Traumatisierungen bei Kindern erkennen und verstehen

Das Trauma ist ein vitales Diskrepanzerleben zwischen bedrohlichen Situationen und den Bewältigungsmöglichkeiten. Dieses Erleben geht mit Hilflosigkeit und Schutzlosigkeit einher, es erschüttert das Weltbild und das Selbstbild. Traumatisierungen können ein Leben lang nachwirken und das Leben maßgeblich mitbestimmen.
Belastende Kindheitserfahrungen sind relativ häufig und treten in den "besten" Familien auf, bleiben aber oft verborgen. In der Pubertät zeigen sich erst oft die schwerwiegenden Folgen. Das, was in der psychiatrischen Diagnostik als posttraumatische Belastungsstörung bzw. Traumafolgestörung bezeichnet wird, hat seinen Ursprung häufig in der Kindheit.

Inhalte:
Theoretische Einführung in das Konzept der Traumatheorie nach Peter Levine
Beschreibung der posttraumatischen Belastungsstörung
Aktive und passive Gewalterfahrung in der Kindheit
Symptome des Traumas 
Alltagspädagogische Methoden zum Umgang mit traumatisierten Kindern

Ziele:
Anzeichen von Traumatisierungen bei Kindern erkennen.
Verständnis für ein traumatisierendes Geschehen bekommen.
Alltagspädagogische Methoden kennenlernen.

Methoden:
Vortrag
Diskussion
Praktische Übungen
Vorstellen von Geschichten für Kinder, die der Traumaverarbeitung dienen


Zielgruppe(n):

PädagogInnen in Horten Zurück zur Kursübersicht

PädagogInnen in Kindergärten Zurück zur Kursübersicht

KleinkinderzieherInnen in Kindergärten Zurück zur Kursübersicht

KleinkinderzieherInnen in Kindertagesstätten Zurück zur Kursübersicht

Tagesmütter / Tagesväter Zurück zur Kursübersicht

SonderkindergartenpädagogInnen Zurück zur Kursübersicht


Kursnummer: 1821

Teilnehmerbegrenzung: 20

ReferentIn(nen):
Mag.a Petra Müller-Hasch

Themen für jede Woche

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