zu einem positiven Selbstbild.

Inhalte:
Merkmale von begabten Kindern
Inklusive Lern- und Begabtenförderung 
Stärkenorientierte Entwicklungsbeobachtung und Dokumentation
Auswahl von begabungsförderlichen Materialien

Ziele:
Wichtigkeit der Begabungsförderung erkennen.
Erzieherische Haltung reflektieren.
Begabungsfördernde Entwicklungsimpulse in den Alltag transferieren.

Methoden:
Theoretische Einführung
Gruppenarbeit
Diskussion
Praxistipps 

Musik ist die Sprache, die alle Menschen verstehen. Trotzdem hat jedes Instrument eigene, besondere "Buchstaben" und "Wörter" – seinen Klang, die unterschiedlichen Töne und Rhythmen. So können wir mit unserer Trommel "sprechen", denn die Trommel ist nach der Stimme das zweitälteste Instrument auf der Erde.
Im Seminar werden verschiedene Trommeln und Percussion-Instrumente aus Lateinamerika, Afrika sowie dem Orient vorgestellt. Sie werden bekannte Trommeln sehen und hören, wie die Djembe, aber auch andere, wie die Udu aus Afrika und das Berimbau aus Brasilien. Wir machen eine Reise nach Afrika, in die Karibik und nach Griechenland und spielen gemeinsam Djolé, Calypso und Sirto. Dazu erzähle ich Geschichten zu den Trommeln und Rhythmen.

Inhalte:
Trommeln und Percussion-Instrumente aus aller Welt
Verschiedene Trommelspiele

Ziele:
Wissenswertes über das Trommeln mit Kindern erfahren.
Lust auf Musik wecken.
Den Anderen beim gemeinsamen Musizieren Platz geben.

Methoden:
Interaktiver Vortrag
Praktische Übungen

Der Werte- und Orientierungsleitfaden (2018) "Werte leben. Werte bilden", der aktuell als bundesweite Vorgabe in der Vereinbarung gemäß Artikel 15a B-VG festgelegt ist, umfasst grundlegende Impulse für die pädagogische Praxis.
Werte entstehen im Miteinander und sind geprägt von Regeln und Normen. Kindern Werte zu vermitteln funktioniert primär über Nachahmungslernen. Es ist wichtig, sich seiner eigenen Werte bewusst zu werden und den Werten, die das Kind innerhalb seiner Familie erlebt, wertschätzend zu begegnen. Eine Haltung, geprägt von Toleranz und Offenheit, ergänzt ein wertvolles professionelles pädagogisches Handeln. Ein gemeinsames Werteverständnis braucht zudem Partizipation – ein Recht, das in der Bildungsarbeit nicht mehr wegzudenken ist.

Inhalte:
Grundverständnis von Werten, Normen und Regeln
Wertekatalog für elementarpädagogigsche Bildungseinrichtungen
Umsetzung in die pädagogische Praxis

Ziele:
Eigene Rolle als Pädagoge/in reflektieren.
Transfer des Werte- und Orientierungsleitfadens (2018) "Werte leben. Werte bilden" in die pädagogische Praxis.

Methoden:
Theoretischer Input
Gruppenarbeit
Diskussion

Kinder trauern anders – ganz anders als Erwachsene. Sie trauern nicht kontinuierlich, sondern sprunghaft. Sie brauchen Spiel, Bewegung und Ablenkung. Sie reagieren mit Fragen, Ängsten, Wut, Appetitlosigkeit oder Rückzug. Und manche Kinder reagieren "gar nicht" – zumindest nicht offensichtlich. Wenn Kinder einen geliebten Menschen verlieren oder mit Trennung, Umzug oder anderen schmerzlichen Verlustängsten konfrontiert werden, wird ihre heile Welt aus den Angeln gehoben. Als ersten Impuls verspüren viele Erwachsene den Wunsch, die Kinder vor der Begegnung mit dem Tod zu schützen. Aber: Kinder können trauern! Wie Sie betroffene Kinder in ihrem Trauerprozess begleiten und unterstützen können, erfahren Sie in diesem Workshop.

