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Kursliste (PädagogInnen in Kindergärten)

Der Mensch ist ein sexuelles Wesen von Anfang an. Die sexuelle Entwicklung im Kindesalter ist ein Prozess der achtsam begleitet einen kompetenten und gesunden Umgang mit Sexualität fördert. Gemeinsam beleuchten wir ein ganzheitliches Modell sexueller Gesundheit und erfahren wie wir Kinder stärken können im Umgang mit Körperlichkeit, unterschiedlichsten Gefühlen, notwendigen Grenzsetzungen und vielen weiteren Aspekten des sexuellen Seins. Der Workshop liefert hilfreiche Impulse für den Umgang mit herausfordernden Themen in der Sexualerziehung und -pädagogik.

Inhalte:
Kenntnisse zur sexuellen Entwicklung (0 bis 10 Jahre)
Altersadäquate sexuelle Bildung und die Umsetzung in Institutionen
Umgang mit unterschiedlichen Ausdrucksformen kindlicher Sexualität wie „Doktorspielen" und kindliches Masturbationsverhalten
Erkennen, benennen und reagieren bei sexuellen Übergriffen unter Kindern
Tipps zur Förderung gesunder Rahmenbedingungen für die kindliche Sexualentwicklung in institutionellen Erziehungskontexten

Ziele:
Wissen um kindliche Sexualentwicklung vertiefen.
Handlungskompetenzen im Umgang mit sexualpädagogischen Themen erarbeiten.
Konkrete Tipps für die berufliche Praxis erarbeiten.

Methoden:
Fachliche Inputs
Praktische Übungen
Erfahrungsaustausch
Reflexion

Digitale Medien sind in der Lebenswelt der Kinder ein fixer Bestandteil geworden. Kinder bringen ihre Erfahrungen mit ihnen in die Bildungseinrichtungen mit. Daher sind Pädagogen/innen gefordert, sich damit auseinanderzusetzen, um eine zeitgemäße digitale Medienbildung mit den Kindern zu gestalten. Lernen mit, über und durch digitale Medien legt den Grundstein dafür, dass Kinder zu kompetenten, kritischen und selbstbestimmten Mediennutzern/innen werden können.
Diese Fortbildung orientiert sich an der Handreichung des Bildungsministeriums und des Charlotte Bühler Instituts „Digitale Medienbildung in elementaren Bildungsreinrichtungen".
Die aktuelle Lebenswelt der Kinder im Zusammenhang mit digitalen Medien wird ebenso besprochen wie die Rolle der Pädagogen/innen dabei, wie man im Rahmen der Medienbildung mit den Eltern bzw. Erziehungsberechtigten kooperieren und wie man in der Praxis damit umgehen kann. Die eigene Mediennutzung wird reflektiert, Erfahrungen ausgetauscht und zahlreiche Ideen für praktische Handlungsweisen vorgestellt und diskutiert.

Inhalte:
Handreichung des Bildungsministeriums und des Charlotte Bühler Instituts "Digitale Medienbildung in elementaren Bildungsreinrichtungen"
Praktische Umsetzungsmöglichkeiten
Bildungskooperation hinsichtlich Medienbildung mit Eltern bzw. Erziehungsberechtigten

Ziel:
Möglichkeiten zur Arbeit in der Praxis zu digitaler Medienbildung kennenlernen.

Methoden:
Theoretischer Input
Gruppenarbeit
Erfahrungsaustausch

Nachhaltigkeit und ressourcenorientiertes Arbeiten sind in aller Munde. Im Sinne der Nachhaltigkeit können wir hier gemeinsam mit den Kindern wirkungsvoll und aktiv einen wesentlichen Beitrag für unsere Umwelt leisten. An diesem Seminartag tauchen wir ein ins Thema Upcycling trifft auf Montessori. Zu wenig Budget? Können wir uns das leisten? Fragen, die uns gerade in Bildungseinrichtungen immer wieder begegnen. Aus Abfall und scheinbar wertlosen Dingen des täglichen Lebens können wir wertvolle Spielmaterialien gestalten. Mit Liebe zum Detail schenken wir diesen eine neue Wertigkeit. Oft können diese schon mit wenig Vorbereitung und geringen Kosten schnell hergestellt und sofort bespielt werden. Wir können nicht nur Klopapierrollen wiederverwerten! Wir erzeugen einen Mini-Leuchttisch, verschiedene Sinnesmaterialien, typisches Montessori-Material sowie  selbstgemachte Fingerfarben. 

Inhalt:
Ressourcenorientiertes Arbeiten in elementaren Bildungseinrichtungen

Ziele:
Den Blick auf bereits vorhandene Materialien/Gegenstände schärfen, um daraus wertvolles Spielmaterial zu kreieren.
Für das Thema Upcycling und Nachhaltigkeit sensibilisieren.

Methoden:
Impulsvortrag
Praktische Übungen

Entwicklungsgespräche können als "Expertenaustausch" zwischen pädagogischen Fachkräften und Eltern bzw. Obsorgeberechtigten verstanden werden, um die Entwicklungsschritte des Kindes in den jeweiligen Bildungsbereichen nachvollziehbar zu machen. Sie dienen auch als Grundlage für eine transparente Bildungspartnerschaft und sind wichtiger Bestandteil für gelingende Transitionen. Damit solche Gespräche ressourcen- und zielorientiert geführt werden, ist es wichtig, dass sich pädagogische Fachkräfte darauf vorbereiten, um professionell auf die Bedürfnisse der Eltern bzw. Obsorgeberechtigten eingehen zu können.

Inhalte:
Techniken der Gesprächsführung
Vorbereitung von Entwicklungsgesprächen
Konfliktbehaftete Gesprächssituationen
Umgang mit Erwartungen, Konflikten, Grenzverletzungen
Beobachtungs- und/oder Wahrnehmungsbögen bei Entwicklungsgesprächen

Ziele:
Vielfältige Formen von Entwicklungsgesprächen kennenlernen.
Aus eigenen Beobachtungen und Dokumentationen Ziele für eine adäquate Unterstützung des Kindes und dessen Entwicklung formulieren.

Methoden:
Theoretischer Input
Kleingruppenarbeit
Praktische Beispiele

Konflikte sind ein Teil der menschlichen Kommunikation und Interaktion. Sie entstehen überall dort, wo Menschen interagieren und sind ein wichtiger Teil des sozialen Miteinanders.
Bei Kindern passieren sie oft blitzschnell und manchmal ist der Grund des Konfliktes auf den ersten Blick nicht sicht- und klärbar. Meist stecken dahinter jedoch unerkannte bzw. unerfüllte Bedürfnisse.
Wie aber nun als Pädagoge/in in diesem Kontext Kinder begleiten? Wann und wie soll man eingreifen, wann abwarten? Welche Möglichkeiten stehen uns zur Verfügung, Kinder in ihrer Konfliktfähigkeitsentwicklung zu unterstützen und zu stärken?

Inhalte:
Ursachen des Konfliktes zwischen Kindern
Von Gefühlen und Bedürfnissen
Konflikte zwischen Kindern in deren verschiedenen Lebensphasen
Hilfen zur Kompromissfindung (Methoden & Übungen)

Ziel:
Möglichkeiten zur Konfliktregelung bei Kindern kennenlernen.

Methoden:
Impulsreferat
Gruppenübung
Fallbeispiele
Vorzeigematerialien

Die öffentliche Kinder- und Jugendhilfe (Jugendamt) ist für die Erhaltung des Kinderschutzes zuständig und wird tätig, wenn es um Kindeswohlgefährdungen geht. Trotz der gesetzlichen Mitteilungspflicht haben viele Pädagogen/innen "Berührungsängste" dieser auch tatsächlich nachzukommen. Fragen wie: "Soll ich mich einmischen?", "Ist das überhaupt eine Kindeswohlgefährdung?", "Was löse ich damit aus?", "Was passiert, wenn ich eine Meldung mache?", "Muss das Kind von seiner Familie weg?" usw. tauchen auf. Bleiben diese Fragen unbehandelt, werden ignoriert und es kommt deswegen zu keiner Meldung, bedeutet dies im schlimmsten Fall aber auch, dass dem Kind und seinem Umfeld definitiv DIE Chance auf konstruktive Veränderung verwehrt bleibt. Um einen professionellen Umgang mit diesem hochsensiblen Thema zu erhalten, bedarf es einer Selbstreflexion betreffend der eigenen Haltungen, Grenzen und Vorbehalte, aber auch einem "Werkzeugkoffer" und einem Leitfaden, um sicher und mutig DIE eine wichtige Entscheidung "zum Wohle des Kindes" treffen zu können.

Inhalte:
Einblicke in die öffentliche Kinder- und Jugendhilfe
Mitteilungspflicht, Gesetz, Formulare
Kinderschutz

Ziele:
Einblicke in die Vorgehensweise der öffentlichen Kinder- und Jugendhilfe erhalten.
Sicherheit bekommen und Vertrauen entwickeln.

Methoden:
Theoretischer Input
Erfahrungsberichte
Fallbeispiele
Selbstreflexion

Wenn Lisa mit dem Fuß stampft, ist sie wirklich wütend, wenn Max das macht, ist er aufgeregt. Wenn Michael traurig ist, verkriecht er sich in sich und wird ganz still, wenn Paul traurig ist, weint er herzzerreißend und kuschelt sich an eine Beziehungsperson. Wenn Peter sich zurückgesetzt fühlt, stößt er andere Kinder, wenn Vera sich so fühlt, versucht sie besonders lieb zu sein. Jedes Kind lebt Gefühle anders. Dabei spielen viele Faktoren mit: Temperament, Charakter, Umgang in der Familie, Lebenssituation. Pädagogen/innen sind mit all diesen Verhaltensweisen, die innere Befindlichkeiten spiegeln, konfrontiert. Wie können Sie es schaffen, diese Ausdrucksweisen zu verstehen und wertfrei als den persönlichen Ausdruck des Kindes zu erleben? 

Inhalte:
Wirkfaktor Beziehung
Bewusstwerden des Eigenen, des Wesentlichen
Entwicklungspsychologische Sicht auf das Kind
Beziehungsdynamik
Umgang mit Emotionen/Gefühlen

Ziele:
Sich selbst wahrnehmen und aushalten können.
Mit Emotionen umgehen.
Eigene Haltung und Wertorientierung reflektieren.

Methoden:
Theoretischer, kreativer Input
Einzel- und Gruppenarbeit
Erfahrungsaustausch

In vielen Gruppen wird nicht mehr nur Deutsch als Erstsprache gesprochen. Diese bunte Mischung macht den Alltag in den Bildungseinrichtungen besonders herausfordernd. Spannender wird es, wenn die Kinder mit großen Unterschieden in ihrer Entwicklung in die Gruppen kommen. Auch kulturelle Besonderheiten sind nicht immer auf den ersten Blick ersichtlich und spielen dennoch eine Rolle bei der Einschätzung der Sprachentwicklung bzw. bei der Mehrsprachigkeit. Gemeinsam begeben wir uns auf die Spuren der Mehrsprachigkeit und finden Möglichkeiten der Unterstützung für das Kommunizieren im Alltag.
Wie finde ich heraus, auf welchem Entwicklungsstand das Kind ist?
Wie schaffe ich ein Klima der "Verständigung", sodass Kinder den Mut haben, zu sprechen?
Was ist mein persönlicher Anteil an dieser Herausforderung?
"Mehrsprachigkeit ist bunt – Suchen wir gemeinsam die Farben"

Inhalte:
Eckpfeiler der Sprachentwicklung
Beobachtungsmöglichkeiten
Hilfestellungen

Ziele:
Kulturelle Besonderheiten erkennen.
Klima der Verständigung schaffen.
Unterstützung für das Kommunizieren finden.

Methoden:
Vortrag
Gruppenarbeit
Erfahrungsaustausch

Die Gestaltung der räumlichen Umgebung wirkt sich wesentlich auf die Entwicklung des Kindes aus. Diese Tatsache gewinnt bei der Raumgestaltung in elementaren Bildungseinrichtungen immer mehr an Bedeutung. Kinder benötigen sowohl Räume für Bewegung als auch für Ruhe und Entspannung. Räumliche Voraussetzungen wie Licht, Farben und Akustik haben einen wesentlichen Einfluss auf die Gestaltung der Bildungsprozesse bei Kindern. Zahlreiche Pädagogen/innen stellen sich die Frage, wie können Räume in Bildungseinrichtungen so gestaltet werden, dass Kinder auch vor dem Hintergrund der gegenwärtigen institutionellen Rahmenbedingungen (Größe des Gruppenraums, Anzahl der Kinder pro Gruppe usw.) altersadäquate und entwicklungsfördernde räumliche Bedingungen vorfinden.
Gemeinsam begeben wir uns auf eine Reise, um herauszufinden, was den Raum als Co-Erzieher wirklich ausmacht und welche Möglichkeiten, ohne großen Aufwand, es für die Raumgestaltung in Bildungseinrichtungen gibt. Im Seminar wird auch die "Spielentwicklung" des Kindes unter Einbeziehung des Raumes als "dritten Pädagogen" berücksichtigt. Ziel des Seminars ist es, Pädagogen/innen Anregungen für den Alltag zu geben, die letztlich dazu beitragen sollen, bestmögliche (räumliche) Bedingungen zu schaffen.

Inhalte:
Theoretischer Input
Raumplanung und Raumgestaltung in der Praxis
Die Bedeutung der Raumgestaltung für die Spielentwicklung des Kindes

Ziel:
Theoretisches und praktisches Wissen bezogen auf die Raumgestaltung erhalten.

Methoden:
Vortrag
Partnerarbeit
Erfahrungsaustausch

Märchen können verzaubern. Sie bergen ein Zauberwort, durch das die Welt, unser Leben darin, zum Lied wird.
Die Verzauberung, die Märchen bewirken, geschieht durch die Begegnung mit einer inneren Wahrheit. Es ist die Wahrheit, wie Leben geht, wie es reift, gelingt, wie es sich erfüllt; wie es in allen Schwierigkeiten Lösungen gibt und Erlösung. Dabei werden keine Regeln und Vorschriften aufgestellt. Der Weg wird in Bildern aufgezeigt. Sie sind es, die unsere Seele nähren und verzaubern.
Dieser Tag soll Impulse geben, wie wir mit Kindern über Anschauungen dieses Thema gestalten und deuten können. Das gemeinsame Gestalten von Bodenbildern steht im Mittelpunkt.

Inhalte:
Begriffserklärung und Information zur "Ganzheitlich Sinnorientierten Pädagogik"
Die verschiedenen Phasen der "Ganzheitlich Sinnorientierten Pädagogik"
Christliche Werte

Ziele:
Sich persönlich berühren lassen.
Neue Ideen in den persönlichen Alltag mitnehmen.
Das Erlebte mit allen Sinnen spüren.

Methoden:
Impulssätze zur "Ganzheitlich Sinnorientierten Pädagogik"
Praktische Beispiele für den Alltag
Reflexion in der Gruppe

Der Lebensraum Wald bietet unendlich viele Möglichkeiten, die unterschiedlichen Sinneswahrnehmungen zu fördern und zu schulen. Der erste Teil dieses Seminars zeigt Wege, wie unsere Sinne (Hören, Sehen, Fühlen, Riechen, Schmecken) im Wald angesprochen und geschult werden können. Mit verschiedenen Aufgaben, Aktionen und Übungen werden spielerisch Anregungen gegeben, wie jede und jeder mit den eigenen sinnlichen Wahrnehmungen die Natur erleben kann. Lehrinhalt ist alles, was unmittel-, greif-, hör-, sicht-, fühl-, schmeck- und riechbar ist. Dabei werden die Bildungsbereiche Bewegung, Natur und Sprache usw. miteinander verbunden. Wir erkunden den Wald mit Augen und Ohren, Händen und Füßen, Nase und Mund und besprechen dabei auch, wie auf eventuelle Einschränkungen eingegangen werden kann.
Im zweiten Teil besteht die Möglichkeit, ausgewählte, kreative Ideen mit selbst gesammeltem Naturmaterial auszuprobieren und umzusetzen. 

Inhalte:
Verschiedene Übungen für alle Sinne
Sammeln und Verarbeiten von Materialien des Waldes

Ziele:
Alle Sinne bewusst einsetzen und dadurch den Wald besser kennenlernen. 
Anregungen für Werkarbeiten mit Naturmaterial erhalten.

Methoden:
Theoretische Inputs
Praktische Übungen im Wald

Die Pädagogen/innen können mit einer Ansammlung von "kleinen Prinzen" und "kleinen Prinzessinnen" konfrontiert sein, für die im Zeitalter moderner Medien Alleinunterhaltung zur Selbstverständlichkeit geworden ist. Hinzu kommt auch noch ein erheblicher Prozentsatz an emotional und sozial vernachlässigten Kindern, in deren spezieller Lebens- und Lerngeschichte vor allem das "Faustrecht zum Überleben" im Sozialkontakt beitrug. Viele Kinder sind ihren Herausforderungen nicht gewachsen. Sie reagieren mit ungünstigem Sozialverhalten. Mangelnde Motivation, Unsicherheit, soziale Angst, oppositionell-aggressives Verhalten gefährden jedoch ihre erfolgreiche Weiterentwicklung. Bei der Entwicklung positiven Sozialverhaltens benötigen gerade Kinder eine gezielte und systematische Unterstützung. Im Seminar erhalten Sie Hinweise zur Förderung emotionaler und sozialer Kompetenzen.


Inhalte:
Ziele und Aufbau des Verhaltenstrainings 
Die "Schatzsuche" als didaktischer Rahmen
Sozial kompetentes Denken, Fühlen und Handeln

Ziele:
Mit belastenden Emotionen und Problemsituationen umgehen.
Beziehungen kompetent gestalten.

Methoden:
Impulsreferat
Gruppenübungen
Videobeiträge
Diskussionen im Plenum
Reflexion

Dieser Fortbildungstag soll Impulse geben, wie wir mit Kindern im Kinderalltag über Anschauungen die biblischen Erzählungen von Palmsonntag bis zur Auferstehung gestalten und deuten können. Das gemeinsame Gestalten von Bodenbildern steht im Mittelpunkt. Lieder fließen ebenso in diesen Tag ein.

Inhalte:
Begriffserklärung und Information zur "Ganzheitlich Sinnorientierten Pädagogik"
Die verschiedenen Phasen der "Ganzheitlich Sinnorientierten Pädagogik" 
Christliche Werte

Ziele:
Sich persönlich berühren lassen.
Neue Ideen in den persönlichen Alltag mitnehmen.
Das Erlebte mit allen Sinnen spüren.

Methoden:
Impulssätze zur "Ganzheitlich Sinnorientierten Pädagogik"
Praktische Beispiele für den Alltag
Reflexion in der Gruppe

Pädagogen/innen im Elementarbereich sind derzeit auch sprachlich stark gefordert: Sie sollen ein gutes Sprachvorbild sein. Aber was bedeutet das? Sie sollen Kinder mit Deutsch als Zweitsprache in ihrem sprachlichen Erwerbsprozess kompetent begleiten. Aber wie sehen diese Erwerbsschritte genau aus? Sie sollen alle Kinder im Zeitalter digitaler Medien und "Pseudo-Autismus" an die Bildungssprache Deutsch heranführen. Wie kann das gelingen? Und welche Richtwerte können als Signale für die Grenze zwischen Förderung und (logopädischer) Therapie gelten? Die Referentin möchte in diesem Workshop ganz konkret auf Ihre individuellen Fragen zum weiten Feld der "Sprachförderung" Antworten geben und anhand von Ihren Fallbeispielen Umsetzungsvorschläge zur sprachlichen Bildung im Elementarbereich anbieten.
Zum ersten Termin werden die Fragen der Teilnehmer/innen gesammelt, zusammengeführt und grundlegend angesprochen. Zum zweiten Termin werden wir die von Ihnen gestellten Fragen im Detail bearbeiten und Lösungsvorschläge diskutieren. 

Inhalte:
Möglichkeiten zur Sprachbildung und Sprachförderung für Kinder im Elementarbereich anhand konkreter "Fallbeispiele"
Grundlegende sprachwissenschaftliche Informationen 
Abgrenzung Sprachtherapie vs. Sprachförderung

Ziele:
Sprachliche Bildungsprozesse bewusst gestalten.
Die eigenen Förderkompetenzen stärken und erweitern.
Wissen zum Bereich der Sprachförderung erwerben und in die Praxis überführen.
Sicherheit in der Vermittlung von sprachlicher Bildung an Kinder gewinnen.

Methoden:
Teilnehmer/innenzentrierter theoretischer Input
Erfahrungsaustausch
Kleingruppenarbeit

Bestimmte Wörter spielen eine Schlüsselrolle im kindlichen Spracherwerb – sowohl für Deutsch als Erst- als auch als Zweitsprache. Welche Wörter sind das? Und warum sind sie so wichtig vor allem bezogen auf die Bildungssprache Deutsch? Was hat es mit der Beziehung zwischen Körper und Grammatik gerade in Hinblick auf diese Wörter – eben die sogenannten "Lokalisierungsausdrücke" – auf sich? Wie vermitteln wir diese Wörter nachhaltig im Rahmen der Sprachförderung, damit bei allen Kindern die Sprachkompetenzen auf Deutsch expandieren können? In diesem Workshop machen wir uns bewusst, welche Wörter zu den "Lokalisierungsausdrücken" zählen und welche Bedeutung sie im Spracherwerb Deutsch innehaben. Anhand vieler Beispiele können wir erkennen, warum es vielen Kindern so schwerfällt, in Deutsch den Schritt von der Alltagssprache hin zur Bildungssprache zu machen und wie wir sie dabei nachhaltig unterstützen können.

Inhalte:
Die Wichtigkeit der Lokalisierungsausdrücke für den DaE- und DaZ-Erwerb
Warum reicht das "Sprachhandeln" als Kompetenz auf Deutsch in der Schule nicht aus?
Verbindung von Sprache und Körper
"Angereicherter Input" – Erklärung und Anwendungsmöglichkeit

Ziele:
Besonders wichtige Wörter (Lokalisierungsausdrücke) im Spracherwerb Deutsch (als Erst- und Zweitsprache) erkennen.
Die Bedeutung der Lokalisierungsausdrücke verstehen.
Den Erwerb von Lokalisierungsausdrücken bei den Kindern gezielt fördern.

Methoden:
Theoretischer Impulsvortrag
Präsentation von Beispielen
Kleingruppenarbeit

Suchen Sie eine neue Inspiration, um aus der "Beobachtung" eines Kindes auszusteigen und mehr in die "Beachtung" zu schlüpfen?
Im Alltag sind Pädagogen/innen gefordert, Kinder bewusst wahrzunehmen, Ressourcen zu erkennen und auch "Besonderheiten" zu entdecken. Kindern auf Augenhöhe mit Wertschätzung und Respekt zu begegnen, ist die Aufgabe jedes Einzelnen.
Wir möchten Ihnen die Türe öffnen, um Sie von der Beobachtung zur Beachtung zu begleiten. Denn vielleicht haben Sie es schon mal gehört?
Beobachtung verletzt die Würde des Kindes, Beachtung schenkt ihm Wärme und Wertschätzung!

Inhalte:
Definition Beachtung
Praxistaugliche Beachtungsbögen 
Blickwinkel verändern
Kleine Häppchen – große Wirkung

Ziel:
Besonderes Augenmerk auf Beachtung legen.

Methoden:
Praxisnahe Inputs
Praktische Gruppeninterventionen

Grundvoraussetzung für ein erfolgreiches Lernen ist eine gute Konzentration und Aufmerksamkeit. Bei AD(H)S-Kindern verlaufen Wahrnehmung und Verarbeitung von äußeren Eindrücken und Informationen anders als bei Kindern ohne AD(H)S. Sie haben Schwierigkeiten herauszufinden, welcher Reiz wann wichtig ist. Der Vogel vor dem Fenster ist für sie genauso wichtig, wie der Lehrer an der Tafel. Das AD(H)S-Kind kann nur schwer bestimmen, mit welchem Reiz es sich in einer Situation beschäftigen soll, wann es Zeit ist, ihn wieder loszulassen und sich dem nächsten zuzuwenden. Es ist abgelenkt, weil es immer etwas Neues gibt, was Aufmerksamkeit verlangt. So entstehen Verhaltensweisen, die schon zu Hause beim Spielen oder bei alltäglichen Situationen, wie zB dem Anziehen, auffallen und im Kindergarten oder spätestens in der Schule zu Problemen führen können. Daher ist es entscheidend, Wahrnehmungsauffälligkeiten frühzeitig zu erkennen und eine adäquate pädagogische Förderung anzubieten.

Inhalte:
Prävention und Früherkennung von Wahrnehmungsauffälligkeiten und ADS/ADHS-Tendenzen im Vorschulalter
Ressourcenorientiertheit – erkennbare Stärken entdecken und darauf aufbauend Wahrnehmungskompetenzen fördern

Ziele:
Zusammenhänge von verschiedenen Entwicklungsprozessen erkennen.
Spielerisch Freude wecken.
Wahrnehmungskompetenzen gezielt fördern.

Methoden:
Theoretische Einführung in die Thematik
Gruppenarbeit
Diskussion
Praxistipps und Anregungen für den beruflichen Alltag

Beobachten und Dokumentieren im pädagogischen Alltag ist oft leichter gesagt als getan. Professionelles, pädagogisches Handeln geht von der Annahme aus, dass eine Bildungsdokumentation, die den individuellen Bildungsprozess jedes Kindes festhält, erforderlich ist. Es braucht eine Methode, die für das Kind, die Eltern bzw. Erziehungsberechtigte und für die Pädagogen/innen gewinnbringend ist. Das Portfolio eignet sich hervorragend dafür. Mit einem aufmerksamen und wertschätzenden Blick auf jedes einzelne Kind, vor allem aber auf seine Fähigkeiten, Talente und Stärken, werden Vorbereitung, Durchführung und Reflexion der pädagogischen Arbeit durch die Portfoliomethode zielgerichteter. Bildungsimpulse können dadurch besser auf die Kinder abgestimmt werden.

Inhalte:
Einführung in die Portfoliomethode
Die Rolle der Pädagogen/innen
Von der Alltagssprache zur Beobachtungssprache

Ziele:
Wichtigkeit der Bildungsdokumentation erkennen.
Eigene Bildungsdokumentation reflektieren.

Methoden:
Theoretischer Input
Praxisreflexion
Gruppenarbeit

Bildungsprozesse in früher Kindheit beobachten, dokumentieren und unterstützen sind wichtiger Bestandteil der pädagogischen Arbeit. Bildungs- und Lerngeschichten setzen an den Stärken und Kompetenzen jedes einzelnen Kindes an und beziehen sowohl die Kinder als auch die Eltern bzw. Erziehungsberechtigten mit ein. Dem Verfahren liegt das Konzept der Lerndisposition zugrunde.
Die Lernprozesse des einzelnen Kindes verstehen und in ihrer ganzheitlichen Bedeutung festhalten stehen hierbei im Vordergrund der pädagogischen Planung.
Kinder begreifen sich und die Welt ganzheitlich, d.h. sie lernen in einem komplexen Vorgang, in dem Denken, Fühlen und Handeln miteinander verschmelzen.
Mit Hilfe der Bildungs- und Lerngeschichten können sich Pädagogen/innen untereinander sowie mit den jeweiligen Kindern und deren Eltern bzw. Erziehungsberechtigten austauschen. Dieser Kommunikationsprozess soll dazu beitragen, die Bedürfnisse der Kinder besser zu verstehen und ihre Lernprozesse zu fördern.

Inhalte:
Konzeptionelle Grundlinien des Ansatzes der Bildungs- und Lerngeschichten
Praktische Anwendung des Verfahrens
Pädagogische Planung mit den Bildungs- und Lerngeschichten

Ziel:
Das Beobachtungsverfahren Bildungs- und Lerngeschichten kennenlernen und Anregungen für den beruflichen Alltag erhalten.

Methoden:
Theoretische Einführung in das Beobachtungsverfahren (Kurzvortrag)
Gruppenarbeit
Diskussion
Praxistipps und Anregungen für den beruflichen Alltag

Inklusion steht für die selbstverständliche Teilhabe aller Kinder an der Gesellschaft – mit ihren vielschichtigen Bildungs- und Förderangeboten. Für Kinder mit Behinderung im Vorschulalter stellt die inklusive Elementarpädagogik eine große Chance für ihre bestmögliche Entwicklung und Sozialisation dar. Ein Zeitfenster mit viel Potenzial.
Elementarpädagogen/innen stehen durch die vielschichtigen Aspekte und Themen der Inklusion immer wieder vor neuen Herausforderungen. Damit inklusive Bildung und Betreuung erfolgreich stattfinden kann, braucht es daher Elementarpädagogen/innen, die mit inklusiven Themen vertraut sind, sowie Institutionen, in denen Kindern mit Behinderung ohne Vorbehalte und offen begegnet wird. 

