Warum Lokalisierungsausdrücke zentrales Thema in der Sprachförderung sein sollten

Bildungsbereich Sprache/Kommunikation

Bestimmte Wörter spielen eine Schlüsselrolle im kindlichen Spracherwerb – sowohl für Deutsch als Erst- als auch als Zweitsprache. Welche Wörter sind das? Und warum sind sie so wichtig vor allem bezogen auf die Bildungssprache Deutsch? Was hat es mit der Beziehung zwischen Körper und Grammatik gerade in Hinblick auf diese Wörter – eben die sogenannten "Lokalisierungsausdrücke" – auf sich? Wie vermitteln wir diese Wörter nachhaltig im Rahmen der Sprachförderung, damit bei allen Kindern die Sprachkompetenzen auf Deutsch expandieren können? In diesem Workshop machen wir uns bewusst, welche Wörter zu den "Lokalisierungsausdrücken" zählen und welche Bedeutung sie im Spracherwerb Deutsch innehaben. Anhand vieler Beispiele können wir erkennen, warum es vielen Kindern so schwerfällt, in Deutsch den Schritt von der Alltagssprache hin zur Bildungssprache zu machen und wie wir sie dabei nachhaltig unterstützen können.

Inhalte:
Die Wichtigkeit der Lokalisierungsausdrücke für den DaE- und DaZ-Erwerb
Warum reicht das "Sprachhandeln" als Kompetenz auf Deutsch in der Schule nicht aus?
Verbindung von Sprache und Körper
"Angereicherter Input" – Erklärung und Anwendungsmöglichkeit

Ziele:
Besonders wichtige Wörter (Lokalisierungsausdrücke) im Spracherwerb Deutsch (als Erst- und Zweitsprache) erkennen.
Die Bedeutung der Lokalisierungsausdrücke verstehen.
Den Erwerb von Lokalisierungsausdrücken bei den Kindern gezielt fördern.

Methoden:
Theoretischer Impulsvortrag
Präsentation von Beispielen
Kleingruppenarbeit


Zielgruppe(n):

PädagogInnen in Kindergärten Zurück zur Kursübersicht

KleinkinderzieherInnen in Kindergärten Zurück zur Kursübersicht


Kursnummer: 2096

Teilnehmerbegrenzung: 20

ReferentIn(nen):
Dr.in Jennifer Kresitschnig

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