Inhalte:
Grundlagen aus der Entwicklungspsychologie
Grundwissen über Trauer und Traumata bei Kindern
Typische Verhaltensweisen von trauernden Kindern
Grundlagen über relevante Störungsbilder
Trauerbewältigung und hilfreiche Rituale
Abschiednehmen mit Kindern

Ziel:
Kinder in schwierigen Trauerzeiten sicher begleiten.

Methoden:
Impulsvortrag
Gemeinsames Üben
Erfahrungsaustausch

Maria Montessori hat bereits vor 100 Jahren erkannt, dass es wichtig ist, im Kleinkind- und Kindergartenalter gewisse Werte in Bezug auf die Vielfalt und Wunder unserer Erde und der Kultur des Menschen zu vermitteln. Lernen Sie die Prinzipien und Materialien von Maria Montessori kennen, um mit den Kindern gemeinsam die eigene, aber auch fremde Kultur, Bräuche und die Geschichte des eigenen Landes auf spielerische Art und Weise zu entdecken.
Die Verbindung von Montessori-Material und die aktive Einbindung des Gartens in die alltäglichen Aktivitäten der Kinder ermöglichen es, das ganze Jahr über den Kindern eine sinnvolle Beschäftigung für ihre Entwicklung zu geben. Ideen und die praktische Umsetzung durch eigenes Ausprobieren für "Gartenkunst", Handwerken und tägliche Aktivitäten im Garten erwarten die Teilnehmer/innen im zweiten Teil des Seminars.

Inhalte:
Einblick in das pädagogische Wirken von Maria Montessori im Bereich Natur und Kultur
Schwerpunkte der Montessori-Pädagogik im Bereich Natur, Kultur und Wissenschaft
Ausgewählte Darbietungen und Selbsterfahrung durch Übungssequenzen

Ziele:
Montessori im Bereich Natur, Kultur und Wissenschaft kennenlernen.
Darbietungen in diesem Bereich umsetzen.
Praktische Tipps und Ideen (ohne großen finanziellen Aufwand) erhalten.

Methoden:
Impulsvortrag
Darbietungen
Praktische Übungen
Diskussion

Die Ausdrucksformen kindlicher Sexualität können vielseitig sein, oft entstehen daraus Situationen in denen Unsicherheit aufkommen kann. Welches kindliche Verhalten ist stimmig für eine gesunde Sexualentwicklung? Wo beginnen Grenzverletzungen oder Übergriffe und welches kindliche Verhalten gibt Grund zur Besorgnis?
Im Seminar gehen wir der Frage nach, wie wir sexuelle Übergriffe von Kindern bemerken und adäquat darauf reagieren können, wie wir sexuellen Missbrauch erkennen und helfen können ihn zu beenden. Der Inhalt reicht von einer Definition von sexueller Gewalt über Täter-/innenprofil und Täter-/innenstrategien, Dynamik sexueller Ausbeutung, Hinweise auf sexuelle Gewalt und Umgang bei Verdacht bis zu Interventionsschritten bei erwiesener sexueller Gewalt.
Ebenso werden Handlungsmöglichkeiten, wie wir Kinder bei einer gesunden Sexualentwicklung unterstützen und stärken können, erarbeitet.

Inhalte:
Kenntnisse zur sexuellen Entwicklung von Säuglingen und Kleinkindern
Tipps zur Förderung gesunder Rahmenbedingungen für die kindliche Sexualentwicklung
Die Situation der Opfer, Umgang bei Verdacht, Interventionsschritte 
Prävention sexueller Grenzverletzungen in Institutionen

Ziele:
Wissenserweiterung in Bezug auf Sexualentwicklung erfahren.
Handlungskompetenz erweitern.
Missbrauch erkennen und darauf reagieren.
Präventionsmöglichkeiten bezogen auf sexuelle Grenzverletzungen kennenlernen.

Methoden:
Fachliche Inputs
Praktische Übungen
Erfahrungsaustausch

Kinder lernen ihre Umwelt anders kennen als wir Erwachsenen. Wahrnehmung, Bewegung und Berührung sind dabei wesentlich, um eigene Erfahrungen zu machen. Und oft sind genau diese Bereiche für Kinder schwer einzuschätzen: Was nehme ich um mich herum und an anderen Menschen wahr? Wie kann ich mich mit mir selbst und auch in einer Gruppe bewegen? Wie fühlt sich Berührung an und wie berühre ich andere? Samurai-Shiatsu ist ein leicht erlernbares Übungsprogramm für Kinder und Erwachsene. Durch Berührungen, Bewegung und Wahrnehmungsschulung fördert es die Gesundheit, eine altersgerechte Entwicklung und die kindliche Selbstwahrnehmung. Der respektvolle Umgang miteinander stärkt das so wichtige "Wir-Gefühl". Berührung und Aktivität sowie Ruhe und Entspannung helfen dem Kind in seiner gesunden Entwicklung.