Inhalte:
Die Lebenswelt von Kindern mit Behinderung 
Selbstbestimmt leben mit einer Behinderung
Das pädagogische Prinzip Inklusion im BildungsRahmenPlan
Die aktuelle Situation der Elementarpädagogik in Kärnten
Rahmenbedingungen für inklusive Bildung und Betreuung 

Ziele:
Bewusstsein für Inklusion (weiter-)entwickeln.
Sensibilisierung und Wissenserweiterung bezogen auf Inklusion erfahren.

Methoden:
Theoretische Grundlagen
Selbsterfahrung
Frageforum

Filzen ist eine der ältesten Handwerkskünste und bietet ein lebendiges Lernfeld mit unzähligen Möglichkeiten. Filzen – ein Fest für die Sinne: farbenfroh, seifig, zart und doch handfest. "Nichts ist im Verstand, was nicht vorher in den Sinnen war" (Aristoteles). Filzen findet zunehmend stärker Beachtung in den pädagogischen Arbeitsfeldern. Man kann Wolle fühlen, kneten, matschen, rollen und drücken, ihre Farbenvielfalt wirkt anregend und ermöglicht kreative Gestaltungsoptionen. Kinder haben die Möglichkeit, den persönlichen Ideen und Vorstellungen Gestalt zu geben. Gerade in einer Zeit, in der Kinder ihre Umwelt zunehmend konsumorientiert und ebenso technisch erleben, wird die handwerkliche Tätigkeit immer bedeutsamer.

Inhalt:
Einführung in die Praxis des Nassfilzens – Hohlraumtechnik

Ziel:
Kleine Taschen und Schüsseln herstellen.

Methoden:
Kurzvortrag
Praktisches Arbeiten

Alle Kinder lieben Puppenspiele – besonders, wenn diese einfühlsam aufgeführt und mit zarten, einfachen Klängen untermalt werden. Durch diese spezielle Art des figuralen Theaters mit Stehpuppen und Stofftieren werden Kinder zur phantasievollen Nachahmung angeregt und erhalten mannigfaltige Impulse für ihre Spiel- und Sprachentwicklung. Ein Puppenspiel bringt zudem einen qualitativen Ruhepol in den Tagesablauf im Kindergarten bzw. in der Kleinkindgruppe. Zu Beginn bekommen die Teilnehmer/innen eine Kostprobe der "Märchenbühne", um zuerst an sich selbst die wohltuende und heilsame Langsamkeit und den davon ausgehenden Zauber zu erleben, wieder mit den "eigenen Kinderaugen" zu schauen und im eigenen Herzen zu fühlen. Danach erarbeiten die Teilnehmer/innen in Kleingruppen einfache Puppenspiele anhand von uns mitgebrachten Geschichten.

Inhalte:
Einführung in das Thema Puppenspiel/Figurentheater 
Herstellung von Knotenpuppen, Tieren und Zwergen etc.
Anregungen für den Bühnenaufbau und musikalische Untermalung 
"Schoßspiele"

Ziel:
Einfache Puppenspiele für den pädagogischen Alltag kennenlernen.

Methoden:
Impulsvortag
Aufführung eines kleinen Puppenspiels der "Märchenbühne"
Praktisches Erarbeiten eines Puppenspiels durch die Teilnehmer/innen

"Hurra, ich will endlich ein Schulkind sein!" – das wünschen sich die meisten Kindergartenkinder. Ist es dann endlich soweit, stehen bald erste große Herausforderungen an, wie zB längere Zeit ruhig sitzen, genau ausmalen oder der Werkzeuggebrauch (Stift, Schere).
Aber was sollte ein angehendes Schulkind eigentlich können, um den Schulalltag erfolgreich zu meistern? Wie kann ich als Elementarpädagoge/in das verpflichtende Kindergartenjahr nützen, um Schulvorbereitung modern, effizient und ansprechend in das Gruppenkonzept einzubinden?
In einer Ideenwerkstatt erarbeiten wir verschiedene Zugänge, um das Thema Schule so spielerisch wie möglich und interessant zu gestalten. Mit dem Ziel, die Freude und Motivation des kindlichen Seins beizubehalten.

Inhalte:
Basiswissen hinsichtlich der Entwicklung von Kindern bis zum sechsten Lebensjahr
Basiswissen Werkzeuggebrauch (zB Stift/Schere) 
Schwerpunkte der Schulvorbereitung 

Ziele:
Das persönliche pädagogische Handeln reflektieren.
Erweiterung von Fachwissen, um Kinder dabei zu unterstützen, sich mit Freude und Motivation den kleinen und großen Herausforderungen des Schulalltages zu stellen.

Methoden:
Theoretischer Input
Gruppenarbeit
Diskussion

Seit der Einführung des verpflichtenden Kindergartenjahres hat der Bildungsauftrag des Kindergartens an Bedeutung gewonnen. Diese Entwicklung zeigt sich auch mit der Einführung der Pädagogischen Grundlagendokumente, die den Rahmen für die pädagogische Arbeit im elementaren Bildungsbereich setzen. Mit dem "Modul für das letzte Jahr in elementaren Bildungseinrichtungen" (2010) wird die besondere Bedeutung dieser Lebensphase hervorgehoben und in Ergänzung zum Bundesländerübergreifenden BildungsRahmenPlan für elementare Bildungseinrichtungen in Österreich (2008) herausgearbeitet, was eine Begleitung in diesem letzten Jahr von Elementarpädagogen/innen erfordert.

Inhalte:
Grundlegende Prinzipien der Elementarpädagogik
Bildung und Kompetenzen im letzten Kindergartenjahr
Der Übergang in die Schule

Ziele:
Das Modul in die pädagogische Praxis transferieren.
Entwicklungs- und Bildungsbedürfnisse der Kinder in dieser Lebensphase erkennen.
Bildungs- und Transitionsbegleitung im letzten Kindergartenjahr reflektieren.

Methoden:
Theoretische Grundlagen
Gruppenarbeit
Praxisreflexion

Der Werte- und Orientierungsleitfaden (2018) "Werte leben, Werte bilden", der aktuell als bundesweite Vorgabe in der Vereinbarung gemäß Artikel 15a B-VG festgelegt ist, umfasst grundlegende Impulse für die pädagogische Praxis.
Werte entstehen im Miteinander und sind geprägt von Regeln und Normen. Kindern Werte zu vermitteln funktioniert primär über Nachahmungslernen. Es ist wichtig, sich seiner eigenen Werte bewusst zu werden und den Werten, die das Kind innerhalb seiner Familie erlebt, wertschätzend zu begegnen. Eine Haltung, geprägt von Toleranz und Offenheit, ergänzt ein wertvolles, professionelles, pädagogisches Handeln. Ein gemeinsames Werteverständnis braucht zudem Partizipation – ein Recht, das in der Bildungsarbeit nicht mehr wegzudenken ist.

Inhalte:
Grundverständnis von Werten, Normen und Regeln
Wertekatalog für elementarpädagogische Bildungseinrichtungen

Ziele:
Eigene Rolle als Pädagoge/in reflektieren.
Werte- und Orientierungsleitfaden (2018) "Werte leben, Werte bilden" in die pädagogische Praxis transferieren.

Methoden:
Theoretischer Input
Gruppenarbeit
Diskussion

Der Werte- und Orientierungsleitfaden (2018) "Werte leben, Werte bilden", der aktuell als bundesweite Vorgabe in der Vereinbarung gemäß Artikel 15a B-VG festgelegt ist, umfasst grundlegende Impulse für die pädagogische Praxis.
Werte entstehen im Miteinander und sind geprägt von Regeln und Normen. Kindern Werte zu vermitteln funktioniert primär über Nachahmungslernen. Es ist wichtig, sich seiner eigenen Werte bewusst zu werden und den Werten, die das Kind innerhalb seiner Familie erlebt, wertschätzend zu begegnen. Eine Haltung, geprägt von Toleranz und Offenheit, ergänzt ein wertvolles, professionelles, pädagogisches Handeln. Ein gemeinsames Werteverständnis braucht zudem Partizipation – ein Recht, das in der Bildungsarbeit nicht mehr wegzudenken ist.

Inhalte:
Grundverständnis von Werten, Normen und Regeln
Wertekatalog für elementarpädagogische Bildungseinrichtungen

Ziele:
Eigene Rolle als Pädagoge/in reflektieren.
Werte- und Orientierungsleitfaden (2018) "Werte leben, Werte bilden" in die pädagogische Praxis transferieren.

Methoden:
Theoretischer Input
Gruppenarbeit
Diskussion

Studien belegen den Zusammenhang zwischen hohem Medienkonsum und schlechten Schulleistungen. Ärzte/innen diagnostizieren "Pseudo-Autismus" und warnen eindringlich vor digitalen Medien im Kleinkindalter. Pädagogen/innen berichten von ihren Erfahrungen mit Kindern, die häufig digitale Medien nutzen, und die sie als unausgeglichen, aggressiv und motorisch wie sprachlich auffällig erleben. Trotzdem diskutieren Bildungsverantwortliche häufig über den Einsatz digitaler Medien im Kindergarten und argumentieren mit Schlagworten wie "Medienkompetenz" und "Chancengleichheit". Wie schlüssig sind diese Argumente? Im Workshop soll die Faktenlage dargestellt und über einen pädagogisch verantwortungsvollen Weg im "Mediendschungel" gesprochen werden.

Inhalte:
Handreichung des Bildungsministeriums und des Charlotte Bühler Instituts "Digitale Medienbildung in elementaren Bildungsreinrichtungen"
Digitale Medien – Lebenswelt der Kinder
Das medienkompetente Kind 

Ziele:
Begriffliche Klarheit zum Terminus digitale Medien erhalten.
Nutzen und Risiken im Umgang mit digitalen Medien im Elementarbereich kennenlernen.
Die pädagogische Position zum Einsatz digitaler Medien im Elementarbereich evidenzbasiert vertreten können.

Methoden:
Vortrag
PowerPoint
Diskussion

Heutzutage prasseln viele Reize aus der Umwelt, dem sozialen Umfeld, dem Kontakt mit Medien uvm. auf die Kinder ein – oft sind es für die Kinder zu viele Reize und sie sind überfordert. Aufgrund dieser Überforderung reagieren sie oft mit ungünstigem Sozialverhalten. Mit Musik kann man die Kinder in eine andere Welt holen. Hier können sie sich in ihrem sozialen Verhalten erproben, können aus der allgemeinen Überforderung für kurze Zeit aussteigen und lernen durch Musik zur Ruhe zu kommen. Musik kann helfen, Emotionen auszudrücken, sich selbst in der Musik zu erfahren und den Kontakt zu anderen herzustellen.
Nicht nur verschiedenste Musikinstrumente, sondern auch die Stimme kann auf vielfältige Weise zur Förderung emotionaler und sozialer Kompetenzen eingesetzt werden. Musik dient als Kommunikationsmittel und bietet die Möglichkeit, sich in einem neutralen, wertfreien Raum zu erproben.

Inhalte:
Fördermöglichkeiten von sozial-emotionalen Kompetenzen durch Musik
Einblick in das Berufsfeld Musiktherapie

Ziele:
Neue Sichtweisen auf musikalische Angebote erlangen.
Neue Erfahrungen mit Musik machen und reflektieren.
Vielfältige Einsatzmöglichkeiten von Musik erfahren.
Persönliche Kompetenzen erweitern.

Methoden:
Theoretischer Input
Selbsterfahrung
Praktische Übungen
Erfahrungsaustausch

Die Beobachtungsbögen BESK kompakt und BESK-DaZ kompakt dienen zur Erfassung der Sprachkompetenz von drei bis sechsjährigen Kindern in elementaren Bildungseinrichtungen.
Sie werden alltagsintegriert eingesetzt, um den aktuellen Sprachentwicklungsstand der Kinder feststellen zu können, einen spezifischen Sprachförderbedarf zu dokumentieren und Ansatzpunkte einer individuellen Sprachförderung deutlich zu machen.
Das Beobachten und Dokumentieren ist nicht immer einfach. Gemeinsam wollen wir in diesem Workshop Unsicherheiten aus dem Weg räumen, einen Einblick in Grundlage und Aufbau der Beobachtungsbögen erhalten, um sie in der praktischen Arbeit einsetzen zu können.

Inhalte:
Was ist der BESK kompakt bzw. BESK-DaZ kompakt?
Wann und wie werden die Bögen eingesetzt?

Ziel:
Die Inhalte der Beobachtungsbögen besser verstehen und sie kompetent anwenden.

Methoden:
Theoretischer Input
Fachlicher Austausch in der Gruppe

Nicht selten sind Kinder zu beobachten, die in einer Gruppe zu den Unruhigsten und Lautesten gehören. Sie selbst jedoch empfinden die Gruppe als zu laut und beschuldigen andere Kinder, dass sie die Gruppe stören. Wenn man sie anspricht, reagieren sie oft nicht – fühlen sich nicht angesprochen! Im Entwicklungsbereich der Sprache und des Sprechens sind diese Kinder häufig durch fehlende Laute oder Lautverbindungsschwierigkeiten (nicht immer) zu erkennen. 
Ihre Konzentration und Aufmerksamkeit sind sehr begrenzt und bei manchen Kindern sind bei genauem Hinsehen auch in der Motorik und im Gleichgewicht Schwierigkeiten zu erkennen. Dies und viele weitere Symptome könnten für eine Hörwahrnehmungsproblematik stehen.

Inhalte:
Hörstörung vs. Hörwahrnehmung
Erkennungsmerkmale
Hilfestellungen
Auswirkungen bezugnehmend auf die Schule
Erklärungen für Eltern
Zusammenhänge weiterer Entwicklungsbereiche
Grenzen, Zusammenarbeit und Hilfestellungen 

Ziele:
Blick für Hörwahrnehmung schärfen.
Gespräche mit Eltern bzw. Erziehungsberechtigten sensibel gestalten.

Methoden:
Vortrag
Praktische Übungen

Für eine gute Entwicklung brauchen Kinder verschiedene und vielfältige Sinneserfahrungen. Unsere Wahrnehmung ermöglicht es, uns in der Umwelt zurechtzufinden und sie mit allen Sinnen zu erfahren. Was wir sehen, hören, spüren, riechen und fühlen sollte im Gehirn zu einem Ganzen verbunden werden, dazu braucht es immer wieder Input – spielerisch und im Alltag integriert.
Rascheldosen, Sensorikbeutel oder Entdeckerflaschen sind rasch hergestellt und üben eine ungeheure Faszination und "Explorationsfreude" auf Kinder aus. In kurzer Zeit entsteht ein einfaches Tastspiel oder eine Wahrnehmungstafel. Womit kann man Sinnesboxen füllen? Kann man mit Fingern malen ohne die Farbe zu berühren? Und was sucht man in einer Suchflasche? sind Fragen, welche wir im Seminar beantworten werden.

Inhalte:
Theoretischer Überblick über Wahrnehmung und Wahrnehmungsverarbeitung sowie Wahrnehmungsbesonderheiten
Verschiedene Spiele und Ideen, welche die Sinne ansprechen

Ziel:
Einfache sensorische "Spieldinge" herstellen.

Methoden:
Theoretischer Input
Kleingruppenarbeit
Ideensammlung von Wahrnehmungsspielen

Wiederverwertung und Nachhaltigkeit können wertvolle, ressourcensparende Bereiche unseres Alltags sein – und man hat Freude dabei! Spielerisch und im aktiven Tun werden dabei außerdem viele Fähigkeiten und Fertigkeiten der Kinder gefördert und das Ergebnis kann sich sehen lassen! Nicht nur Kreativität, sondern ALLE Bereiche der Entwicklung werden im aktiven Tun auf vielfältigste Weise gefördert und das Wissen über Materialien und Verarbeitungsmöglichkeiten wird vermittelt. Nachhaltigkeit und die Sensibilisierung aller Sinnesbereiche stehen beim Herstellen nachhaltiger Bienenwachstücher oder einzigartiger Utensilos aus Plastikverpackungen im Mittelpunkt. 

Inhalte:
Einführung in die Thematik Upcycling und Nachhaltigkeit
Kreative Umsetzung eigener Ideen zum Thema Upcycling

Ziele:
Bestehende Objekte verändern und wieder brauchbar machen.
Verschiedene Techniken zur Materialbearbeitung kennenlernen.
Anregungen und Tipps für die Idee des Upcyclings erhalten.

Methoden:
Praktisches Arbeiten
Ideensammlung durch Fotos und Anschauungsobjekte

Wir alle, die mit Kindern leben – ob als Eltern bzw. Erziehungsberechtigte, Verwandte oder als professionelle Begleiter/innen, geraten in Situationen, in denen wir einem Kind begegnen, das trauert, weil es mit Trennung und Verlust fertig werden muss. Tod, Scheidung und schwere Krankheit können Ereignisse sein, die ein Kind in tiefe Verzweiflung und Trauer stürzen. Sie können seelische Schmerzen zurücklassen, die dann jahrelang anhalten. Wie kann diesen Kindern geholfen werden?

Inhalte:
Gespräch über Tod und Trauer 
Abschiedsrituale
Kinder und Begräbnisse
Umgang mit Schmerz, Trauer und Wut

Ziel:
Möglichkeiten kennenlernen, wie Kindern geholfen werden kann, ihre Traurigkeit, ihre Ängste, aber auch ihre Wut zu überwinden und eine neue Perspektive für ihr Leben zu entwickeln.

Methoden:
Vortrag
Diskussion

Biblische Erzählungen sind vielfach Geschichten von Beziehungen der Menschen untereinander und zu Gott. Das Arbeiten mit Biblischen Figuren ermöglicht das Sichtbarmachen von solchen Beziehungen.
Es tut uns sicher gut, nicht nur über den Kopf Zugänge zu den Zeugnissen der ganzen Heilsgeschichte zu suchen, sondern auch mit "Leib und Seele".
Mit Biblischen Figuren (korrekter: Biblischen Erzählfiguren) können aufgrund ihrer Standfestigkeit und Beweglichkeit verschiedene Körperhaltungen und Stimmungen sichtbar gemacht und biblische Erzählungen so zum Leben erweckt werden. Die Arbeit mit den Figuren fördert den Zugang zu den Zeugnissen der Heilsgeschichte mit Leib und Seele.
Zum Einsatz können die Figuren im persönlichen Gebrauch zu Hause (Weihnachtskrippe), bei Kindergottesdiensten, in Bibelkreisen, in der Erwachsenenbildung usw. kommen. Wer es bereits einmal mit Biblischen Erzählfiguren zu tun gehabt hat, der wird sicherlich erkannt haben, dass diese Figuren mehr sind als umspannte Gestelle aus Sisal und Draht.

Inhalte:
Einführung in die Entstehungsgeschichte der Biblischen Erzählfiguren
Herstellung von Biblischen Figuren

Ziel:
Mit den Figuren Körperhaltungen und menschliche Bewegungen nachstellen.

Methoden:
Kurzvortrag
Praktisches Arbeiten

Die "Übungen des Praktischen Lebens" sind ein wichtiger Bestandteil der Montessori-Pädagogik. Sie helfen den Kindern sich konzentrieren zu lernen und tragen zur Bewegungskoordination und Bewegungskontrolle bei. Die Kinder werden durch die Übungen in ihrer Selbstständigkeit und Selbsttätigkeit gefördert und indirekt in ihrer Sprachentwicklung und dem sogenannten mathematischen Geist unterstützt. Sie erhalten im Workshop einen Überblick über die "Übungen des Praktischen Lebens" und viele praktische Tipps, wie Sie diese in Ihrem Gruppenalltag umsetzen können.

Inhalte:
Überblick über das Montessori Konzept für drei bis sechsjährige Kinder
Schwerpunkt – "Übungen des Praktischen Lebens"
Ausgewählte Darbietungen

Ziele:
Konzept von Maria Montessori für drei bis sechsjährige Kinder kennenlernen.
Potenzial der "Übungen des Praktischen Lebens" erfahren.
Ideen und Tipps zur praktischen Umsetzung mitnehmen.

Methoden:
Impulsvortrag
Darbietungen
Kurzfilm
Praktische Übungen

Im Kindergartenalter zeigen Kinder ein besonderes Interesse an der Verfeinerung ihrer Sprache. Sie befinden sich mitten in der sensiblen Phase für Sprache. Was können wir in der Einrichtung dazu beitragen, der besonderen Neugierde für Buchstaben, Worte und Geschichten nachzukommen. In der Montessori-Pädagogik gibt es viele Ideen für eine einfache praktische und vor allem spielerische Umsetzung. Vieles davon lässt sich auch sehr gut selbst gestalten. 

Inhalte:
Einblick in die Sprachentwicklung
Aktuelle neurowissenschaftliche Erkenntnisse
Sprachmaterial von Maria Montessori 
Ausgewählte Darbietungen

Ziele:
Konzept der Sprachentwicklung von Maria Montessori kennenlernen.
Aktuelle neurowissenschaftliche Erkenntnisse erfahren und die Umsetzung des Wissens daraus mittels Montessori-Material stützen.
Ideen und Tipps zur praktischen Umsetzung mitnehmen.

Methoden:
Impulsvortrag
Darbietungen
Praktische Übungen
Kurzfilm und Diskussion

Der Übergang von der Familie in die noch unbekannte Kinderbildungseinrichtung (Kinderkrippe, Kindertagesstätte, Kindergarten ...) stellt für jedes Kind eine große Herausforderung an seine Fähigkeit dar, sich an eine fremde Umgebung, an fremde Personen und an unbekannte Situationen anzupassen. Kinder im Krippenalter sind überfordert, wenn sie diese Anpassungsleistung ohne Anwesenheit einer Bezugsperson bewältigen müssen.
Das "Berliner Modell" zeigt Wege auf, die Eingewöhnungsphase für Mütter/Väter und Kinder behutsamer und angenehmer zu gestalten, sodass diese Eingewöhnung auch für den/die Pädagogen/in "stressfreier" werden kann.
Die Bindungsbeziehung zwischen Mutter/Vater und Kind bleibt unbelastet, das Vertrauen in die Institution kann langsam wachsen.

Inhalt:
Das "Berliner Modell" – Eingewöhnungsphase 

Ziel:
Eingewöhnungsphase professionell meistern.

Methoden:
Vortrag
Praktische Beispiele
Erfahrungsaustausch

Musik und Tanz bewegt – auch unser Sprachzentrum. Beispiel gefällig? Erinnern Sie sich an den Song, bei dem Sie verliebt waren? An diesen Liedtext können Sie sich möglicherweise noch mühelos erinnern. Ist die Luft "dick" vor lauter aufgestauter Emotionen, dann ist das der perfekte Moment für bewegte Elemente. Luftboxen, Rumpelstilzchen Springen oder mit fürchterlichen Grimassen durch ein zähes Moor waten – Kinder entdecken unzählige Bewegungsformen, durch die ihren überbordenden Gefühlen ein "Sprachrohr" gegeben werden kann. Keine andere Beschäftigung als Tanzen aktiviert derart viele Bereiche unseres Gehirns. Wenn Kinder Sprache über Musik und Bewegung ungezwungen, mit fröhlichem Herzen erleben, sind ihre sprachlichen Probleme nicht mehr im Fokus und das "Lernen" geht wie nebenbei.

Inhalte:
Rhythmus-, Sprach- und Tanzspielereien
Der passende Material- und Musikeinsatz
Körperwahrnehmungspädagogische Impulse
Improvisationsübungen – Gestalten von eigenen, bewegten Spracherlebnissen

Ziele:
Kreative Gestaltungs- und Improvisationsmöglichkeiten kennenlernen.
Bewegte Spracherlebnisse, die jedes Kind begeistern, kreieren.

Methoden:
Theoretischer Input
Übungen aus der Tanz- und Bewegungspädagogik
Einzel- und Gruppenübungen

Mit "Solami und Tati" starten wir sofort ins Tun!
An diesem Tag tauchen wir in die Welt der Rhythmen und Töne ein. Mit ansprechenden Materialien aus der "Solami Tati Kiste" erfinden wir coole Rhythmusstücke und schöne Melodien, die wir mit Bodypercussion, Rhythmusinstrumenten und unserer Stimme zum Klingen bringen.
Tati lehrt uns, wie wir sofort zu unterschiedlichsten Liedern flotte Rhythmen legen und diese mit Klanghölzern, Trommeln, Rasseln und anderen Orff-Instrumenten begleiten können.
Notenköpfe aus Filz und drei Notenlinien aus Wolle reichen aus, um mit Solami die Klangwelt der Töne zu entdecken. Wir werden Lieder singen und einfache Melodien selber legen. Unsere eigenen Kompositionen musizieren wir dann mit Stimme oder Xylophonen und untermalen sie mit abwechslungsreichen Begleitmustern.
Mit der Methode "GANZ in der Musik®" von Verena Unterguggenberger können Kinder ab drei Jahren Musikstücke gestalten. 


Inhalte:
Vorstellung der "Solami Tati Kiste"
Ideen und praxisorientierte Wege für die Umsetzung in einer Kindergruppe

Ziele:
Umgang mit elementaren Bausteinen der Musik vertiefen.
Musikalische Momente erleben.
Musikstücke gestalten.

Methoden:
Praktische Übungen
Gruppenarbeit

Diversität, Geschlecht und Geschlechterverhältnisse nehmen in pädagogischen Settings eine gewichtige Rolle ein: für pädagogische Fachkräfte, Kinder, Eltern, in der Materialauswahl, in der Gestaltung des Raumes, in Lebenswelten usw. Erwartungen daran, wie sich Menschen aufgrund ihres biologischen oder zugeschriebenen Geschlechtes oder ihrer Herkunft verhalten, was sie mögen, wie sie aussehen sollen, schränken Kinder ein und behindern sie in der freien Entwicklung ihrer Interessen, Möglichkeiten und Kompetenzen. Jede oder jeder möchte als "richtiger"/"normaler" Bub oder "richtiges"/"normales" Mädchen von anderen wahrgenommen werden und das macht großen Druck auf Kinder: Jungen, die sich nicht für Ballsport interessieren oder gerne Röcke tragen, laufen Gefahr, abgewertet zu werden. Mädchen, die laut sind oder sich nicht für Schönheit und Mode interessieren, werden als nicht weiblich gesehen. Kinder, die sich keinem Geschlecht zuordnen, die nicht-binär sind, werden oft nicht wahrgenommen oder nicht ernst genommen. Einseitige Vorstellungen davon, wie "Migranten/innen", "Jungen" oder "Mädchen" so sind und was typisch für eine bestimmte Gruppe ist, reproduzieren Klischees und Vorurteile und gehen sehr oft an der Lebensrealität von Kindern vorbei.

Inhalte:
Geschlechterverhältnisse und ihre Bedeutung für die Pädagogik
Reflexion eigener Männlichkeits- und Weiblichkeitsanforderungen
Impulse für eine genderreflektierte und diversitätsbewusste pädagogische Praxis
Kollegialer Austausch

Ziele:
Wissen zu sozialer Konstruktion von Geschlecht und Differenz erweitern.
Eigene professionelle Haltung weiterentwickeln.

Methoden:
Impulsvortrag mit Video und Fotomaterial
Kleingruppenarbeiten
Übungen

Unsere Gesellschaft und der Zeitgeist gestalten Kindheit und haben maßgeblich Einfluss auf das Entwicklungsgeschehen und das Wachsen unserer Kinder. Entwicklung verläuft einerseits nach allgemeinen Prinzipien und andererseits aber immer auch individuell. Die Entwicklungspsychologie zeigt und argumentiert den Verlauf, Abfolgen und Faktoren von Entwicklungsprozessen in verschiedenen Bereichen und beschäftigt sich mit Fragen wie: Was "muss" ein Kind in welchem Alter können? Welche Rolle spielen die Anlagen (Genetik) sowie die Umwelt im jeweiligen Entwicklungsbereich? Was bedeutet "normal" und welcher Entwicklungsverlauf braucht besondere Unterstützung? Können bzw. wie können pädagogische Interventionen Entwicklung unterstützen und fördern? Entwicklungspsychologisches Wissen ist Voraussetzung für das Verstehen und Bewerten von (individuellen) Entwicklungsverläufen, für professionelle Beobachtung, Begleitung und Dokumentation.

Inhalte:
Kindheit heute – eine Herausforderung 
Entwicklungsverläufe der körperlichen und geistigen Funktionsbereiche
Wahrnehmung und Sprache
Ganzheitliche Beobachtungsverfahren

Ziele:
Mit Wissensbeständen zu Entwicklungsprozessen im Kindesalter sich auseinandersetzen.
Entwicklungsprozesse unterstützen.
Fähigkeit zur kritischen Hinterfragung vereinfachender populärwissenschaftlicher Denkweisen erlangen.

