Emotionsregulation für Kinder

Bildungsbereich Emotion/Soziale Beziehungen

Eine der Hauptaufgaben des Kindes in seiner Entwicklung besteht darin, mit den eigenen Emotionen und Affekten angemessen und sozial verträglich umzugehen. Das erste und wohl wichtigste Lernumfeld dafür bieten die frühen Eltern-Kind-Interaktionen. In diesen spiegelt die Bezugsperson die Signale des Kindes und unterstützt es so, sich emotional zu regulieren. Über die Zeit lernt das Kind dabei zu mentalisieren, d. h. seine eigenen Affekte zu differenzieren, diese zunehmend selbst zu regulieren und über sich und andere Menschen zu reflektieren.
Sowohl schwierigere Temperamentsmerkmale des Kindes als auch eine unzureichende elterliche Responsivität können diesen Prozess erschweren. Eltern oder Pädagogen/innen berichten dann über exzessive Wutanfälle, eine geringe Frusttoleranz oder überängstliches Verhalten. Später in der Schule können diese Kinder mit Aufmerksamkeits- und Konzentrationsproblemen, Verhaltensstörungen oder sozialem Rückzug auffällig werden.

Inhalte:
Beziehungsorientierte Begleitung von Kindern 
Mentalisierungsfördernde Reflexion schwieriger Verhaltensweisen des Kindes
Zugänge zu nonverbalen Techniken
Körperbezogene Methoden zur Beruhigung und Verbesserung der Selbstregulation
Einsatz (therapeutischer) Metaphern, Imaginationen und Geschichten

Ziele:
Eigenes Beziehungsverhalten reflektieren.
Adäquate pädagogische Zugänge erkennen.

Methoden:
Vortrag
Kleingruppenarbeit
Erfahrungsaustausch


Zielgruppe(n):

PädagogInnen in Kindergärten Zurück zur Kursübersicht

KleinkinderzieherInnen in Kindergärten Zurück zur Kursübersicht

KleinkinderzieherInnen in Kindertagesstätten Zurück zur Kursübersicht

Tagesmütter / Tagesväter Zurück zur Kursübersicht


Kursnummer: 1985

Teilnehmerbegrenzung: 18

ReferentIn(nen):
Dipl.-Psych. Thomas Kämpfer

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