Inhalte:
Einführung in die Lehre der 5 Elemente aus Sicht des Shiatsu
Grundlagen der Meridianlehre im Kindesalter
Gemeinsames Erarbeiten des Samurai-Programms
Erarbeiten von Übungen für die pädagogische Praxis

Ziele:
Das Samurai-Programm kennenlernen.
Grundlegendes Verständnis für die kindliche Entwicklung unter Aspekten der Meridianlehre und des Shiatsu entwickeln.
Inhalte im pädagogischen Alltag anwenden.

Methoden:
Theoretischer Input
Praktische Übungen

Aromatherapie mit hochwertigen rein ätherischen Ölen ist für Erwachsene eine tolle Bereicherung. Sowohl gesundheitliche als auch emotionale Themen können unterstützend mit den kostbaren Essenzen der Natur ganzheitlich ins Gleichgewicht gebracht werden. Es gibt eine Einführung in die Welt der ätherischen Öle (CPTG®) und wie die natürlichen Pflanzenessenzen Körper, Geist und Seele ausbalancieren. Im Anschluss stellen wir gemeinsam eine Wind- und Wettersalbe und einen Lippenbalsam her, die gleich mit nach Hause genommen werden können. 

Inhalte:
Was sind ätherische Öle?
Sichere Anwendung im Alltag
Qualitätsmerkmale
Unterstützung der Gesundheit und des Wohlbefindens 
Auf natürliche Weise das Immunsystem stärken 

Ziele:
Die kostbaren Essenzen der Natur kennenlernen und ausprobieren.
Die vielfältigen Möglichkeiten entdecken, die reine ätherische Öle bieten. 
Gemeinsame Herstellung von natürlichen Salben und Rezepte.

Methoden:
Interaktiver Vortrag
Praktisches Arbeiten

Jeder kennt das – plötzliche Kopfschmerzen, Magendruck, Völlegefühl, Rückenschmerzen oder ähnliche "Freunde". Auch Kinder haben plötzlich mal Bauchweh, Halsschmerzen, eine volle Nase, Fieber oder Nasenbluten etc.
Es gibt einige gute Möglichkeiten, dem "Übel" schon früher und somit auch vorbeugend zu begegnen. Gezielte Übungen und Techniken als Vorbeugung, um innerhalb weniger Minuten diese individuellen "Freunde" auch unter Umständen ganz verschwinden zu lassen.
Durch Anwendung dieser Methoden, Techniken und Selbstbehandlungen können die Gesundheit, Vitalität und Widerstandsfähigkeit des Körpers erhalten und unterstützt werden.

Inhalte:
Methoden und Techniken zur Erhöhung der Widerstandsfähigkeit des Körpers

Ziele:
Gezielte Übungen und Techniken zur Erhaltung der Gesundheit kennenlernen.

Methoden:
Kurzvortrag
Praktische Übungen

Bunte Blätter finden wir überall in der Natur, besonders im Herbst.
Sie eignen sich für Drucke, zum Gestalten von Bildern, aber auch zur Farbgewinnung mittels Eco-Print.
Bei guter Vorbereitung können die Techniken zumindest teilweise auch mit den Kindern zu einfachen Laubbüchern oder Laternen verarbeitet werden.
Durch das kreative, spielerische Gestalten mit den Blättern lernen die Kinder so ganz nebenbei auch noch die Merkmale und Unterschiede unserer wichtigsten Bäume und Pflanzenarten kennen.

Inhalte:
Verschiedene Baum- und Pflanzenarten
Techniken mit Blättern
Praktische Naturerfahrungen

Ziel:
Neue Kreativ-Techniken ausprobieren.

Methoden:
Theorieinput
Kreatives Arbeiten mit Papier und Blättern