Methoden:
Vortrag
Präsentation
Kleingruppenarbeit

Kinder lieben den Umgang mit Hammer, Säge und anderem Werkzeug. Sie erleben sich im gestalterischen Tun als selbstwirksam, trainieren ihre feinmotorischen Fähigkeiten und sind stolz auf ihre Werkstücke.
Sie möchten Ihre Fähigkeiten mit dem Werkstoff Holz auffrischen? Die Holzwerkstatt Ihrer Einrichtung endlich mit den Kindern sinnvoll nutzen?
Auch wenn Sie keine Erfahrung mit der Holzbearbeitung haben, sind Sie hier richtig, denn Sie werden durch die Begeisterung der Kursleiterin angesteckt.
Sie erhalten im praktischen Tun zahlreiche Anregungen und werden erfahren, welche Holzarten, Holzstärken und welche Werkzeuge, aber auch welche Sicherheitsvorkehrungen, notwendig sind.

Inhalte:
Geeignetes Werkzeug und Material für die Holzbearbeitung
"Herausfordernde" Holzkonstruktionen

Ziele:
Kenntnisse über kindgerechtes Werkzeug und Holz erlangen.
Ideen und Anregungen für die Holzwerkstatt bekommen.

Methoden:
Theorieinputs
Erfahrungsaustausch

"Warum duftet diese Blume so gut? Wieso fühlt sich das so kalt an? Woher kommt diese Musik?" Unsere Sinneswahrnehmungen sind Grundlage für unser Empfinden. Was aber dahintersteckt, wollen wir gemeinsam erkunden.
Kinder sind von Natur aus Forscher/innen, deren Wissensdrang unbegrenzt ist. Von klein auf beobachten und erkunden sie mit großer Freude alles was rund um sie geschieht. Durch ständiges Experimentieren versuchen sie, ihre Umwelt zu verstehen. Alles Erlebte gelangt über die Sinne an die Kinder – wir sollten ihre Fragen bewusst aufnehmen, ihre Sinne für naturwissenschaftliche Phänomene schärfen und zu deren besserem Verständnis beitragen. Dazu kann dieser Kurs die entsprechende Hintergrundinformation liefern.

Inhalte:
Einführung in das Thema "Sinne"
Ästhetik in der Natur
Besprechung und Aufarbeitung der Eindrücke
Verschiedene Experimentiermaterialien
Naturwissenschaftsdidaktische Modelle und technische Hilfsmittel

Ziel:
Die Sinne für naturwissenschaftliche Phänomene schärfen.

Methoden:
Theoretischer Input
Hands-on-Experimente
Diskussion und Erfahrungsaustausch

... klettern, krabbeln, kriechen, springen, laufen. Ziel des Seminars ist die spielerische Förderung motorischer Grundfertigkeiten. Basierend auf selbstkomponierten Kinderliedern und kleinen Bewegungsgeschichten in Reimform werden Bewegungsangebote vorgestellt. Selbstgebautes Material fördert die Eigenmotivation und Kreativität der Kinder.
Die möglichen Themen gestalten sich nach Alter und Interesse der Kinder. Die Grundlage bilden verschiedene Fantasiewelten. Neben den motorischen Grundfertigkeiten der Kinder verbessern sich auch deren Körpergefühl, Selbstvertrauen und Sozialkompetenz.

Inhalte:
Liederheft "RI-RA-RU-Sing auch du"
Verschiedene Gerätelandschaften
Richtige Sicherung

Ziele:
Neue Kinderlieder kennenlernen.
Gerätelandschaften ausprobieren.
Fördermöglichkeiten entdecken.

Methoden:
Praktische Übungen
Erfahrungsaustausch

Viele junge Kinder sind immer mehr Außenreizen ausgesetzt, stehen unter zunehmender Alltagshektik und werden immer früher auf rationaler Ebene angesprochen.
Das tägliche Zusammensein mit vielen weiteren Kindern, meist in einem kleinen Gruppenraum und hoher Lautstärke in elementaren Bildungseinrichtungen, ist für viele Kinder nicht immer einfach.
Demnach wird das Schaffen von täglichen Ruheoasen für Kinder fortwährend wichtiger, um für den natürlichen Ausgleich von Anspannung und Entspannung zu sorgen. Massage- und Entspannungsgeschichten, Fantasiereisen, Klangspiele, Stille Übungen sowie Spiele zur Körper- und Selbstwahrnehmung können Kinder zu mehr Ausgeglichenheit, Entspannung und in die innere Ruhe begleiten.

Inhalte:
Rituale und ihre Bedeutung
Klang- und Entspannungsmethoden und ihre Einsatzmöglichkeiten
Anwendungsmöglichkeiten für die pädagogische Arbeit

Ziele:
Vielfältige Entspannungsangebote für Kinder kennenlernen.
Entspannung als wichtigen Bestandteil im Tagesablauf erkennen.

Methoden:
Theoretischer Input
Praktische Übungen
Erfahrungsaustausch

In der körperlichen Gesamtentwicklung eines Kindes spielt die motorische Grundfertigkeit "Balancieren" eine wesentliche Rolle, um in weiterer Folge Sportarten wie Radfahren, Eislaufen und Schifahren richtig zu erlernen. Im Kleinkind- und Vor-schulalter haben wir die Möglichkeit auf spielerische Art und Weise die Kinder in deren Entwicklung richtungsweisend zu unterstützen. Im Rahmen des Seminars werden Bewegungstipps vermittelt, die speziell die Verbesserung des Gleichgewichts fördern.

Inhalte:
Theoretische Grundlagen der motorischen Grundfertigkeit Balancieren
Übungs- und Spielformen für das Balancieren
Methodische Übungsreihen 

Ziel:
Fördermöglichkeiten für motorische Grundfertigkeiten der Kinder kennenlernen.

Methoden:
Kurzer theoretischer Input
Praktische Übungen

Die tägliche pädagogische Arbeit im elementaren Bildungsbereich verlangt von den Pädagogen/innen sowohl physische, als auch psychische Ausgeglichenheit. Im Rahmen des Seminars stehen ausschließlich die Pädagogen/innen im Fokus. Oft verursachen kleine Stühle und Tische im Arbeitsalltag Haltungsschwächen und muskuläre Dysbalancen. Neue wissenschaftliche Erkenntnisse in den Bereichen Functional Training, Mobilisation und Flexibilität bilden die Grundlage dieses Seminars.

Inhalte:
Alternative Fitnessgeräte
Entspannungstechniken
Funktionelle Kräftigung Core
Faszientraining
Functional Training

Ziel:
Übungen für die eigene Entspannung kennenlernen.

Methoden:
Vortrag
Praktische Übungen

Ziel der Fortbildung ist die spielerische Schulung rhythmischer und motorischer Grundfertigkeiten, die zur Verbesserung der koordinativen Fähigkeiten von Kindergartenkindern beitragen können.
Kurze "Bewegungssnacks", mit und ohne Anleitung, für die weder spezielle Materialien noch aufwendige Aufbauten nötig sind, erhöhen die aktive Bewegungszeit im Kindergartenalltag. Spiele und Sequenzen, die in Klein- und Großgruppen, mit und ohne Anleitung durch die Elementarpädagogen/innen, durchgeführt werden können, bringen kreative Aspekte in die Bewegungswelt der Kinder.

Inhalte:
Kleine Spiele in Form von "Bewegungs- und Rhythmussnacks"
Kurze, rhythmisch- und bewegungsorientierte Sequenzen

Ziele:
Übungen für die Verbesserung der koordinativen und kognitiven Fähigkeiten der Kinder kennenlernen.
Bewegungssequenzen zur Verbesserung der Aufmerksamkeitsspanne und Konzentration der Kinder kennenlernen.

Methoden:
Theoretischer Input
Praktische Übungen

Wer Kindern die tägliche Bewegung spielerisch und freudvoll ermöglicht, trägt entscheidend zur ganzheitlichen, gesunden Entwicklung der Kinder bei.
Bewegung ist das Tor zum Lernen. Wenn ein Kleinkind sich zu wenig bewegt, kann das in späteren Jahren zu Lernproblemen führen. Denn wenn das Kind gewisse Bewegungsabläufe nicht ausreichend einübt, besteht die Gefahr, dass sich die Nervenbahnen im Gehirn nur mangelhaft vernetzen.
Erworbene Bewegungsfähigkeiten bilden die Basis für spätere Aktivitäten, die wiederum das körperliche und seelische Wohlbefinden beeinflussen und für eine gesunde, neurologische Entwicklung des Gehirns sorgen. Kinder können mit Bewegungsübungen Ängste, Stress und Erschöpfung leichter bewältigen und werden körperlich und geistig gefördert.

Inhalte:
Lernblockaden bei Kindern 
Kinesiologische Übungen 

Ziel:
Kinesiologische Übungen, welche beim Abbau von Stress und Lernschwächen helfen und die Aufmerksamkeit und Konzentration steigern, kennenlernen.

Methode:
Brain Gym

Die Kinder werden in allen Stufen des Erziehungs- und Bildungsprozesses konstant vom Rhythmus begleitet – in elementaren Bildungseinrichtungen bei unterschiedlichen Aktivitäten (Bewegung, Sprache, Kunst uvm.), in der Grundschule nicht nur im Musikunterricht, sondern auch in anderen Fächern (Deutsch, Englisch, Mathematik usw.). Das Erlernen und Spielen von Rhythmus hat eine positive Auswirkung sowohl auf die Entwicklung der musikalischen Fertigkeiten, des musikalischen Gedächtnisses wie auch auf die motorischen Fähigkeiten, die Koordination und die Konzentration des Kindes.

Inhalte:
Körpersounds, Spiele und rhythmische Interaktionen
Bodypercussion mit Hilfe rhythmischer Wortspiele
Vorstellung einfacher Tanzrhythmen (Walzer, Polka, Cha-Cha-Cha ...)
Spielen moderner Rhythmen (Pop, Rock, Disco, Raggaeton ...)
Singen zu Body Percussion und Boomwhacker-Begleitung
Kombination Body Percussion & Cajon (vom Körper zum Instrument)
Improvisation (individuell und in der Gruppe)

Ziel:
Umsetzbare Methoden von rhythmischen Spielen praxisnah erleben.

Methode:
Praktisches Arbeiten

Mittlerweile belegen viele Studien eindeutig die positive Wirkung des Yogas für Kinder bereits im Alter ab drei Jahren. Yoga unterstützt Kinder auf dem Weg zu einer verbesserten Körper- und Sinneswahrnehmung, stärkt die Koordinationsfähigkeit sowie die Konzentration.
Yoga beruhigt bei Kindern nachweisbar die Atmung, baut Spannungen ab und stärkt das Selbstvertrauen und das Selbstbewusstsein. 
Für Kinder in diesem Alter muss es nicht immer eine ganze Yogaeinheit sein, schon Rituale im Wochenrhythmus sind schöne Yogabegleiter. Der Montag startet mit einer Sonnengrußvariante, am Dienstag gibt es eine Atemübung, am Ende jeder Woche eine Geschichte, zu der die Kinder mit Yogapositionen spielen (viele Kinder- und Bilderbücher eignen sich dafür hervorragend). Schon beim "Erfinden" dieser Rituale sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt.

Inhalte:
Altersgerechte Körperhaltungen
Atem- und Achtsamkeitsübungen
Entspannungsübungen

Ziele:
Spielerische Yogarituale kennenlernen.
Kurze Yogaeinheiten für Kinder gestalten.

Methoden:
Theoretischer Input
Praktische Übungen

Kinder wollen sich bewegen und sollten viele Möglichkeiten im Kindergarten- und Hortalltag bekommen, um ihren natürlich angelegten Bewegungsdrang auszuleben. Über die Wahrnehmung von Bewegung erhält das Kind Informationen über seinen Körper. Es lernt, welche Stellung sein Körper hat, wo es sich befindet und welche Kraft es aufwenden muss, um bestimmte Bewegungen auszuführen. 
Im Rahmen einer Mitmachgeschichte haben Kinder die Möglichkeit, selbst aktiv zu werden. Dabei geht es um aufmerksames Zuhören und um das Nachspielen einer Geschichte. Durch die Verbindung von Sprache mit Bewegung können die Kinder beim Erkennen und Begreifen von Zusammenhängen unterstützt werden.
In der Fortbildung werden Ihnen einfache Inputs gegeben, wie Sie den Kinderalltag ohne viel Aufwand mit Bewegung auflockern können ohne zwingend in den Bewegungsraum zu gehen.

Inhalte:
Bewegungslieder
Kreisspiele
Zwischenübungen

Ziel:
Kurze und einfache Bewegungsinputs kennenlernen.

Methoden:
Praktische Übungen
Erfahrungsaustausch

Im Frühling beginnt alles neu zu wachsen. Die Pflanzen, die jetzt aus der Erde sprießen, stärken unser Immunsystem, reinigen unseren Körper, helfen uns die Frühjahrsmüdigkeit zu vertreiben und unseren Körper nach der Winterpause wieder in Schwung zu bringen.
Kinder sind für die Pflanzen in der Natur und ihre Verarbeitung besonders zu begeistern. Sie pflücken Kräutersträuße, machen gerne eine Salbe oder sammeln Kräuter für die Jause. Die Natur bietet den Kindern zahlreiche Möglichkeiten sich mit ihr bewusst auseinanderzusetzen und sie mit allen Sinnen zu erforschen.

Inhalte:
Inhaltsstoffe und Wirkung der Frühlingskräuter
Verarbeitungsmethoden

Ziele:
Heimische Frühlingskräuter kennenlernen.
Herstellen von Kräuterprodukten. 

Methoden:
Vortrag
Praktisches Arbeiten

Pädagogen/innen sind in ihrem täglichen beruflichen Umfeld mit "Größenverhältnissen" konfrontiert, welche ihre Wirbelsäule extrem fordern. Sie sitzen auf kleinen Sesseln, arbeiten in bodennaher Position, um auf Augenhöhe mit den Kindern kommunizieren zu können uvm. Dies alles belastet die Wirbelsäule. Dieser Kurs bietet Tools zur Stärkung der Wirbelsäule, Zeit sich zu entspannen und seiner selbst wieder bewusst zu werden.

Inhalte:
Einführung in die Methoden von Qigong, Taiji Quan, Alexandertechnik und Meditation
Blockaden der Wirbelsäule

Ziele:
Muskuläre Verspannungen lösen.
Innere und äußere Muskulatur stärken.
Beweglichkeit der Wirbelsäule sowie der Gelenke fördern.

Methoden:
Vortrag
Praktische Übungen

Motopädagogik ist ein Konzept der ganzheitlichen Entwicklungsbegleitung durch Bewegung, Wahrnehmung und Spiel.
Wir gestalten einen "Bewegungsraum", in dem das Kind mit seiner Freude am eigenen Tun sowie sein Erleben vielfältigster Körper-, aber auch Material- und Sozialerfahrungen im Vordergrund steht. 
Diese Fortbildung bietet die Möglichkeit, die motopädagogische Arbeit kennen zu lernen und anhand der eigenen Erfahrungen konkrete Ideen für die Umsetzung im eigenen beruflichen Kontext mitzunehmen.

Inhalte:
Das Konzept der Motopädagogik
Die Bedeutung von Selbsttätigkeit und Selbstwirksamkeit
Rahmenbedingungen, Aufbau, Struktur und Inhalt einer motopädagogischen Einheit
Bewegungsspiele, Bewegungsexperimente, Entspannungssequenzen

Ziele:
Einblick in die motopädagogische Arbeit mit Kindern erhalten.
Motopädagogische Übungen selbst ausprobieren.

Methoden:
Impulsvortrag
Selbsterfahrung anhand motopädagogischer Einheiten
Einblicke in die praktische Arbeit mittels Videosequenzen und Fotos
Erfahrungsaustausch

Spielen und Bewegung sind Grundbedürfnisse von Kindern. Bewegte Spiele ermöglichen vielfältigste Bewegungserfahrungen, wodurch die Entwicklung der kindlichen Motorik unterstützt aber auch sensorische, soziale, emotionale und kognitive Kompetenzen aufgebaut werden. "Kleine bewegte Spiele" erfordern keine langen Vorbereitungs- und Lernphasen und sind schnell spielbar. Ohne viel Aufwand können sich Kinder im Turnsaal oder im Freien bewegen, wobei die Freude an der Bewegung im Vordergrund stehen sollte.
Diese Fortbildung bietet die Möglichkeit, verschiedenste Bewegungsspiele für Bewegungsraum, Turnsaal oder Wiese kennen zu lernen und anhand der eigenen Erfahrungen konkrete Ideen für die Umsetzung im eigenen beruflichen Kontext mitzunehmen.

Inhalte:
Bedeutung von Bewegung in der Kindheit
Verschiedenste Bewegungsspiele, Spielformen und Bewegungsexperimente mit geringem Materialaufwand
Ideen und Anregungen für die tägliche Praxis

Ziel:
Einfache Bewegungsspiele und Spielformen für Kinder kennenlernen und selbst ausprobieren.

Methoden:
Fachliche Inputs
Praktische Übungen
Reflexion und Erfahrungsaustausch

Nach Herzenslust schaukeln, rennen, hüpfen, klettern und sich drehen: Das ist die beste Voraussetzung für einen gut funktionierenden Gleichgewichtssinn. Dieser Sinn liefert die Basis dafür, dass wir unseren Körper aufrecht halten, dass wir aufrecht gehen und uns im Raum orientieren können. Ein gutes Gleichgewicht ist aber auch Grundvoraussetzung für die kognitive und auch sozial-emotionale Entwicklung unserer Kinder. Das Gleichgewichtsorgan reagiert, sobald wir unsere Lage und Haltung verändern und so stellen spielerische Bewegungsangebote eine ideale Möglichkeit dar, die Gleichgewichtsfähigkeit zu fordern und zu fördern.

Inhalte:
Theoretische Inputs zum Gleichgewichtssystem und dessen weitreichende Auswirkung auf die kindliche Entwicklung 
Impulse und Ideen für gleichgewichtsfördernde Angebote für Bewegungsraum und Turnsaal
Bewegungsspiele und Bewegungsexperimente
Entspannungssequenzen

Ziel:
Spielerische, "bewegte" Angebote, die den Gleichgewichtssinn der Kinder gezielt trainieren, unterstützen und fördern, kennenlernen.

Methoden:
Impulsvortrag
Selbsterfahrung anhand praktischer Einheiten im Turnsaal
Einblicke in die praktische Arbeit mittels Videosequenzen und Fotos
Erfahrungsaustausch

Studien zeigen, dass immer mehr Kinder, bereits im Kindergartenalter, unter enormem Stress stehen und mit physischen und psychischen Symptomen reagieren. Umso wichtiger ist es, ihnen bewusst Entspannungsmöglichkeiten zu bieten. Über die bewusste Atemkontrolle und gezielte, speziell für Kinder geeignete Atemübungen kann ein positiver Einfluss auf die Psyche und die verschiedenen Körperfunktionen genommen werden. Bereits bei Kindern sollten Atemübungen ein fester Bestandteil des Alltags sein, weil es eine wunderbare Möglichkeit zur Gesunderhaltung des Körpers und zur allgemeinen Entspannung von Körper und Geist bietet.
"Atemübungen optimieren die kindliche Gehirnentwicklung, verbessern die Aufmerksamkeit und reduzieren die Wirkung von Stress" (Daniel Goleman)

Inhalte:
Informationen zum Thema Atmung
Atemübungen im Sitzen in Kombination mit Tönen
Atem- und Bewegungsflow unterstützt mit Klang

Ziel:
Praktische Anwendungsmöglichkeiten in der Arbeit mit Kindern kennenlernen.

Methoden:
Theoretischer  Input
Selbsterfahrung

Die Gemeinde Lendorf im Bezirk Spittal an der Drau hat eine ganze besondere Blume zu bieten: Die gelbe Alpenrose, die im Wald etwa zur Zeit unseres Besuches blüht. Dieses Juwel werden wir uns näher ansehen, aber auch alle anderen Pflanzen, die am Wegesrand wachsen. Unter ihnen befinden sich viele Heilerinnen und auch einige hilfreiche und wohlschmeckende Lebensmittel. Wir erfahren spannende Details, Geschichten der Pflanzen und werden auch das eine oder andere Experiment mit den Pflanzen wagen. Einigen Pflanzen werden wir uns kulinarisch nähern, um diese zu verkosten, denn Pflanzen schmecken nach mehr, als nur nach "grün", es gibt zB auch einige scharfe oder würzige Exemplare, die wir sehr gut in unsere Küche integrieren können, sei es als Salat oder Suppeneinlage, als Fülle oder auch als Würze.
Die Heilkraft soll natürlich auch nicht zu kurz kommen – viele Pflanzen helfen uns mit ihrer Vielfalt an Inhaltstoffen – so hat zB die Schafgarbe über 30 verschiedene Mineralstoffe, von den übrigen Stoffen noch gar nicht zu sprechen. Ein Skriptum wird Ihnen nach der Veranstaltung per E-Mail zugesandt.

Inhalte:
Pflanzenkunde
Heimische Kräuter

Ziele:
Die Natur nutzen und besser kennenlernen.
Wissen hinsichtlich Pflanzenkunde und Artenkenntnis erweitern.

Methoden:
Kurzvortrag
Praktisches Arbeiten

Dr. Edward Bach hat im letzten Jahrhundert die nach ihm benannten Bachblüten "ins Leben gerufen". Es gibt insgesamt 38 Bachblüten. Im Seminar stehen die positiven Botschaften, das Verstehen und Unterscheiden der einzelnen Blütenbilder sowie die Philosophie und Menschenkunde von Dr. Edward Bach im Vordergrund. 
Es werden alle 38 Bachblüten vorgestellt. Die zugeordneten "Seelenzustände" zu den Bachblüten werden vom Vortragenden schauspielerisch dargestellt, sodass es für die Teilnehmer/innen ganz leicht nachvollziehbar ist, wie sich diese bei Menschen zeigen. Das Erkennen eines solchen ist schon der erste Schritt, um diesen möglicherweise zu verändern. Nach der Präsentation der Bachblüten wird noch die Anwendung der Bachblüten erklärt. Ein Skriptum wird Ihnen nach der Veranstaltung per E-Mail zugesandt.

Inhalt:
Bachblütenkunde

Ziel:
Bachblüten erkennen.

Methoden:
Vortrag
Praktisches Arbeiten

Faszien, das sogenannte kollagene Bindegewebe, ist Gewebe, welches Muskeln, Sehnen, Knochen, Nerven, Gefäße, Organe usw. umhüllt und in sich vernetzt ist, wie ein innerer Ganzkörperanzug. Krümmt man auch nur den kleinen Finger, reagiert dennoch das gesamte System. Viele (Sport)Verletzungen sind nicht muskulär bedingt, sondern faszial. Auch Rückenschmerzen kommen häufig von "Verklebungen" bzw. "Verfilzungen" der Faszien. Die gute Nachricht: Faszien sind trainierbar!
Unser Fasziengewebe muss Unglaubliches leisten und wird leider oft stiefmütterlich behandelt. Auch werden Faszien oft nur mit der Faszienrolle in Verbindung gebracht. In diesem Workshop lernen wir nicht nur die richtige Roll-Technik, sondern auch weitere Möglichkeiten, wie wir Faszien geschmeidig und somit leistungsfähig halten können.

Inhalte:
Theoretische Grundlagen der Faszien
Faszientraining mit und ohne Rolle

Ziele:
Flexibilität und Beweglichkeit verbessern.
Bewusstsein schaffen.

Methoden:
Theoretischer Input
Praktische Umsetzung

"Ein schöner Rücken kann auch entzücken" – dasselbe gilt für einen gesunden, schmerzfreien Rücken. In diesem Seminar bekommen Sie einen Einblick in die anatomischen Grundlagen, wir sprechen über rückengerechtes Alltagsverhalten, über Dos & Don'ts und welche Möglichkeiten Sie haben, den Rücken optimal zu unterstützen. Ein "starker Rücken" sieht nicht nur gut aus, sondern wirkt wie ein Panzer, der schützt, für eine bessere Haltung sorgt sowie die empfindlichen Bandscheiben entlastet.

Inhalte:
Theoretische Grundlagen
Richtiges Heben, Tragen, Sitzen und Stehen
Alltagstaugliche Übungsreihen 
Rückenschule
"Erste Hilfe" bei Bandscheibenvorfall, Hexenschuss & Co

Ziele:
Bewusstsein für eine gesunde Wirbelsäule schaffen.
Verspannungen lösen.
Haltung und Beweglichkeit verbessern.
Rückenfreundliches Alltagsverhalten kennenlernen.

Methoden:
Vortrag
Praktische Übungen

Frühkindliche Bewegungsmuster bzw. frühkindliche Reflexe/Reaktionen sind genetisch vorprogrammierte Entwicklungshelfer, die unser Überleben sichern und weitergehende, nützliche Anpassungsreaktionen vorbereiten (zB Halte- und Stellreaktionen). Sie beginnen sich bereits im Mutterleib zu entwickeln. Ausgelöst werden diese automatischen Bewegungen durch unsere Sinne, gelenkt werden sie vom Hirnstamm. Jedes dieser Bewegungsmuster erfüllt eine bestimmte und sehr wichtige Aufgabe in der Bewegungsentwicklung. Für die Entwicklung sind sie gut und notwendig, später sollten sie jedoch in den Körper "integriert" oder ganz verschwunden sein. 

Inhalte:
Theoretische Grundlagen der wichtigsten frühkindlichen Reflexe und Reaktionen
Moro Reflex, ATNR, STNR, FLR, TLR
Erkennungsmerkmale 
Basismotorische Übungen und Spiele

Ziele:
Frühkindliche Bewegungsmuster erkennen.
Übungen und Bewegungsspiele erfahren.

Methoden:
Vortrag
Praktische Übungen
Selbsterfahrung

Der Dialog ist eine der wichtigsten Säulen von Beziehungen. Durch Worte kommen Menschen mit ihrer Gesellschaft und ihrer Kultur in Kontakt. Deshalb ist es entscheidend, zu wissen, wie ein gutes Gespräch geführt wird. Fähigkeiten und Fertigkeiten zur erfolgreichen Gesprächsführung können mit geeigneten Techniken und Praktiken verbessert und erlernt werden.
Für ein gutes Gespräch ist es am wichtigsten, eine offene Haltung gegenüber dem anderen einzunehmen. Von jedem können wir lernen und mit fast jedem können wir einen angenehmen Austausch haben. Jedenfalls gibt es Methoden und Techniken, die dazu beitragen, den Dialog noch erfolgreicher zu gestalten.

Inhalte:
Grundlagen der Gesprächsführung
Erfolgreiche Gesprächsführung: Aufbau, Methoden und Techniken

Ziele:
Selbstsicherheit und Reflexionsfähigkeit stärken.
Methoden zur Gesprächsführung kennenlernen. 

Methoden:
Theoretischer Input
Übungssequenzen in Kleingruppen
Erfahrungsaustausch
Reflexion

Eine erfolgreiche, partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen Pädagogen/innen von elementaren Bildungseinrichtungen und Obsorgeberechtigten entscheidet sich oft schon beim ersten Kontakt. In diesem sensiblen Arbeitsbereich eines/r Pädagogen/in kann es zu vielen Missverständnissen und Verzerrungen kommen. Dabei spielt eine gelingende Kommunikation eine wesentliche Rolle, um dieses Miteinander positiv zu gestalten. Im Seminar wollen wir uns mit der Beziehungsdynamik, den verschiedenen Elterntypen, Instrumenten der Gesprächsführung als auch damit befassen, wenn Konflikte Überhand nehmen und welche Möglichkeiten Pädagogen/innen dann zur Verfügung stehen.

Inhalte:
Elternarbeit vs. "Elternpartnerschaftliche Zusammenarbeit"
Beziehungsverzerrungen
Nähe und Distanz 
Instrumente der positiven Gesprächsführung

Ziele:
Handlungskompetenz in der Bildungspartnerschaft erweitern.
Konfliktgespräche vorbereiten und durchführen.

Methoden:
Impulsreferat
Einzel-, und Gruppenübungen
Fallbeispiele

Um bedürfnis- und situationsorientiert im pädagogischen Alltag handeln zu können, braucht es gewisse Voraussetzungen. Einerseits sind dies inspirierende und ansprechende Bildungsräume sowie eine Alltagsstruktur, die es dem Kind erlaubt, als Ko-Konstrukteur und motiviertes lernwilliges Wesen in eine Bildungswelt eintauchen zu dürfen. Andererseits sind dies die innere pädagogische Haltung gegenüber dem Kind sowie gegenüber dem Bildungsauftrag. Angeregt und aufgebaut wird solch ein Prozess eines Perspektivenwechsels durch wahrnehmendes Beobachten.

Inhalte:
Prinzipien bezogen auf den BildungsRahmenPlan
Werte hinsichtlich des Werteleitfadens
Bildungsräume für Ein- bis Sechsjährige

Ziele:
Den eigenen pädagogischen Alltag reflektieren.
Perspektivenwechsel der inneren Haltung erleben.

