Gefühle zur Sprache bringen

Durch die Auseinandersetzung mit seinen Gefühlen und deren Differenzierung sowie durch Interaktionen im sozialen Miteinander erwirbt das Kind hohe emotionale und soziale Kompetenz – ein wesentlicher Entwicklungsschritt auf dem Weg zu einer starken Persönlichkeit. 
Zusätzlich entwickelt das Kind in diesem sozialen Lernprozess wichtige Schutzfaktoren im Sinne der Sucht- und Missbrauchsprävention, denn: sich der eigenen Gefühle bewusst zu sein und sie auch verbal ausdrücken zu können, bestärkt ein Kind in seinem Selbstbewusstsein, seiner Selbstbestimmtheit und seiner Fähigkeit, seine eigene Meinung klar und deutlich auszudrücken. Die eigenen Gefühle erkennen und ihnen vertrauen zu können, stärkt das Selbstvertrauen eines Kindes und die Fähigkeit, Grenzen zu setzen und für sich selbst und seine Meinung einzutreten. 
Den Kindern auf einer Liste die entsprechenden Begriffe einfach vorzugeben, hieße, (sich selbst) am Thema vorbeizuschleichen. 

Inhalte:
Schutzfaktoren im Sinne der Sucht- und Missbrauchsprävention
Individuelle Gefühlsäußerungen der Kinder
Mein Umgang mit meinen Gefühlen und den Gefühlen anderer

Ziele:
Meine und andere Gefühle wahrnehmen und deuten.
Gefühle ausdrücken bzw. aussprechen.

Methoden:
Impulsvortrag
Interaktionsspiele
Erfahrungsaustausch


Zielgruppe(n):

PädagogInnen in Horten Zurück zur Kursübersicht


Kursnummer: 1830

Teilnehmerbegrenzung: 20

ReferentIn(nen):
Mag.a Barbara Lichtenegger

Themen für jede Woche