Die Sichtweise auf die ersten Lebensjahre des Kindes hat sich in den letzten Jahrzehnten dramatisch und rapide verändert.
Das Kind besitzt eine angeborene Neugier und Erkundungsbereitschaft, welche die Basis für die Exploration der sozialen und materialen Umwelt bildet. Das Kind ist von Geburt an fähig zur Bildung von Theorien, die es durch das eigene Handeln überprüft, verwirft, bestätigt, modifiziert. Lernprozesse laufen selbst initiiert, selbst organisiert und erfahrungsabhängig ab.
Pädagogen/innen sind nicht mehr in erster Linie die Programmgestalter für den Alltag der Kinder. Ihre Aufgabe hat sich verändert. Dazu gehört mehr denn je das aufmerksame Wahrnehmen dessen, was Kinder interessiert und was sie können. Es gehört dazu, dass sie es aushalten können, wenn Kinder eigene Wege gehen.
Pädagogen/innen sind nicht Lehrende und Allwissende, sondern forschende Begleiter/innen, die Kinder auf ihrem individuellen Weg unterstützen.
Wie soll die neue, veränderte Rolle des/der Pädagogen/in und der pädagogische Alltag in der Praxis aussehen und welche Erleichterungen sind damit verbunden?

Inhalte:
Das neue Bild vom Kind 
Die Rolle des/der Pädagogen/in 
Gestaltung des pädagogischen Alltags mit einer veränderten Haltung

Ziele:
Neue Sichtweisen auf das Kind, den pädagogischen Alltag und die Rolle des/der Pädagogen/in erfahren.

Methoden:
Vortrag
Gruppenarbeit
Einzelarbeit