Methoden:
Theoretische Inhalte
Praktische Impulse

Die eigene Offenheit, Herzlichkeit und Ehrlichkeit des/der Pädagogen/in eröffnen den Kindern und deren Bezugspersonen die Möglichkeit sich einzulassen, sich angenommen und sicher zu fühlen. Jedes Kind zeigt den Wunsch, sich zu spiegeln, erkannt zu werden, Ähnlichkeiten herzustellen und verstanden zu werden.
Daher braucht es immer ein "lebendes" Gegenüber, um sich selbst und den anderen zu erfassen, alleine ist diese Erfahrung nicht schaffbar.
Als Gestaltungselemente werden die Zuwendung der pädagogischen Fachkräfte, deren fachliche Kompetenz sowie deren pädagogische Verantwortung gesehen.
Die Sicht, dass die Person selbst das stärkste Medium für die Motivation ist, sowie ihre persönliche Art und die Interaktion mit den Kindern ausschlaggebend für den Erfolg sind, wird fachlich reflektiert und soll zum aktiven Wirken in der "pädagogischen Bildung mit Herz" werden.

Inhalte:
Pädagogische Haltung
Humanistisches Menschenbild
"Alles beginnt bei mir"
Innere Stellungnahme

Ziele:
Die eigene Rolle als Pädagoge/in aus unterschiedlichen Perspektiven betrachten.
"Neuland zu betreten" als Chance wahrnehmen.

Methoden:
Theoretischer und kreativer Input
Gruppenarbeit
Erfahrungsaustausch

Aus einer Schatzkiste holen wir Pinsel und Farben und gestalten gemeinsam mit Freude, Leichtigkeit und Kreativität bunte und ansprechende Bilder nach der Happy Painting Methode nach Clarissa Hagenmeyer®. Unsere Werkzeuge sind Papier, Bleistift, Aquarellfarben, Fineliner und Buntstifte. Ob mit oder ohne Vorlage und Vorkenntnissen wird deine Kreativität gefördert und du gestaltest deine persönlichen Aquarellkunstwerke – denn, jeder kann malen! Du auch!
Du hast die Möglichkeit, deinen Gedanken und deiner Sprache einen Ausdruck zu verleihen und kannst dich im kreativen Tun verwirklichen. In dem Kurs weckst du deine persönliche Kreativität, lädst die Leichtigkeit ein, mit Pinsel und Stiften über das Papier zu tanzen und kommst mit deinem inneren Kritiker freundschaftlich in Kontakt.

Inhalt:
Aquarellmalen nach der Happy Painting Methode

Ziele:
Kreativität fördern.
Eine Auszeit aus dem Alltag nehmen.
Wohlwollendes und achtsames Miteinander erfahren.

Methode:
Angeleitetes Aquarellmalen

Jeder Mensch entwickelt im Laufe des Lebens eine eigene Wertehierarchie und ein Wertesystem. Werte geben Orientierung und sind Maßstab für unser Denken und Handeln. Mit ihnen definieren wir das tägliche Miteinander. Sie werden auf die unterschiedlichsten Lebensbereiche wie Familie, Arbeit, Freizeit übertragen und wirken auf unseren Alltag ein. Doch selten werden aktiv Möglichkeiten ergriffen, um über die eigenen Werte nachzudenken und deren Bedeutung und momentane Vorrangigkeit zu reflektieren.
Es erscheint sinnvoll und notwendig, in regelmäßigen Abständen, das eigene Wertesystem zu überprüfen, das eigene Wertehaus oder das einer Gruppe zu erstellen oder es zu erneuern, um die individuelle Haltung im Alltag einnehmen und vertreten zu können.

Inhalte:
Thema Werte und Einstellungen
Förderliche und hemmende Strategien
Wertehaus

Ziele:
Eigene Werte neu überdenken und sie als persönliches Wertehaus neu bzw. erneut definieren.
Mit dem eigenen Wertehaus das gemeinsame Miteinander ausrichten.

Methoden:
Vortrag
Einzel- und Gruppenarbeit
Selbstreflexion

Loslassen, was uns nicht glücklich macht – was so einfach klingt, ist in der Umsetzung oft gar nicht so leicht. Wie oft halten wir an Vergangenem fest, obwohl wir es nicht mehr ändern können, oder verharren in Situationen in der Arbeitswelt oder im privaten Umfeld, die uns gar nicht guttun? Das Ausharren in einer unguten Atmosphäre geht nicht spurlos an einem vorbei, leider ist das nicht positiv. Der Körper kann mit Unpässlichkeit oder Krankheit reagieren. Dabei ist Loslassen ein wichtiger Vorgang in Veränderungsprozessen.
An diesem Tag werden wir uns gemeinsam ansehen, was Loslassen so schwierig macht und verschiedene Methoden ausprobieren, um Belastendes zu verabschieden und wieder mehr Leichtigkeit und Lebensfreude in unserem Leben zu verspüren.

Inhalte:
Innere Antreiber und Glaubenssätze
Komfortzone und Selbstwirksamkeit
Unterschiedliche Methoden und Übungen

Ziele:
Belastende (Lebens)Muster erkennen und unterbrechen.
Mehr Leichtigkeit im Berufs- und Privatleben finden. 

Methoden:
Impulsvortrag
Praktische Übungen
Reflexion
Selbsterfahrung

Werte sind unsere tiefste innerste Überzeugung davon, was für unser Leben richtig und wichtig ist. Wer seine innersten Werte lebt, übernimmt Verantwortung für ein selbstbestimmtes Leben und leistet einen wichtigen Beitrag zur Burnoutprävention. Werte sind das, was wir leben und verkörpern, um am Ende unseres Lebens sagen zu können, dass wir ein erfülltes und zufriedenes Leben geführt haben.
Hast du dir schon einmal Gedanken darüber gemacht, wofür du in der Welt stehen möchtest? Was soll dein Leben ausmachen? Was könnte der Sinn deines Lebens sein? Diesen Fragen wollen wir gemeinsam auf den Grund gehen und uns so ein Stück besser kennenlernen.

Inhalte:
Werte als Wegweiser im privaten und beruflichen Alltag
Wertebildung in der Elementarpädagogik
Selbst-Wert und Wert-Schätzung

Ziele:
80 Grundwerte kennenlernen.
Wertehierarchie erstellen.
Möglichkeiten finden, die persönlichen Werte zu leben und zu bewahren.

Methoden:
Impulsvortrag
Praktische Übungen
Reflexion

Pädagogen/innen stehen im Spannungsfeld verschiedener Anspruchsgruppen und haben gegenüber Vorgesetzten, Mitarbeitern/innen und natürlich Eltern bzw. Erziehungsberechtigten immer wieder Argumentationsbedarf. Sie müssen ihre Kompetenzen und Expertisen überzeugend argumentieren, um Vorgaben, eigene Interessen und jene der ihnen Anvertrauten zu vertreten.

Inhalte:
Die Sprache des Überzeugens
Fragen, die überzeugen
Werkzeugkasten – wie Emotionen angesprochen werden

Ziele:
Die Psychologie des Überzeugens kennenlernen.
Eltern, Mitarbeiter/innen, Vorgesetzte überzeugen.
Eigene Stärken erkennen.
Selbstbewusstsein stärken.

Methoden:
Impulsvortrag
Best Practice-Beispiele
Praktische Übungen

Pädagogen/innen sind vielfältigen Einflüssen ausgesetzt, die Druck, Stress und negative Emotionen auslösen können. Vorgesetzte, Kollegen/innen und/oder Erziehungsberechtige können Belastungen hervorrufen, die zu bewältigen sind. Immer mehr Pädagogen/innen sind von Depressionen und Burnout betroffen. Hier gilt es rechtzeitig – und zwar schon bevor erste Anzeichen auftauchen – vorzusorgen. Die Lösung heißt "Resilienz".

Inhalte:
Muster und Prägungen
Denk- und Verhaltensmuster
Einflussmöglichkeiten von Mustern

Ziele:
Bedeutung der Muster kennenlernen.
Konkrete Instrumente zur Veränderung individueller Muster und Prägungen finden.
Persönlichen Nutzen erkennen.

Methoden:
Impulsvortrag
Best Practice-Beispiele
Praktische Übungen

Teams unterschiedlicher Altersgruppen stellen uns vor spannende, aber nicht immer reibungslose Aufgaben. Verschiedene Arbeits-Generationen mit unterschiedlichen Ausbildungen und Erfahrungen, abweichenden Verträgen und teilweise sehr unterschiedlichen Wertvorstellungen bergen viel Konfliktpotenzial. Jede dieser Gruppen ist geprägt von ihren technologischen Möglichkeiten, ihren gesellschaftlichen Normvorstellungen und ihren positiven sowie negativen Erfahrungen mit der Generation über ihnen. Diese Vielfalt lässt sich produktiv nutzen. Dabei kann es hilfreich sein, sich selber kritisch einzuordnen, Erfahrungen zu reflektieren und sich mit den eigenen Einstellungen auseinanderzusetzen.

Inhalte:
Unterschiedliche Entwicklungen und Perspektiven im Generationenmanagement
Kritische Reflexion der eigenen Erfahrungen, Einstellungen und Werte
Konflikt- und Kooperationspotenzial

Ziele:
Wahrnehmung über die Möglichkeiten und den Nutzen der Generationenbetrachtung schärfen.
Konflikt- und Wertesysteme reflektieren.
Lösungs- und Kommunikationswege betrachten.

Methoden:
Theoretische Einführung und Grundlagenwissen
Fallbeispiele
Praktische Impulse
Selbstreflexion 
Diskussion

Sowohl privat – als auch beruflich – ergeben sich durchaus Momente, wo man mit aggressiven Verhaltensweisen, grenzüberschreitenden Situationen und angespannten Gesprächsverhältnissen konfrontiert ist. Unser Gegenüber zeigt sich dann in einem Stadium erhöhter Erregbarkeit, emotionaler Anspannung o.ä., möglichweise, weil er oder sie sich in außergewöhnlichen oder belastenden Umständen erlebt ("innere Not"). Im Rahmen der psychologischen Deeskalation werden Wissen und Techniken vermittelt, mit deren Hilfe Eskalationen in der Interaktion zwischen zwei oder mehreren Menschen frühzeitig erkannt und somit durchbrochen werden können.

Inhalte:
Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Eskalationsphasen
Denk-, Wahrnehmungs- und Verhaltensmuster

Ziele:
Mögliche Eskalationen frühzeitig erkennen und durchbrechen.
Konfliktsituationen wahrnehmen, erkennen und frühzeitig entgegenwirken.
Konfliktgespräche steuern.
Psychologische Techniken für unterschiedliche Deeskalationsphasen kennenlernen.
Mit Beleidigungen und verbalen Angriffen gezielter umgehen lernen.

Methoden:
Theoretische Grundlagen und Modelle
Fallbeispiele und Rollenspiele
Praktische Tipps und Impulse
Transfer in den Alltag
Selbstreflexion und gegenseitiger Austausch

Im beruflichen Alltag ergeben sich auch nach längerer Praxiserfahrung immer wieder Fragen, schwierige Situationen und Aufgaben, die nicht einfach zu beantworten oder zu bewältigen sind. Spontan und ohne lange überlegen zu können, muss man reagieren, sich entsprechend (pädagogisch) verhalten oder entscheiden, wie es weiter geht bzw. welche Lösung in dieser Lage wohl die beste ist. Guter Rat wäre in jedem Fall nötig, aber nicht immer steht jemand mit einem hilfreichen Tipp zur Seite.
In der gemeinsamen Seminarzeit werden in der Gruppe unterschiedliche Fragen und Problemstellungen gesammelt, für deren Bearbeitung das Wissen und die Erfahrungswerte von Kolleginnen und Kollegen nützlich und unterstützend sein können. Der Bandbreite der möglichen Themen ist dabei keine Grenze gesetzt. Von Problemen wie zum Beispiel "Was mache ich, wenn ... ein Kind meiner Gruppe nicht und nichts essen mag?" über Fragen wie "Was mache ich, wenn ... mir ein heikles Elterngespräch bevorsteht?" oder "Für wie viele Kinder kann ich im Garten die Aufsichtspflicht übernehmen?" bis zur Überlegung "Was mache ich, wenn ... ein Kind aggressives und auffälliges Verhalten zeigt?"  sind alle Themen- und Problembereiche des Berufsalltages möglich.

Inhalt:
Von der Ideenbörse bis hin zur kollegialen Beratung

Ziel:
Berufliche Handlungskompetenz durch verschiedene Methoden kollegialer Unterstützung erweitern.

Methoden:
Theorieinput
Gruppenarbeit
Reflexion 

Elterngespräche sind ein zentraler und wichtiger Bestandteil der pädagogischen Arbeit. Pädagogen/innen sehen sich häufig mit folgenden Fragen konfrontiert:
Wie spreche ich Themen an, die mir unangenehm sind?
Wie gehe ich mit starken Emotionen oder gar Beschuldigungen um?
Wie baue ich Barrieren in Gesprächen ab?
Welche Rolle darf oder muss ich als Pädagoge/in in einem Elterngespräch einnehmen?
In diesem Seminar nehmen wir herausfordernde Gesprächssituationen aus der pädagogischen Praxis unter die Lupe. Wir gehen Motiven für unterschiedliches Verhalten im Gespräch auf den Grund und auf die Wirksamkeit einer guten Vorbereitung ein. Der Schwerpunkt liegt dabei auf einer dialogischen und lösungsorientierten Gesprächsführung.

Inhalte:
Kommunikationsprozesse – auch bei unterschiedlichen Interessenslagen – erfolgreich gestalten
Giraffensprache – gewaltfrei kommunizieren nach M.B. Rosenberg
Aktiv zuhören als Chance für echten Austausch
Mit Fragen Gespräche gezielt leiten
Feedback-Regeln, Umgang mit kritischem Feedback und Vorwürfen
Gemeinsam mit den Eltern Lösungsmöglichkeiten entwickeln
Gesprächsvorbereitung

Ziele:
Kommunikationskompetenzen steigern.
Sicherheit in Elterngesprächen gewinnen.

Methoden:
Theoretische Grundlagen
Einzel- und Gruppenarbeit
Reflexion

Die Arbeitswelt ist heutzutage geprägt von "immer mehr in der gleichen Zeit", "die gleiche Leistung mit weniger Mitarbeitern/innen" usw., dies kann zu einem Gefühl der Überforderung führen. Das Burn-out-Syndrom, als Mode-Diagnose bzw. Mode-Erkrankung, abzuwerten, ist zu einer verbreiteten Verniedlichungsstrategie geworden. Egal welchen Namen dieses Syndrom erhält, es ändert nichts daran, dass bei Menschen immer häufiger emotionale Erschöpfung, reduzierte Leistungsfähigkeit und Persönlichkeitsveränderungen als Symptome in einem Komplex oder Verband auftreten. Wir beantworten folgende Fragen: Welche Haltung nehme ich in Krisensituationen ein? Wie erkenne ich ein reduziertes Lebensfeuer? Wie kommuniziere ich in fremdbestimmten Situationen? Wie kann ich mich selbst durch mentales Training stärken?

Inhalte:
Krisensituationen 
Reframing von Krisen- und Stresssituationen
Analyse und Regulation von belastenden Situationen
Mehr Lebensfeuer statt Burn-out

Ziele:
Überforderung erkennen und stoppen.
Selbstakzeptanz und Selbstvertrauen stärken.
Gefühle benennen, skalieren und deren Botschaft erkennen.
In fremdbestimmten Situationen selbstbestimmt handeln.

Methoden:
Impulsreferat
Gruppenübungen
Videobeiträge
Diskussionen im Plenum
Reflexion

Allen Anforderungen des Lebens "perfekt" gerecht werden zu wollen, ist höchst ungesund.
Vor allem dann, wenn unsere Erwartungen an uns selbst extrem hoch sind. Wir wollen gute Arbeit leisten, wir brauchen Lob und Anerkennung resultierend aus der Leistung, die wir erbracht haben. Dennoch kann es passieren, dass wir zwischen unseren Lebens- und Aufgabenfeldern aufgerieben werden, weil wir das Gefühl haben, keinem dieser Bereiche mehr gerecht werden zu können.
Wie kann es gelingen, auch mit hohen Ansprüchen an uns selbst, ein selbstbestimmtes, glückliches Leben zu führen – ohne in die Überforderungsfalle zu tappen?

Inhalte:
Eigenwahrnehmung
Perspektivenwechsel – perfekt sein "wollen" vs. perfekt sein "müssen"
Fallen erkennen

Ziel:
Sich eine optimistische und gelassene Grundeinstellung aneignen.

Methoden:
Vortrag
Übungen
Erfahrungsaustausch

Die kleine Angie beißt andere Kinder. Thomas zeigt autistische Züge. Die Mutter von Janine meint: "Sie ist doch eh immer brav!" Jakobs Vater sagt: "Das Lispeln wächst sich schon noch aus." Der Urlaub wird nicht bewilligt, obwohl der/die Kollege/in viel später angesucht hat. Und dann kommt auch noch der/die Neue wiederholt zu spät.
Empathie allein ist auch keine Lösung. Wie kann ein einfühlsames Miteinander gelingen, wenn klare und aufrichtige Rückmeldungen notwendig sind? Wie können irritierende und/oder verletzende Rückmeldungen in Konfliktgespräche behandelt und gemeinsam passende Lösungen gefunden werden.

Inhalte:
Feedbackgespräche und Annahme von Feedback
"Scary Honesty" – Aufrichtigkeit
Kriterien für konstruktive Lösungen – konkrete "smarte" Bitten
Konstruktiver Umgang mit Widerstand – Notfallempathie als Deeskalationsmethode

Ziele:
Praktisch anwendbares Wissen über Feedback, Konfliktursachen und Eskalation von Konflikten erwerben.
Die positive Wirkung von gelungener Aufrichtigkeit auf Beziehungen erleben.
"Schwierige Menschen" und herausfordernde Situationen als Aufforderungen an uns selbst erkennen.

Methoden:
Theorieinputs
Einzel- und Gruppenübungen
Rollenspiele

In der Gesellschaft sind wir von Rollenerwartungen umgeben – unseren eigenen und denen anderer Menschen. Im schlimmsten Fall mischen sie sich unbewusst in unsere Handlungen, werden zu festgefahrenen Zuschreibungen oder äußern sich in Schuldzuweisungen. Im besten Fall erkennen wir sie als Schubladen und begegnen den dahinter liegenden Werten und Bedürfnissen mit Klarheit, Verständnis und konstruktiven Lösungsansätzen.
Im Seminar wollen wir ua. den folgenden Fragen Raum geben und gemeinsam mit Hilfe der Methoden der "Angewandten Gewaltfreien Kommunikation" Antworten finden: Was bedeutet das Etikett "Pädagoge/in", "Tagesmutter/-vater", oder "Leiter/in" für mich selbst? Welche Rollenvorstellungen, Selbstanforderungen und Glaubenssätze hege ich von mir, vor allem in "brenzligen Situationen"? Welches Denken und welche Haltung möchte ich pflegen? Was sind die Erwartungen, die ich an Kollegen/innen/Leiter/innen bezogen auf Zusammenarbeit habe? Welche Bedürfnisse stecken hinter meinen Erwartungen? Was sind die Erwartungen anderer Personen (meist der Obsorgeberechtigten) an mich als Pädagoge/in? 

Inhalte:
Selbstwert, Selbstschutz und kongruente Kommunikation
Konstruktiver Umgang mit Worten wie "sollen" und "müssen"
Unterschiedliche Arten von Rollen-Erwartungen

Ziele:
Achtsame Haltung im Umgang mit Erwartungen entwickeln.
Werte und Bedürfnisse hinter Erwartungen bei mir selbst und anderen wahrnehmen.

Methoden:
Theorieinputs
Gruppenübungen
Rollenspiele

Eine professionelle, pädagogische Haltung im Kindergarten ist mehr als eine Einstellung und kann nicht verordnet werden. Sie basiert auf Freiwilligkeit, da es vielmehr um Vorstellungen und Ziele geht, die mit Erfahrungswissen eng verwoben sind. Im täglichen Miteinander – Elementarpädagoge/in und Kind(er) – repräsentiert sich unsere Haltung permanent und wird in den einzelnen Interaktionen erlebbar. Sich mit pädagogischer Haltung auseinanderzusetzen bedeutet, sich darüber bewusst zu sein, dass die spontane Erstreaktion in Interaktionen mit dem Kind/den Kindern kaum gesteuert werden kann; doch die Zweitreaktion ist jene, die jede/r von uns gezielt beeinflussen kann.
Eine selbstbewusste, professionelle Haltung auf dialogischer Ebene braucht Reflexionsfähigkeit, Wahrnehmungskompetenzen, Empathiefähigkeit, Authentizität und Offenheit. Das Bild vom Kind, wie es in den pädagogischen Grundlagendokumenten definiert ist, zeigt uns, dass auch wir Elementarpädagogen/innen mental beweglich bleiben müssen, um eine professionelle Haltung zu entwickeln.

Inhalte:
Professionelle, pädagogische Haltung
Das Bild vom Kind und das Rollenverständnis des/der Pädagogen/in
Grundlagen dialogischer Haltung

Ziele:
Theoretische Inhalte in die eigene pädagogische Haltung integrieren.
Selbstkompetenzen und professionellen Umgang aktivieren.
Eigene Wahrnehmung- und Beobachtungsfähigkeit schärfen.

Methoden:
Theoretischer Input
Gruppenarbeit
Diskussion

Haltung ist ein Begriff, unter dem sehr Unterschiedliches verstanden wird. In diesem Seminar ist mit Haltung weit mehr als unsere bewussten Einstellungen gemeint. Es sind Werte, biografisch geprägte Handlungsweisen, Aspekte der Persönlichkeit, Vorstellungen, wie zB über den Menschen und über die Kindheit, Orientierungen im Hinblick auf Bildung und Erziehung und noch vieles mehr. All diese bewussten und unbewussten Aspekte sind Teil der eigenen Haltung, die darüber bestimmt, was wir in einer Situation wahrnehmen und wie wir unser Handeln gestalten. Pädagogische Haltung ist weder etwas, das sich einfach lernen lässt, noch ist sie unabhängig von persönlichen Werten und Lebenserfahrungen. Trotzdem ist es für professionelles Handeln unerlässlich, eine entsprechende elementarpädagogische Haltung zu entwickeln, die nicht einfach beliebig gestaltbar ist.
Was macht eine professionelle, elementarpädagogische Haltung nach heutigem Verständnis aus? Wie kann die eigene Haltung überhaupt reflektiert und weiterentwickelt werden? Und warum handeln wir nicht immer so, wie es unseren Vorstellungen und Werten eigentlich entsprechen würde? Diese und andere Fragen sollen in diesem Seminar bearbeitet werden. Dies erfolgt einerseits in der gemeinsamen Auseinandersetzung mit professioneller, elementarpädagogischer Haltung und andererseits in der Beschäftigung mit der eigenen Haltung.

Inhalte:
Haltung und Einstellungen
Professionelle, elementarpädagogische Haltung

Ziele:
Zentrale Bereiche einer professionellen, elementarpädagogischen Haltung kennenlernen.
Sich mit professioneller Haltung und ihrer Bedeutung auseinandersetzen.

Methoden:
Theoretische Inputs
Übungen
Reflexion

Ärger ist kein von Natur aus im Menschen angelegter Wesenszug. Aber warum ärgert sich dann fast jeder?
Die meisten von uns sind fest davon überzeugt, dass Ärger von außen kommt, deshalb glauben wir auch, dass Ärger nicht zu vermeiden ist. Überwiegend stellt sich Ärger als Folge einer unberechtigten Erwartungshaltung ein. Wenn Sie sich für eine neue Lebenseinstellung öffnen, wird sich Ihr Leben von allein verändern. Wir können uns über jeden geringsten Anlass ärgern – wir können es aber auch bleiben lassen. Es ist unsere ganz persönliche Entscheidung.
Der Einzige auf der Welt, der Sie ärgern kann, sind Sie selbst.

Inhalte:
Das Gefühl des Ärgers
Auswirkungen des Ärgers auf unsere Gesundheit
Das Problem – ein Lernprozess
Einstellung – nur ich habe die Macht über mich
Schritte zur Problemlösung
Der Ärger-Schlüssel

Ziele:
Erkenntnisse über sich selbst gewinnen.
Das Wesen des Ärgers erkennen.
Neue Möglichkeiten für ein "glückliches" Leben entdecken.

Methoden:
Impulsvortrag
Praktische Übungen
Kleingruppenarbeit

Was hat Haltung mit meinem Halt in mir selbst zu tun? Wie kann ich den Halt in mir stärken und wie finde ich meinen Anker auch in stürmischen Zeiten? Warum sind Selbstfürsorge und Selbstreflexion gerade im elementarpädagogischen Arbeitsfeld unabdingbar?
Wir alle sind um Achtsamkeit bestrebt, im Idealfall auch uns selbst gegenüber. Doch im Getriebe des Alltags werden täglich wiederkehrende Handlungen oft zu mechanischen Routinen. Gleichzeitig müssen wir beständig auf neue Inputs reagieren und geraten häufig in einen Zustand permanenter Dauerbereitschaft. Wir verlieren den Kontakt zu uns selbst und in der Folge gerät auch das Gegenüber aus unserem Blick! Ein Gespür für uns selbst ist die Basis, um diese Verbindung wiederherzustellen.
Wer bin ich, wofür stehe ich und was ist mir wichtig? Wo ist meine Grenze und wie kann ich diese erkennen? Was verstehen wir unter dem Begriff Anker? Wie kann ich auch in stürmischen Zeiten für mich Sorge tragen? Woher nehme ich Zeit und Raum dafür und wie geht das im Hier und Jetzt?

Inhalte:
Eigene Grundkompetenzen
Ist-Zustandsbeschreibung – ein wirksames Instrument
Wohlwollende und freundliche Sicht sich selbst gegenüber 
Ein Gespür für sich selbst 

Ziele:
Raum und Zeit zum Innehalten ermöglichen.
Stellenwert von Präsenz und Selbstwahrnehmung als Ressource schätzen lernen.

Methoden:
Impulsvortrag
Achtsamkeitsübungen
Kleingruppenarbeit
Selbsterfahrung

Was können humorvolle Interventionen bewirken und wo, wie und wann kann man diese einsetzen? Genau das werden Sie in diesem Seminar selbst erleben und ausprobieren.
Ein befreiendes Lachen ist gesellschaftsfähig und zeigt, dass wirkungsvolles Arbeiten auch kurzweilig sein kann. Je mehr wir in der Gemeinschaft lachen, desto intensiver werden die sozialen Beziehungen in der Gruppe. In der Gruppe lachen wir übrigens dreißigmal häufiger als allein. Und mehr noch, das Lachen kann nachweislich gesund halten. Es gibt eine direkte positive Wirkung auf unser Immunsystem, Stresshormone werden abgebaut und Glückshormone, wie Endorphine, produziert.

Inhalte:
Humor und Herausforderung
Denk- und Gefühlsblockaden
Effizienz bei der Arbeit

Ziele:
Kreativität steigern.
Humorvolle Gesprächsführung anwenden.
Sich selber nicht so wichtig nehmen und über sich lachen.

Methoden:
Impulsreferat
Gruppenarbeit
Fallbeispiele

Viele Menschen leiden heute an Überforderung. Berufliche und private Anforderungen sind oft sehr hoch und um hier ein gutes Gleichgewicht zu finden, ist es wichtig, schon präventiv Stressoren zu erkennen und die eigene Resilienz zu nutzen.
Gerade an Pädagogen/innen werden von verschiedensten Seiten (Eltern, Vorgesetzten, Kollegen/innen) oft unterschiedliche Anforderungen gestellt, die es im Arbeitsalltag zu bewältigen gilt. Durch das Wissen über die eigene Resilienz kann die Alltagsbewältigung besser gelingen.

Inhalte:
Eigene Grenzen und die der anderen 
Resilienz- und Schutzfaktoren in der Alltagspraxis
Förderliche Umgebungsbedingungen
Eigene Resilienz und Selbstfürsorge
Reflexion der eigenen Rolle im beruflichen Kontext

Ziel:
Ein Gleichgewicht zwischen betrieblichen Leistungsanforderungen und der eigenen Selbstfürsorge schaffen.

