Tiere haben im Allgemeinen eine besondere Wirkung auf den Menschen, insbesondere auf Kinder. Sie können Kinderseelen trösten, Mut machen, Lebensfreude wecken, Aggressionen abbauen, Vertrauen schenken. Tiere geben klare Zeichen und sind authentisch.
In der "Tiergestützten Intervention" wird das Tier als Mittler und Co-Therapeut herangezogen, um gewisse Ziele zu erreichen. Beispielsweise kann taktile Wahrnehmungsförderung durch streicheln und bürsten der Schafe oder Pferde stattfinden. Oder die Versorgung der Tiere fördert das Verantwortungsbewusstsein, die Handlungsplanung und Durchführung. Bei einer Sache bleiben ist hier sehr wichtig und das Kind bekommt augenblicklich die Rückmeldung, denn wenn die Versorgung nicht gewährleistet ist, wird sich das Tier melden und sich bemerkbar machen. Aktion und Reaktion sind in der Arbeit mit Tieren ganz klar und für jeden Menschen unübersehbar.
Die "Tiergestützte Intervention" mit Nutztieren, also auf einem Bauernhof, bietet noch zusätzlich die Erfahrungen der natürlichen Kreisläufe. Menschen dürfen erleben wie Tiere uns versorgen, wenn wir uns um sie kümmern. Tiere schenken uns Vertrauen und hören uns zu ohne Wenn und Aber. Tiere können die Gesundheit, die Mobilität sowie positive Emotionen der Kinder aktivieren.

Inhalte:
Theoretischer Input "Tiergestützte Intervention" am Bauernhof
Rundgang am Hof
Einblick in die Tierarten und ihre Wesenszüge und Einsatzbereiche am Hof
Verschiedene praktische Übungen

Ziele:
Einblick in die Arbeit  der "Tiergestützten Intervention" gewinnen.
Möglichkeiten der Vernetzung erfahren.

Methoden:
Kurzvortrag
Selbst mit den Tieren arbeiten