Bildungs- und Lerngeschichten – Ein Beobachtungs- und Dokumentationsverfahren

Pädagogische Qualität

Bildungsprozesse in früher Kindheit beobachten, dokumentieren und unterstützen sind wichtiger Bestandteil der pädagogischen Arbeit. Bildungs- und Lerngeschichten setzen an den Stärken und Kompetenzen jedes einzelnen Kindes an und beziehen sowohl die Kinder als auch die Eltern mit ein. Dem Verfahren liegt das Konzept der Lerndisposition zugrunde.
Die Lernprozesse des einzelnen Kindes verstehen und in ihrer ganzheitlichen Bedeutung festhalten stehen hierbei im Vordergrund der pädagogischen Planung.
Kinder begreifen sich und die Welt ganzheitlich, d.h. sie lernen in einem komplexen Vorgang, in dem Denken, Fühlen und Handeln miteinander verschmelzen.
Mit Hilfe der Bildungs- und Lerngeschichten können sich Pädagogen/innen untereinander sowie mit den jeweiligen Kindern und deren Eltern austauschen. Dieser Austausch soll dazu beitragen, die Bedürfnisse der Kinder besser zu verstehen und ihre Lernprozesse zu fördern.

Inhalte:
Konzeptionelle Grundlinien des Ansatzes der Bildungs- und Lerngeschichten
Praktische Anwendung des Verfahrens
Pädagogische Planung mit den Bildungs- und Lerngeschichten
Bildungs- und Lerngeschichten in der Praxis

Ziel:
Das Beobachtungsverfahren Bildungs- und Lerngeschichten kennenlernen und bei Bedarf im beruflichen Alltag umsetzen.

Methoden:
Theoretische Einführung in das Beobachtungsverfahren (Kurzvortrag)
Gruppenarbeit
Diskussion
Praxistipps und Anregungen für den beruflichen Alltag


Zielgruppe(n):

PädagogInnen in Kindergärten Zurück zur Kursübersicht

KleinkinderzieherInnen in Kindergärten Zurück zur Kursübersicht

KleinkinderzieherInnen in Kindertagesstätten Zurück zur Kursübersicht

Tagesmütter / Tagesväter Zurück zur Kursübersicht

SonderkindergartenpädagogInnen Zurück zur Kursübersicht


Kursnummer: 1987

Teilnehmerbegrenzung: 20

ReferentIn(nen):
Sabine Wohlfahrt

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