Methoden:
Vortrag
Erfahrungsaustausch
Praktisches Arbeiten

Die Fortbildung richtet sich an alle, deren Art zu sprechen eine Vorbildfunktion hat. Eine schöne und korrekte Aussprache der Pädagogen/innen ist die wichtigste Basis für Kinder zum Erlernen der Bildungssprache. Dies gilt noch vermehrt für Kinder, deren Erstsprache nicht Deutsch ist. Erwiesenermaßen ist der spätere Werdegang der Kinder eng mit ihrer sprachlichen Ausdrucksfähigkeit verbunden. In diesem Seminar wird die festgelegte Ausspracheregelung vermittelt, wie sie Berufssprecher/innen und Moderatoren/innen erlernen. Beim Sprechen überlegt man sich meist genau, was man sagt. Nur wenige Menschen aber achten darauf, wie sie sich anhören. Dieses Seminar soll den Raum und den Rahmen bieten, sich mit der eigenen Stimme und dem eigenen Sprechausdruck zu beschäftigen. Die Schönheit der deutschen Sprache soll wieder bewusst wahrgenommen werden.

Inhalte:
Allgemeine Informationen
Sprechtechnische Übungen zur Aussprache
Atmung und Stimmführung

Ziel:
Seinen eigenen Sprachausdruck kennenlernen.

Methoden:
Theorieinput
Übungen zu Atmung und Stimme
Artikulationsübungen
Sprechtechnische Übungen in Kleingruppen

Beim Essen das Handy auf lautlos schalten, in der Warteschlange an der Kasse Ruhe bewahren, nach einem Streit den ersten Schritt machen. Schwierig? Wir Erwachsene reden oft über Werte, statt sie vorzuleben.
Damit Werteerziehung nicht bei gut gemeinten Appellen stehen bleibt, muss sie Teil des Alltags werden – konkret, praktisch und lebensnah. In diesem kreativen, "bewegten" Workshop erarbeiten wir, was uns wichtig ist im Leben. Wir gestalten eine intensive Zeit zum Reflektieren, zum Motivation Tanken und Sammeln von Impulsen. Wir gehen der Frage nach, wie kann man Werte kindgerecht weitergeben?

Inhalte:
Dein Wertekalender
Körper- und Selbstbewusstseinsübungen
Tanz- und bewegungspädagogische Impulse
Vorurteilsbewusste Kinderliteratur, Lied- und Spruchgut

Ziele:
Übungen und Material zum Thema "Vorurteilsbewusste Bildung" kennenlernen.
"Weiße Felder" auf deiner Lebenskarte finden.

Methoden:
Theoretischer Input
Bewegungs- und Tanzimpulse
Selbstreflexion
Material-Präsentation zur "Vorurteilsbewussten Bildung"

Viele Menschen kennen die Aussage: "Ich bekomm´ gleich die Krise!" Diese ist manchmal recht schnell gesagt – aber was steckt dahinter? Viele Personen bringen mit dem Begriff Krise eine von ihnen erlebte Überforderung in Verbindung, die von ihnen häufig mit dem Wort Stress bezeichnet wird. Sieht man sich theoretische Konstrukte hinsichtlich des Begriffes Krise an, so wird man mit zahlreichen Arten von Krisen konfrontiert und folgende Fragen drängen sich förmlich auf: Kennen wir überhaupt alle Arten von Krisen? Sehen wir Krisen nur als Risiko und blenden eine mögliche Chance zur Veränderung aus? Wissen wir, wie mit eigenen Krisen umzugehen ist? Haben wir Ressourcen, um Krisen gut zu bewältigen? Im Kontext der gestellten Fragen fällt häufig der Begriff Resilienz. Tatsache ist, dass Resilienz als Grundelement für eine positive Bewältigung einer Krise zu betrachten ist.

Inhalte:
Theoretisches Hintergrundwissen zum Thema Krise
Arten von Krisen
Krisensymptome und Verlaufsformen
Resilienz und deren Bedeutung für eine Krisenbewältigung

Ziele:
Die Chance in der Krise erkennen.
Ressourcen sichtbar machen.
Handlungsmöglichkeiten erkunden. 

Methoden:
Kreative Flipcharts
Anregende Übungen
Kleingruppenarbeit

In einer Zeit, die stetig immer schneller wird, müssen wir noch mehr darauf achten, dass Kinder genügend Zeit für Übergänge haben und gutes Ankommen von uns ermöglicht bekommen. Übergänge benötigen nicht nur ausreichend Raum und Zeit, sondern sind auch aufgrund der jeweils individuellen Gestaltungsmöglichkeiten der Kinder differenziert zu betrachten. Zudem sind sie mit starken Gefühlen von Seiten der Kinder sowie deren Eltern bzw. Erziehungsberechtigten verbunden, die ausreichend Möglichkeiten zum Ausdruck und zur Bewältigung vorfinden sollten. Zahlreiche interdisziplinäre Untersuchungsergebnisse belegen den positiven Einfluss von gelingenden Transitionsprozessen für Kinder hinsichtlich ihres Entwicklungsverlaufes. Pädagogen/innen tragen, da sie Ko-Konstrukteure bei der Gestaltung von Übergangsverläufen der Kinder sind, diesbezüglich eine hohe Verantwortung. In diesen sensiblen Transitionsphasen sollten Kinder nicht nur dort abgeholt werden, wo sie momentan in ihrem Entwicklungsverlauf stehen, sondern ihnen auch ausreichend Möglichkeiten angeboten werden, die von ihnen während der Übergänge gemachten Erfahrungen adäquat aufzugreifen und individuell zu bearbeiten.  Um Kinder sanft und behutsam durch Zeiten des Umbruchs und der Veränderung begleiten zu können, sollten Pädagogen/innen vor dem Hintergrund der Theorien zur Transition ein für jedes Kind angepasstes Konzept gestalten.

Inhalte:
Theoretisches Hintergrundwissen hinsichtlich Transitionen
Individualität vs. Kollektivität
Von Samthandschuhen, Weichspülern und Regelwerken

Ziele:
Bisherige Gestaltung von Übergängen beleuchten.
Veränderungsmöglichkeiten besprechen.

Methoden:
Kreative Flipcharts
Anregende Übungen
Kleingruppenarbeit

Die Digitalisierung hält weitgehend Einzug in den Berufsalltag – von Kinderlisten über Kassabuch bis hin zu Wochenplanungen, Schwerpunktplanungen, Bildungs- und Lerngeschichten. Dies sind nur einige Beispiele von Tätigkeiten, mit denen Pädagogen/innen konfrontiert sein können. Umso wichtiger ist es, dass man vertraut wird mit den verschiedensten Programmen am PC und/oder Laptop. Diese Fortbildung soll dazu dienen, dass Pädagogen/innen wertvolle Tipps für die digitalisierte Arbeit mitnehmen können.

Inhalte:
Excel: einfache Formeln (Alter des Kindes ausrechnen, Datum, Summe, Mittelwert, fortlaufende Nummerierung etc.), Spalten uvm.
Word: Tabellen, Diagramme, Grafiken/ClipArt einfügen und bearbeiten, Kopf- und Fußzeile uvm.
Bildbearbeitungsprogramme (Gimp, Irfanview): Hintergrund eines Bildes transparent machen, Dateigröße eines Bildes verkleinern uvm.
Bei Interesse bestünde die Möglichkeit, auf das Schreiben von Infoblättern, Einladungen etc. auch einzugehen (Wie wirken Infoblätter interessanter?) 
Bearbeitung von Beispielen aus der Praxis der Teilnehmer/innen

Ziele:
Neue Formeln kennenlernen.
Medienkompetenz erweitern.

Methoden:
Theoretischer Input
Übungen
Praktische Beispiele

Die Königsdisziplin der Kinder ist "das Spiel". Kinder benötigen eine altersadäquate Spielentwicklung, um überhaupt Sprache entwickeln zu können. Durch genaues Beobachten kann der/die Pädagoge/in schon im frühen Alter des Kindes erkennen, inwieweit seine Spielentwicklung und die Fähigkeit zum Aufbau von Beziehung vorangeschritten sind. Diese Fähigkeiten sind wichtig für die Sprachentwicklung und die Einschätzung eines Entwicklungsstandes. 
Wir schauen uns gemeinsam die Sprach- und Spielentwicklung und deren Zusammenhänge an, um Kinder individuell unterstützen zu können.

Inhalte:
Vorläuferfähigkeiten
Sprach- und Spielentwicklung

Ziele:
Hintergrundwissen und Anregungen für die Sprachentwicklung des Kindes erfahren.
Die Kinder bei der Sprache altersadäquat unterstützen.

Methoden:
Vortrag
Kleingruppenarbeit
Austausch

Rückmeldungen zu geben, will gelernt sein. Ob im Kollegium oder Kindern gegenüber, eine Rückmeldung zu geben kann zur Herausforderung werden – beruflich wie privat. Es fällt uns grundsätzlich leichter, eine positive Rückmeldung als eine negative zu geben. Sowohl konstruktive Kritik als auch echte Wertschätzung zu formulieren ist ein Lernprozess. Er erfordert einen Gefühls- und Bedürfniswortschatz und das Wissen darüber, wie gebe ich eine Rückmeldung, damit der Selbstwert und die Beziehungsebene wachsen können oder stabil bleiben.

Inhalte:
Rückmeldungen – sowohl positive als auch negative Rückmeldungen
Kommunikationsstile und -arten 
Gefühls- und Bedürfniswortschatz
Lob und Wertschätzung

Ziele:
Destruktive Kommunikationsmuster und die Wirkung von konstruktiver Rückmeldung erkennen.
Wertschätzende und spezifische Rückmeldungen geben und das Lernfeld Rückmeldung als Chance entfalten.

Methoden:
Vortrag
Einzel-, Gruppenarbeit

Soziale Kompetenzen sind nicht nur Kernkompetenzen in unserer Gesellschaft, sondern gehören zur Bewältigung unseres täglichen Lebens dazu. Auf welche Art und Weise wir das Leben bewältigen, welche inneren Einstellungen wir vertreten und wie wir in die Gesellschaft integriert sind, hängt in hohem Maße von den erworbenen Kompetenzen im Kleinkind- und Kindesalter ab. Daher müssen wir uns als Pädagogen/innen in der täglichen Arbeit folgende Frage stellen: "Wie kann ich das Kind so gut es geht auf seine Zukunft vorbereiten?" Hier fallen uns Begriffe wie interkulturelle Kompetenz, Kommunikation, Gefühlsarbeit und andere ein. Um vielfältige und neue Möglichkeiten kennen zu lernen, beschäftigen wir uns intensiv mit den verschiedensten Methoden der praktischen Umsetzung.

Inhalte:
Theorie der sozial-emotionalen Bildung
Beobachtung als wesentliches Element der pädagogischen Arbeit

Ziel:
Möglichkeiten zur Stärkung der sozialen Kompetenzen des Kindes aufzeigen.

Methoden:
Vortrag
Einzel- und Gruppenarbeit

Sprache ist der Schlüssel zur Welt – und das Buch der Weg zur Sprache. Heutzutage wachsen Kinder mit vielen verschiedenen digitalen Medien auf, die sie schon von klein auf benutzen können. Doch der Fortschritt in der Spracherziehung hängt nicht von der Menge der gesehenen Filme, sondern von der persönlichen Betroffenheit und der Beziehung zwischen Kind und dem Sprachvorbild ab. Somit ergibt es sich, dass beim Vorlesen beziehungsweise bei der Beschäftigung mit Bilderbüchern wesentlich mehr und intensivere Förderung im Bereich der Lese- und Schreibkompetenz erworben werden. Ebenso bietet das Bilderbuch einen lustvollen und anregenden Zugang im Bereich Literacy an und kann vielseitig zur Erweiterung der kindlichen Kompetenzen eingesetzt werden. Erleben Sie die vielfältigen Möglichkeiten und erstellen Sie Ihre eigenen Storybagkonzepte zur sofortigen Umsetzung in der Praxis!

Inhalte:
Theorie Sprachförderung und Literacy
Was ist Storybag?
Rahmenbedingungen, Varianten und Möglichkeiten der Arbeit mit dem Buch
Konzepterstellung für eigene Storybags
Vorlesen als wichtiger Bestandteil der Literacy

Ziel:
Eigene Storybags erstellen.

Methoden:
Vortrag
Kleingruppenarbeit
Video
Praktische Übungen

Kinder mit einer Autismus-Spektrum-Störung (ASS) sind meist eine große Herausforderung für den Alltag in Kinderbetreuungseinrichtungen. Aber was heißt ASS eigentlich? Wie vielfältig kann sich diese bemerkbar machen? Wie verändert kann die Wahrnehmung von Kindern mit ASS sein? Was sind die wichtigsten Dinge, auf die in der Arbeit mit Kindern mit Autismus-Spektrum-Störung geachtet werden sollte?
Diese und noch viele andere Fragen bearbeiten wir gemeinsam im Seminar.

Inhalte:
Grundlagen zum Thema Autismus-Spektrum-Störung
Hilfestellungen für die Arbeit mit Kindern mit ASS

Ziele:
Grundlagen und eine Erweiterung des Wissens über Autismus-Spektrum-Störung erfahren.
Möglichkeiten des Umgangs mit Kindern mit ASS kennenlernen.

Methoden:
Vortrag
Übungen
Gruppenarbeit
Erfahrungsaustausch

Online-Meetings bieten gegenüber Präsenzveranstaltungen den Vorteil, dass man von überall auf der Welt dabei sein kann. Einzige Voraussetzung ist ein Internetzugang und ein Computer bzw. ein Tablet oder Smartphone. So praktisch und zeitsparend die Online-Kommunikation ist, sie hat auch ihre Tücken. In diesem Seminar lernen Sie Techniken und Methoden kennen, um in einem Online-Meeting (zB Teambesprechung, Elterngespräch uvm.) zu überzeugen.
Sie lernen die technischen Voraussetzungen kennen, werden aber darüber hinaus auch mit einem "Best Practices" Wissen ausgestattet, um herausfordernde Situationen gut vorbereitet zu meistern. Wir blicken retrospektiv auf die eigenen Erfahrungen von Online Konferenzen. Aus den Erfahrungen in der Praxis wollen wir einen kontinuierlichen Lernprozess ableiten, um uns stetig weiterzuentwickeln.
Der erste Termin wird online durchgeführt, der zweite Termin findet in Präsenz statt.

Inhalte:
Onlinebesprechungen planen
Dauer von Onlinebesprechungen
Dos and Don´ts
Authentizität

Ziel:
Sicheren Umgang mit Onlinebesprechungen erlernen.

Methoden:
Vortrag
Einzel- und Gruppenarbeit
Feedback

Sie erhalten neue pädagogische Impulse zum Thema "Bewegungsförderung & Unfallprävention" im Alltag. Bewegungsförderung als wichtige Maßnahme in der Unfallprävention kann in der Planung und Umsetzung von Angeboten anhand "bewegter Bilderbücher" berücksichtigt werden.
Dadurch gelingt es, die Kinder in ihrer gesamten Persönlichkeit (Identitätsfindung, Risikokompetenz usw.) zu stärken.

Inhalte:
Zusammenhang zwischen Bewegungsförderung und Unfallprävention
Risikokompetenz und Psychomotorik
Thema "Bewegte Bilderbücher": Vorstellen des Projektes sowie der Planung, Gestaltung und Durchführung anhand von konkreten Bilderbuch-Beispielen
Bewegungseinheit anhand eines Bilderbuches
Praktische Ideen und Spiele für einen bewegten Alltag
Vorstellen der kostenlosen Präventionsangebote und -materialien zum Versicherungsschutz

Ziele:
Bewegungsförderung als wichtige Maßnahme in der Unfallprävention erkennen und im Kindergarten konkret umsetzen.
Pädagogische Impulse zum Thema "Bewegungsförderung und Unfallprävention" im Alltag einbauen.
Bilderbücher als "Bewegte Bilderbücher" mit den Kindern nachspielen.
Die Kinder dadurch in ihrer Persönlichkeit (wie etwa Identitätsfindung, Risikokompetenz bis hin zur Sprachbildung) stärken.
Die Leistungen und Angebote der AUVA kennenlernen.

Methoden:
Vortrag
Erfahrungsaustausch

Eine professionelle, pädagogische Haltung wird in der täglichen Arbeit in Kinderbildungseinrichtungen vorausgesetzt und vielfach gefordert. Der Begriff "pädagogische Haltung" beschreibt die innere Einstellung, die unser Denken und Handeln prägt. Ein professionelles, pädagogisches Handeln ist eine der wesentlichsten Aufgaben in der Elementarpädagogik und zeigt sich darin, wie in Alltagssituationen gehandelt wird, wie definierte Erziehungsziele verfolgt werden und wie es gelingt, die Entwicklung der Kinder bestmöglich zu unterstützen.
Pädagogische Professionalisierung ist ein berufsbegleitender Prozess, der mit der fachlichen Qualifizierung beginnt und die Persönlichkeit und die individuellen Fähigkeiten von Pädagogen/innen miteinschließt.
Das pädagogische Team nimmt dabei eine wichtige Rolle ein: Unterstützung der einzelnen Teammitglieder, gemeinsame Reflexion und Wissensaustausch.

Inhalte:
Zusammenhang zwischen professioneller Haltung und pädagogischer Qualität
Stärkung der eigenen professionellen Haltung 
Grundhaltungen nach C. Rogers
Meine persönlichen pädagogischen Werte, Arbeit mit dem Wertequadrat
Arbeit mit dem Bewusstseinsrad
Orientierung am bundesländerübergreifenden BildungsRahmenPlan 

Ziele:
Bewusstsein für die eigene pädagogische Haltung und eine positive Gestaltung von entsprechenden Teamprozessen (weiter-)entwickeln.
Pädagogische Professionalisierung als eine laufende Aufgabe verstehen.

Methoden:
Theorieinputs
Gruppenübungen
Selbsterfahrungslernen

Bildungspartnerschaft heißt sich gegenseitig zu respektieren und wahrzunehmen, sozusagen ein Umgang auf Augenhöhe. Wie kann dies gelingen? Seit der Corona-Pandemie haben sich neue Wege aufgetan, Eltern- und Beziehungspartnerschaft aufzubauen und zu pflegen. Wie binde ich diese auch in der Zukunft in die Arbeit ein? Wie können wir auch schwierige Gespräche gut meistern? Dieser Workshop soll Ihnen ermöglichen, passende Schwerpunkte in der Kommunikation zu setzen, zu erfahren wie Eltern/Obsorgeberechtigte in die Entwicklungsarbeit der Einrichtung eingebunden werden können und wie ihre pädagogische Arbeit auf professionelle Weise sichtbar und transparent gemacht werden kann. Die erworbenen Kenntnisse im Laufe des Workshops sollen durch viele praktische Übungen unterstützt werden.

Inhalte:
Modelle der Bildungs- und Beziehungspartnerschaft
Neue Wege der Kommunikationsgestaltung mit Eltern/Obsorgeberechtigten (Präsenz und Online)
Übungssequenzen

Ziele:
Verschiedene Konzepte zum Beziehungsaufbau kennenlernen.
Neue Medien für eine gute Beziehungspartnerschaft nützen.
Ideen und Tipps zur praktischen Umsetzung mitnehmen.
Erfolgreiche Gespräche vorbereiten.

Methoden:
Impulsvortrag
Praktische Übungen
Diskussion

Kinder haben Rechte! Aber kennen wir sie auch alle? Warum gibt es Kinderrechte und wo sind diese geregelt? Wo treten Kinderrechte in der pädagogischen Praxis bereits auf und wie kann ich als pädagogische Fachkraft im Betreuungsalltag so agieren, dass ich Kinder mit diesen Rechten vertraut mache? In diesem Seminar gehen wir gemeinsam diesen und weiteren Fragen, gerne auch aus der eigenen Praxis, auf den Grund.

Inhalte:
UN-Kinderrechtskonvention, rechtliche Regelungen
Methoden und Beispiele für praktische Umsetzung

Ziele:
Relevante Kinderrechte erfahren.
Beispiele für die Vermittlung von Kinderrechten kennenlernen.

Methoden:
Theoretischer Impuls
Kleingruppenarbeit
Reflexion

Die Beobachtungsbögen BESK kompakt und BESK-DaZ kompakt dienen zur Erfassung der Sprachkompetenz von drei bis sechsjährigen Kindern in elementaren Bildungseinrichtungen.
Sie werden alltagsintegriert eingesetzt, um den aktuellen Sprachentwicklungsstand der Kinder feststellen zu können, einen spezifischen Sprachförderbedarf zu dokumentieren und Ansatzpunkte einer individuellen Sprachförderung deutlich zu machen.
Das Beobachten und Dokumentieren ist nicht immer einfach. Gemeinsam wollen wir in diesem Workshop Unsicherheiten aus dem Weg räumen, einen Einblick in Grundlage und Aufbau der Beobachtungsbögen erhalten, um sie in der praktischen Arbeit einsetzen zu können.

Inhalte:
Was ist der BESK kompakt bzw. BESK-DaZ kompakt?
Wann und wie werden die Bögen eingesetzt?

Ziel:
Die Inhalte der Beobachtungsbögen besser verstehen und sie kompetent anwenden.

Methoden:
Theoretischer Input
Fachlicher Austausch in der Gruppe

Die letzte Zeit hat uns alle zu "echten Virologen" gemacht. Doch sind wir auch Experten/innen darin, unsere körpereigenen Abwehrkräfte zu stärken? Das sollten wir sein! Denn je besser das Immunsystem, desto eher bleibt man gesund. Es gibt viele Möglichkeiten die Abwehr zu stärken. Bewegung in frischer Luft, Waldspaziergänge, ausreichend Schlaf, Stressabbau und Wasser trinken gehören dazu. Besonders wichtig ist eine ausgewogene Ernährung, denn jede Komponente des Immunsystems benötigt bestimmte Nährstoffe. Gibt es zu wenig davon, schwächt das die Abwehrkräfte. Nur wenn der Körper gut mit Vitaminen, Mineralstoffen und Omega-3-Fettsäuren versorgt ist, kann das Immunsystem optimal arbeiten. Eine abwechslungsreiche Kost hält auch das Darmmikrobiom gesund – ebenfalls entscheidend für unsere Abwehr. Bioaktive Substanzen in Gemüse, Obst, Nüssen und Saaten, Getreide oder fermentierten Lebensmitteln wirken immunmodulierend. Einige Inhaltsstoffe hemmen Wachstum bzw. Entwicklung von Bakterien, Pilzen, Hefen oder Viren. Sie können vorbeugend genützt werden. Im Seminar beschäftigen wir uns mit den Grundzügen des Immunsystems und den Möglichkeiten, die körpereigenen Abwehrkräfte zu stärken. Wir lernen heimische Lebensmittel (regionales "Superfood") kennen, die einen positiven Einfluss auf unsere Immunabwehr haben. In einer Ideenwerkstatt planen wir die sinnliche und nachhaltige Vermittlung dieses Wissens an Kinder. 

Inhalte:
Grundzüge des Immunsystems
Immunstärkendes Essen – heimisches "Superfood"

Ziele:
Grundlagen des Immunsystems und der körpereigenen Abwehrkräfte kennenlernen.
Praktische Maßnahmen und Rezepte für eine immunstärkende Ernährung mit heimischen Superfood umsetzen.

Methoden:
Vortrag
Erfahrungsaustausch

Wald bietet ein facettenreiches Lernumfeld und eine Vielzahl an Erfahrungsschätzen, die Kinder mit großer Neugierde und Leidenschaft erobern. Im Mittelpunkt dieses Praxisseminares stehen verschiedenste methodische Zugänge, um Kindern Wege zur Naturverbundenheit zu eröffnen und ein breites Fachwissen über Pflanzen und Bewohner des Waldes zu vermitteln. Unsere Sinne führen uns durch diesen Tag und wir werden kreative Schöpfer, achtsame Zuhörer und "wissbegierige Füchse". Ausgerüstet mit Augenbinden, Seilen, Kluppen & Co. werden wir an diesem Tag selbst zu "Forschern des Waldes" um – durch unterschiedlichste Spiele, Bewusstseins-, Wahrnehmungs- und Sinnesübungen, die praktisch mit Kindern umgesetzt werden können – den Wald zu erkunden. Nebenbei erlernen wir einiges an Fachwissen über den Lebensraum Wald, die Bewohner des Waldes, Waldkräuter und Baumarten. Von der Planung und Organisation eines Waldtages, über Kooperation mit Eltern bzw. Erziehungsberechtigten bis hin zur praktischen Umsetzung begleiten wir Sie bei Ihren Waldvisionen. Was, wenn Wald nicht in unmittelbarer Nähe greifbar ist? Wir zeigen Ihnen Alternativen für naturnahe Entdeckungstouren.

Inhalte:
Lebensraum Wald
Bewusstseins-, Wahrnehmungs- und Sinnesübungen

Ziele:
Wissen über den Lebensraum Wald erfahren.
Kreativität fördern.
Motorik und Sprache stärken.

Methoden:
Vortrag
Praktisches Arbeiten

Wenn die Pädagogen/innen die MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) in den Kindergartenalltag einfließen lassen, vernetzen sich "automatisch" alle Bildungsbereiche des seit 2009 geltenden BildungsRahmenPlans. Eine neue und alltagstaugliche Form der methodisch-didaktischen Umsetzung hinsichtlich der Bildungsbereiche "Natur" und "Technik" und deren Nachhaltigkeit, basierend auf dem Konzept des Städtischen Kindergartens Sonnenschein in Klagenfurt, wird hier vorgestellt. Diese Fortbildung wird in Kooperation mit der Jungen Industrie (JI) umgesetzt. Ziel der JI ist es, die naturwissenschaftlich-technische Früherziehung in den Kindergärten zu verankern. Die Junge Industrie Kärnten und ihr Sponsoringpartner finanzieren die Materialkosten und stellen nach Absolvierung der 3 Module die nötige Grundausstattung zur Verfügung.
Modul 1:
VON DER SCIENCE-SHOW ZUR FACHDIDAKTISCHEN WISSENSVERMITTLUNG
Impulsvortrag mit Video- und Bildpräsentation zum Fortbildungsthema
Führung durch die Forscherecken und das Forscherlabor des Kindergartens
Physik und Chemie kindgerecht und alltagstauglich
Modul 2:
WAS BEDEUTET TECHNIK IM KINDERGARTEN-ALLTAG?
Warum "Kind und Technik"?
"Wie kann ich technisches Verständnis der Kinder in die richtigen Kanäle leiten?"
Experimentiermöglichkeiten – Anleitung und Begleitung durch Hr. Ing. Peter Mandl
Modul 3:
PROFESSIONELLE SCIENCE-VERMITTLUNG IM KINDERGARTEN
Der/Die Pädagoge/in als Co-Autor/in und Co-Konstrukteur/in des Kindes
Wie bereite ich mich richtig vor?
Wo finde ich was?

Die Pädagogen/innen erlernen in praktischen Übungen technische Grundlagen. Mit Alltagsmaterialien werden kreative Modelle gebaut und manuell in Bewegung gesetzt. Wie funktioniert ein einfacher Stromkreis – praktischer Aufbau des Stromkreises mit Glühlämpchen und Motor. Dafür ist eine technische Grundausstattung im Kindergarten notwendig. Die Ausstattung des mobilen Werkzeug- und Materialkoffers für die Durchführung der Übungen im Kindergarten wird den Teilnehmer/innen im Detail erklärt und vorgestellt. 
Modul 1: Einführung
Theoretische Grundlagen zu den drei Modulen mit zusätzlicher Erklärung des Kooperationsprojekts und Besonderheiten in der Umsetzung. Der mobile Trolley und sein Inhalt. Wir bauen mit Alltagsmaterialien ein Fahrzeug mit "kreativer Gestaltung", welches im 2. Modul mit einem Motor betrieben wird. 
Modul 2: Der Stromkreis im Detail
Experimentieren an konkreten Beispielen und Werkstücken. Komponenten und deren Funktion sowie einfache Messübungen an den Bauteilen. Wie kann unser Modellauto mit einem Gleichstrommotor betrieben werden? Weitere Beispiele: Malroboter, kleiner elektronischer Putzroboter mit Vibrationsmotor, Hovercraft mit einer CD usw.
Modul 3: Projekt
Kreative Umsetzung der Beispiele für den Kindergartenalltag – Organisation und Umsetzung des Kooperationsprojekts. Übungen zum Magnetismus als Grundlage für den Motor. Einfache Herstellung eines Gehäuses für die kreative Gestaltung mit den Kindern im Einsatz bei einer Vibrobot-Maus, dem Hovercraft oder des selbstfahrenden Modellautos. Die Teilnehmer/innen werden dabei von den Tutor/innen der HTL unterstützt. Diese Projekte werden mit der Unterstützung der Tutor/innen der HTL im Kooperationsprojekt realisiert.

In elementaren Bildungseinrichtungen werden Kinder auf ihren Schuleintritt vorbereitet. Der Erwerb der lernmethodischen Kompetenz und der Metakompetenz wird besonders berücksichtigt. Diese spezifischen Kompetenzen betreffen vor allem die Auseinandersetzung mit den eigenen Denk- und Lernprozessen und bilden eine wichtige Voraussetzung für lebenslanges, reflektiertes Lernen. Im Mittelpunkt der vielseitigen Kompetenzschulung der Kinder steht stets das spielerische Lernen. Im Kindergarten wird den spielerischen Formen der Weltaneignung sowie dem informellen Lernen in lebensweltnahen Kontexten hohe Bedeutung beigemessen. Bildungsprozesse bei Kindern werden unter anderem durch Bewegung in Gang gesetzt. Im Seminar soll auf vielfache Weise gezeigt werden, welche Möglichkeiten es gibt, Kinder spielerisch und bewegungsorientiert "ganzheitlich" auf den Eintritt in die nächste Bildungsinstitution, die Volksschule, vorzubereiten.

Inhalte:
Farben, Formen
Mengen, Zahlen
Reaktions- und Merkfähigkeit

Ziel:
Möglichkeiten zur ganzheitlichen Schulvorbereitung kennenlernen.

Methoden:
Praktische Übungen
Erfahrungsaustausch

Wenn das Schulkind bei der eigenständigen Bewältigung der Hausübung oder dem Lesen Probleme hat, stellt sich jeder/jede Pädagoge/in wohl oft die Frage: "Woran liegt es?"
Ob der störende Sitznachbar die Ursache von Unkonzentriertheit ist, eine belastende Familiensituation vorliegt, ob das Kind einfach einmal keine Lust hat oder nach subjektiver Wahrnehmung von Eltern bzw. Erziehungsberechtigten oder Lehrer/innen wohl "nur faul" ist – die Anzahl von möglichen Erklärungen ist groß. Woran der/die Pädagoge/in erkennen kann, ob es sich um eine Teilleistungsstörung handeln könnte, was genau eine Legasthenie kennzeichnet, und ob diese auch bereits im Kindergarten feststellbar ist, wie und ob dem Kind im normalen Tagesablauf geholfen werden kann, sind Fragen, die beantwortet werden.

Inhalte:
Merkmale von Legasthenie
Verschiedene Kombinationen von Teilleistungsbereichen 

Ziele:
Theoretische und praktische Kenntnisse für Fördermöglichkeiten erwerben.
Mögliche Erklärungen für Legasthenie kennenlernen.

Methoden:
Vortrag
Kleingruppenarbeit
Erfahrungsaustausch

Kinder sind umgeben von akustischen Phänomenen: morgens klingelt der Wecker, beim Frühstück läuft das Radio und auf dem Weg in den Kindergarten lauschen sie dem Straßenverkehr oder dem Vogelgezwitscher. Viele Phänomene, wie das Leiserwerden von Geräuschen, wenn man sich von ihnen entfernt, oder das Fühlen von Vibrationen, wenn man an der Lautsprecherbox steht, kennen Kinder aus ihrem Alltag. Aber nur selten haben die Mädchen und Buben die Gelegenheit, systematische Erfahrungen zu diesen Phänomenen zu sammeln oder sie zu hinterfragen. Um ko-konstruktive Lernprozesse mit den Kindern zu gestalten, ist viel Sensibilität, Einfühlungsvermögen und Wissen gefragt. Im Seminar gehen wir der Biologie des Hörens gemeinsam auf den Grund. 

Inhalte:
Der Hörsinn: die Biologie des Hörens
Lustige Tierohren – wer kann mit den Beinen hören?
Spiele und Aufmerksamkeitsübungen 
Gestaltung von Musikinstrumenten

Ziele:
Durch spielerische Auseinandersetzung mit akustischen Phänomenen wichtige und grundlegende physikalische Aspekte unserer Umwelt kennenlernen und genauer erforschen.
Einzigartige Sinnesleistungen im Tierreich sowie akustische Signale kennenlernen.
Die Bedeutung des Hörsinnes vermitteln.

Methoden:
Vortrag
Praktisches Arbeiten

Kinder entdecken, erforschen und erobern ihre Welt. Sie möchten diese mit all ihren Sinnen erleben und verstehen lernen. Kinderbildungseinrichtungen mit anregend gestalteten Erfahrungsräumen sind der perfekte Ort, damit die Mädchen und Buben diesem Bedürfnis nachgehen können. Ob große oder kleine Einrichtung, ob mit Spielplatz, Garten oder ohne – jeder Ort kann Kindern Raum zum Forschen und Entdecken bieten. Wichtig ist, dass dieser Bereich möglichst frei zugänglich ist. Dabei sollen jedem Kind anregende, altersgerechte und ungefährliche Materialien frei zur Verfügung stehen. So können die Kinder ihrer Entdeckerlust und ihren eigenen Fragen jederzeit selbstständig nachgehen und sich die Zeit nehmen, die sie zum Forschen und Entdecken brauchen. Das Seminar zeigt auf, welche MINT Themen in der Elementarpädagogik besonders gut aufbereitet werden können. Es gibt Einblicke, wann eigenständiges und wann gemeinsames Forschen sinnvoll ist. 

Inhalte:
Gehirnforschung – warum Begeisterung alles ist
Der Forscherkreis – Kinder lernen eigenständig denken und handeln
Platz zum Forschen – vom mobilen Tisch bis zum großen Forscherraum
Einen Forscherraum einrichten und darin arbeiten – Anregungen aus der Praxis
Forscheraufgaben und praxisnahe Experimente

Ziele:
Erfolgsfaktoren für gelingendes "Forschendes & Entdeckendes Lernen" vermitteln.
Altersadäquate MINT Themen und Umsetzungsbeispiele aufzeigen.
Voraussetzungen (Konzept, Budget, etc.) zur Projektrealisierung darstellen.

Methoden:
Vortrag
Praktisches Arbeiten

Schmetterlinge gehören wie zum Beispiel auch Käfer, Fliegen, Bienen und Ameisen zu den Insekten. Besonders Tagfalter sind mit ihren großen und meist bunten Flügeln die auffälligsten Vertreter dieser Gruppe.
Auf Kinder üben die beliebten Insekten einen besonders starken Reiz aus. Sie bewundern ihre Schönheit, ihre Anmut und ihre Leichtigkeit und bestaunen jedes Mal aufs Neue ihre faszinierende Wandlung von der Raupe zum Falter.
Wie alt wird ein Schmetterling? Was frisst er? Wo und wie überwintert ein Schmetterling? All diese Fragen und noch viele mehr werden im Rahmen dieser Fortbildung beantwortet. Die Teilnehmer/innen bekommen auch wichtige Informationen und praktische Tipps zur Haltung und Beobachtung von Schmetterlingsraupen im Kindergarten und zur Gestaltung eines für Schmetterlinge nutzbaren Gartens.

Inhalte:
Grundbegriffe zur Schmetterlings- und Insektenkunde
Schmetterlingsfreundliche Gartengestaltung und Schmetterlingsbeobachtung
Einheimische Schmetterlinge und ihre Entwicklungsstadien

Ziele:
(Kindgerechte) Fakten zu Schmetterlingen vermitteln.
Wissen über schmetterlingsfreundlicher Gartengestaltung erweitern.

Methoden:
Theoretischer Input
Bestimmungsübungen

In die Wunderwelt der heimischen Kräuter einzutauchen ist für Kinder immer ein Erlebnis: vor allem, wenn die gesammelten Kräuter auch noch selbst verarbeitet und selbst verwendet werden können. Gemeinsam lernen Sie heimische Kräuter sicher zu bestimmen und bekommen Anregungen wie Sie die "Wunderwelt der Kräuter" an die Kinder spielerisch und spannend vermitteln können. Das ganze Seminar findet in Mitten des Nationalparks Hohe Tauern statt und wird so praxisnah vermittelt, sodass Sie das selbst mit Ihrer Kindergruppe ausprobieren können. Die gesammelten Kräuter werden im Kräuterlabor gemeinsam verarbeitet und wir werden Naturkosmetik selbst herstellen.

Inhalt:
Kräuter in der Natur erkennen, richtig bestimmen und sammeln

Ziele:
Heimische Kräuter kennenlernen und verarbeiten.
Rezepte zur Herstellung von Naturprodukten kennenlernen.

Methoden:
Exkursion
Praktisches Arbeiten

Der Werte- und Orientierungsleitfaden (2018) "Werte leben, Werte bilden", der aktuell als bundesweite Vorgabe in der Vereinbarung gemäß Artikel 15a B-VG festgelegt ist, umfasst grundlegende Impulse für die pädagogische Praxis.
Werte entstehen im Miteinander und sind geprägt von Regeln und Normen. Kindern Werte zu vermitteln funktioniert primär über Nachahmungslernen. Es ist wichtig, sich seiner eigenen Werte bewusst zu werden und den Werten, die das Kind innerhalb seiner Familie erlebt, wertschätzend zu begegnen. Eine Haltung, geprägt von Toleranz und Offenheit, ergänzt ein wertvolles, professionelles, pädagogisches Handeln. Ein gemeinsames Werteverständnis braucht zudem Partizipation – ein Recht, das in der Bildungsarbeit nicht mehr wegzudenken ist.

Inhalte:
Grundverständnis von Werten, Normen und Regeln
Wertekatalog für elementarpädagogische Bildungseinrichtungen

Ziele:
Eigene Rolle als Pädagoge/in reflektieren.
Werte- und Orientierungsleitfaden (2018) "Werte leben, Werte bilden" in die pädagogische Praxis transferieren.

Methoden:
Theoretischer Input
Gruppenarbeit
Diskussion

Eine professionelle pädagogische Haltung im Kindergarten ist mehr als eine Einstellung und kann nicht verordnet werden. Sie basiert auf Freiwilligkeit, da es vielmehr um Vorstellungen und Ziele geht, die mit Erfahrungswissen eng verwoben sind. Im täglichen Miteinander – Elementarpädagoge/in und Kind(er) – repräsentiert sich unsere Haltung permanent und wird in den einzelnen Interaktionen erlebbar. Sich mit pädagogischer Haltung auseinanderzusetzen bedeutet, sich darüber bewusst zu sein, dass die spontane Erstreaktion in Interaktionen mit dem Kind/den Kindern kaum gesteuert werden kann, doch die Zweitreaktion ist jene, die jede/r von uns gezielt beeinflussen kann.
Eine selbstbewusste professionelle Haltung auf dialogischer Ebene braucht Reflexionsfähigkeit, Wahrnehmungskompetenzen, Empathiefähigkeit, Authentizität und Offenheit. Das Bild vom Kind, wie es in den Pädagogischen Grundlagendokumenten definiert ist, zeigt uns, dass auch wir Elementarpädagogen/innen mental beweglich bleiben müssen, um eine professionelle Haltung zu entwickeln.

Inhalte:
Professionelle pädagogische Haltung
Das Bild vom Kind und das Rollenverständnis des/der Pädagogen/in
Grundlagen dialogischer Haltung

Ziele:
Theoretische Inhalte in die eigene pädagogische Haltung integrieren.
Selbstkompetenzen und professionellen Umgang aktivieren.
Eigene Wahrnehmung- und Beobachtungsfähigkeit schärfen.

Methoden:
Theoretischer Input
Gruppenarbeit
Diskussion

Worin sehe ich (m)einen Bildungsauftrag und wie kann ich diesem gerecht werden? Welche Rolle nehme ich als Pädagoge/in ein und wo liegt die Grenze zwischen einem sicheren (Lern-)Rahmen und Einschränkung für das Kind?
Bildung ist Weltsicht – wir lehren mehr als wir denken. Gerade Kinderaugen blicken tief und vernehmen auch unbewusst vermittelte Werte. Dementsprechend wichtig ist es, sich als Pädagoge/in den eigenen Anschauungen, Denkweisen und übergeordneten Zielvorstellungen bewusst zu sein.
Im Rahmen dieses Seminars setzen sich die Teilnehmenden mit ihrer persönlichen Haltung zu Bildung und Erziehung auseinander. Weltbilder rücken in den Mittelpunkt und werden mit pädagogischen Ansprüchen in Verbindung gebracht. Eine Spurensuche abseits des Arbeitsalltags: auf der Suche nach Leitlinien, Haltungen und Werten.

Inhalte:
Bildung – Konzepte, Aufträge, Leitlinien und Werte
Selbstreflexion – meine Rolle als Pädagoge/in und meine Idee von Bildung
Erziehung als Prozessbegleitung, systemische Grundhaltung

Ziele:
Sich der eigenen Hintergründe und Zielvorstellungen bewusst werden.
Tägliche Prozesse des Erlebens und Lernens dementsprechend begleiten und gestalten.

Methoden:
Theoretische Inputs
Reflexions- und Diskussionsaufgaben
Erlebnisorientierte Übungen im Freien

Kinder mit einer Autismus-Spektrum-Störung (ASS) sind meist eine große Herausforderung für den Alltag in Kinderbetreuungseinrichtungen. Aber was heißt ASS eigentlich? Wie vielfältig kann sich diese bemerkbar machen? Wie verändert kann die Wahrnehmung von Kindern mit ASS sein? Was sind die wichtigsten Dinge, auf die ich in der Arbeit mit Kindern mit Autismus-Spektrum-Störung achten soll?
Diese und noch viele andere Fragen erarbeiten wir gemeinsam im Seminar.

Inhalte:
Grundlagen zum Thema Autismus-Spektrum-Störung
Hilfestellungen für die Arbeit mit Kindern mit ASS

Ziele:
Grundlagen und Erweiterung des Wissens über Autismus-Spektrum-Störung erfahren.
Umgang mit Kindern mit ASS verbessern.
Fragen zum Thema bearbeiten.

Methoden:
Vortrag
Übungen
Gruppenarbeit
Erfahrungsaustausch

Im täglichen Tun mit Kindern entstehen immer wieder Konflikte. Im Arbeitsalltag kann dies mitunter eine Herausforderung sein. Um handlungsfähig zu bleiben, hilft das Wissen über die eigenen Konfliktmuster und die der Konfliktpartner/innen. Themen an den beiden Seminartagen werden sein: Wie können wir Kinder in den immer heterogener werdenden Gruppen bei Konflikten sinnvoll begleiten? Was brauchen Kinder, um konfliktfähig zu sein bzw. zu werden? Wie kann ich präventiv bezogen auf Konflikte in meiner Arbeit tätig sein? Wie kann das Wissen über Mediation praktisch auf die Begleitung von Kindern umgelegt werden?
Die beiden Seminartage werden praxisorientiert sein und es kann sehr individuell auf die Gruppe und ihre konkreten Fragen zum Thema eingegangen werden.

Inhalte:
Grundlagen zum Thema Konflikt und Konfliktmanagement
Möglichkeiten der Umsetzung im alltäglichen Tun

Ziel:
Möglichkeiten des Konfliktmanagements für den beruflichen Alltag kennenlernen.

Methoden:
Impulsreferat
Arbeiten in der Gruppe

Der Werte- und Orientierungsleitfaden (2018) "Werte leben, Werte bilden", der aktuell als bundesweite Vorgabe in der Vereinbarung gemäß Artikel 15a B-VG festgelegt ist, umfasst grundlegende Impulse für die pädagogische Praxis.
Werte entstehen im Miteinander und sind geprägt von Regeln und Normen. Kindern Werte zu vermitteln funktioniert primär über Nachahmungslernen. Es ist wichtig, sich seiner eigenen Werte bewusst zu werden und den Werten, die das Kind innerhalb seiner Familie erlebt, wertschätzend zu begegnen. Eine Haltung, geprägt von Toleranz und Offenheit, ergänzt ein wertvolles, professionelles, pädagogisches Handeln. Ein gemeinsames Werteverständnis braucht zudem Partizipation – ein Recht, das in der Bildungsarbeit nicht mehr wegzudenken ist.

Inhalte:
Grundverständnis von Werten, Normen und Regeln
Wertekatalog für elementarpädagogische Bildungseinrichtungen

Ziele:
Eigene Rolle als Pädagoge/in reflektieren.
Werte- und Orientierungsleitfaden (2018) "Werte leben, Werte bilden" in die pädagogische Praxis transferieren.

Methoden:
Theoretischer Input
Gruppenarbeit
Diskussion

Mit "Solami und Tati" starten wir sofort ins Tun!
An diesem Tag tauchen wir in die Welt der Rhythmen und Töne ein. Mit ansprechenden Materialien aus der "Solami Tati Kiste" erfinden wir coole Rhythmusstücke und schöne Melodien, die wir mit Bodypercussion, Rhythmusinstrumenten und unserer Stimme zum Klingen bringen.
Tati lehrt uns, wie wir sofort zu unterschiedlichsten Liedern flotte Rhythmen legen und diese mit Klanghölzern, Trommeln, Rasseln und anderen Orff-Instrumenten begleiten können.
Notenköpfe aus Filz und drei Notenlinien aus Wolle reichen aus, um mit Solami die Klangwelt der Töne zu entdecken. Wir werden Lieder singen und einfache Melodien selber legen. Unsere eigenen Kompositionen musizieren wir dann mit Stimme oder Xylophonen und untermalen sie mit abwechslungsreichen Begleitmustern.
Mit der Methode "GANZ in der Musik®" von Verena Unterguggenberger können Kinder ab drei Jahren Musikstücke gestalten. 


Inhalte:
Vorstellung der "Solami Tati Kiste"
Ideen und praxisorientierte Wege für die Umsetzung in einer Kindergruppe

Ziele:
Umgang mit elementaren Bausteinen der Musik vertiefen.
Musikalische Momente erleben.
Musikstücke gestalten.

Methoden:
Praktische Übungen
Gruppenarbeit

Der Werte- und Orientierungsleitfaden (2018) "Werte leben, Werte bilden", der aktuell als bundesweite Vorgabe in der Vereinbarung gemäß Artikel 15a B-VG festgelegt ist, umfasst grundlegende Impulse für die pädagogische Praxis.
Werte entstehen im Miteinander und sind geprägt von Regeln und Normen. Kindern Werte zu vermitteln funktioniert primär über Nachahmungslernen. Es ist wichtig, sich seiner eigenen Werte bewusst zu werden und den Werten, die das Kind innerhalb seiner Familie erlebt, wertschätzend zu begegnen. Eine Haltung, geprägt von Toleranz und Offenheit, ergänzt ein wertvolles, professionelles, pädagogisches Handeln. Ein gemeinsames Werteverständnis braucht zudem Partizipation – ein Recht, das in der Bildungsarbeit nicht mehr wegzudenken ist.

Inhalte:
Grundverständnis von Werten, Normen und Regeln
Wertekatalog für elementarpädagogische Bildungseinrichtungen

Ziele:
Eigene Rolle als Pädagoge/in reflektieren.
Werte- und Orientierungsleitfaden (2018) "Werte leben, Werte bilden" in die pädagogische Praxis transferieren.

Methoden:
Theoretischer Input
Gruppenarbeit
Diskussion

Die Pädagogen/innen können mit einer Ansammlung von "kleinen Prinzen" und "kleinen Prinzessinnen" konfrontiert sein, für die im Zeitalter moderner Medien Alleinunterhaltung zur Selbstverständlichkeit geworden ist. Hinzu kommt auch noch ein erheblicher Prozentsatz an emotional und sozial vernachlässigten Kindern, in deren spezieller Lebens- und Lerngeschichte vor allem das "Faustrecht zum Überleben" im Sozialkontakt beitrug. Viele Kinder sind ihren Herausforderungen nicht gewachsen. Sie reagieren mit ungünstigem Sozialverhalten. Mangelnde Motivation, Unsicherheit, soziale Angst, oppositionell-aggressives Verhalten gefährdet jedoch ihre erfolgreiche Weiterentwicklung. Bei der Entwicklung positiven Sozialverhaltens benötigen gerade Kinder eine gezielte und systematische Unterstützung. Im Seminar erhalten Sie Hinweise zur Förderung emotionaler und sozialer Kompetenzen.


Inhalte:
Ziele und Aufbau des Verhaltenstrainings 
Die "Schatzsuche" als didaktischer Rahmen
Sozial kompetentes Denken, Fühlen und Handeln

Ziele:
Mit belastenden Emotionen und Problemsituationen umgehen.
Beziehungen kompetent gestalten können.

Methoden:
Impulsreferat
Gruppenübungen
Videobeiträge
Diskussionen im Plenum
Reflexion

Wiederverwertung und Nachhaltigkeit können wertvolle, ressourcensparende Bereiche unseres Alltags sein – und man hat Freude dabei! Spielerisch und im aktiven Tun werden dabei außerdem viele Fähigkeiten und Fertigkeiten der Kinder gefördert und das Ergebnis kann sich sehen lassen! Nicht nur Kreativität, sondern ALLE Bereiche der Entwicklung werden im aktiven Tun auf vielfältigste Weise gefördert und das Wissen über Materialien und Verarbeitungsmöglichkeiten wird vermittelt. Nachhaltigkeit und die Sensibilisierung aller Sinnesbereiche stehen beim Herstellen nachhaltiger Bienenwachstücher oder einzigartiger Utensilos aus Plastikverpackungen im Mittelpunkt. 

Inhalte:
Einführung in die Thematik Upcycling und Nachhaltigkeit
Kreative Umsetzung eigener Ideen zum Thema Upcycling

Ziele:
Bestehende Objekte verändern und wieder brauchbar machen.
Verschiedene Techniken zur Materialbearbeitung kennenlernen.
Anregungen und Tipps für die Idee des Upcyclings erhalten.

Methoden:
Praktisches Arbeiten
Ideensammlung durch Fotos und Anschauungsobjekte

Der Werte- und Orientierungsleitfaden (2018) "Werte leben, Werte bilden", der aktuell als bundesweite Vorgabe in der Vereinbarung gemäß Artikel 15a B-VG festgelegt ist, umfasst grundlegende Impulse für die pädagogische Praxis.
Werte entstehen im Miteinander und sind geprägt von Regeln und Normen. Kindern Werte zu vermitteln funktioniert primär über Nachahmungslernen. Es ist wichtig, sich seiner eigenen Werte bewusst zu werden und den Werten, die das Kind innerhalb seiner Familie erlebt, wertschätzend zu begegnen. Eine Haltung, geprägt von Toleranz und Offenheit, ergänzt ein wertvolles, professionelles, pädagogisches Handeln. Ein gemeinsames Werteverständnis braucht zudem Partizipation – ein Recht, das in der Bildungsarbeit nicht mehr wegzudenken ist.

Inhalte:
Grundverständnis von Werten, Normen und Regeln
Wertekatalog für elementarpädagogische Bildungseinrichtungen

Ziele:
Eigene Rolle als Pädagoge/in reflektieren.
Werte- und Orientierungsleitfaden (2018) "Werte leben, Werte bilden" in die pädagogische Praxis transferieren.

Methoden:
Theoretischer Input
Gruppenarbeit
Diskussion

Der Werte- und Orientierungsleitfaden (2018) "Werte leben, Werte bilden", der aktuell als bundesweite Vorgabe in der Vereinbarung gemäß Artikel 15a B-VG festgelegt ist, umfasst grundlegende Impulse für die pädagogische Praxis.
Werte entstehen im Miteinander und sind geprägt von Regeln und Normen. Kindern Werte zu vermitteln funktioniert primär über Nachahmungslernen. Es ist wichtig, sich seiner eigenen Werte bewusst zu werden und den Werten, die das Kind innerhalb seiner Familie erlebt, wertschätzend zu begegnen. Eine Haltung, geprägt von Toleranz und Offenheit, ergänzt ein wertvolles, professionelles, pädagogisches Handeln. Ein gemeinsames Werteverständnis braucht zudem Partizipation – ein Recht, das in der Bildungsarbeit nicht mehr wegzudenken ist.

Inhalte:
Grundverständnis von Werten, Normen und Regeln
Wertekatalog für elementarpädagogische Bildungseinrichtungen

Ziele:
Eigene Rolle als Pädagoge/in reflektieren.
Werte- und Orientierungsleitfaden (2018) "Werte leben, Werte bilden" in die pädagogische Praxis transferieren.

Methoden:
Theoretischer Input
Gruppenarbeit
Diskussion

Im pädagogischen Alltag spielt Musik eine wichtige Rolle. Ständig wird etwas gesungen oder musiziert und die Kinder sind begeistert dabei und singen mit. Doch wie ist das bei Kindern mit Beeinträchtigungen, bei Kindern, die nicht sprechen können oder unter anderen Einschränkungen leiden? Macht es Sinn bei ihnen Musik einzusetzen? JA – es macht nicht nur Sinn, es kann sich sogar auf mehreren Ebenen positiv auf das Kind auswirken. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, sowohl mit Instrumenten als auch mit Liedern zu arbeiten. Wichtig dabei ist, sich bewusst zu machen, was Musik auslösen kann. Besonders im nonverbalen Bereich erfordert es einen achtsamen Umgang mit Musik, da uns das Kind nicht einfach "sagen" kann, dass ihm das nicht gut tut. Bei einem achtsamen und regelmäßigen Umgang kann Musik zum Kommunikationsmittel werden. Sie kann helfen, Emotionen auszudrücken, sich selbst in der Musik zu erfahren und den Kontakt zu anderen herzustellen. Musik kann außerdem zur Förderung der Koordination, zur Erlangung eines besseren Körpergefühls, zur Stärkung der Aufmerksamkeit und vielem mehr eingesetzt werden.

Inhalte:
Selbsterfahrung mit Musik
Fördermöglichkeiten durch das Medium Musik
Einblick in das Berufsfeld Musiktherapie

Ziele:
Persönliche Erfahrungen mit Musik reflektieren.
Inputs zu Fördermöglichkeiten mit Musik erhalten.
Perspektivenwechsel in der pädagogischen Zielsetzung kennenlernen.

Methoden:
Theoretischer Input
Selbsterfahrung
Praktische Übungen
Erfahrungsaustausch

Ein Kind mit der Diagnose Autismus-Spektrum-Störung (ASS) kann Pädagogen/innen in der alltäglichen Arbeit vor zahlreiche Herausforderungen stellen. Einige Verhaltensweisen des Kindes irritieren und können das Gruppengefüge belasten. Die unterschiedlichen Ausprägungen der Autismus-Spektrum-Störung sind oft schwer einzuordnen.
Der Workshop soll Zusammenhänge erklären und Hintergrundwissen vermitteln, um daraus pädagogisches Know-How und effektive Handlungsstrategien abzuleiten.

Inhalte:
Grundlagenwissen über die Autismus-Spektrum-Störung
Pädagogische Handlungsstrategien im Umgang mit Kindern mit ASS

Ziel:
Effektive Handlungsstrategien erlernen.

Methoden:
Referat
Videobeispiele
Gruppenübungen
Diskussion

Vielfalt ist der Ausdruck des Lebens. Sie schlummert in der kleinsten Einheit, spiegelt sich in jedem Kind und ist gebunden an ein Umfeld, in dem sie sich entfalten kann. Um dies zu ermöglichen, braucht es eine Haltung, die Andersartigkeit und soziale Verhältnisse schätzt, die Mut zur Einzigartigkeit macht. Es braucht eine Lebenswelt, in der Persönlichkeiten zum Wachsen und Farben des Charakters zum Strahlen gebracht werden.
Um der Vielfalt des Lebens offen begegnen zu können, reicht es nicht aus, sie als Potenzial (an) zu erkennen. Wir sollten innere Wahrnehmungs- und Deutungsmuster entwickeln, die dazu tendieren, Vielfalt zu gewährleisten.

Inhalte:
Zwischenmenschliche Wahrnehmung und Klischeebilder
Selbst-, Fremd- und Weltbilder
Identität, Identifikation, Gruppenbildung und Ausgrenzung
Die Bedeutung sprachlicher Begleitung in einer Erziehung zur Vielfalt

Ziele:
Für Vielfalt sensibilisieren.
Vielfalt als Potenzial erkennen.

Methoden:
Theoretischer Input
Gruppen- und Einzelübungen
Erfahrungsaustausch

Beobachten und Dokumentieren im pädagogischen Alltag ist oft leichter gesagt als getan. Professionelles pädagogisches Handeln geht von der Annahme aus, dass eine Bildungsdokumentation, die den individuellen Bildungsprozess jedes Kindes festhält, erforderlich ist. Es braucht eine Methode, die für das Kind, die Eltern und für die Pädagogen/innen selbst gewinnbringend ist. Das Portfolio eignet sich hervorragend dafür. Mit einem aufmerksamen und wertschätzenden Blick auf jedes einzelne Kind, vor allem aber auf seine Fähigkeiten, Talente und Stärken, werden Vorbereitung, Durchführung und Reflexion der pädagogischen Arbeit durch die Portfoliomethode zielgerichteter. Bildungsimpulse können dadurch besser auf die Kinder abgestimmt werden.

Inhalte:
Einführung in die Portfoliomethode
Die Rolle der Pädagogen/innen
Von der Alltagssprache zur Beobachtungssprache

Ziele:
Wichtigkeit der Bildungsdokumentation erkennen.
Eigene Bildungsdokumentation reflektieren.

Methoden:
Theoretischer Input
Praxisreflexion
Gruppenarbeit

Das Hören und Fühlen der Klänge fördert die ganzheitliche Wahrnehmung der Kinder und wirkt sich positiv auf die Sinneskanäle aus (auditive Wahrnehmung, bewusstes Hören, visuelle und taktile Wahrnehmung, Fein- und Grobmotorik, Richtungshören, Klänge unterscheiden, Raumgefühl, Gleichgewicht, Ausgleich zwischen linker und rechter Körperhälfte, Vorstellungsvermögen usw.).
Zentral für die Wirkung der Klangschalen ist die Stimulation durch einen akustischen und vibro-taktilen Reiz, die mit vielschichtigen und -seitigen Prozessen der Wahrnehmungserfahrung einhergeht. Die Anwendung von Klangschalen wirkt sich positiv auf Regenerationsprozesse in unserem Körper aus, fördert eine gute Körperwahrnehmung, die in einem engen Bezug zu unserem Selbst steht, und öffnet Erfahrungsräume für die unabdingliche Selbstregulation. 

Inhalte:
Entspannungsangebote im Hinblick auf die Entwicklung des Kindes
Die Wirkung von Klangschalen und anderen Naturtoninstrumenten
Spiel mit allen Sinnen – Klangspiele für Kinder
Abenteuer Klanggeschichte
Erlebnis Klangreise

Ziele:
Die eigene Wahrnehmung fördern.
Möglichkeiten der Wahrnehmungsförderung bei Kindern kennenlernen. 

Methoden:
Theoretischer Input
Praktische Übungen

Der Übergang aus der Familie in die noch unbekannte Kinderbildungseinrichtung (Kinderkrippe, Kindertagesstätte, Kindergarten ...) stellt für jedes Kind eine große Herausforderung an die Fähigkeit dar, sich an eine fremde Umgebung, an fremde Personen und an unbekannte Situationen anzupassen. Kinder im Krippenalter sind überfordert, wenn sie diese Anpassungsleistung ohne Anwesenheit einer Bezugsperson bewältigen müssen.
Das "Berliner Modell" zeigt Wege auf, die Eingewöhnungsphase für Mütter/Väter und Kinder behutsamer und angenehmer zu gestalten, sodass diese Eingewöhnung auch für den/die Pädagogen/in stressfreier werden kann.
Die Bindungsbeziehung zwischen Mutter/Vater und Kind bleibt unbelastet, das Vertrauen in die Institution kann langsam wachsen.

Inhalt:
Das "Berliner Modell" – Eingewöhnungsphase 

Ziel:
Eingewöhnungsphase professionell meistern.

Methoden:
Vortrag
Praktische Beispiele
Erfahrungsaustausch

Grundvoraussetzung für ein erfolgreiches Lernen ist eine gute Konzentration und Aufmerksamkeit. Bei AD(H)S-Kindern verlaufen Wahrnehmung und Verarbeitung von äußeren Eindrücken und Informationen anders als bei Kindern ohne AD(H)S. Sie haben Schwierigkeiten herauszufinden, welcher Reiz wann wichtig ist. Der Vogel vor dem Fenster ist für sie genauso wichtig, wie der Lehrer an der Tafel. Das AD(H)S-Kind kann nur schwer bestimmen, mit welchem Reiz es sich in einer Situation beschäftigen soll, wann es Zeit ist, ihn wieder loszulassen und sich dem nächsten zuzuwenden. Es ist abgelenkt, weil es immer etwas Neues gibt, was Aufmerksamkeit verlangt. So entstehen die typischen Schwierigkeiten, die schon zu Hause beim Spielen oder bei alltäglichen Situationen, wie z.B. dem Anziehen, auffallen und im Kindergarten oder spätestens in der Schule zu Problemen führen können. Daher ist es entscheidend, Wahrnehmungsauffälligkeiten frühzeitig zu erkennen und eine adäquate pädagogische Förderung anzubieten.

Inhalte:
Prävention und Früherkennung von Wahrnehmungsauffälligkeiten und ADS/ADHS-Tendenzen im Vorschulalter
Ressourcenorientiertheit – erkennbare Stärken entdecken und darauf aufbauend Wahrnehmungskompetenzen fördern

Ziele:
Zusammenhänge von verschiedenen Entwicklungsprozessen erkennen.
Spielerisch Freude wecken.
Wahrnehmungskompetenzen gezielt fördern und in den pädagogischen Alltag transferieren.

Methoden:
Theoretische Einführung in die Thematik
Gruppenarbeit
Diskussion
Praxistipps und Anregungen für den beruflichen Alltag

Filzen ist eine der ältesten Handwerkskünste und bietet ein lebendiges Lernfeld mit unzähligen Möglichkeiten. Filzen – ein Fest für die Sinne: farbenfroh, seifig, zart und doch handfest. "Nichts ist im Verstand, was nicht vorher in den Sinnen war" (Aristoteles). Filzen findet zunehmend stärker Beachtung in den pädagogischen Arbeitsfeldern. Man kann Wolle fühlen, kneten, matschen, rollen und drücken, ihre Farbenvielfalt wirkt anregend und ermöglicht kreative Gestaltungsoptionen. Kinder haben die Möglichkeit, den persönlichen Ideen und Vorstellungen Gestalt zu geben. Gerade in einer Zeit, in der Kinder ihre Umwelt zunehmend konsumorientiert und ebenso technisch erleben, wird die handwerkliche Tätigkeit immer bedeutsamer.

Inhalt:
Einführung in die Praxis des Nassfilzens – Hohlraumtechnik

Ziel:
Kleine Taschen und Schüsseln herstellen.

Methoden:
Kurzvortrag
Praktisches Arbeiten

Bereits im Kleinkindalter zählen Kinder gerne und sind fasziniert von Zahlen. Maria Montessori hat erkannt, dass die ersten Erfahrungen mit Zahlen und Mengen bereits im Kindergartenalter stattfinden sollten, um später die höhere Mathematik besser zu begreifen. Diese Erkenntnisse können heute durch aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse belegt werden. Wie können wir im Kindergarten mathematische Erfahrungen sinnvoll vermitteln und begreifbar machen? Was brauchen Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren, um Mathematik überhaupt verstehen zu können? All diese Themen werden uns an diesem Seminartag beschäftigen. 

Inhalte:
Einblick in die Entwicklung des Mathematischen Geistes nach Maria Montessori
Schwerpunkt – Das dekadische System – Die Verknüpfung von Menge und Zahl
Ausgewählte Darbietungen und Selbsterfahrung durch Übungssequenzen

Ziele:
Funktionsweise des kindlichen Gehirns kennenlernen.
Ideen und Tipps zur praktischen Umsetzung mitnehmen.

Methoden:
Impulsvortrag
Darbietungen
Praktische Übungen
Diskussion

Das Modell der "Neuen Autorität" wurde von Prof. Haim Omer, der in Tel Aviv lebt und lehrt, entwickelt und findet auch in unseren Breiten vor allem im pädagogischen Bereich mehr und mehr Anklang. Die Säulen der "Neuen Autorität" sind Präsenz und wachsame Sorge, Struktur, Selbstkontrolle und Deeskalation sowie soziale Unterstützung.
Ziel der "Neuen Autorität" ist die systematische Stärkung der Erwachsenen (Eltern wie auch pädagogisch Tätigen), die Intensivierung der Beziehung zwischen Groß und Klein und ein konstruktives Miteinander aller Beteiligten. Damit ein gutes Miteinander gelingt, braucht es demnach einen "sicheren Hafen" und "verlässliche Anker" in Form von Bindungserfahrung, wertschätzender Beziehung und der Notwendigkeit klarer Regeln und Grenzen.

Inhalte:
Kennenlernen des Modells der "Neuen Autorität" – Säulen der "Neuen Autorität"
Anwendungsmöglichkeiten im pädagogischen Alltag mit den Kindern wie auch in der Kooperation mit den Eltern

Ziele:
Das Modell der "Neuen Autorität" in die eigene pädagogische Praxis übersetzen.
Seine "Persönliche Autorität" stärken.
Kombinationsmöglichkeiten mit eigenen pädagogischen Ansätzen reflektieren.

Methoden:
Vortrag
Diskussion

Wenn das Schulkind bei der eigenständigen Bewältigung der Hausübung oder dem Lesen Probleme hat, stellt sich jeder/jede Pädagoge/in wohl oft die Frage: "Woran liegt es?"
Ob der störende Sitznachbar die Ursache von Unkonzentriertheit ist, eine belastende Familiensituation vorliegt, ob das Kind einfach einmal keine Lust hat oder nach subjektiver Wahrnehmung von Eltern oder Lehrer/innen wohl "nur faul" ist – die Anzahl von möglichen Erklärungen ist groß. Woran der/die Pädagoge/in erkennen kann, ob es sich um eine Teilleistungsstörung handeln könnte, was genau eine Legasthenie kennzeichnet, und ob diese auch bereits im Kindergarten feststellbar ist, wie und ob dem Kind im normalen Tagesablauf geholfen werden kann, sind Fragen, die beantwortet werden.

Inhalte:
Merkmale von Legasthenie
Verschiedene Kombinationen von Teilleistungsbereichen 

Ziele:
Theoretische und praktische Kenntnisse für Fördermöglichkeiten erwerben.
Mögliche Erklärungen für Legasthenie kennenlernen.

Methoden:
Vortrag
Kleingruppenarbeit
Erfahrungsaustausch

Die Beobachtungsbögen BESK kompakt und BESK-DaZ kompakt dienen zur Erfassung der Sprachkompetenz von drei bis sechsjährigen Kindern in elementaren Bildungseinrichtungen.
Sie werden alltagsintegriert eingesetzt, um den aktuellen Sprachentwicklungsstand der Kinder feststellen zu können, einen spezifischen Sprachförderbedarf zu dokumentieren und Ansatzpunkte einer individuellen Sprachförderung deutlich zu machen.
Das Beobachten und Dokumentieren ist nicht immer einfach. Gemeinsam wollen wir in diesem Workshop Unsicherheiten aus dem Weg räumen, einen Einblick in Grundlage und Aufbau der Beobachtungsbögen erhalten, um sie in der praktischen Arbeit einsetzen zu können.

Inhalte:
Was ist der BESK kompakt bzw. BESK-DaZ kompakt?
Wann und wie werden die Bögen eingesetzt?

Ziel:
Die Inhalte der Beobachtungsbögen besser verstehen und sie kompetent anwenden.

Methoden:
Theoretischer Input
Fachlicher Austausch in der Gruppe

In vielen Gruppen wird nicht mehr nur Deutsch als Erstsprache gesprochen. Diese bunte Mischung macht den Alltag in den Bildungseinrichtungen besonders spannend. Noch spannender wird es, wenn die Kinder mit großen Unterschieden in ihrer Entwicklung zu uns in die Gruppen kommen. Auch kulturelle Besonderheiten sind nicht immer auf den ersten Blick ersichtlich und spielen dennoch eine Rolle bei der Einschätzung der Sprachentwicklung bzw. bei der Mehrsprachigkeit. Gemeinsam begeben wir uns auf die Spuren der Mehrsprachigkeit und finden Möglichkeiten der Unterstützung für das Kommunizieren im Alltag.
Wie finde ich heraus, auf welchem Entwicklungsstand das Kind ist?
Wie schaffe ich ein Klima der "Verständigung", sodass Kinder den Mut haben, zu sprechen?
Was ist mein persönlicher Anteil an dieser Herausforderung?
"Mehrsprachigkeit ist bunt – Suchen wir gemeinsam die Farben"

Inhalte:
Eckpfeiler der Sprachentwicklung
Beobachtungsmöglichkeiten
Hilfestellungen

Ziele:
Kulturelle Besonderheiten erkennen.
Klima der Verständigung schaffen.
Unterstützung für das Kommunizieren finden.

Methoden:
Vortrag
Gruppenarbeit
Erfahrungsaustausch

Dieser Fortbildungstag soll Impulse geben, wie wir mit Kindern im Kinderalltag über Anschauungen die biblischen Erzählungen von Palmsonntag bis zur Auferstehung gestalten und deuten können. Das gemeinsame Gestalten von Bodenbildern steht im Mittelpunkt. Lieder fließen ebenso in diesen Tag ein.

Inhalte:
Begriffserklärung und Information zur "Ganzheitlich Sinnorientierten Pädagogik"
Die verschiedenen Phasen der "Ganzheitlich Sinnorientierten Pädagogik" 
Christliche Werte

Ziele:
Sich persönlich berühren lassen.
Neue Ideen in den persönlichen Alltag mitnehmen.
Das Erlebte mit allen Sinnen spüren.

Methoden:
Impulssätze zur "Ganzheitlich Sinnorientierten Pädagogik"
Praktische Beispiele für den Alltag
Reflexion in der Gruppe

Geschlecht als soziale Konstruktion – gibt es das überhaupt?
"Lasst mich in Ruh´ mit Gender – was habe ich damit zu tun? Sensibilisierungstraining, Geschlechterdemokratie und Vielfalt – was geht mich das an?" Kinder sollen die Chance haben, sich vielfältig und uneingeschränkt zu entwickeln und auszuprobieren, um zu selbstbewussten Erwachsenen heranzureifen. Gleichzeitig schränken tradierte Rollen und Zuschreibungen ihren Handlungsspielraum ein. Begeben wir uns auf eine Reise, zurück in unsere Kindheit und Jugend, zu den Bildern in unseren Köpfen über Männlichkeit und Weiblichkeit und zu unseren "noch" blinden Flecken im Berufsalltag.

Inhalte:
Biografische Einstimmung
Genderreflektierte, diversitätsbewusste Pädagogik – Konzept und Handreichung
Beobachtung und Wahrnehmung
Raumgestaltung und Raumnutzung
Spielmaterialien: Spielzeug, Spiele
Gefühle und Sexualität
Sprache
MINT im Kindergarten
Geschlechtersensible Bildungskooperation mit Eltern

Ziele:
Gender-/Diversitykompetenzen und die damit verbundenen Handlungsstrategien aneignen.
Anregungen für die eigene Praxis erhalten.

Methoden:
Theoretischer Input
Praktische Übungen
Reflexion

"Warum duftet diese Blume so gut? Wieso fühlt sich das so kalt an? Woher kommt diese Musik?" Unsere Sinneswahrnehmungen sind Grundlage für unser Empfinden. Was aber dahintersteckt, wollen wir gemeinsam erkunden.
Kinder sind von Natur aus Forscher/innen, deren Wissensdrang unbegrenzt ist. Von klein auf beobachten und erkunden sie mit großer Freude alles was rund um sie geschieht. Durch ständiges Experimentieren versuchen sie, ihre Umwelt zu verstehen. Alles Erlebte gelangt über die Sinne an die Kinder – wir sollten ihre Fragen bewusst aufnehmen, ihre Sinne für naturwissenschaftliche Phänomene schärfen und zu deren besserem Verständnis beitragen. Dazu liefert dieser Kurs die entsprechende Hintergrundinformation.

Inhalte:
Einführung in das Thema "Sinne"
Ästhetik in der Natur
Besprechung und Aufarbeitung der Eindrücke
Verschiedene Experimentiermaterialien
Naturwissenschaftsdidaktische Modelle und technische Hilfsmittel

Ziel:
Die Sinne der Kinder für naturwissenschaftliche Phänomene schärfen.

Methoden:
Theoretischer Input
Hands-on-Experimente
Diskussion und Erfahrungsaustausch

Nicht selten sind Kinder zu beobachten, die in einer Gruppe zu den Unruhigsten und Lautesten gehören. Sie selbst jedoch empfinden die Gruppe als zu laut und beschuldigen andere Kinder, dass sie die Gruppe stören. Wenn man sie anspricht, reagieren sie oft nicht – fühlen sich nicht angesprochen! Im Entwicklungsbereich der Sprache und des Sprechens sind diese Kinder häufig durch fehlende Laute oder Lautverbindungsschwierigkeiten (nicht immer) zu erkennen. 
Ihre Konzentration und Aufmerksamkeit sind sehr begrenzt und bei manchen Kindern sind bei genauem Hinsehen auch in der Motorik und im Gleichgewicht Schwierigkeiten zu erkennen. Dies und viele weitere Symptome könnten für eine Hörwahrnehmungsproblematik stehen.

Inhalte:
Hörstörung vs. Hörwahrnehmung
Erkennungsmerkmale
Hilfestellungen
Auswirkungen bezugnehmend auf die Schule
Erklärungen für Eltern
Zusammenhänge weiterer Entwicklungsbereiche
Grenzen, Zusammenarbeit und Hilfestellungen 

Ziele:
Blick für Abweichungen schärfen.
Gespräche mit Eltern sensibel gestalten.
Blick in die Zukunft richten.

Methoden:
Vortrag
Praktische Übungen

Seit der Einführung des verpflichtenden Kindergartenjahres hat der Bildungsauftrag des Kindergartens an Bedeutung gewonnen. Diese Entwicklung zeigt sich auch mit der Einführung der Pädagogischen Grundlagendokumente, die den Rahmen für die pädagogische Arbeit im elementaren Bildungsbereich setzen. Mit dem "Modul für das letzte Jahr in elementaren Bildungseinrichtungen" (2010) wird die besondere Bedeutung dieser Lebensphase hervorgehoben und in Ergänzung zum Bundesländerübergreifenden BildungsRahmenPlan für elementare Bildungseinrichtungen in Österreich (2008) herausgearbeitet, was eine Begleitung in diesem letzten Jahr von Elementarpädagogen/innen erfordert.

Inhalte:
Grundlegende Prinzipien der Elementarpädagogik
Bildung und Kompetenzen im letzten Kindergartenjahr
Der Übergang in die Schule

Ziele:
Das Modul in die pädagogische Praxis transferieren.
Entwicklungs- und Bildungsbedürfnisse der Kinder in dieser Lebensphase erkennen.
Bildungs- und Transitionsbegleitung im letzten Kindergartenjahr reflektieren.

Methoden:
Theoretische Grundlagen
Gruppenarbeit
Praxisreflexion

Wir alle, die mit Kindern leben – ob als Eltern, Verwandte oder als professionelle Begleiter/innen – geraten in Situationen, in denen wir einem Kind begegnen, das trauert, weil es mit Trennung und Verlust fertig werden muss. Tod, Scheidung und schwere Krankheit können Ereignisse sein, die ein Kind in tiefe Verzweiflung und Trauer stürzen. Sie können seelische Schmerzen zurücklassen, die dann jahrelang anhalten. Wie kann diesen Kindern geholfen werden?

Inhalte:
Gespräch über Tod und Trauer 
Abschiedsrituale
Kinder und Begräbnisse
Umgang mit Schmerz, Trauer und Wut

Ziel:
Möglichkeiten kennenlernen, wie Kinder geholfen werden kann, ihre Traurigkeit, ihre Ängste, aber auch ihre Wut zu überwinden und eine neue Perspektive für ihr Leben zu entwickeln.

Methoden:
Vortrag
Diskussion

Biblische Erzählungen sind vielfach Geschichten von Beziehungen der Menschen untereinander und zu Gott. Das Arbeiten mit Biblischen Figuren ermöglicht das Sichtbarmachen von solchen Beziehungen.
Es tut uns sicher gut, nicht nur über den Kopf Zugänge zu den Zeugnissen der ganzen Heilsgeschichte zu suchen, sondern auch mit "Leib und Seele".
Mit Biblischen Figuren (korrekter: Biblischen Erzählfiguren) können aufgrund ihrer Standfestigkeit und Beweglichkeit verschiedene Körperhaltungen und Stimmungen sichtbar gemacht und biblische Erzählungen so zum Leben erweckt werden. Die Arbeit mit den Figuren fördert den Zugang zu den Zeugnissen der Heilsgeschichte mit Leib und Seele.
Zum Einsatz können die Figuren im persönlichen Gebrauch zu Hause (Weihnachtskrippe), bei Kindergottesdiensten, in Bibelkreisen, in der Erwachsenenbildung usw. kommen. Wer es bereits einmal mit Biblischen Erzählfiguren zu tun gehabt hat, der wird sicherlich erkannt haben, dass diese Figuren mehr sind als umspannte Gestelle aus Sisal und Draht.

Inhalte:
Einführung in die Entstehungsgeschichte der Biblischen Erzählfiguren
Herstellung von Biblischen Figuren

Ziel:
Mit den Figuren Körperhaltungen und menschliche Bewegungen nachstellen.

Methoden:
Kurzvortrag
Praktisches Arbeiten

"Medienerziehung" gewinnt immer mehr an Bedeutung. Hineingeboren in eine Welt der Medien gehen schon zahlreiche kleinste Mitglieder unserer Gesellschaft ganz selbstverständlich mit Smartphone, Tablet und Co. um. Beinahe jeder von uns hat das Internet immer in der (Hosen-)Tasche – und ist immer online! Betrachten wir die letzten 30 bis 40 Jahre, so erkennen wir rasch, dass das nicht immer so war. Der erste Schritt für eine gelingende Medienerziehung ist die Reflexion der eigenen Erfahrungen und das bewusste Beobachten des Umfeldes. Gemeinsam erarbeiten wir mögliche Chancen und Risiken, die Medien heute mit sich bringen. WWW ... Woher kommt es? Wohin führt es? Wozu dieses Theater? Mit Elementen wie Poetry Slam, Teilnehmender Beobachtung, Interventionsforschung und Theaterpädagogik wird diese Fortbildung zu einem ganz persönlichen Erlebnis, das alles ist, nur nicht langweilig. Wir besprechen folgende Fragen:
Wie schütze ich mich und Kinder vor Cyber-Mobbing?
Warum steckt ein Funke Wahrheit in der Aussage: "Im Internet lauert die Gefahr"?
Wie lauten die 10 Gebote der Medienerziehung?

Inhalte:
Grundlagen der Medienerziehung
Reflexion als Ort des Lernens
Die Kunst der Beobachtung
Medienwelten der Kinder

Ziele:
Medienkompetenz erweitern.
Orientierungshilfen für Eltern und Kinder kennenlernen.
Bezogen auf den Medienumgang sensibilisieren.

Methoden:
Impulsreferat
Gruppenübungen
Video- und Internetbeiträge
Reflexion

Grundvoraussetzung für eine gelingende (sowie eine positive Entwicklung anstoßende) Kommunikation mit Kindern auch über schwierige Themen ist – zusätzlich zu einer klaren, wertschätzenden und ressourcenorientierten Haltung – die Beachtung des kognitiven und sozio-emotionalen Entwicklungsstandes des Kindes und seiner aktuellen psychischen Verfassung.
Im Seminar werden wir anhand eigener Beispiele und Videoaufnahmen folgende Fragen vertiefen: Wie genau bespreche ich mit einem Kleinkind problematische Verhaltensweisen? Wie kann ich emotionale Zustände wie Traurigkeit, Angst oder Wut kommunikativ begleiten? Wie sind schwierige Lebensumstände des Kindes, wie z.B. Trennungs- und Verlusterfahrungen, anzusprechen? Was kommt bei einem Kind an, und was kann es aufgrund ausstehender kognitiver und emotionaler Reifungsprozesse noch nicht verstehen? Wie wirken dabei unsere Wortwahl, unsere Stimmmodulation, unsere nonverbale Zuwendung? Und welche (vielleicht auch unbearbeiteten) eigenen Anteile fließen in die Kommunikation ein und erleichtern oder erschweren eine entwicklungsförderliche Begleitung des Kindes?

Inhalt:
Adäquate und altersgerechte Kommunikation mit Kindern

Ziele:
Auswirkungen meines Verhaltens erkennen.
Eigenen Anteile reflektieren. 

Methoden:
Theoretischer Input
Kleingruppenarbeit
Videoanalyse

Eine der Hauptaufgaben des Kindes in seiner Entwicklung besteht darin, mit den eigenen Emotionen und Affekten angemessen und sozial verträglich umzugehen. Das erste und wohl wichtigste Lernumfeld dafür bieten die frühen Eltern-Kind-Interaktionen. In diesen spiegelt die Bezugsperson die Signale des Kindes und unterstützt es so, sich emotional zu regulieren. Über die Zeit lernt das Kind dabei zu mentalisieren, d. h. seine eigenen Affekte zu differenzieren, diese zunehmend selbst zu regulieren und über sich und andere Menschen zu reflektieren.
Sowohl schwierigere Temperamentsmerkmale des Kindes als auch eine unzureichende elterliche Responsivität können diesen Prozess erschweren. Eltern oder Pädagogen/innen berichten dann über exzessive Wutanfälle, eine geringe Frusttoleranz oder überängstliches Verhalten. Später in der Schule können diese Kinder mit Aufmerksamkeits- und Konzentrationsproblemen, Verhaltensstörungen oder sozialem Rückzug auffällig werden.

Inhalte:
Beziehungsorientierte Begleitung von Kindern 
Mentalisierungsfördernde Reflexion schwieriger Verhaltensweisen des Kindes
Zugänge zu nonverbalen Techniken
Körperbezogene Methoden zur Beruhigung und Verbesserung der Selbstregulation
Einsatz (therapeutischer) Metaphern, Imaginationen und Geschichten

Ziele:
Eigenes Beziehungsverhalten reflektieren.
Adäquate pädagogische Zugänge erkennen.

Methoden:
Vortrag
Kleingruppenarbeit
Erfahrungsaustausch

Pädagogen/innen im Elementarbereich sind sprachlich stark gefordert. Sie sollen ein gutes Sprachvorbild sein. Aber was bedeutet das? Sie sollen beispielsweise Kinder mit Deutsch als Zweitsprache in ihrem sprachlichen Erwerbsprozess kompetent begleiten. Aber wie sehen die Erwerbsschritte wirklich aus? Sie sollen alle Kinder im Zeitalter digitaler Medien und "Pseudo-Autismus" an die Bildungssprache Deutsch heranführen. Wie kann das gelingen? Und welche Richtwerte können als Signale für die Grenze zwischen Förderung und (logopädischer) Therapie gelten?
Die Teilnehmer/innen dieses Workshops übermitteln der Referentin Fallbeispiele aus ihrer Praxis, anhand derer dann im Workshop gemeinsam ganz konkret Lösungen zu "sprachlichen Herausforderungen" im Elementarbereich erarbeitet werden.

Inhalte:
Wissenschaftlich fundierte Grundlagen zur Sprachförderung aller Kinder im Kindergarten
Abgrenzung Therapie vs. Förderung

Ziel:
Sprachliche Bildungsprozesse bewusst gestalten.

Methoden:
Vortrag
Kleingruppenarbeit
Diskussion

Bildungsprozesse in früher Kindheit beobachten, dokumentieren und unterstützen sind wichtiger Bestandteil der pädagogischen Arbeit. Bildungs- und Lerngeschichten setzen an den Stärken und Kompetenzen jedes einzelnen Kindes an und beziehen sowohl die Kinder als auch die Eltern mit ein. Dem Verfahren liegt das Konzept der Lerndisposition zugrunde.
Die Lernprozesse des einzelnen Kindes verstehen und in ihrer ganzheitlichen Bedeutung festhalten stehen hierbei im Vordergrund der pädagogischen Planung.
Kinder begreifen sich und die Welt ganzheitlich, d.h. sie lernen in einem komplexen Vorgang, in dem Denken, Fühlen und Handeln miteinander verschmelzen.
Mit Hilfe der Bildungs- und Lerngeschichten können sich Pädagogen/innen untereinander sowie mit den jeweiligen Kindern und deren Eltern austauschen. Dieser Austausch soll dazu beitragen, die Bedürfnisse der Kinder besser zu verstehen und ihre Lernprozesse zu fördern.

Inhalte:
Konzeptionelle Grundlinien des Ansatzes der Bildungs- und Lerngeschichten
Praktische Anwendung des Verfahrens
Pädagogische Planung mit den Bildungs- und Lerngeschichten
Bildungs- und Lerngeschichten in der Praxis

Ziel:
Das Beobachtungsverfahren Bildungs- und Lerngeschichten kennenlernen und bei Bedarf im beruflichen Alltag umsetzen.

Methoden:
Theoretische Einführung in das Beobachtungsverfahren (Kurzvortrag)
Gruppenarbeit
Diskussion
Praxistipps und Anregungen für den beruflichen Alltag

Seit der Einführung des verpflichtenden Kindergartenjahres hat der Bildungsauftrag des Kindergartens an Bedeutung gewonnen. Diese Entwicklung zeigt sich auch mit der Einführung der Pädagogischen Grundlagendokumente, die den Rahmen für die pädagogische Arbeit im elementaren Bildungsbereich setzen. Mit dem "Modul für das letzte Jahr in elementaren Bildungseinrichtungen" (2010) wird die besondere Bedeutung dieser Lebensphase hervorgehoben und in Ergänzung zum Bundesländerübergreifenden BildungsRahmenPlan für elementare Bildungseinrichtungen in Österreich (2008) herausgearbeitet, was eine Begleitung in diesem letzten Jahr von Elementarpädagogen/innen erfordert.

Inhalte:
Grundlegende Prinzipien der Elementarpädagogik
Bildung und Kompetenzen im letzten Kindergartenjahr
Der Übergang in die Schule

Ziele:
Das Modul in die pädagogische Praxis transferieren.
Entwicklungs- und Bildungsbedürfnisse der Kinder in dieser Lebensphase erkennen.
Bildungs- und Transitionsbegleitung im letzten Kindergartenjahr reflektieren.

Methoden:
Theoretische Grundlagen
Gruppenarbeit
Praxisreflexion

Für eine gute Entwicklung brauchen Kinder verschiedene und vielfältige Sinneserfahrungen. Unsere Wahrnehmung ermöglicht es, uns in der Umwelt zurechtzufinden und sie mit allen Sinnen zu erfahren. Was wir sehen, hören, spüren, riechen und fühlen, sollte im Gehirn zu einem Ganzen verbunden werden, dazu braucht es immer wieder Input – spielerisch und im Alltag integriert.
Rascheldosen, Sensorikbeutel oder Entdeckerflaschen sind rasch hergestellt und üben eine ungeheure Faszination und Explorationsfreude auf Kinder aus. In kurzer Zeit entsteht ein einfaches Tastspiel oder eine Wahrnehmungstafel. Womit kann man Sinnesboxen füllen? Kann man mit Fingern malen ohne die Farbe zu berühren? Und was sucht man in einer Suchflasche? sind Fragen, welche wir im Seminar beantworten werden.

Inhalte:
Theoretischer Überblick über Wahrnehmung und Wahrnehmungsverarbeitung sowie Wahrnehmungsbesonderheiten
Verschiedene Spiele und Ideen, welche die Sinne ansprechen

Ziel:
Einfache sensorische "Spieldinge" herstellen.

Methoden:
Theoretischer Input
Kleingruppenarbeit
Ideensammlung von Wahrnehmungsspielen

Wir alle kennen den Trend – den gesellschaftlichen Mainstream – hin zur Achtsamkeit. Wissenschaftliche Studien zeigen ganz klar, dass die Schulung von Achtsamkeit positive Effekte für uns selbst haben kann. Auch darf Achtsamkeit an Bildungsinstitutionen immer mehr Platz finden und sich etablieren. Doch bei diesem Thema geht es weniger um das Beherrschen einer Vielzahl an Methoden, sondern um eine stabile Basis, die eben alle Methoden gut trägt. Die eigene Haltung.
Lassen Sie uns an diesem Tag über Haltung und Authentizität sprechen. Schaffen wir einen günstigen Nährboden für Achtsamkeits-Methoden und lassen Sie uns gemeinsam der Frage "Wie kann man mit Kindern achtsam(er) sprechen?" nachgehen.

Inhalte:
Theorie zum Thema Achtsamkeit
Achtsame Sprache mit Kindern und Eltern
Achtsamkeit braucht Haltung und Authentizität
Wie achtsam kann Sprache sein – in Theorie und Praxis

Ziele:
Eigenen Umgang mit dem Thema Achtsamkeit reflektieren.
Achtsam mit sich selbst umgehen.
Grenzen und Möglichkeiten von achtsamer Sprache erkennen.
Authentische Sprachräume schaffen und Haltung (be)wahren.

Methoden:
Kreative Flipcharts
Kleingruppenarbeit
Übungen

Kinder lieben den Umgang mit Hammer, Säge und anderem Werkzeug. Sie erleben sich im gestalterischen Tun als selbstwirksam, trainieren ihre feinmotorischen Fähigkeiten und sind stolz auf ihre Werkstücke.
Sie möchten Ihre Fähigkeiten mit dem Werkstoff Holz auffrischen? Oder die Holzwerkstatt Ihrer Einrichtung endlich mit den Kindern sinnvoll nutzen?
Auch wenn Sie keine Erfahrung mit der Holzbearbeitung haben, sind Sie hier richtig, denn Sie werden durch die Begeisterung der Kursleiterin angesteckt.
Sie erhalten im praktischen Tun zahlreiche Anregungen und werden erfahren, welche Holzarten, Holzstärken und welche Werkzeuge, aber auch welche Sicherheitsvorkehrungen, notwendig sind.

Inhalte:
Geeignetes Werkzeug und Material für die Holzbearbeitung
"Herausfordernde" Holzkonstruktionen

Ziele:
Kenntnisse über kindgerechtes Werkzeug und Holz erlangen.
Ideen und Anregungen für die Holzwerkstatt bekommen.

Methoden:
Theorieinputs
Erfahrungsaustausch

Zahlreiche Kinder erfahren eine Reizüberflutung durch Medien, haben ein geringes Körperbewusstsein oder mangelndes Selbstvertrauen. Entspannungsangebote für Kinder zu schaffen ist in der heutigen Zeit wesentlich. Es gibt wenig Balance zwischen Anspannung und Entspannung, was sehr oft zu körperlichen und seelischen Belastungen führen kann. Hier kann mit ganzheitlichen Entspannungsmethoden, wie Fantasiereisen, stabilisierend auf dieses sensible Gleichgewicht eingewirkt werden. Wissenschaftliche Erkenntnisse weisen darauf hin, dass unter Einsatz von Klangschalen und anderen Naturtoninstrumenten die Selbstregulation gefördert wird. Ebenso regen Fantasiereisen das Entstehen von inneren Bildern an, die einen Heilungsprozess in Gang setzen und Impulse entstehen lassen, welche die Kreativität fördern und die Regeneration ermöglichen. Das subjektive Körpererleben wird verbessert, was in engem Bezug zu unserem Selbstwert steht.

Inhalte:
Die Bedeutung von Geschichten und inneren Bildern für die Entwicklung des Kindes
Anregungen zum Aufbauen, Gestalten und Anleiten von Fantasiereisen
Die Begleitung der Fantasiereisen mit Klanginstrumenten

Ziel:
Entspannungsangebote für Kinder kennenlernen.

Methoden:
Theoretischer Input
Praktische Übungen

Seit der Einführung des verpflichtenden Kindergartenjahres hat der Bildungsauftrag des Kindergartens an Bedeutung gewonnen. Diese Entwicklung zeigt sich auch mit der Einführung der Pädagogischen Grundlagendokumente, die den Rahmen für die pädagogische Arbeit im elementaren Bildungsbereich setzen. Mit dem "Modul für das letzte Jahr in elementaren Bildungseinrichtungen" (2010) wird die besondere Bedeutung dieser Lebensphase hervorgehoben und in Ergänzung zum Bundesländerübergreifenden BildungsRahmenPlan für elementare Bildungseinrichtungen in Österreich (2008) herausgearbeitet, was eine Begleitung in diesem letzten Jahr von Elementarpädagogen/innen erfordert.

Inhalte:
Grundlegende Prinzipien der Elementarpädagogik
Bildung und Kompetenzen im letzten Kindergartenjahr
Der Übergang in die Schule

Ziele:
Das Modul in die pädagogische Praxis transferieren.
Entwicklungs- und Bildungsbedürfnisse der Kinder in dieser Lebensphase erkennen.
Bildungs- und Transitionsbegleitung im letzten Kindergartenjahr reflektieren.

Methoden:
Theoretische Grundlagen
Gruppenarbeit
Praxisreflexion

Alle Lernerfahrungen, die Kinder in den ersten Lebensjahren machen, haben großen Einfluss darauf, ob sie schwierigen Aufgaben sowie neuen Herausforderungen positiv motiviert und selbstbewusst begegnen und dadurch ihre gesamte Persönlichkeit in all ihrer Vielfältigkeit entwickeln können. Jedes Kind wird zusätzlich zu seinen individuellen Talenten mit Eigenschaften wie Neugier, Offenheit, Gestaltungslust, Empathie und Begeisterungsfähigkeit geboren. Nur unter den richtigen Voraussetzungen können sich diese jedoch auch entfalten.
Begabungen sind Befähigungen zu besonders effizienten Denkprozessen und stellen das Potenzial für das Erreichen hoher Leistungen dar. Diese setzen sich nicht automatisch von alleine durch, sondern benötigen gezielte Förderung. Bei der frühen mathematischen Bildung im elementarpädagogischen Bereich geht es nicht um einen vorgezogenen Mathematikunterricht, sondern um das Spielen, Erforschen und Bilden von Begriffen, darum, dass Kinder auf ihrem Weg zu mathematischer Kompetenz gute Erfahrungen sammeln. 

Inhalte:
Ziele von mathematischer Bildung im Zusammenhang mit der Begabungsförderung
Stärkenorientierte Entwicklungsbeobachtung, Dokumentation und Förderung
Auswahl von begabungsförderlichen Materialien

Ziele:
Wichtigkeit der Begabungsförderung erkennen.
Bildungsprozesse ko-konstruktiv gestalten.
Begabungsfördernde Entwicklungsimpulse in den pädagogischen Alltag transferieren.

Methoden:
Theoretische Einführung 
Gruppenarbeit
Praxistipps und Anregungen für den beruflichen Alltag

Kinder nehmen in aller Klarheit wahr, wer wir bzw. wie authentisch wir sind, was für uns von Bedeutung ist, welche Vorlieben wir haben, wie achtsam wir im Miteinander sind, wie offen, flexibel, neugierig und begeisterungsfähig wir (noch immer) sind. Niemand sonst hat so feine Antennen dafür wie Kinder! Daher: "Willst Du ein/e gute/r Pädagoge/in sein, so schau auch in Dich selbst hinein!"
Rollenklarheit und -verantwortung, respektvoller Umgang, verlässliche, nachvollziehbare Regeln und Grenzen, achtsamer Umgang mit Konsequenzen, Rituale und Rhythmus, Bindungsqualität (-zeit), Verlangsamung und Vereinfachung des pädagogischen Alltags, genügend Regenerations- und Stillezeiten, bedingungsloses Angenommensein, Konfliktfähigkeit und Lösungsorientierung, Optimismus und Humor wären nur einige Beispiele dafür, die vorzuleben und umzusetzen in unserer pädagogischen Verantwortung liegen.
Was ist mir wirklich wichtig? Was darf vernachlässigt werden?
Welche Werte sollen in unser pädagogisches Konzept einfließen?
Wie werden diese Werte in unseren Haltungen, in unserem Verhalten sichtbar?
Je klarer und reflektierter meine Haltung ist, umso mehr Gelassenheit kann im Erziehungsalltag einkehren, umso weniger Unruhezustände können Platz greifen, umso mehr Orientierung, Halt und Sicherheit ist wahrnehmbar.

Inhalte:
Meine Haltung
Rollenverständnis

Ziele:
Gelassenheit in meine pädagogische Arbeit einfließen lassen.
Eigene Haltungen reflektieren.

Methoden:
Vortrag
Diskussion
Übungen

Alle Kinder lieben Puppenspiele – besonders, wenn diese einfühlsam aufgeführt und mit zarten, einfachen Klängen untermalt werden. Durch diese spezielle Art des figuralen Theaters mit Stehpuppen und Stofftieren werden Kinder zur phantasievollen Nachahmung angeregt und erhalten mannigfaltige Impulse für ihre Spiel- und Sprachentwicklung. Ein Puppenspiel bringt zudem einen qualitativen Ruhepol in den Tagesablauf im Kindergarten bzw. in der Kleinkindgruppe. Zu Beginn bekommen die Teilnehmer/innen eine Kostprobe der "Märchenbühne", um zuerst an sich selbst die wohltuende und heilsame Langsamkeit und den davon ausgehenden Zauber zu erleben, wieder mit den "eigenen Kinderaugen" zu schauen und im eigenen Herzen zu fühlen. Danach erarbeiten die Teilnehmer/innen in Kleingruppen einfache Puppenspiele anhand von uns mitgebrachten Geschichten.

Inhalte:
Einführung in das Thema Puppenspiel/Figurentheater 
Herstellung von Knotenpuppen, Tieren und Zwergen etc.
Anregungen für den Bühnenaufbau und musikalische Untermalung 
"Schoßspiele"

Ziel:
Einfache Puppenspiele für den pädagogischen Alltag kennenlernen.

Methoden:
Impulsvortag
Aufführung eines kleinen Puppenspiels der "Märchenbühne"
Praktisches Erarbeiten eines Puppenspiels durch die Teilnehmer/innen

Die Gestaltung der räumlichen Umgebung wirkt sich wesentlich auf die Entwicklung des Kindes aus. Diese Tatsache gewinnt bei der Raumgestaltung in elementaren Bildungseinrichtungen immer mehr an Bedeutung. Kinder benötigen sowohl Räume für Bewegung als auch für Ruhe und Entspannung. Räumliche Voraussetzungen wie Licht, Farben und Akustik haben einen wesentlichen Einfluss auf die Gestaltung der Bildungsprozesse bei Kindern. Zahlreiche Pädagogen/innen stellen sich die Frage, wie können Räume in Bildungseinrichtungen so gestaltet werden, dass Kinder auch vor dem Hintergrund der gegenwärtigen institutionellen Rahmenbedingungen (Größe des Gruppenraums, Anzahl der Kinder pro Gruppe usw.) altersadäquate und entwicklungsfördernde räumliche Bedingungen vorfinden.
Gemeinsam begeben wir uns auf eine Reise, um herauszufinden, was den Raum als Co-Erzieher wirklich ausmacht und welche Möglichkeiten, ohne großen Aufwand, es für die Raumgestaltung in Bildungseinrichtungen gibt. Im Seminar wird auch die "Spielentwicklung" des Kindes unter Einbeziehung des Raumes als "dritten Pädagogen" berücksichtigt. Ziel des Seminars ist es, Pädagogen/innen Anregungen für den Alltag zu geben, die letztlich dazu beitragen sollen, bestmögliche (räumliche) Bedingungen zu schaffen.

Inhalte:
Theoretischer Input
Raumplanung und Raumgestaltung in der Praxis
Die Bedeutung der Raumgestaltung für die Spielentwicklung des Kindes

Ziel:
Theoretisches und praktisches Wissen bezogen auf die Raumgestaltung erhalten.

Methoden:
Vortrag
Partnerarbeit
Erfahrungsaustausch

Seit der Einführung des verpflichtenden Kindergartenjahres hat der Bildungsauftrag des Kindergartens an Bedeutung gewonnen. Diese Entwicklung zeigt sich auch mit der Einführung der Pädagogischen Grundlagendokumente, die den Rahmen für die pädagogische Arbeit im elementaren Bildungsbereich setzen. Mit dem "Modul für das letzte Jahr in elementaren Bildungseinrichtungen" (2010) wird die besondere Bedeutung dieser Lebensphase hervorgehoben und in Ergänzung zum Bundesländerübergreifenden BildungsRahmenPlan für elementare Bildungseinrichtungen in Österreich (2008) herausgearbeitet, was eine Begleitung in diesem letzten Jahr von Elementarpädagogen/innen erfordert.

Inhalte:
Grundlegende Prinzipien der Elementarpädagogik
Bildung und Kompetenzen im letzten Kindergartenjahr
Der Übergang in die Schule

Ziele:
Das "Modul für das letzte Jahr in elementaren Bildungseinrichtungen" (2010) in die pädagogische Praxis transferieren.
Entwicklungs- und Bildungsbedürfnisse der Kinder in dieser Lebensphase erkennen.
Bildungs- und Transitionsbegleitung im letzten Kindergartenjahr reflektieren.

Methoden:
Theoretische Grundlagen
Gruppenarbeit
Praxisreflexion

Für Sicherheit und Wohlbefinden junger Kinder in der Gruppe ist neben dem Vertraut-Werden mit den Bezugspersonen das Erobern der neuen Räume und Strukturen ebenso wesentlich wie das tägliche Wechseln von Bereichen bzw. das gut organisierte Fortschreiten im Tagesablauf. Wir erarbeiten, welche Strukturen und Organisationsformen an Raum und Zeit Orientierung  geben und das möglichst selbstständige Agieren der Kinder in einem sicheren Umfeld unterstützen. Wenn man als verlässliche und wohlwollende Bezugsperson Kindern die Gelegenheit bietet, sich durch nachvollziehbar gestaltete Übergänge und geeignete Räume gut zurecht zu finden, hat dies eine stärkende, beruhigende und wohltuende Wirkung auf das Befinden der jungen Kinder. 

Inhalte:
Strukturen und Abläufe, welche Orientierung bieten
Übergänge im Alltag
Gestaltungsmöglichkeiten bei den Übergängen

Ziele:
Mikrotransitionen an Hand von praktischen und theoretischen Inputs kennenlernen.
Übergänge für junge Kinder gut gestalten.
Geeignete Raumkonzepte für junge Kinder erarbeiten.

Methoden:
Theoretische Inputs
Erfahrungsaustausch
Videoanalysen
Selbsterfahrung

Der Lebensraum Wald bietet unendlich viele Möglichkeiten, die unterschiedlichen Sinneswahrnehmungen zu fördern und zu schulen. Der erste Teil dieses Seminars zeigt Wege, wie unsere Sinne (Hören, Sehen, Fühlen, Riechen, Schmecken) im Wald angesprochen und geschult werden können. Mit verschiedenen Aufgaben, Aktionen und Übungen werden spielerisch Anregungen gegeben, wie jede und jeder mit den eigenen sinnlichen Wahrnehmungen die Natur erleben kann. Lehrinhalt ist alles, was unmittel-, greif-, hör-, sicht-, fühl-, schmeck- und riechbar ist. Dabei werden die Bildungsbereiche Bewegung, Spielen, Natur und Sprache miteinander verbunden. Wir erkunden den Wald mit Augen und Ohren, Händen und Füßen, Nase und Mund und besprechen dabei auch, wie auf eventuelle Einschränkungen eingegangen werden kann.
Im zweiten Teil besteht die Möglichkeit, ausgewählte, kreative Ideen mit selbst gesammeltem Naturmaterial auszuprobieren und umzusetzen. 

Inhalte:
Verschiedene Übungen für alle Sinne
Sammeln und Verarbeiten von Materialien des Waldes

Ziele:
Alle Sinne bewusst einsetzen und dadurch den Wald besser kennenlernen. 
Anregungen für Werkarbeiten mit Naturmaterial erhalten.

Methoden:
Theoretische Inputs
Praktische Übungen im Wald

Nach Herzenslust schaukeln, rennen, hüpfen, klettern und sich drehen: Das ist die beste Voraussetzung für einen gut funktionierenden Gleichgewichtssinn. Dieser Sinn liefert die Basis dafür, dass wir unseren Körper aufrecht halten, dass wir aufrecht gehen und uns im Raum orientieren können. Ein gutes Gleichgewicht ist aber auch Grundvoraussetzung für die kognitive und auch sozial-emotionale Entwicklung unserer Kinder. Das Gleichgewichtsorgan reagiert, sobald wir unsere Lage und Haltung verändern und so stellen spielerische Bewegungsangebote eine ideale Möglichkeit dar, das Gleichgewicht zu fordern und zu fördern.

Inhalte:
Theoretische Inputs zum Gleichgewichtssystem und dessen weitreichende Auswirkung auf die kindliche Entwicklung 
Impulse und Ideen für gleichgewichtsfördernde Angebote für Bewegungsraum und Turnsaal
Bewegungsspiele und Bewegungsexperimente
Entspannungssequenzen

Ziel:
Spielerische, bewegte Angebote, die den Gleichgewichtssinn der Kinder gezielt trainieren, unterstützen und fördern, kennenlernen.

Methoden:
Impulsvortrag
Selbsterfahrung anhand praktischer Einheiten im Turnsaal
Einblicke in die praktische Arbeit mittels Videosequenzen und Fotos
Erfahrungsaustausch

Wer Kindern die tägliche Bewegung spielerisch und freudvoll ermöglicht, trägt entscheidend zu deren ganzheitlichen, gesunden Entwicklung bei.
Bewegung ist das Tor zum Lernen. Wenn ein Kleinkind sich zu wenig bewegt, kann das in späteren Jahren zu Lernproblemen führen. Denn wenn das Kind gewisse Bewegungsabläufe nicht ausreichend einübt, besteht die Gefahr, dass sich die Nervenbahnen im Gehirn nur mangelhaft vernetzen.
Erworbene Bewegungsfähigkeiten bilden die Basis für spätere Aktivitäten, die wiederum  das körperliche und seelische Wohlbefinden beeinflussen und für eine gesunde, neurologische Entwicklung des Gehirns sorgen. Kinder können mit Bewegungsübungen Ängste, Stress und Erschöpfung leichter bewältigen und werden körperlich und geistig gefördert.

Inhalte:
Lernblockaden bei Kindern 
Kinesiologische Übungen 

Ziel:
Kinesiologische Übungen, welche beim Abbau von Stress und Lernschwächen helfen und die Aufmerksamkeit und Konzentration steigern, kennenlernen.

Methode:
Brain Gym

Spielen und Bewegung sind Grundbedürfnisse von Kindern. Bewegte Spiele ermöglichen vielfältigste Bewegungserfahrungen, wodurch die Entwicklung der kindlichen Motorik unterstützt aber auch sensorische, soziale, emotionale und kognitive Kompetenzen aufgebaut werden. "Kleine bewegte Spiele" erfordern keine langen Vorbereitungs- und Lernphasen und sind schnell spielbar. Ohne viel Aufwand kann im Turnsaal oder im Freien gespielt und sich bewegt werden, wobei die Freude an der Bewegung im Vordergrund stehen sollte.
Diese Fortbildung bietet die Möglichkeit, verschiedenste Bewegungsspiele für Bewegungsraum, Turnsaal oder Wiese kennen zu lernen und anhand der eigenen Erfahrungen konkrete Ideen für die Umsetzung im eigenen beruflichen Kontext mitzunehmen.

Inhalte:
Bedeutung von Bewegung in der Kindheit
Verschiedenste Bewegungsspiele, Spielformen und Bewegungsexperimente mit geringem Materialaufwand
Ideen und Anregungen für die tägliche Praxis

Ziel:
Einfache Bewegungsspiele und Spielformen für Kinder kennenlernen und selbst ausprobieren.

Methoden:
Fachliche Inputs
Praktische Übungen
Reflexion und Erfahrungsaustausch

Ziel der Fortbildung ist die spielerische Schulung rhythmischer und motorischer Grundfertigkeiten, die zur Verbesserung der koordinativen Fähigkeiten von Kindergartenkindern beitragen können.
Kurze "Bewegungssnacks", mit und ohne Anleitung,  für die weder spezielle Materialien noch aufwendige Aufbauten nötig sind, erhöhen die aktive Bewegungszeit im Kindergartenalltag. Spiele und Sequenzen, die in Klein- und Großgruppen, mit und ohne Anleitung durch die Elementarpädagogen/innen, durchgeführt werden können, bringen kreative Aspekte in die Bewegungswelt der Kinder.

Inhalte:
Kleine Spiele in Form von Bewegungs- und Rhythmussnacks
Kurze, rhythmisch- und bewegungsorientierte Sequenzen

Ziele:
Übungen für die Verbesserung der koordinativen und kognitiven Fähigkeiten der Kinder kennenlernen.
Bewegungssequenzen zur Verbesserung der Aufmerksamkeitsspanne und Konzentration der Kinder kennenlernen.

Methoden:
Theoretischer Input
Praktische Übungen

Bunte Blätter finden wir überall in der Natur, besonders im Herbst.
Sie eignen sich für Drucke, zum Gestalten von Bildern, aber auch zur Farbgewinnung mittels Eco-Print.
Bei guter Vorbereitung können die Techniken zumindest teilweise auch mit den Kindern zu einfachen Laubbüchern oder Laternen verarbeitet werden.
Durch das kreative, spielerische Gestalten mit den Blättern lernen die Kinder so ganz nebenbei auch noch die Merkmale und Unterschiede unserer wichtigsten Bäume und Pflanzenarten kennen.

Inhalte:
Verschiedene Baum- und Pflanzenarten
Techniken mit Blättern
Praktische Naturerfahrungen

Ziel:
Neue Kreativ-Techniken ausprobieren.

Methoden:
Theorieinput
Kreatives Arbeiten mit Papier und Blättern

Motopädagogik ist ein Konzept der ganzheitlichen Entwicklungsbegleitung durch Bewegung, Wahrnehmung und Spiel.
Wir gestalten einen "Bewegungsraum", in dem das Kind mit seiner Freude am eigenen Tun sowie sein Erleben vielfältigster Körper-, aber auch Material- und Sozialerfahrungen im Vordergrund steht. 
Diese Fortbildung bietet die Möglichkeit, die motopädagogische Arbeit kennen zu lernen und anhand der eigenen Erfahrungen konkrete Ideen für die Umsetzung im eigenen beruflichen Kontext mitzunehmen.

Inhalte:
Das Konzept der Motopädagogik
Die Bedeutung von Selbsttätigkeit und Selbstwirksamkeit
Rahmenbedingungen, Aufbau, Struktur und Inhalt einer motopädagogischen Einheit
Bewegungsspiele, Bewegungsexperimente, Entspannungssequenzen

Ziele:
Einblick in die motopädagogische Arbeit mit Kindern erhalten.
Motopädagogische Übungen selbst ausprobieren.

Methoden:
Impulsvortrag
Selbsterfahrung anhand motopädagogischer Einheiten
Einblicke in die praktische Arbeit mittels Videosequenzen und Fotos
Erfahrungsaustausch

Kinder brauchen keine liebliche, laute, wilde oder zugetextete "Kinder- Animationsmusik", um lustvoll zu tanzen. Jeder menschliche Organismus hat einen eigenen Rhythmus, der durch verschiedene Einflüsse geprägt wird. Kindliche Spielfreude und Fantasie kann durch Musik unterbunden werden, wodurch sich langweilige und eintönige Bewegungen ergeben. Wichtiger ist, den eigenen Körper und Rhythmus zu finden, den Raum zu erobern und auf Musik zu hören lernen, bevor ein Zusammenspiel beider Elemente erfolgen kann. Wie das mit Kindern umgesetzt werden kann, erleben Sie in diesem bewegten, kreativen Workshop.

Inhalte:
Tanzimpulse mit und ohne Musik
Körper- und Raumwahrnehmungsübungen
Improvisationsübungen mit verschiedenen Materialien
Meditative und lebendige Gruppen- und Kreistänze zu Musik aus aller Welt

Ziel:
Kreative Methoden für die Arbeit mit Kindern kennenlernen.

Methoden:
Impulsreferat
Einzel- und Gruppenübungen
Tänze

Beim Essen das Handy auf lautlos schalten, in der Warteschlange an der Kasse Ruhe bewahren, nach einem Streit den ersten Schritt machen etc. Schwierig? Erwachsene reden oft über Werte, statt sie vorzuleben und kindgerecht zu vermitteln. Damit Werteerziehung nicht bei gut gemeinten Appellen stehen bleibt, muss sie Teil des Alltags werden – konkret, praktisch und lebensnah. In diesem Workshop ist Zeit, um uns mit den großen Themen "Wahrheit, Toleranz, Frieden, Gemeinschaft und Liebe" kreativ und kindgerecht auseinanderzusetzen. Bücher, Musik, Bewegung und weitere lustvolle Methoden geben wertvolle Impulse für die praktische Arbeit.

Inhalte:
Der Wochentage-Wertekalender
Vorurteilsbewusste Kinderliteratur, Tänze und Lieder
Körperwahrnehmungs- und Achtsamkeitsübungen

Ziel:
Für Werteerziehung und vorurteilsbewusste Bildung sensibilisieren. 

Methoden:
Impulsreferat
Einzel- und Gruppenübungen
Tänze

Die Lebenssituation von Familien und Kindern hat sich in den letzten Jahrzehnten drastisch verändert. Die Folgen dieser Entwicklung sind deutlich zu beobachten. Besonders auffällig ist bei Kindern der Verlust an körperlicher Eigentätigkeit. Zusätzlich schwindet das körperlich-sinnliche Erleben immer mehr. Dadurch ergibt sich oft schon bei Kindern, dass sich deren sinnliche Wahrnehmung vorwiegend auf das Sehen und Hören reduziert, und sich in der Folge häufig Bewegungsunruhe, Nervosität und Konzentrationsmangel zeigen.
Shiatsu hat sich als sehr wirksam bei Kindern mit Lern- und Konzentrationsschwierigkeiten sowie bei Hyperaktivität erwiesen. Die Kinder lernen durch gezieltes Shiatsu Vertrauens-, Balance-, Gleichgewichts- und spezielle Dehnübungen. Sich gegenseitig Gutes tun, die Grenzen des anderen wahrnehmen und sich selbst wieder besser kennen lernen, werden die Inhalte dieses Seminartages sein.

Inhalte:
Vertrauens-, Gleichgewichts-, Dehnübungen
Shiatsu-Techniken

Ziele:
Selbstbewusstsein stärken.
Koordination und Gleichgewichtssinn fördern.
Konzentration und Aufmerksamkeit stärken.

Methoden:
Theorieinput
Praktische Übungen